Lavendel79
Sehr geehrter Dr. Wahn, Unser Sohn, 17, bekommt seit er ca.9 Jahre alt ist Dauermedikation, viele Jahre Viani (Forte). Als das Asthma mit 14, 15 besser wurde, versuchten wir das Viani etwas zu reduzieren, mit 16 wechselte er dann auf Relvar, erst hochdosiert, dann vor einigen Monate auf die Standarddosis. Das Positive seit der Medikamentenumstellung ist, dass er besser schläft. Tatsächlich litt aber die Stabilität darunter, wobei es natürlich auch sein kann, dass er nur durch die Corona-Maßnahmen, Masken usw mal 2,5 Jahre sehr stabil war. Nun also nachdem er wieder anfing mehr Astmasymptome zu entwickeln, 2 Monate über einen leichten Infekt mitzog - hat sich Lungenentzündung (V.a. Mykoplasmen) draufgesetzt. Deutliches Asthma (verl. Ausatmung, Giemen), er mischt gerade Relvar, Viani und Salbutamol um ordentlich Luft zu bekommen, dazu 10 Tage eine ordentliche Dosis Antibiotikum (alles unter Beobachtung des Kinderpneumologen natürlich). Nun steht das Abi vor der Tür. Früher war er nach so einer Episode wochenlang noch anfällig. Was denken Sie wäre besser? Einfach wieder mit Relvar 92/22 also Standard weitermachen, oder doch wieder zumindest bis nach der Prüfungszeit wieder auf Viani forte umsteigen? Obwohl alles in mir gegen eine erneute Kortisonerhöhung ist, wäre es für ihn doch gerade wichtig, dass er stabil wird. Sein Arzt hat jetzt noch nichts dazu gesagt. Danke für Ihre Einschätzung. Viele Grüße L.
Ich würde ungern eine präzise Therapieempfehlung geben, da Sie einen kompetenten Kinderpneumologen als Berater haben. Viele Aspekte, auch die Lungenfunktion, spielen bei der Therapieentscheidung eine Rolle, Sowohl Unter-, als auch Übertherapie kann problematisch sein. Die Sorge vor einer jahrelangen Cortison- Inhalation kann ich Ihnen aber heute nehmen. Die erwähnten modernen Präparate werden auch bei längerer Behandlung über viele Jahre problemlos ohne Nebenwirkungen toleriert. Gruß, Ulrich Wahn
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