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Vom Elternbett direkt in ein Bett mit Rausfallschutz , kein Gitterbett?

Vom Elternbett direkt in ein Bett mit Rausfallschutz , kein Gitterbett?

Androlitschka

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Wir überlegen, ob unser Baby, wenn es mit ca. 6-10 Monaten zu eng im Ehebett werden sollte, direkt vom Ehebett in ein größeres Bett mit Rausfallschutz kann. Also ob wir uns ein Gitterbett sparen können und direkt eine 140 cm breite Matratze nutzen auf einem "Hausbett" mit  Rausfallschutz. Wir überlegen, das Hausbett zusätzlich mit Vorhängen zu verschließen (dann wäre es quasi wie ein Gitterbett, einer der Vorhänge soll von außen wie eine Tür verschlossen werden können). Oder alternativ könnten wir nur den Rausfallschutz am Hausbett nutzen und das Kinderzimmer insgesamt sicher gestalten. Wir würden ein Babyphone einsetzen.  Gibt es da etwas was wir bedenken sollten / klare Nachteile gegenüber einem Gitterbett oder einem Familienbett mit drei Matratzen? / ist das eher eine Geschmacksfrage? Ich weiß dass die Empfehlung wegen dem plötzlichen Kindstod ist, das Baby ein Jahr im Elternschlafzimmer zu haben. Unser Beistellbett haben wir nie genutzt, das Ehebett ist ja aktuell eigentlich entgegen der Sicherheitsempfehlung. Dann könnte es ja vielleicht im eigenen Bett im Kinderzimmer sogar wieder sicherer werden? Wir würden den Übergang intensiv begleiten, also lange beim Baby bleiben im Kinderzimmer, wenn es einschläft / sofort ins Kinderzimmer kommen, wenn es weint / es mit Mittagsschläfen ans eigene Bett im Kinderzimmer gewöhnen.


Pinguina1

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Antwort auf Beitrag von Androlitschka

Noch niemand geschrieben hat, schreibe ich nun mal. Sicherlich hat es ja noch ein paar Monate Zeit, bis euer Kind aus dem Ehebett hinaus soll. Also das mit dem Vorhang erscheint mir überhaupt nicht sicher: erstens kann ein Vorhang herunter reißen, zweitens kann es zu stickig werden, drittens kann sich das Kind im schlimmsten Fall damit erdrosseln. Prinzipiell braucht man natürlich kein Gitterbett, es ist aber furchtbar praktisch. Denn mit 6-10 Monaten wird euer Kind zunehmend mobil, ohne Gefahren richtig einschätzen zu können. Es wird also versuchen, über den Rausfallschutz zu klettern. Je nachdem wie hoch dieser beziehungsweise das Bett ist, kann das zu (schweren) Stürzen führen. Mein Kind schläft mit einem Jahr immer noch nicht durch. Ich hätte überhaupt keine Lust, nachts mehrfach ins andere Zimmer zu laufen... Gibt es einen bestimmten Grund, der gegen ein Gitterbett spricht? Man kann ja später bei den meisten Betten die Gitter einfach abschrauben. Dann können die Kinder darin locker bis zum Grundschulalter schlafen. Aber im Kleinkindalter ist es super praktisch, dass die Kinder nicht alleine weglaufen beziehungsweise rausfallen können. Ansonsten nutzt gerne ein HausBett, das sollte halt möglichst bodennah sein. Und ein Rausfallschutz schützt eben nur vor (nächtlichem) rausfallen, nicht vor rausklettern. Vorhänge oder Ähnliches würde ich aber nicht nutzen.


MelCh

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Antwort auf Beitrag von Androlitschka

Ich dachte, da noch nicht viele Antworten hast, gebe ich dir gerne unseren Erfahrungsbericht. Unser Sohn hat mit ca 10 Monaten ein eigenes Zimmer mit Bett bekommen. Allerdings ein Bodenbett, da kann nicht viel passieren und ich kann mich entspannt mit reinlegen. Er hat vorher schon immer die erste Nachhälfte im Beistellbett geschlafen seit er ca 3-4 Monate alt ist. Sobald er das erste Mal aufwacht legen mein Mann oder ich mich nun dazu.  Für uns die beste Entscheidung. Ich würde es nur etwas größer nehmen, falls ein zweites Kind dazu kommt. Dann kann man es zum Geschwisterbett werden lassen (je nach Abstand natürlich).  Liebe Grüße