Mitglied inaktiv
Ich versuche mich kurz zu fassen, aber glaube, es wird etwas länger.
Mein Mann und ich kennen uns seit 18 Jahren und sind seit 13 Jahren verheiratet. Wir haben 2 Söhne (4 und 2,5 Jahre).
Zu Beginn unserer Beziehung war ich in einem Internat => 3 Jahre Wochendbeziehung. Danach habe ich in meinem Beruf (Sozialpädagogin) gearbeitet, was bedeutet, dass ich auch Wochenends oder in der Nacht nicht zu Hause war.
Ein großes Problem unserer Beziehung war, dass ich mit der Pille verhütet habe. Die Pille hat als absoluter Lustkiller gewirkt!! Das hat sich nach Absetzen der Pille absolut verbessert!!
Jetzt verhüte ich ohne Hormone.
Als sich unser Älterer angekündigt hat, bin ich in Frühkarenz gegangen. Ich war jetzt 4,5 Jahre zu Hause. Die Rückkehr in den Job war sehr "überstürzt", da ich gebraucht wurde und innerhalb einer Woche entscheiden musste, ob ich sofort zurückkehre, oder nicht. Ich kehrte zurück, auf 50% Basis.
Mein Mann hatte von Jänner bis März eine sehr stressige Zeit im Job. Danach wurde es zwar "normal", es gab aber keine Zeit die stressige Zeit zu "verdauen".
Im Sommer hatte er zwei Wochen Urlaub. In der Ersten war ich aufgrund meines Berufes nicht zu Hause und er schaute auf unsere zwei Jungs. In der zweiten Urlaubswoche war ich zwar auch zu Hause, aber die erste Hälfte war er krank, die zweite waren unser Jüngerer und ich krank. => keine Erholung im Urlaub.
Ich habe vor 2 Jahren einen Schwarzafrikaner kennengelernt, zu dem sich eine wirklich gute Freundschaft entwickelt hat. Ich will von diesem Mann wirklich nur Freundschaft, nicht mehr! Ich glaube, dass es von seiner Seite genauso ist. Wir telefonieren und schreiben SMS. Auch habe ich ihn in meine Arbeit integriert (um Rassismusgedanken der Kinder und Jugendlichen, mit denen ich arbeite, abzubauen).
Die Kriese:
Auf einmal hatte mein Mann Fantasien, dass ich etwas mit meinem schwarzafrikanischen Freund anfangen würde. In diesen Fantasien ging alles von mir aus.
Die Aufarbeitung:
Wir haben sehr viel gesprochen. Ich konnte meinem Mann rein vom Kopf her klarmachen, dass da nichts ist. Mein Mann kann glücklicherweise auch weinen. Was er im Laufe unserer Gespräche auch tat.
Nachdem mein Freund auch einmal bei uns zum Abendessen war (die beiden kennen sich zwar, aber nicht besonders gut), versicherte mir mein Mann, das es langsam besser wird. Sein Problem ist, dass er vom Kopf her vertrauen zu mir hat, aber im Bauch sitzt noch immer ein kleiner Stachel.
Also, wir sind auf dem Weg aus dem Tal.
Das Problem:
Das Ganze hat anscheinend die Nerven meines Mannes sehr angegriffen. Einerseits kann er schnell aufbrausend werden, wenn die Jungs nerven. Früher hatte er mehr Geduld. Andererseits fließen seine Tränen sehr leicht. Ich habe kein Problem, wenn er sich ausheulen muss!! Mir ist es lieber, er läßt es raus, als dass er es in sich reinfrißt und ein Magengeschwür entwickelt.
> Aber, wie lange kann so etwas dauern?
> Schaffen wir das alleine?
> Wie kann ich erkennen, ob sich da eine Depression anbahnt?
Entschuldigung, fürs zutexten. Ich hoffe, es kann mir jemand raten.
LG
Bettina
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