zamperl78
folgendes, unser Sohn ist 19 Monate, er geht zwei Tage die Woche in die Krippe, da ich da arbeite. Jetzt bin ich erneut schwanger. Auch wenn das Würmchen da ist, möchte ich, dass der Große weiterhin zwei, ab Herbst dann drei Tage (ca. 20 Std.) in die Krippe geht. Ist mir wichtig, weil er dort wahnsinnig viel lernt, sich mit anderen, gleichaltrigen Kindern und auch fremden Betreuungspersonen auseinandersetzen muß/kann/darf. er ist ein sehr offenes Kind, kaspert z. B. an der Supermarktkasse mit wildfremden Menschen rum. So, zusätzlich zu den Krippentagen bin ich am überlegen, ob ich den Kleinen einmal in der Woche für ein, zwei Stunden meinen Schwiegereltern geb. Vor allem, wenn Zergi da ist, würde mir es viel bringen. Da ich auch mit dem Kleinen viel vorhab. Babyschwimmen, PEKiP, Kinderarzttermine usw. Außerdem haben wir ein großes Haus, da gibt es auch immer einiges zu tun. Die Schwiegereltern sind 65 (Oma) und 77 (Opa) alt. Sie sind rüstig und mögen den Kleinen sehr gern. und, wir wohnen direkt nebeneinander. Im Sommer wird er sowieso oft mal allein rübergehen - macht er ja jetzt schon immer, kommt aber weder an den Türgriff noch an die Klingel ran... Würdet ihr Omas und Opas das in Ordnung finden? Ich mein, ich würde es vorher mit ihnen absprechen, aber irgendwie, ach, ich weiß auch nicht. Ach ja, mein Vater (57) lebt auch nur zwei km entfernt, er arbeitet aber noch Vollzeit und meine Mutter ist leider vor sechs Jahre gestorben. bei den eigenen Eltern wäre das ganze für mich einfacher... Ich würd mich über eure Meinung freuen - vielleicht ist jemand in dieser Situation und betreut auch ein Enkelchen?? Vielen Dank schon mal
Hallo Zamperl.. so nen ähnlichen Fall haben wir hier schon mal vor kuzem gehabt und ich bin nach wie vor der Ansicht, dass es für die Enkel keinen besseren Platz gibt als bei Oma und Opa solange es die noch gibt. Man sollte es wirklich ausnützen wenn man mal noch auf ne Kostenfreie Variante als Babysitter zurückgreifen kann. Ich habe meine Kidis als sie noch klein waren gerne zu den Omas gegeben und beide Seiten hatten immer ihren Spaß und heute nehme ich sooft es geht meine kleine Motte ( wird in 2 wochen 1 Jahr) zu mir und bin mit Leib und Seele Babysitter und wir geniessen es beide Geb den kleinen ohne schlechtes Gewissen zu deinen SE und kümmere dich um Zwergi sie werden viel zu schnell groß und so hattes du von beiden auch mal alleine was LG Sylvia
Besser als omi0212 hätte ich es nicht ausdrücken können!
Es ist mit Sicherheit keine Belastung für die Großeltern das Enkelchen für 1 bis 2 Stunden 1X die Woche zu betreuen
.Ich sehe nur Vorteile für alle Beteiligten,Du hast Zeit für Dich und Zwergi-Glückwunsch übrigens-
die Großeltern genießen die Zeit mit dem Kleinen,der Kleine hat das große Glück,Oma und Opa zu haben.
Übrigens finde ich Deine Einstellung den Kleinen in die Kita zu geben,damit er Sozialkontakte hat und lernen kann ganz toll.
Nur eins noch:Warum hättest Du bei Deinen Eltern nicht solche Zweifel?
LG Karin
Danke für eure Antworten!!
@ tiktak
nun, bei den eigenen Eltern weiß man halt, wie es ist. Ich mein, die haben mich schon "groß gezogen" und ich ticke halt wie sie. Und außerdem wäre die Oma meinerseits grad erst 54 und hat bis zu ihrem Tod kleine Kinder, in einer Lehrersfamilie, betreut.
Die Schwiegermama ist so verdammt ängstlich, fürsorglich und übervorsichtig.
Gut, Felix ist inzwischen in dem Alter, wo er schon selbst zu verstehen gibt, was er will und was nicht.
Nur so ein Beispiel:
er krabbelt, seit er zehn Monate alt ist, die Treppen allein hoch, inzwischen läuft er sie mit nur einer Hand oder auch ganz allein hoch.
Bei der Oma darf er das nicht, da könnte ja was passieren.
Ist halt für mich schwierig, wenn ich mitkrieg, dass er in seinem Bewegungsdrang eingeschränkt wird.
Andererseits bin ich ja dann nicht dabei und krieg das einfach nicht mit.
Danke nochmals, ihr habt mich in meinem Vorhaben bestärkt.
Sobald die Familie offiziell weiß dass ich schwanger bin, werde ich das mal ansprechen. Dann dürfen die beiden aussuchen, wann sie auf Felix aufpassen möchten
Lieben Gruß an euch - ich les hier ab und an gern mal mit - eure Ansichten lassen mich so manches aus einem anderen Blickwinkel sehn
Vielen Dank für Deinen letzten Satz,das ist doch der eigentliche Sinn des Forums! ![]()
Hallo ich möchte einen anderen Aspekt ins Spiel bringen: Natürlich ist es eine Entlastung, wenn das ältere Kind versorgt ist und man sich um das Baby kümmern kann. Es kann bei dem Kind aber so ankommen, dass es wegen des Babys "abgegeben" wird, denn durch Gruppe und Großeltern bleibt ja nicht so viel Zeit, um sich auch mit dem Geschwisterkind zu beschäftigen. Auch wenn es noch klein ist, wird es sich abgeschoben fühlen. Man kann viel mit beiden Kindern gemeinsam machen. Ich habe das bei meiner Tochter erleben dürfen, die mit vier Kindern klar kommen musste. die Geschwister fühlten sich eingebunden und haben sich gern um das kleinere Kind gekümmert. Und gerade deshalb haben alle ein sehr gutes und inniges Verhältnis zueinander. Es sollte eine gesunde Mischung von "Abgeben" und Zusammensein mit dem Geschwisterkind bestehen. LG Ingrid
Hallo ich möchte einen anderen Aspekt ins Spiel bringen: Natürlich ist es eine Entlastung, wenn das ältere Kind versorgt ist und man sich um das Baby kümmern kann. Es kann bei dem Kind aber so ankommen, dass es wegen des Babys "abgegeben" wird, denn durch Gruppe und Großeltern bleibt ja nicht so viel Zeit, um sich auch mit dem Geschwisterkind zu beschäftigen. Auch wenn es noch klein ist, wird es sich abgeschoben fühlen. Man kann viel mit beiden Kindern gemeinsam machen. Ich habe das bei meiner Tochter erleben dürfen, die mit vier Kindern klar kommen musste. die Geschwister fühlten sich eingebunden und haben sich gern um das kleinere Kind gekümmert. Und gerade deshalb haben alle ein sehr gutes und inniges Verhältnis zueinander. Es sollte eine gesunde Mischung von "Abgeben" und Zusammensein mit dem Geschwisterkind bestehen. LG Ingrid
dass die Schwiegermutter überängstlich ist, liegt an der fehlenden Erfahrung im Umgang. Wenn sie das Kind mal häufiger und regelmäßiger betreut, ändert sich das. Ich spreche da aus Erfahrung. Mein erster Enkel war das erste Baby, dass ich nach 30 Jahren betreut habe. Heute hab ich vier "um die Ohren" und komme klar. Alles eine Frage der Zeit und Übung
interessante Sichtweise - danke So hab ich das noch gar nicht gesehen
ja, ich möchte nur vorsorgen, da ich mit Zwergi auch wieder zum PEKiP gehen möchte und sollte dies nicht während der Krippenzeit sein, so muß der Große zu den Großeltern. Er wird sicherlich überall einbezogen - möchte ja irgendwie die großen Eifersuchtsdramen vermeiden Und, ja ich möchte auch Zeit "NUR" mit dem Großen verbringen
weißt Du, zamperl, was wir hier in Ordnung finden, muss noch lange nicht auf Dich und Deine Situation zutreffen. Hier hat auch jeder seine eigene Geschichte und spricht letztlich nur für sich. Hm, Du wohnst fast Tür an Tür mit Oma + und machst Dir irgendwie solche Gedanken? "Bekommen" (da dreht sich mein Magen um) Deine Schwieger den Bub nie? Du überlegst wirklich, den Großen erst nach Zwergs Geburt zu "geben"?? Nein, ich weiß, dass man das nicht so meint, aber es spiegelt genau die "Macht" der Mütter wieder. Also ich würde dann schon mal vorher beginnen, den Bub gelegentlich mit Oma und Opa seine Freude haben zu lassen. Wenn der Burschi öfters bei Oma ist, muss diese auch nicht so viel Angst haben, dass er z.B. die Treppe runterfällt. Es ist nicht Omas Alltag ständig ein Kind um sich zu haben, sondern Deiner. Und, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen (und, obwohl ich sehr früh und immer wieder meine E-Kinder habe) Enkelkinder soll ja sowieso und überhaupt nix passieren. Möglichst ohne einen blauen Fleck wollen wir Omas die Kinder wieder "abliefern". Aber Du meisterst das schon! Und bedenke immer: Weder eine Mama ist als Meister vom Himmel gefallen noch eine Oma! Auch nicht dann, wenn wir vor Erfahrung strotzen :)) lg von inge, die sehr deutlich sein kann, aber es auch nicht immer so meint
Ich habe so lange zum Schreiben gebraucht, dass mir albaconi doch tatsächlich zuvorgekommen ist. Eigentlich fast die gleiche Aussage :-)) lg inge
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Darüber machst du dir echt jetzt schon gedanken. Du kannst doch fragen wenn du weißt wann der Kurs ist. Dann kannst du doch sagen ich würde gern mit mini zum Pekip gehen, könntet ihr in der zeit euch um den großen kümmern? Lass den mini doch erst mal geboren sein um dir dann Gedanken zu machen. Ode rgeh jetzt auf sie zu und frage ob sie Mittwochs ( nur ein Beispiel von mir) 1-2 h Zeit mit dem großen verbringen wollen. Weil dir das wichtig ist und du es schön findest wenn der Kontakt zu Oma und Opa so innig ist. Na ja ist doch aber gut das sie vorsichtig ist und sie lernt dann auch was das Kind schon kann. Und das Kind sagt dann auch immer mehr Oma das kann ich schon alleine. Mach die nocht so ein Kopf.
nein, ich möchte den Kleinen schon vorher, sprich ab Bekanntgabe der Schwangerschaft vermehrt "rüber" geben. Im Sommer läuft er ja sowieso allein rüber. Und, ja Du hast Recht - es spiegelt die Macht der mutter - so hab ich das noch nicht gesehen, gut, vielleicht unterbewußt?!?
Habe alle Antworten gelesen und finde, dass Ihr alle recht habt. Was albaconi gaschrieben hat ist eigentlich auch meine Meinung. Wenn Dein Sohn stundenweise in der Kita ist, bist Du ja schon entlastet. Außerdem ist Dein Sohn ja auch noch ein Zwergi. Somit würde ich nur ,wenn es wirklich sehr ungünstig ist mit den Terminen, den Kleinen zu Oma und Opa geben-z.B. bei Arztbesuchen.
Wie wäre es denn mit einem "Oma-Tag"??
Ich habe jede Woche jedes Kind auch mal alleine ein paar Stunden. Mit dem Kleinen geh ich montags zum Mutter-Kind-Turnen (
) und die Große hol ich (meist) mittwochs vom KiGa ab und dann gehen wir auch mal zu Mc....... oder holen uns einen Döner. Nur wir beide. Gegessen wird dann da, wonach sie Lust hat. Im Sommer gehen wir auch mal Eis essen oder es gibt den heißgeliebten Kinderkaffee vom Italiener....:))
Zum MuKi-Turnen hab ich das Kind "tauschen" müssen, weil die Große jetzt schon allein geht.....
Aber auch sowas müsstest Du beginnen, wenn Kind 2 noch im Bauch ist.
Ich find es gut so.
Keine Oma, aber auch lese hier manchmal um die Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen. Den Oma Tag finde ich auch schön. Ich würde sie generell fragen ob sie Lust hätten den großen ein bisschen zu haben. Fange jetzt damit an. Eine Bindung zur Oma ist auch toll und meine Söhne lieben die Oma heiß und innig. Vergiss dabei aber nicht den Großen! Wenn das Baby da ist mach vielleicht auch mal aus, dass die Oma mit dem Baby spazieren geht und DU und der große alleine was macht. Das war hier ganz wichtig für meinen großen. Das Mama auch für IHN auch mal die ungeteilte Aufmerksamkeit hat. Mutterkind turnen mit dem großen und Oma geht mit dem Baby spazieren...
Ihr habt alle so recht Hab ja schon die ein oder andere Antwort/Meinung drunter geschrieben, leider nicht immer unter den passenden Beitrag gerutscht Ja, ich mach mir jetzt schon so meine Gedanken Das Verhältnis zu den eigenen Eltern ist doch (meist) immer besser als zu den Schwiegereltern Nein, ich werde meine Vorhaben nicht erst nach der Geburt umsetzen Ja, ich muß lernen, mehr Vertrauen zu den Schwiegis zu haben Nein, Felix wird nicht vernachlässigt, wenn Mini da ist Bin ja auch eine Rabenmutter und werde nicht stillen, auch, damit Felix von Anfang an überall mit eingebunden werden kann Die Oma zu verschiedenen Unternehmungen mit Felix zu schicken geht nicht - Oma hat keine Zeit dazu und bei uns im Ort gibt es nix - wir haben grad mal einen Metzger Und, ehrlich - meine Schwiegermutter ist nicht grad die sicherste Autofahrerin und wenn sie den Kleinen mit im Auto - nein, sie würde gar nicht fahren Und, ja, ich werde wohl auch Mini ab und an mal rübergeben - auch, wenn mich das wahnsinnige Überwindung kosten wird. Ich kann es einfach nicht so genau erklären. Es ist einfach diese Einstellung, da hat sogar die eigene Tochter ihre Schwierigkeiten. Nichts desto trotz - Danke nochmal für all eure Antworten! Sie haben zum Teil Wahrheiten ans Licht geführt, die ich so nicht ausgesprochen hätte Wenn ich mal wieder Rat brauch, dann besuch ich euch nochmal Danke ihr Omas!!
Bin zum ersten Mal in diesem Forum und werde bei Gelegenheit eine eigene Frage einreichen. Freue mich schon auf die heiße Diskussion! Auf den Punkt gebracht: du hast das gleiche Grundproblem wie ich! Du vertraust deiner Schwiegermutter nicht. Dafür gibt es doch sicher einen oder mehrere Gründe! Schlechte Erfahrungen gemacht? (Welche, brauchst du ja nicht zu erzählen!!!) Rede doch einmal offen mit deinem Partner über das Problem. Wie sieht er die Lage denn? Würde er die Kiddis zur Oma lassen, oder hat er die gleichen Bedenken? Hast du schon einmal mit der Schwiegermutter offen über deine Zweifel geredet? Ich weiß ... IST SCHWER!!! Bei mir ist das in Streit und Heulerei ausgeartet. Aber es war wichtig sich offen auszusprechen. Du sagst, selbst deine Schwägerin hätte ein Problem damit ihrer Mutter zu vertrauen?! IHR MÜSST REDEN! Denn selbst wenn du die lieben Omi-Tipps hier alle annimmst: dein Grundproblem wird bleiben!!! Es geht doch gar nicht um den Großen, das 2. Kind, die KITA, oder sonstige Termine. Das Problem hast du mit deiner Schwiegermutter - ob begründet oder nicht. REDET. Das ist mein Rat. (Notfalls redet jeden Monat erneut! Manche Omas brauchen länger bis, sie einsehen, dass sie auch nicht perfekt sind.) Aber nur wenn dein Verhältnis zur Oma stimmt, wird es auch deinen Kindern so gehen!!! LG Nina