Lian
Du hast es probiert so gut Du es vermochtest, das es nicht geklappt hast, ist bedauerlich. Für die Zukunft würde ich allerdings empfehlen bei so vielen verletzten Gefühlen auf beiden Seiten erst den anderen zu verstehen und seine Situation zu verbalisieren. z.B. "Und da ich mich soundso verhalten habe, hattest Du vielleicht den Eindruck dass XY?" "Ich kann mir vorstellen, dass Dich Situation XY verletzt hat, das lag nicht in meiner Absicht.". Erst wenn sich Dein Gegenüber verstanden fühlt, bekommt man leichter eine Basis hin auch die eigene Erlebniswelt begreifbar zu machen. Aber da Ihr Euch noch die ganzen nächsten Jahre miteinander auseinandersetzen könnt, versuch es beim nächsten Mal einfach nochmal. Die "Durchzug"-Methode hilft meiner Meinung nach im Supermarkt oder in der Ubahn, aber mittelfristig nicht in Familien und tut dann allen Beteiligten nicht gut. Alles Gute Euch noch. Lian
Hi Lian, das stimmt und ich gebe dir voll und ganz Recht. Ich war bereit einzugestehen und auf sie zu zugehen, aber sie war es nicht. Sie gab mir auch nicht das Gefühl sich Gedanken darüber gemacht zu haben, weil sie aus meiner Sicht heraus auf ihre Einstellung versteift war. Man merkte auch, dass sie überhaupt keine Lust auf das Treffen hatte. Ich denke, es braucht noch Zeit und Abstand, damit ein neutrales Treffen wieder möglich ist. Wenn ich mir etwas Wünschen dürfte, würde ich mir wünschen, dass die Familie meines Mannes wieder so miteinander umgeht, wie vor 6 Jahren. Da kam die Familie aus dem ganzen Norden zusammen und keiner hat über den Anderen schlecht geredet. Inzwischen kommen nur noch selten die anderen Familien vorbei und es hat sich sehr vieles zum Schlechten hin verändert. Ich möchte mich auf jedenfall noch bei allen bedanken für ihre Denkanstosse und Hilfe. Danke schön