Elternforum Für Omas

Gefühlschaos

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Nurit

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Hallo, ich habe vor 3 Wochen erfahren, dass mein Sohn und seine Freundin mich zur Oma machen; allerdings war das keine Überraschung, nachdem wir in der vergangenen Monaten mit viel Tamtam schon einen falschen Alarm und eine FG hatten. Nun sind die beiden in der 16. Woche und haben mir das via Mail mitgeteilt, was mich schon mal schockiert hat. Zudem weiß ich, dass die Beziehung nicht sehr harmonisch ist und im Fall einer Trennung würde ich das Kind wohl kaum noch sehen dürfen....Das bremst mich gerade ein bisschen in meiner Freude. Ich weiß inzwischen, dass es wahrscheinlich eine kleine Prinzessin wird und würde mich so gerne ohne Wenn und Aber freuen, aber kann es gerade nicht, was mir sehr leid tut. Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass ich meinen Sohn sehr jung bekommen habe und nun in einem Alter bin, in dem man noch nicht unbedingt Oma wird (unsere jüngste Tochter ist erst 7). Mein Mann freut sich und will mich immer in seiner Freude mitreißen, aber irgendwie klappt das nur mittelmäßig. Was stimmt nicht mit mir? Ging es Euch auch so? LG, nurit


i.f.

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Antwort auf Beitrag von Nurit

Hallo nurit, also: Dir Dein Oma-werden per E-mail mitzuteilen, finde ich auch ausgesprochen blöd oder unhöflich oder geschmacklos oder gedankenlos oder unverschämt oder irgendwas. Aaaber, ich weiß auch (nicht zuletzt aus eigener Erfahrung) dass man das nicht so sieht, wenn man jung ist. Auch, wenn wir Mütter alles "immer so ganz genau" wissen, kommt es doch manchmal anders, als man denkt. Vielleicht wird die Beziehung der Beiden ja auch besser. Oder Du meinst nur, dass die Gefahr einer Trennung besteht. Aber ich will nichts "schönreden". Wenn es denn so sei, dann kannst Du halt auch garnix machen. Dann kannst nur hoffen, dass Dein Sohn wenigstens mit seinem Mädchen ab und zu vorbeikommt...... Warte doch einfach ein bisschen ab. Hast ja noch einige Wochen, ehe Du Oma wirst. Ändern kannst es sowieso nicht. Ich glaub, mir Dir stimmt alles. lg inge


tiktak

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Antwort auf Beitrag von i.f.

Hallo Nurit, zunächst mal Glückwunsch Du Baldoma! Inges Meinung schließe ich mich zu 100% an,warte ab,man weiß nie wie es kommt. Aber Deine Ängste kann ich schon verstehen,ich glaube ganz tief im Innern haben wohl viele Jungsmuttis diese Ängste,egal ob eine Beziehung harmonisch läuft oder nicht. Ich würde mal die Ehe meines Sohnes als sehr harmonisch einschätzen,trotzdem habe ich mit meiner Schwiegertochter offen geredet und ihr eben diese Ängste gebeichtet,falls mal.....,ich würde leiden wie ein Hund,wenn ich dann meinen Enkel nicht mehr so oft sehen könnte oder sogar gar nicht mehr an seinem Leben teilhaben könnte.Ich werde ja immer die Oma bleiben und sie würde mir das Kind nie entfremden. Vielleicht kannst Du mit der Freundin Deines Sohnes auch mal darüber reden und sag ihr doch,daß Du Dich so gern uneingeschränkt auf Dein Enkelchen freuen möchtest,diese Verlustängste es aber nicht zulassen. Ich kann Dich wirklich verstehen ,völlig normale Reaktion. Für Dich hoffe ich sehr,daß Du dieses unsagbare Glücksgefühl unbeschwert erleben kannst. Alles Gute!


Nurit

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Antwort auf Beitrag von tiktak

Vielen Dank für Eure Antworten; ich werde mal mit der Freundin meines Sohnes reden müssen. Sie hat eine Borderline-Störung und von daher ist alles so unberechenbar. Die beiden sind fast 5 Jahre zusammen, haben beide ihren Beruf und eine schöne Wohnung, von daher würde ein Kind passen, aber sie hat, bevor sie überhaupt nur ansatzweise schwanger war, verkündet, dass sie sich von niemanden, auch nicht von meinem Sohn, in die Belange des Kindes reinreden lässt etc.Mein Sohn ist übrigens Erzieher.. Ich weiß, dass die beiden im Dez./Jan. kurz vor der Trennung standen und mein Sohn mit ihr die Hölle durchmachte, weil sie ihn völlig fertig gemacht hat.Das hat sie mir selbst erzählt; kurz danach kam die FG. Ich werde jetzt bestimmt öfter bei Euch mitschreiben und freue mich darauf. LG, nurit


Torsti

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Ich kann leider zum Thema nicht viel sagen, aber möchte dir trozdem gratulieren zur bald Oma und wünsche das du dich doch noch so richtig freuen kannst ohne Ängste. Ich als "Schwiegertochter" wäre noch nicht mal auf die Idee gekommen das meine Schwiegermutter/vater ängste haben das sie Enkel nicht mehr sehen darf falls eine Trennung zu stande kommt. Ich habe allerdings schon nachgedacht was wäre wenn ihrem Sohn/ meinem Freund was passieren würde. Würden sie noch Kontakt zu mir und Kim haben wollen? Lg Katja


Nurit

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Antwort auf Beitrag von Torsti

Ich glaube, dass das heutzutage schon ein bisschen anders ist, als zu der Zeit meiner Eltern: da war nach der Scheidung auch der Kontakt zur Familie des Expartners weg und alle fanden das irgendwie normal. Zu meiner Exschwiegermutter habe ich auch jetzt (13 Jahre nach der Trennung) einen freundschaftlichen Kontakt und ich würde das mit meiner Schwiegertochter auch so halten wollen, wenn sie es denn zuläßt, was aufgrund ihrer Äußerungen und Krankheit fraglich ist. Irgendwie wachsen die Partnerinnen meiner Söhne ja mit in Familie hinein und gerade wenn ein Kind da ist, ist die Verbindung ja noch stärker. Warum sollte das bei Dir nicht auch der Fall sein? L, nurit


tiktak

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Antwort auf Beitrag von Nurit

Katja,die Eltern Deines Freundes lieben Kim,da mach Dir mal keine Gedanken. Vor einigen Monaten hat es in der Beziehung unserer Tochter auch gekrieselt und wir Eltern( wir und auch die Eltern ihres Partners ) haben uns Sorgen gemacht.Da kam auch von Seiten der anderen Großeltern unserer Maus die ängstliche Äußerung :was ist wenn??verlieren wir dann Emma? Antwort unserer Tochter: So ein Quatsch,ihr seit und bleibt die Großeltern und daran wird sich nie was ändern. Nurit,meistens ist sowieso alles andes,wenn das Baby erst da ist. Wir freuen uns,wenn Du öfter bei uns schreibst! Alles Liebe!


Sabine mit Amelie

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Antwort auf Beitrag von Nurit

Hallo, ich wünsche dir von Herzen, dass du dein Enkelkind genießen darfst. Ich habe mich vor ein paar Jahren mal mit derr Borderline Krankheit befaßt, weil ein Kinderpsychologe mal meinte, dass meine Große das haben könnte. Was ich darüber dann gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass dein Sohn den Wurm auf jeden Fall mit groß zieht, wenn nicht sogar das Kind irgendwann bei sich hat. Ich kenne seine Feundin nicht, aber Borderline ist nicht ohne. Liebe Grüße Sabine