Mitglied inaktiv
Hallo liebe Omas, muß mich ein bischen aussprechen ich habe seit der Geburt unseres Sohnes im September 2007 ein Problem mit meiner Schwiegermutter. Mit meinem Schwiegervater verstehe ich mich ganz gut, der ist normal geblieben. Vorher verstanden wir uns eigentlich ganz gut, aber seit sie Oma ist, hat sie sich total verändert (ich auch: Mutterhormone, grins). Da prallen regelmäßig Welten aufeinander (1xpro Woche, da wir immer zum Sonntagsmittagessen (gehen müssen)). Sie ist total verrückt nach unserem Sohn, gleich am Anfang hat sie mir den MaxiCosi aus der Hand gerissen "lass mich das tragen". Ich konnte die schweren Taschen tragen. Und jetzt hat sie ihn hochgenommen mit den Worten "Komm zur Mama, äh Oma". Da hab ich dann schon gesagt, "ich bin die Mama" aber sie ignoriert alles was ich sage. Sie findet, daß er sehr Mutter-orientiert ist (er wird jetzt 4Monate) und daß das ein Problem geben könnte, wenn ich mal krank werde und ins Krankenhaus muß (hallo! ich bin kerngesund!) Ich habe immer wieder den Eindruck, sie hätte ihn gerne ganz für sich. Als ich ihn mal kurz bei ihr lassen mußte und dann wiederkam hatte sie ihn auf dem Arm und als ich ihn nehmen wollte sagte sie zu ihm "ohh, Deine Mama ist ganz kalt". Das verletzt mich. Jedes Mal wenn wir die Großeltern besuchen fängt sie an nach Ähnlichkeiten mit meinem Mann zu suchen: Ganz klar, der Mund, das Lachen, die Haare, die Augen. Mir sieht er anscheinend nicht ähnlich... wenn ich was sage, wird das auch ignoriert. Sie hat sonst nicht viel Interessen in ihrem Leben und ENDLICH ist der Enkel da. Die Schwiegereltern schauen sich jetzt auch wieder jede Woche alte Filme und Dias von ihrem eigenen Familienleben an, als mein Mann noch ein Junge war. Da wird dann ständig verglichen. Ich habe sowieso den Eindruck daß beide mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart leben. Wie sagte sie letzten Sonntag " da geht einem richtig das Herz auf, wenn man ihn sieht." Das ist ja weiters nicht schlimm, nur nach dem, was sonst so vorgefallen ist, denke ich mir dann auch "such Dir doch auch andere Freuden". Mein Mann meint, ich soll das alles nicht so ernst nehmen, mach ich aber trotzdem. Leider wohnen wir nur 6km auseinander und wir sollen jeden Sonntag zum Mittagessen kommen. Meine eigenen Eltern stehen noch voll im Leben, sind berufstätig. Sie finden ihre Enkelkinder alle auch ganz toll, aber sie haben auch einen anderen Sinn im Leben. Leider wohnen sie 300 km weg. Liebe Omas, ist das o.g. normal und ich muss damit leben ?
Hallo, WIR (also auch mein Mann) haben selber ziemliche Probleme mit meinen Schwiegereltern, ABER die sind ganz anderer Natur. Ist es ihr erstes Enkelkind??? Bei uns ist Fabian auf beiden Seiten der erste Enkel und ALLE Großeltern waren so stolz, das sie ihn auch nicht oft genug zu gesicht bekommen konnten. Das ist auch heute (er wird bald zwei) noch so und wird demnächst beim zweiten nicht viel anders sein. Und das Großeltern nach Ähnlichkeiten suchen ist doch auch völlig normal. Wenn du nicht jeden Sonntag dort essen möchtest (würde ich auch nicht wollen, egal bei welchen Eltern!!!), wirst du es freundlich und sachlich sagen müssen. Wir haben einfach gesagt, das wir das WE gerne als familie verbringen möchten und nicht JEDEN Sonntag unterwegs sein. Wir machen aber regelmäßig Kaffeebesuche bei meinen Eltern (25km Entfernung), Schwiegereltern wohnen eh nur eine Straße weiter. Da gehen wir auch so regelmäßig rüber. Wenn sie ungefragt kluge Ratschläge gibt, kannst du es nur entweder ignorieren oder eben sagen: heute macht man das aber so und so. Das "Problem" hatte ich mit BEIDEN Omas. Und es hat sicher wenig mit Berufstätigkeit und anderen Hobbys zu tun, sondern sie freuen sich einfach über ihren Enkel. Auch wenn du das jetzt sicher nicht hören willst, denke ich schon, das du das alles zu eng siehst. Deine Eltern wohnen sehr weit entfernt. Würdest du es bei deiner Mutter genauso eng sehen?Wer weiß wie es da laufen würde??? Wie gesgt, diese "kleinen" Probleme hatte ich am Anfang mit BEIDEN Omas. Heute haben wir z.B. das problem, das fabian bei Schwiegereltern Dinge zu essen bekommt, wovon sie wissen, das er sie wegen seiner Neurodermitis nicht darf (aber er mag es doch so gern...). Sowas finden wir z.B. schlimm, denn es geht schließlich um die Gesundheit unseres Sohnes. Wir müssen ihm dort immer wieder diese Dinge, wie z.B. Schokolade weg nehmen (er bekommt sie auch in unserem beisein) und sind dann natürlich die bösen Eltern, die ihm nichts erlauben. Dazu kommen noch viele andere Dinge. LG
Ja, es ist das einzige Enkelkind und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Was mich halt nervt ist das "haben haben haben" "ich ich ich". Sie sagt z.B. "ich will Dich auch mal wieder haben, Deine Mama hat Dich die ganze Zeit" (dafür bin ich doch auch die Mama, oder?) sowas kann man meintwegen denken, aber nicht sagen! Ihr geht es garnicht um Simon als Person, sondern darum, daß sie endlich wieder ein Babys im Arm halten kann. Sie schnüffelt ständig an ihm rum und als ich ihn gewickelt habe hat sie doch gleich ihre Nase auch dahin gestreckt. Oooh, riecht das gut. Ich dachte ich seh nicht recht! Er ist doch kein Duftbäumchen! Und vor allem ist er einfach er selbst und ein Baby und dient nicht zur persönlichen Bedürfnisbefriedigung von ihr.
hallo mama von simon! ich gehöre hier nicht her und mag hier deshalb auch nicht großartig schreiben - ist ja ein omaforum. aber mir geht es ganz ähnlich wie dir. magst du mich mal anschreiben? adresse habe ich hinterlegt! viele grüße quarcks
ihr seit nicht die einzigen die Probleme haben, habe die auch und jedesmal gibts Stress mit Schwiegermutter. Ich werde verglichen mit meiner Schwägerin, was die Erziehung( muss dazu sagen mein kleiner ist erst 10 Wochen alt ) Meine Schwiegermutter übertreibt es dermaßen. Aber wenn du willst schreib mich am addy ist hinterlegt lg anni
Ich wollte gerne wirklich wissen, was die Omas dazu sagen. Meine Schwiegermutter erzählte mir letztes Jahr noch von ihrer Schwiegermutter, die meinem Mann als Baby immer zu ihrer Aufheiterung gebraucht hätte und jeden Sonntag bei der Familie gesessen hätte. Das hat meiner Schwiegermutter überhaupt nicht gefallen. Nun ist sie genauso (nur daß wir bei ihnen sitzen) Deshalb, um das auch später selber besser zu machen: wird man so? ist das normal?
Liebe Mama von Simon, es ist schon ein wenig extrem, was deine Schwiegermutter da abzieht, aber du musst versuchen, die ganze Sache mir Humor zu nehmen. Stelle von Anfang an klar, dass du bestimmst, wie das Kind erzogen wird, aber drück auch bei der Oma mal ein Auge zu. Ich glaube, es gibt sie wirklich, die "Omahormone". Bei mir ist es auch so, dass ich ganz verrückt auf mein Enkelkind bin,das mit dem Riechen war bei mir z.B. auch so. Aber ich versuche immer, einen klaren Kopf zu behalten und mich zurückzunehmen. Deiner Schwiegermutter wird das vielleicht auch gelingen, wenn alles nicht mehr so neu ist, und du bist dann froh, wenn sie dich mal entlastet. Für Kinder sind Grosseltern sehr wichtig, auch wenn sie mal Fehler machen. Ich werde in diesen Jahr zum zweitenmal Oma und laufe, seitdem ich es weiss mit einem seeligen Lächeln durch die Gegend, obwohl ich auch jede Menge andere Interessen habe. Aber Oma zu sein ist einfach das Größte!
Hallo,mir ging es damals auch so (meine tochter ist jetzt 2,5jahre). ich habe den kontakt zu meiner schwiegermutter mehr oder weniger abgebrochen für 3-5monate. Mit den worten,wenn sie nicht lernt sich auch ein wenig zurückzunehmen, da es MEIN langersehntes Kind ist, sehe ich sonst keinen weg einer gemeinsamen zukunft!" es hat wunderbar geklappt, ich hatte mein kind für mich (klar bin ja auch die mama) und meine schwiegermutter hatte genug zeit sich damit abzufinden. meine eltern waren da ganz anders sie nahmen die kleine nur, wenn ICH sie gegeben habe oder gefragt habe ob sie möchten, das war für mich der große unterschied, ich finde es nicht selbstverständlich, das jeder das kind bekommt. Ich muss dazu sagen, das meine tochter bei geburt sehr krank war und wir drei monate deswegen im kH waren, diese Zeit fehlte mir auch irgendwie... Mit meiner SchwiegerMutter bin ich jetzt ein Herz und eine Seele, wir sehen uns sehr oft, meine Tochter geht gerne zu Oma (zu beiden natürlich).. es ist einfach alles so wie es sein sollte. Für mich war es damals das beste was ich tun konnte, bereuen tu ich es nicht, und auch meine Schwiegermutter sagt das es gut war, sie zu bremsen, beim nächsten Enkel will sie nicht so sein, damit unser Verhältnis sooooo gut bleibt wie es bisher auch ist. LG Jessy habe mal meine email angegeben, falls du schreiben möchtest
Ich glaube deine Sorge ist, dass Deine Oma das Kind an sich binden kann sodass sie Hauptbezugsperson wird und nicht Du.Bei aller Oma-Liebe, die Gefahr gibt es wirklich und eigentlich sollten alle Grosseltern sich wie Grosseltern verhalten und nicht wie Mamas. Sie meinen das noch nicht mal böse, aber das Kind kann sich an sie binden. Wenn man das versucht zu erklären wird man eh für verrückt erklärt. Aber: ich kann dich beruhigen. Du siehst Deine schwiemu ja nicht täglich. Da kann das gar nicht passieren. Die meiste Zeit bist Du ja alleine mit Deinem Kind und wirst Hauptbezugsperson. Insofern lass der Oma ihre Freude. Einem Kind kann es nicht schaden eine nette Oma zu haben, die es aufrichtig liebt. Das ist auch gut, falls wirklich mal ein Notfall mit Dir sein sollte. Solange der Kleine bei Dir massgeblich ist und bei ihr nicht ständig, kannst Du das Verhalten getrost tolererieren :-)