Inara.Tina
Hallo zusammen, meine Kleine ist 4 Jahre alt und besucht den Kindergarten mittlerweile seit fast einem Jahr. Trotzdem weint sie jeden Morgen noch beim Abschied. Außerdem fällt mir immer wieder auf, dass sie beim Abholen oft einfach bei den Erzieherinnen sitzt. Nur selten sehe ich sie mit anderen Kindern spielen. Sie selbst erzählt zwar immer, dass sie tagsüber mit den anderen Kindern spielt, aber ich weiß nicht, wie sehr das tatsächlich stimmt. Langsam fange ich wirklich an zu zweifeln und weiß nicht mehr weiter. Eigentlich ist sie ein unkompliziertes Kind – das einzige Thema, das uns beschäftigt, ist der Kindergarten. Ich habe die Erzieherinnen auch schon darauf angesprochen, ob es möglich sein könnte, dass sie Autismus hat oder einfach hochsensibel ist? Das wurde jedoch immer direkt mit den Worten „Nein, auf keinen Fall“ verneint. Gleichzeitig frage ich mich aber, ob man das wirklich einfach so ausschließen kann. Sie spricht wie ein Wasserfall zwei Sprachen und spielt bei Familientreffen ganz normal mit ihren gleichaltrigen Cousinen und Cousins. Auch sonst ist sie ein fröhliches und liebevolles Kind. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? War es bei euren Kindern vielleicht auch so, dass sie sich im Kindergarten lange schwergetan haben oder eher zurückhaltend waren? Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps. ❤️
Vielleicht tun sich da viele Kinder leichter, aber bei so etwas direkt an Autismus zu denken, erscheint mir weit hergeholt. Die Erzieher könnte man eher einbinden, beide Situationen stärker zu begleiten oder selbst Kontakte durch Playdates zu fördern. Dann wird die Situation beim Bringen bestimmt auch leichter!
Mit vier ist das gar nicht so ungewöhnlich. Ich kenne einige Kinder, die bis zur Vorschule bevorzugt mit nur 1-2 Kindern in der KiTa gespielt haben. Und wenn die nicht da waren, waren sie bei den Erziehern. Oder wenn sie müde waren. Unsere gönnt sich auch mit 5 Jahren gern noch ab und zu eine Pause mit einem von ihren liebsten Erziehern nach dem Mittag. Das braucht sie einfach als Pause. Vor 1 - 1,5 Jahren hat die das fast täglich erbeten. Wenn man dann zufällig immer in der Situation abholt, ist das Bild einfach verzerrt. Habt ihr keine Entwicklungsgespräche? Da sollte sowas nämlich besprochen werden. Sowohl eure Sorgen als auch die Einschätzung der Erzieher und ggfs Maßnahmen, um eurer Tochter zu helfen - wenn denn Hilfe nötig ist. Oft erscheinen uns Eltern normale altersgemäße Verhaltensweisen viel dramatischer als sie sind, weil wir sie nicht nachvollziehen können und von der Entwicklung von Kindern nur bedingt Ahnung haben. Bei einem Jahr in der KiTa wäre das Entwicklungsgespräch bei uns in NRW langsam dran. Vielleicht fragt ihr da mal nach? Sowas bespricht man ja besser nicht vorm Kind.
Danke für deine Antwort! Ja, wir hatten das Entwicklungsgespräch schon. Die Erzieherinnen sind mit allem eigentlich zufrieden Sprache, verhalten und Motorik sind sogar besser als die Erwartungen in ihrem Alter. Das einzige Problem ist halt noch dieses weinen am Morgen und das soziale. Zudem kommt halt noch, dass sie ein Einzelkind ist. Vielleicht ist das auch ein "Grund", wieso sie so sehr an den Erzieherinnen hängt, weil sie zuhause auch nur mit erwachsenen ist🤷🏼♀️
Unsere Tochter stand auch immer bei den Erziehern wenn wir sie abgeholt haben. Jetzt im letzten Kiga Jahr hat sich das geändert und sie ist immer beim spielen. Da könnt ihr also ruhig Geduld haben. Ich hatte mir damals auch etwas Sorgen gemacht aber die Erzieher haben das nie negativ erwähnt.
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