Sylvia Ubbens

Traurigkeit

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo Fr. Ubbens,
ich bin aktuell in der 28. SSW. Insgesamt verlief die SS von Anfang an schwierig, fast 5 Wochen stationär und nun zu Hause. Ich muss sehr viel liegen und kann mich nicht um meine 6. jähirge Tochter kümmern.
Akutell kümmert sich morgens mein Mann um sie und bringt sie in Kindergarten, am Nachmittag holen Omas od Tanten sie vom Kindergarten ab und betreuen sie bis abends. Mittlerweile ist meine Tochter darüber nicht mehr erfreut und eher traurig. Sie sagt mir mit Tränen das sie Angst um mich hat und lieber bei mir bleiben möchten und zu Hause spielen möchte, als jeden Tag wo anders zu sein. Den Omas gegenüber wird sie mittlerweile schon schnippig und teilweise frech.
Ich kann sie gut verstehen das sie die Situation überfordert. Haben sie einen Tipp für mich was ich noch tun kann, wie ich ihr helfen kann diese Zeit noch zu überstehen. Vielen Dank.

von claudi0705 am 10.02.2020, 21:05 Uhr

 

Antwort auf:

Traurigkeit

Liebe claudi0705,

ich schließe mich den Antworten meiner Vorrednerinnen an. Ihre Tochter möchte in Ihrer Nähe sein. Gestehen Sie ihr dies zu. Sicherlich können Oma und Tante auch bei Ihnen zu Hause Ihre Tochter betreuen. Ggf. wäre ansonsten auch eine externe Betreuungskraft für Ihre Tochter bei Ihnen zu Haus möglich. Eine Kostenübernahme können Sie bei der Krankenkassen beantragen.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 11.02.2020

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Traurigkeit

Warum kann sie nicht zu Hause Spielen? Sie ist immerhin schon 6 und wird verstehen dass Mama nicht aufstehen kann. Sie sagt dir auch was sie sich wünscht, das finde ich sehr reif für ihr Alter.

Was spricht dagegen, dass sie nach dem Kita zu Hause ist? Vielleicht können Omas/Tanten sie im Kita abholen und/ oder bei euch zu Hause betreuen? Vielleicht möchte sie mehr Mitbestimmung und z.B. nach dem Kita auch mal lieber zu einer Freundin/ einem Freund? Könnten die Omas/ Tanten den Taxi-Dienst übernehmen? Versuch mit euren Hilfen soviel Normalität wie möglich im Alltag zu belassen. Wie war der vor Komplikationen? Gab es regelmäßige Termine wie Kinderturnen, Spielbesuche, Musikunterricht, ...? Fallen die jetzt weg?

von die_ente_macht_nagnag am 10.02.2020

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Traurigkeit

Das Problem ist das ich mich allein nicht um sie kümmern kann, da immer wieder mein Kreislauf zusammen sackt und ich sehr stark mit erbrechen zu kämpfen habe und vor Erschöpfung viel schlafe. Für sie regelmäßig bestehende Termine fallen nicht weg sondern werden irgendwie organisiert.

von claudi0705 am 10.02.2020

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Traurigkeit

Huhu,

ich würde mal versuchen, ob es klappt, wenn Deine große Tochter zumindest ab und zu bei Euch zu Hause ist, wenn sie sich das so sehr wünscht.

Du sagst, Du schläfst viel und musst liegen und ab und zu erbrechen. Das weiß sie sicherlich, aber vielleicht ist sie reif genug, um darauf Rücksicht zu nehmen und will nur bei dir sein? Sie sagt ja selbst, sie will einfach nur zu Hause spielen und nicht "Programm".

Probier es doch mal aus, vielleicht erstmal für 1-2 Stunden an einem Tag. Wenn es wirklich einen Notfall gibt, kann sie ja vielleicht jemanden anrufen? Telefon vorher mit Kurzwahl programmieren, üben? Oder die Tante/Oma kommt nach einiger Zeit mal vorbei und schaut nach ihr (und Dir).

Und vielleicht kannst Du ihr zwischendurch auch mal eine halbe Stunde etwas vorlesen... es hört sich an, als könnte sie Zeit mit Dir gut gebrauchen - denk dran, danach wird es auch nicht mehr Zeit, auch wenn es Dir dann hoffentlich besser geht!

von zweizwerge am 10.02.2020

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Traurigkeit

Ich würde auch zu dem Vorschlag tendieren, die Oma/Tante zu euch kommen zu lassen wenn das geht.

von cube am 11.02.2020

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