Sehr geehrter Herr Dr. Wahn, mein Sohn (3 Jahre) hat eine Hausmilbenallergie bestätigt bekommen, vor ca. 1,5 Monaten. Es war eher ein Zufallsbefund. Auch Hunde- und Katzenschuppen waren positiv, alles im niedrigen Bereich (Bluttest). Allerdings habe ich noch nie einen Zusammenhang mit unserer Wohnung bzw. seinem Zimmer/Bett festgestellt. Also nachts bzw. in der Früh hat er weder Husten noch Schnupfen, ausser wenn er krank ist. Haustiere haben wir keine. So aller 3 Wochen hat er Husten bzw. ist krank. Ich hatte Sie schon mal angeschrieben, aber Sie meinten, es sei noch im Rahmen. Nun waren wir beim Pneumologen, der allergisches Asthma ausgeschlossen hat, er soll nun für ein paar Wochen Flutide mite nehmen, täglich 1x, dann absetzen und schauen, ob der Husten nicht wieder kommt. Nach der Diagnose habe ich diese Encasings für sein Bett gekauft, Kissen, Bezug und Matratze. Ich wasche die Bettwäsche und die Encasings 1x die Woche mit 60 Grad (vorher hatte ich schon 1x die Woche alles gewaschen, allerdings mal mit 40 Grad, mal mit 60 Grad). Ich sauge weiterhin 1x die Woche, habe einen Milbensauger mit UV-C-Licht, den ich 1x die Woche für das Bett (meist 3 bis 4 Tage nach dem Waschen der Bettwäsche) und den Teppich in seinem Zimmer nehme. Leider ist die ganze Wohnung mit Teppichen ausgelegt (Schutz für die Mieter unter uns, es ist sehr hellhörig) und überall Vorhänge (die Fenster sind undicht, es zieht da überall durch). Er hat ein Haufen Kuscheltiere und springt natürlich auch in meinem Bett rum, welches keine Encasings hat. Jeden Abend lasse ich einen Luftreiniger mit HEPA Filter in seinem Zimmer laufen. Bis jetzt habe ich keinen Unterschied zu vorher festgestellt. Welche Symptome wären denn typisch für eine Hausmilbenallergie? Husten, laufende Nase und tränende Augen? Reichen die Maßnahmen aktuell? Vielen Dank im Voraus.