Frage im Expertenforum Allergien, Asthma u. Atemwege an Prof. Dr. med. Ulrich Wahn:

Künstliche Mineralfasern

Frage: Künstliche Mineralfasern

Papperlapapp174

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Hallo, ich hatte die Frage Dr. Paulus im anderen Forum gestellt, aber glaube dass es einfach nicht der richtige Ansprechpartner ist. Ich habe zwei Kinder mit 2,5 und 5 Jahren. Unser Backofen wurde im Jahr 2014 eingebaut. Ist von Bosch und alles intakt. Bei meiner heutigen Reinigung habe ich die Gummidichtung entfernt, also außerhalb des Garraumes, wenn man die Tür öffnet. Und habe was weißes, faseriges raus stehen sehen, ich dachte erst es sein Schimmel. Warum auch immer, nicht drüber nachgedacht, hab ich mit einen Stäbchen gestochert und dabei ist ein Stück raus gefallen. Ich hab natürlich Google gefragt was das ist und deutlich rausgefunden dass Bosch mit Glasfasernadelfilz oder Steinwolle gedämmt wird.... Die ist seit 2000 ja anscheinend biolöslich und nicht krebserzeugend wie alte KMF, dennoch mache ich mir Sorgen um die Kinder. Die standen unmittelbar in der Nähe aus das passiert ist da wir eine offene Küche haben. Wäre so eine geringe Menge schlimm, sollten sie etwas eingeatmet haben? Habe den Ofen und den bereich drum herum nass gewischt. Ich bin so sensibilisiert, da wir einen riesen Hausumbau hatten seitdem der kleine ein halbes Jahr alt war....... Durch den Umbau und einen Asbest Schnelltest kam nämlich während der Bauarbeiten auch raus, das im Staub, kein Asbest, aber KMF nachzuweisen war. Müsste aber neue KMF sein, da der Altbau 2014 neu gedämmt wurde und jetzt durch Umbau Dämmung entfernt wurde. Ich wusste bis dato nichts von besagten KMF und wie es auf einer Baustelle ist, ist immer wieder Staub da während der Bauphase obwohl meine Kinder nie dem direkten baustaub ausgesetzt waren.... Deswegen mache ich mir vielleicht darüber mehr Gedanken als andere.


Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

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Ich bin als Kinder-Pneumologe in Sachen künstlicher Mineralfasern wirklich nicht qualifiziert, kann also nicht mehr als meine Meinung, die ich mir nach Ihrer Beschreibung bilde, anbieten. Mehr Detailwissen haben vermutlich Arbeitsmediziner, welche sich mit Gesundheitsproblemen von Patienten befassen, die ihr Leben lang beruflich exponiert waren. Für mich ist eine theoretisch mögliche Exposition Ihrer Kinder viel zu gering gewesen, um Risiken für die Gesundheit zu befürchten. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit für irgendwelche Untersuchungen, aus denen sich dazu auch keine Konsequenzen ergäben. Bitte machen Sie sich keine unnötigen Sorgen. Gruß, Ulrich Wahn


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