Sheepchen
Hallo Ihr lieben, ich habe in letzter Zeit hier viel mitgelesen und hoffe auf einen Rat und vielleicht sogar eine andere Sichweise.. Meine Mann und ich haben einige Schwierigkeiten mit seiner Mama - der Oma unserer Kinder. Als unser großer Sohn auf die Welt kam waren mein Mann und ich schon "etwas" überfordert mit unserem Schatz. Er war ein Schreikind und äußerst unruhig. Sie hat uns damals sehr geholfen und auch vieles abgenommen... Dafür sind wir ihr auch wirklich sehr dankbar. Leider haben mein Mann und ich beide das Gefühl das sie die Grenze von Oma zu Mama übersieht. Vorweg um einiges zu erklären. Unser großer ist oft an den Wochenenden bei seiner Oma. Das ist nicht unser Wunsch - die Oma möchte es immer und unser Großer auch... Wir wollten es mal "etwas" einschrenken - bedeutet einfach nicht JEDES Wochenende. Reaktion der Oma: sie hat geweint und meinem Mann vorgeworfen das wir IHR unser Kind wegnehmen. Da ist mein Mann dann natürlich eingeknickt - obwohl er derselben Meinung ist das unser Sohn zu oft bei der Oma ist. Wenn wir als Eltern ihr etwas sagen hört sie es sich an... sagt auch sie versucht unseren Wünschen nachzugehen und macht es heimlich dann doch anders. Beispiel der Schnuller und die Milch. Unser großer ist jetzt 4einhalb. Seitdem er 3 ist habe ich sie darum gebeten dies wegzulassen, da es das bei uns auch nicht mehr gibt... Er bekommt den Schnuller BIS HEUTE noch bei ihr... anderes Beispiel. Wir haben noch einen kleinen Sohn (13 Monate) dieser war letztens krank gewesen. Wir hatten schönes Wetter und Schnee und ich fand es so traurig das unser Großer und ich nicht zum rodeln hätten gehen können. Daher hat freundlicherweise die Oma gemeint sie könnte ihn ja vom Kindergarten abholen und mit ihm rodeln gehen und dann bringt sie ihn mir nach Hause. Ich hatte mich sehr über diese Hilfe gefreut. Hatten dann in der Zeit wo sie am Rodelberg waren noch mal telefoniert und sie meinte auch das sie in ca. 30 Minuten dann bei uns wären. Als sie nach über einer Stunde immer noch nicht da waren rief ich sie an und sie sagte mir das sie seit 1 Stunde bei SICH ZU HAUSE sind. Ich war wie vor den Kopf geschlagen... Warum hatte sie mich nicht gefragt? Ich war total machtlos... denn wenn ich rüber gefahren wäre um meinen Sohn abzuholen wäre ich bei dem Kleinen die böse gewesen... und das wusste Sie auch... So, das waren mal 2 Beispiele wie das hier dauerhaft bei uns läuft. ICH als Mutter muss mich rechtfertigen wenn unser großer mal nicht am Wochenende zu ihr kommt. Meine Schwiegermutter kann man aber auch nicht sagen was schief läuft - entweder sie flippt aus und redet nicht mit uns - und lässt es dann auch an unserem Großen aus indem sie ihn von sich stößt, oder aber sie tut so als hätten wir nichts gesagt. Den Kleinen von ihr fernzuhalten wäre auch eher ihm gegenüber ungerecht... wir Erwachsenen haben doch ein Problem. Ich finde Er darf nicht darunter leiden. Gleichzeitig kann es so aber auch nicht weitergehen. Ich kann dieser ganzen Beziehung zu meiner Schwiegermutter kaum noch was abgewinnen... ich gebe zu das ich in vielen was sie tut nur noch das schlechte sehe - aber ich muss auch sagen das sie mich einfach zu oft enttäuscht und hintergangen hat. Wie könnten wir etwas ändern? Habt ihr als Omas einen Tipp für mich? Ich möchte nicht das mein Mann den Kontakt zu seinen Eltern bricht - das ist bei ihm und mir Hauptstreitpunkt! Er würde daran kaputt gehen also halte ich oftmals meinen Mund wenn etwas ist... nur leider zerreißt es mich innerlich auch total. Das bekommt er natürlich auch mit und ist furchtbar verzweifelt. Ich habe das Gefühl nicht gegen meine Schwiegermutter anzukommen... Egal was ich mache - mein Sohn findet es 3mal besser bei ihr als bei mir. Letztens sagte er wieder zu anderen. Ich bin nicht gerne bei Mama. Oma ist viel besser, bei ihr habe ich immer spaß. Ich hätte nur heulen können.... Es tut mir leid das es jetzt so lang geworden ist, wusste aber nicht wie ich es anders kürzer hätte erklären können. Vielen dank im voraus für eure Antworten
jedes Wochenende....ganz ehrlich du spinnst....deine Schwimu soll soch mal ein eigenes Leben suchen.....biete doch an alternativ ein halber Tag unter der Woche...und gut.....so festgefahren finde ich bescheuert.....klar dürfen Omas mehr als Eltern....Süßkram etc.....aber Schnuller noch geben ....oder alergische Lebensmittel verabreichen...oder ein eh zu dickes Kind weiter vollstopfen gehn nciht....ende.....unternehmt doch alle zusammen was.....wie alt ist sie ...welche Hobbies aht sie ...lebt ihr mann noch
Hallo, wie sieht denn Euer Alltag aus? Ich meine,was macht Ihr unter der Woche? Dein Mann geht arbeiten,Du noch in Elternzeit?Den Grossen bringst Du in die Kita,machst Haushalt und beschäftigst Dich mit dem Kleinen,wenn Dein Mann abends von der Arbeit kommt,habt Ihr ein ganz normales Familienleben,ohne Oma? Wenn das so ist,dann sollte das normalste der Welt sein,dass Ihr Euch als Familie auf das Wochenende freut! MIT Euren 2!!! Kindern. Die Oma ist übergriffig!Klingt hart,aber das geht gar nicht!Auch wenn der Kleine gern bei Oma ist( das ist ja auch schön,er kann ja auch,wenn es passt )aber als Regelfall JEDES WE geht gar nicht! Du bist doch traurig über diese Situation,also sprich mit Deinem Mann,Euer Kind gehört zu Euch.
Hallo, ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass du dich nicht nur wehren solltest, sondern wehren musst. Das ganze kann sonst irgendwann so ausgehen, dass dein Großer bei deiner Schwimu wohnt und dir das Gefühl gibt, dass du als Mutter versagt hast. Mach es, solange es noch geht. Bei mir waren es die eigenen Eltern. Meine Große lebt bei ihnen, die Kleine kennst sie nicht. Das KANN das Ergebnis von solchen Dingen sein. Liebe Grüße Sabine
Jedes WE ist eindeutig zu viel, denn gerade an den WE ist, vorrausgesetzt Ihr habt beide frei, Familienzeit. Könnt Ihr denn mit der Oma keine "Güteverhandlung" machen? Lade siezum Kaffee ein und rede mit ihr. Sage, ihr, dass Du traurig wegen der Situation bist. Nur wenn sie sich in Dich reinversetzen kann, wird sie darüber nachdenken. Aber Deine Gefühle muss sie kennen, sonst könnte sie denken, Du bist trotzig.