Elternforum Für Omas

Kennt sich jemand mit Leihomas aus

Kennt sich jemand mit Leihomas aus

le1973

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Hallo liebe Großeltern, wir haben eine kleine Tochter und eine VZ-arbeitenden Oma hier vor Ort und Großeltern in ca. 100 km Entfernung, die aber wenig Interesse zeigen. Sonstige Familienangehörige wohnen viele Hundertkilometer weg. Mein Mann und ich sind ebenfalls voll berufstätig und geraten ständig an Grenzen, was die Betreuung unserer Tochter betrifft, die regulär in die Kita geht. Ist unsere Tochter krank, müssen wir immer Kopfstände veranstalten, um zu Hause bleiben zu können und eine kindfreie Zeit gibt es bei uns quasi seit 3 Jahren gar nicht. Nun geht meine Überlegung dahin, uns mal nach einer Leihoma oder auch einem Opa umzuschauen. Wir wohnen in einer Großstadt und ich hoffe, dass die Chance da gut stehen. Nun meine Fragen: Kennt sich damit jemand aus? Worauf sollten wir achten? Wird sowas auf unentgeltlicher Basis - z. B. mit Hilfsdiensten als Gegenzug - geregelt oder bedarf es eines Vertrages mit einem Stundenlohn z. B.? Vorstellen könnte ich mir, dass diese Person schon weitläufig in unsere Familie integriert wird, wir gern auch am WE etwas zusammen unternehmen könnten und sie uns z. B. unterstützt, wenn wir eben zum Elternabend müssen oder mal ein Arzttermin ansteht. Für viele Tipps und Ratschläge bin ich dankbar. Viele Grüße, Diana


huevelfrau

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Antwort auf Beitrag von le1973

Wir hatten/haben immer noch unsere "Leihoma". Haben sie per Zeitungsannonce gefunden. War Liebe auf den ersten Blick, und ich denke das ist der ausschlaggebende Punkt. Wir haben ihr 6,50 € die Stunde bezahlt, das war für sie und für uns ok. Und unsere Kinder (mittlerweile 12 und 9), sind zwar nicht mehr häufig dort oder sie hier, aber eine jahrelange Freundschaft ist gewachsen.


Sabine mit Amelie

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Antwort auf Beitrag von huevelfrau

Hallo, bei uns hat sich das im Bekanntenkreis ergeben. Ein früherer Kollege von mir ist in rente gegangen und hat mich immer wieder besucht. als die Kleine ca. 9 Monate alt war, hatten wir ein essen vom Geschäft. Meine Kolleginnen hatten nichts besserres zu tun, als rumzufrozeln von wegen ja der Opa Jürgen usw. Ende vom Lied, wir haben heute einen Wahlopa und beide sind total glücklich damit. Wenn der Opa kommt, ist das Kind glücklich. Inzwischen ist die Frau auch mit involviert. sie ist zwar nicht Oma, aber sie liebt die Kleine auch ohne Ende. Inzwischen hat sich die Mutter einer Bekannten von mir auch noch in die Kleine verliebt und ihr gesagt, wenn sie möchte, darf sie Oma zu ihr sagen, wobei ich sagen muss, dass unser Wahlopa eigentlich einem echten Opa extrem nahe kommt. Er kümmert sich total rührend um die Kleine. Er ist jetzt am Samstag auch mit Frau zur Einschulung eingeladen. Wenn ich mir vorstelle, dass die echten Großeltern gerade mal ca. 7 km von hier weg wohnen und sie gar nicht kennen und der Wahlopa gerne 15 km einen Weg fährt um sie zu sehen, na ja, darüber lasse ich mich jetzt nicht aus. Liebe Grüße Sabine