Mitglied inaktiv
Ich wollte letzte Nacht einen Artikel aus den Yahoo-Nachrichten hier einstellen, weil er meiner Meinung sehr nahe kommt. Dabei bin ich ins falsche Fenster gerutscht und hab ihn im aktuellen Forum veröffentlicht... dumdidum... Ich sag jetzt mal, das war schleichende Müdigkeit und nicht beginnende Demenz *fingerhintermrückenkreuze*. Ist ja nicht wirklich schlimm, abgesehen davon, dass es dort so extrem deplaciert wirkt, während es hier zu unseren letzten Themen paßte, aber ich stell mir gerade vor, mir passiert das mit einem meiner "Licht aus"-Postings *ggg*! Peinlich, peinlich.... Dann bleibt mir nur die Umbenennung in Oma Tüddelig oder ein ganz neuer Nick ;o) Natürlich hab ich dann auch gleich Gegenwind gekriegt von einer Userin, die aber weit über meinem Niveau argumentiert. Die Blamage spar ich mir lieber. Mir ging es doch auch gar nicht darum, WER diese "Studie" gemacht hat oder wie sie zustande gekommen ist, sondern nur darum, dass m.E. die Situation der Jugend da sehr realistisch dargestellt wurde. Da hätte drüberstehen können "Herr Gründwald glaubt...", der Artikel hätte mich genauso angesprochen. Und ich finde, das von Jugendlichen praktizierte Gangbang, meist auf Initiative der weiblichen Jugendlichen veranstaltet, hat schon eine etwas andere Dimension als Gruppensex und Swingerclub-Besuche von Erwachsenen. Egal, hier jetzt endlich der Artikel: Superstar oder Hartz-IV-Empfänger? Montag 23. April 2007, 15:47 Uhr Frankfurt/Main (AP) Aufstieg zu Deutschlands neuem Superstar oder Absturz in Hartz IV? Der Jugend 2007 scheint in einem Moment die ganze Welt offen zu stehen, im nächsten Augenblick zeigt sich die Zukunft als «apokalyptische Leere», wie Stephan Grünewald vom Rheingold-Institut erklärt. Eine Studie des Instituts hat sich mit der Lebenswelt der Teenager in Deutschland befasst. Das Ergebnis: Keine Jugendgeneration seit den 70er Jahren war so sehr ohne Leitbild und Orientierung wie die derzeitige. Statt nach grenzenlosem Verständnis ewig junger Eltern sehnen sich die Teenies nach klaren Worten und Anzeige Wertvorstellungen. «Ich kann mir viel vorstellen, aber ich habe kein klares Bild», beschrieb eine der 40 befragten Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren das Problem ihrer persönlichen Zukunft. Das Dilemma, in dem die Jugendlichen stecken, beschreibt Grünewald so: Einerseits hätten sie das Gefühl, im Paradies zu leben mit verständnisvollen Eltern, Rundumversorgung und allen Möglichkeiten - diesen Idealzustand wollten sie nicht mit einer in der Pubertät üblichen Revolte gefährden. Andererseits hätten sie aber eine Sehnsucht nach einer «apokalyptischen Umwälzung», die endlich Klarheit bringe - dafür fehlten aber die nötigen Visionen, die Zukunft erscheine den Jugendlichen als schwarzes Loch mit Fragezeichen. Das Grundproblem der 12- bis 17-Jährigen zeigte sich laut Grünewald, einem der Gründer des mit tiefenpsychologischen Methoden arbeitenden Markt- und Medienforschungsinstituts, bereits zu Beginn der Befragung von 26 Mädchen und 14 Jungen: Keiner der Jugendlichen habe einen festen Händedruck gehabt, während der Interviews seien sie zunächst durch Ausweichen, Belanglosigkeiten und Allgemeinplätze aufgefallen - sie hätten eine Art «freundliche Mauer» um sich gezogen. Erst als die Befrager die Jugendlichen gefordert hätten, ihnen klare Positionen und Aussagen abverlangt hätten, sei die Wende zu einem wirklichen Gespräch gekommen. «Die Jugendlichen haben gemerkt: Da spricht jemand Klartext, hört mir zu und will Gegenpositionen», erklärt Grünewald. Und genauso stelle sich die generelle Situation der Jugendlichen dar. «Die Jugendlichen wissen nicht mehr genau, was es mit dieser Welt auf sich hat - erwartet sie Himmel oder Hölle?», erklärt Grünewald. Die Playstation biete klare Regeln, verschiedene Levels, auf denen man sich nach oben kämpfen könne - der Alltag der Jugendlichen sei dagegen lange nicht so klar. Ihnen werde noch nichtmal mehr die Möglichkeit gegeben, sich zur Entwicklung eigener Lebensentwürfe von den Eltern abzugrenzen. So passiere es, dass eine Mutter die blau gefärbten Haare der eigentlich rebellierenden Tochter super finde und begeistert ebenfalls zur Farbe greife. «Es ist schwer, eigene Ausdrucksformen zu entwickeln, wenn die Eltern dauernd auf die Jugendkultur schielen», erklärt Grünewald. Für die Studie «Jugendliche zwischen Versorgungsparadies und Zukunftsängsten» im Auftrag von Axel Springer Mediahouse München befragte das Rheingold-Institut 26 Mädchen und 14 Jungen in Gruppen- und Tiefeninterviews. Laut Grünewald reicht wegen der aufwendigen tiefenpsychologischen Befragungstechnik diese kleine Stichprobe aus, um Grundlegendes über die Befindlichkeiten der Jugend 2007 herauszufinden. Anhand der Studie hat Grünewald verschiedene «Lebensstrategien» der Jugendlichen ausgemacht: Manche wählen demnach die «Dauerbefütterung im Konsumkoma», gieren ständig nach neuen Events, sind immer auf der Suche nach Ablenkung am Handy, an der Playstation, am MP3-Player oder beim Shoppen. Andere entscheiden sich eher für eine Art Abschottung: Entweder mit Einmauern und Grenzensetzen in den eigenen vier Wänden - auch, um nicht den Wünschen der dauerjugendlichen Eltern nach gemeinsamen Discobesuchen nachkommen zu müssen - oder mit Banden und Seilschaften. Diese zeichnen sich zunehmend durch eine klare Hierarchie mit Anführer und willkürlich gewählte Feindobjekte aus, was den Jugendlichen ein Ausbrechen aus ihrer Ohnmacht ermöglicht. Die dritte Strategie bezeichnet Grünewald als «virtuoses Rotieren»: Mit «blendenden Auftrittskünsten» versuchten die Teenies, Eindruck zu schinden und ihre tatsächliche Unsicherheit zu überspielen. Gerade bei der Sexualität herrsche trotz der vermeintlichen Aufgeklärtheit wegen der Dauerpräsenz des Themas eine viel größere Unsicherheit als noch vor 10, 15 Jahren - vor allem bei den Jungen. «Die Sexualität ist keine 'Terra incognita' mehr, die man sich schrittweise erschließen kann - es herrscht das Gefühl vor, man könne nur scheitern», erklärt Grünewald. Diese Jugendgeneration sei die erste, bei der im Bereich Sexualität die Mädchen tonangebend seien. Um die Jugendlichen aus ihrem perspektivlosen Dilemma herauszuholen, fordern die Autoren der Studie klare Worte und schonungslose Offenheit von Eltern und Medien. Klartext statt beschönigen, herausfordern statt beschwichtigen, zuhören und Kontroversen statt abspeisende Einbahn-Kommunikation, konkrete Aufträge an die Jugendlichen und klare Standpunkte der Erwachsenen - all dies könne den Teenies helfen, ihren eigenen Weg für die Zukunft zu finden. «Der Generationenkonflikt ist der Motor der Entwicklung - in Deutschland ist er seit 20 Jahren abgewürgt», meint Grünewald. LG Marion
Liebe Marion Grins... ich hatte ihn gestern schon im Aktuell vernommen, und musste auch lächelnd feststellen das mal wieder Gegenwind aufkam grins.... Auch finde diesen Artikel sehr ansprechend da ich ja auch drei von der Sorte habe und mir schon meinen Kopf mache das alles für sie gut wird obwohl ich auch teilweise keine Perspektive für die Zukunft unserer Kinder erkenne! Trotz alledem es war herrlich das falsche Forum erwischt zu haben.... so können andere wieder ganz konkrett argumentieren und fühlen sich wohl.... Liebe Grüße Susanne
Nichts ist so schlecht, als das es nicht für irgendwas gut wäre. So konnte ich wenigstens noch ein Schwätzchen mit saulute halten, mit der ich schon ein paar Mal geschrieben hatte. Viel Spaß beim Treffen mit Silvia, und drück sie mal von mir, ja? LG Marion
ich habe diesen Artikel auch gelesen im FALSCHEN FORUM!!! und gedacht hmmm? das kann nur unsere Omchen sein.. *g* freue mich shcon auf den Drücker von dir... silvia
Huhu Marion... das geht mir auch meist so, dass irgendjemand weit über meinem Niveau argumentiert. Freut mich, diese weitere Gemeinsamkeit - auch wenn oft genug DU diejenige welche bist, die über meinem Niveau.. aber lassen wir das (dich herzhaft drück) Mar(ta)
Das ist doch wohl nicht dein Ernst? Ich hab deinen Beitrag gelesen, von wegen die Geschichte von Poe und Rosa und so und bin in Ehrfurcht erstarrt! Darf ich noch DU sagen? *ggg* Knuddel...
Meine Liebe, das hast du sicher verwechselt: ER war der Schreiberling, nicht ich. Alles, was du sonst noch wissen möchtest, darfst du gerne fragen :-) Immer die Deine: M
zum Piepen den Nick solltest Du Dir wirklich reservieren. Wenn Du dann mal unter diesem Namen gepostet hast, wissen wir alle, dass Du was "angestellt" hast. Ich lach mich weg: Oma Tüddelig :))))) Einfach Klasse
wenn du wüßtest, wie gut der Name zu mir passt! Ich bin ja der Typ, der den Joghurtbecher in die Spülmaschine stellt und den Löffel wegwirft! Seit 2 Wochen nerve ich Mann und Sohn, dass die Seitenscheibe meiner Beifahrertür sich nicht mehr rührt. Gestern habe ich zufällig festgestellt, dass ich da eine Kindersicherung aktiviert habe. (Ich habe das Auto seit 12 Jahren *ggg*) Noch besser: Seit mehr als 2 Jahren behaupte ich, dass mein Auto sich manchmal gaaanz schwer lenken läßt. Mann und Sohn leugnen das (und Sohn ist immerhin Prüf-Ingenieur und macht täglich TÜV-Abnahmen). Kürzlich fand ich die Lösung: Das passiert, seitdem ich eine Lederjacke habe, die ich auch meistens trage. Seit ich nicht mehr rauche, brauche ich keine Handtasche mehr und hab mein Portemonnaie in der rechten Jackentasche. Wenn die Jacke zu ist, liegt das Portemonnaie auf meinem rechten Oberschenkel. Je mehr Kleingeld drin ist, umso dicker wird mein Oberschenkel. Und dann hängt natürlich manchmal das Lederlenkrad an der Lederjacke fest *ggg*. Auch toll: Ich fahre eine Straße entlang und sehe schon von weitem an jeder Straßenseite einen Mann stehen. Beide winken mir zu. Ich denk: Hm, die kennen anscheinend mein Auto. Wink mal zurück. So bin ich wild winkend durch das Flatterband gefahren, das sie zwischen sich gespannt hielten.... Und die allerschönste Geschichte: Ich will essen gehen mit meinen Schulfreundinnen. Gabi ruft an und sagt, sie fährt heute Abend. Sie fährt einen weißen Ford. Normalerweise holt sie erst noch Petra ab, die einen schwarzen Alfa Romeo fährt. Wir sind alle immer superpünktlich. Ich gehe also zur verabredeten Zeit raus und sehe auf der gegenüberliegenden Seite einen weißen Ford. Komisch, nur der Fahrer drin; reiß die Beifahrertür auf und schmeiß mich auf den Beifahrersitz, wundere mich kurz über das absolute Chaos im Auto und frage dann: Wo ist denn Petra? Darauf eine tiefe männliche Stimme: „Hä, was ist denn jetzt los???“ Ich schau rüber zum Fahrersitz und erstarre: Ein Bär von einem Kerl sitzt da, und ihm fallen fast die Augen aus dem Kopf. Ich lass den Gurt fallen, mit dem ich gerade kämpfe, und stammle, dass ich auf meine Freundin gewartet habe, die denselben Wagen fährt. Ich entschuldige mich mit hochrotem Kopf, wuchte mich aus dem Auto und sehe, dass gerade hinter uns ein Auto hält. Allerdings nicht Gabi mit dem weißen Ford, sondern Petra mit dem schwarzen Alfa Romeo, und der Typ aus dem Auto steigt aus und schaut mit offenen Mund zu, wie ich in das Auto einsteige, das angeblich genauso aussieht wie seins! Himmel, wir haben auf der Fahrt ins Restaurant dermaßen gelacht, dass von Make up nichts mehr zu sehen war. Ich überleg jetzt lieber nicht weiter, was mir noch so alles passiert ist, sonst wirds wieder endlos. Ich hoffe, ihr habt euch amüsiert! LG Marion
solche Geschichten passieren doch jedem mal. In unserer Firma führen wir eine sog. "Deppenliste". Da kommen solche Begebenheiten rein. Z.B. ruft einer das Faxgerät an oder ein anderer druckt Unterlagen aus, klebt den Umschlag zu und gibt ihn zur Post Als der Brief weg ist, sieht er die Unterlagen im Drucker. Die Liste führen wir seit 2 Jahren. Ab und zu holen wir sie heraus und lesen daraus vor. Das ist ein Gejohle !!! In unserer "Deppen-spezial" habe ich das Tollste gebracht: Stehe mitten auf dem Parkplatz und rufe Marita zu: Ich habe Bastian einen Schnaps gegeben. Sollte aber heißen Schmatz !!! Der Versprecher holt mich immer wieder ein. Oder ich habe auf der Toilette einer Raststätte meine Tasche ins Waschbecken gelegt. Als ich sie herausnehmen will, aktiviere ich die Handbrause und die Tasche ist nass. Allerdings stehe nicht nur ich in diesen besagten Listen :) So könnte ich stundenlang weiterschreiben, aber dass wäre mein Posting ja länger als Deins. Das geht nicht :)) Gute Nacht liebe Oma Tüddelig (in das Wort könnte ich mich verlieben :) und alle anderen LG und Drückerchen (ist ja nicht mehr so warm) Ingrid
(GRINS) Meine Schwiema hat mal, während sie mit dem Auto an der roten Ampel stand und auf Grün wartete, mit den Bändern ihrer Jacke gespielt...und es wird grün, sie fährt los, will irgendwie abbiegen... und nix geht mehr! Fährt geradeaus und brettert gegen einen Zaun oder so... Jacke war an Lenkrad festgebunden, und zwar so, dass es nicht mehr zu drehen ging! Ich hab ja sehr gelacht, aber wenn ich mir vorstelle, was da sonst so hätte passieren können.... WEIA! Liebste Grüße, M.
So kommste NIE auf die Deppenliste! Grinsende Grüße von Marion