Elternforum Rund ums Kleinkind

Verhalten Kinderärztin

Verhalten Kinderärztin

Snowy_

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Guten abend ihr lieben Leute, vielleicht möchte ich die heute erlebte Situation einfach nochmal reflektieren, mir von der Seele schreiben oder nach Tipps für die nächsten Arzttermine/Impfungen erhoffen. Mein Sohn, 3 Jahre und 2 Monate alt. Zweite fsme Impfung stand an. Bisherige Impfungen NIE ein Problem gewesen. Nicht mal geweint, nichts. Ich sage ihm ehrlich es wird pieksen und kurz wehtun. Und heute das komplette Gegenteil.  Die Ärztin kam rein und er hat sich schon an die Wand gedrückt. Sie durfte ihm nicht zu nahe kommen, auch einfaches abhören ließ er nicht zu. Die Ärztin sagte ich solle ihn "einfach" auf den Arm nehmen. Mein gutes zu reden half nichts, er machte sich so locker das es unmöglich war ihn zu halten. Dazu möchte ich mein Kind auch nicht gewaltvoll zwingen. Die Ärztin sagt schon zu mir sie hat keine Zeit für sowas, sie muss weitermachen. Da waren erst 3 Minuten vergangen. Dann holte sie eine Arzthelferin rein, die mir laut Ärztin helfen sollte. Mein Kind hockte schon auf dem Boden an den Schreibtisch gedrückt. Die Arzthelferin war super, sie sprach sogar mit der Ärztin zu ihm hinzukriechen und ihn auf dem Boden zu impfen wenn er es zulässt. Aber mein Sohn verkroch sich daraufhin panisch unter dem Schreibtisch. Und jetzt kommt es: die Ärztin setzte sich auf ihren Stuhl und versperrte ihm mit ihrem Weg den Fuß, sie schob ihn mit ihrem Schuh in die andere Richtung, sagte: hier geht es nicht weiter. Geschrieben kommt es gar nicht so schlimm rüber. Aber sie hat ihn wie ein abgewertetes, wertloses Ding behandelt, das man mit seinem Fuß wegscheuchen kann. Übertreibe ich??? Aber ist das nicht absolut unprofessionell. Dann meinte sie sie hätte keine zeit mehr und war weg. Geht's noch? Das ganze hat höchstens 10 Minuten in Anspruch genommen. Plant man sich als Kinderärztin denn nicht mindestens 10 Minuten für eine gut gemachte Impfung ein? Gerade dieses Thema, das bei fast allen Kindern mit so viel Angst verbunden ist. Keinerlei Anstalten kindgerecht drauf einzugehen oder sonstiges. Ich werde definitiv dort nochmal auf der Matte stehen oder schriftlich meinen Ärger kundtun. Was würdet ihr tun?  Geimpft wurde dann schließlich von einer anderen Ärztin die in der Praxis war, ich hatte ihn beruhigt und wir durften in ein anderes Zimmer. Es war auch nicht schön, er schrie mama, mama, hat arg geweint und ich musste ihn festheben.. So eine Situation wollte ich unbedingt vermeiden..  hätte ich schon am Anfang abbrechen sollen und es an einem anderen Tag versuchen? Bin ich zu weichlich und diese Situationen gehören einfach zum Kindsein dazu? Für mich ist es das schlimmste etwas gegen den Willen meines Kindes zu tun. Außer bei der Sicherheit! Und im Endeffekt geht es ja darum bei den Impfungen.  Danke für eure Zeit und liebe Grüße 


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von Snowy_

Schön klingt das nicht, aber ich glaube, ich selbst hätte mein etwa gleich altes und recht großes und schweres (17 Kilo) Kind trotz allem direkt so zu mir geholt, dass ich es selbst hätte irgendwie festhalten können. Je länger man in so einer Situation wartet und redet, desto schwieriger wird es doch. So hat es Dein Kind sogar noch unter den Schreibtisch geschafft. Ich meine schon, das gehört auch für Kinder schon dazu, dass bestimmte Dinge eben einfach sein müssen.  Mir tut es aber auch weh, wenn ich das Gefühl habe, jemand ist von meinem Kind genervt. Es gab mal so einen Termin im Frühling in der Sehschule und das Kind hat nach einem vollen Kigatag nur Quatsch gesagt. Man ging sehr genervt und ungeduldig mit ihm um. Da war mir klar, heute wird das nichts mit ihm und es ist auf der anderen Seite auch keine größere Freundlichkeit mehr zu erwarten. So gab es einen Termin 3 Monate später. Da lief es dann gut. Ob ich nun aber einen Termin, der unbedingt sein muss, verschieben würde, weiß ich nicht. Kann klappen, kann aber auch schlimmer werden.  Schreiben würde ich da übrigens nichts. Das kommt meist mit Missverständnissen rüber. Ob es nun im Nachhinein noch wem hilft, wenn Du Dich jetzt beschwerst, weiß ich auch nicht. Ich befürchte, es könnte auch nach hinten losgehen und Ihr habt dann den Stempel "kompliziert". Das macht es auch für Dein Kind bestimmt nicht besser, wenn man dann nächstes Mal seltsam mit Euch umgeht. Lieber den nächsten Termin bewusst nicht bei der ersten Ärztin vereinbaren und was bei uns immer zieht, ob pädagogisch wertvoll oder nicht ist mir egal, sind Belohnungen beim Kinder-und beim Zahnarzt. Das geht von den Praxen aus. Die Kinder machen null Probleme, vielleicht, weil sie wissen, was es am Ende gibt. (Andere unangenehme Dinge gehen übrigens auch ohne Belohnung, aber diese beiden Ärzte verbinden sie eben damit und freuen sich darauf und darüber)