PhoenixM
Guten Tag, Meine 3-jährige Tochter hat eine nachgewiesene primäre Haselnuss- und Walnussallergie (Diagnose KiA). Notfallset haben wir erhalten, auf Grund der IgE-Werte für Haselnuss. Bisher ist keine schwere Reaktion aufgetreten ist, lediglich Mundjucken auf Spuren, sie hat meines Wissens allerdings auch noch keine direkt gegessen. Es heißt sie soll weiterhin alle anderen Nüssen essen (IgE-Test auf alle anderen Nüssen waren negativ). Allerdings kann ich keine Nüssen finden, die nicht mit kann Spuren von anderen Nüssen deklariert sind. Das bpsw. bei gehakten Mandeln ein Risiko besteht erschließt sich mir. Aber existiert bei blanchierenten Mandeln wirklich auch ein messbares Risiko? Termin beim Allergologen und nachgelagert Ernährungsberatung gehen erst im Januar los.
Im Moment ist alles korrekt erfolgt. Die Serum - IgE Werte bieten einen guten Hinweis auf bestehende Sensibilisierungen, nach denen man sich vorerst hinsichtlich diätetischer Einschränkungen halten sollte. Die Möglichkeit einer Kreuzreaktion gegenüber anderen Nüssen besteht, sie kann sich auch bei noch negativen IgE-Antikörperwerten in den kommenden Jahren entwickeln. Ich rate, vorerst bis zu weiteren Schritten, die möglicherweise vom Allergologen empfohlen werden, bei Ihrer Tiochter eher streng zu sein mit der Meidung von Nahrungsmitteln, die möglicherweise Spuren der Problem-Nüsse enthalten. Etwaige Reaktionen können unangenehm sein. Wichtig ist, dass Sie mit der Notfall-Spritze sicher umgehen können. Am besten wird dies einige Male mit Placebo-Instrumenten geübt. Später ist es vernünftig, Kontakt zum Allegologen zu halten. Gruß, Ulrich Wahn
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