Mitglied inaktiv
Ihr Lieben, ich bin nicht sicher, ob ich bei Euch richtig bin, da es jedoch um die Oma meiner 4 Jungs geht, denke ich, Ihr versteht mich. Besagte Oma, gleichzeitig weltbeste Schwiegermutter ist am 01.08. nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Sie fehlt so sehr! Die Jungs verstehen die Endgültigkeit (glücklicherweise) noch nicht, der Große (fast 5) ist sogar davon überzeugt, dass sie zurückkommt- nicht als Oma, sondern als Baby...oder Dinosaurier (letzteres wäre ihm auch lieber :o) und Adrian, der Mittlere fragt, wann Oma aus dem Himmel zurückkommt. Glücklicherweise tragen sie den Verlust mit einer beneidenswerten kindlichen Naivität. Die Zwillinge, knapp 15 Monate, marschierten heute zielstrebig zu Omas Haustüre (wir wohnten gleich nebeneinander) und forderten sehr vehement, dass jemand klingeln möge. Joel als großer Bruder tat dies und unsinnigerweise standen wir allesamt einen Moment vor verschlossener Türe und warteten ab. In solchen Momenten möchte ich weinen, schreien, irgendetwas! Ich stellte mir vor, gleich würde sie die Türe öffnen und sagen : "Da seid ihr ja alle". Meine eigene Mutter starb schon 1999, sie konnte meine wundervollen Kinder nie kennenlernen. Vorrausschauend, wie sie war, hat meine SChwiegermama eine "Ersatzoma" bestimmt *lächel*....ihre beste Freundin, die sich auch redlich und gerne um meine Quengelbengel bemüht. Aber es ist einfach nicht das Gleiche. Vielleicht ist mein Posting an dieser Stelle sinnlos und fehl am Platze, jedoch war es mir ein Bedürfnis, meine Gedanken niederzuschreiben. Sie fehlt so sehr. Seid lieb gegrüßt, Sabrina
es ist immer traurig einen geliebten Menschen zu verlieren. Das du hier schreibst, ist doch ok, es darf jeder hier schreiben. Gitte
Liebe Sabrina fehl am Platz bist Du hier auf keinen Fall. Es ist nur schwer, tröstende Worte zu finden, denn der Verlust eines lieben Menschen ist immer sehr schmerzlich. Es dauert seine Zeit, bis man damit fertig wird, denn es gibt immer Tage oder Gelegenheiten, die an den Verlust erinnern. So auch heute die Situation vor der Tür. Oder der Geburtstag. Das macht das Verarbeiten so schwer. Ich drücke Dich und wünsche Dir alles Gute Liebe Grüße Ingrid
Hallo Sabrina, dein Beitrag hat mich sehr berührt. Ich erinnere mich, wie du im Aktuellen über den Beichspeicheldrüsenkrebs deiner Schwiegermama und den plötzlichen Verlust deines Bruders geschrieben hast und habe manchmal an dich und deine Familie gedacht. Natürlich vermissen deine Mäuse die Oma, aber normalerweise gehen Kinder sehr viel natürlicher als wir Erwachsene mit dem Tod um. Ich bin sicher, du wirst ihnen ein liebevolles, lebendiges Bild der Oma vermitteln mit deinen Erinnerungen und Erzählungen. So lebt sie in euren Herzen weiter. Ein schöner Gedanke... Lass dich umarmen (((Sabrina))) LG Marion
Vielen Dank für Eure lieben Worte! Wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, mal gelingt es gut, mal eher nicht... DIr Marion noch einmal lieben Dank für den Buchtipp- ich habe das Buch damals gleich bestellt und es nach einiger Zeit vorgelesen. Während ich mich doch arg zusammenreißen musste, sagten die Jungs, welch schöne Geschichte das doch sei! Ich denke, sie hat einen guten Weg zum Verständnis bereitet! Im Kindergarten wurde es auch kurz darauf besprochen, da wir leider,leider auch dort eine schlimme Erfahrung machen mussten: Ein kleines Mädchen aus "unserer" Gruppe erlag nach einem Unfall ihren schweren Kopfverletzungen. Dieses Jahr war bisher kein allzu Gutes, ich hoffe und bete, dass das folgende besser werden möge. Viele liebe Grüße und auch von mir noch alles erdenklich Liebe und Gute Dir und den jungen Eltern zu Eurem Wonnproppen :o)