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merkwuerdiges Schlafritual

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merkwuerdiges Schlafritual

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Ich hatte letztens um eure Meinung gebeten, weil Elio (22 Monate) nach den Ferien nicht mehr ins Bett will. Ich habe versucht ihn in sein Bett zu legen und bei ihm zu bleiben mit Buch, Musik, Stofftier...Resultat: Riesengeschrei. Ich habe dann versucht ihn in meinem Bett zum Einschlafen zu bewegen. Wir legen uns beide hin, schauen Buecher an und dann sollte er eigentlich einschlafen (war nie ein Problem). Nun steht er aber nachdem ihm die Buecher langweilig geworden sind auf und rennt todmuede ziellos durch die Wohnung. Ich lege ihn dann in den Kiwa, schiebe und nach 5 Minuten schlaeft er. Dann packe ich ihn in sein Bett. Um 3:00 wacht er auf, hat Durst und will aufs Sofa (nicht zu uns!!). Dort schlaeft er nach 3 Sekunden problemlos weiter. Nun meine Frage: das ist ja nun ein etwas unorthodoxes Ein-b.z.w. Schlafritual. Wuerdet ihr so weitermachen? Vorteil: so wie es ist kommen wir alle zur Ruhe, aber normal ist da ja nicht... Freu mich noch mal auf eure Meinung. Gruss Christiane


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ehrlich? nö würd ich nicht :o) Dafür hätte ich nichtmal die Zeit... Ihr habt nicht zufällig die Möglichkeit unter sein Bett Rollen zu machen? Meine Methode ist unter den Müttern nicht sehr beliebt :o) von daher nenn ich sie Dir lieber gar nicht erst. LG Sue


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Ja, würde ich. Wenn es so problemlos klappt is es im Moment wohl genau das, was er braucht. Never change a running system. *gg* LG Trinity


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Hallole und bentornata!! Ich würde mir an deiner Stelle auch keinen so großen Kopf machen, nur weil dein Sohn ein Ritual auf den Kopf stellt (du weißt, ich bin eh kein großer Fan von fest eingefahrenen Verhaltensweisen). Sehe es doch einfach mal so: er ist nun in einer Phase, in der er so langsam seinen eigenen Willen herausarbeitet und auch immer klarere Ideen bekommt, was er gerade will und was nicht (übrigens wird sich mit Sicherheit demnächst auch die Sprache dazugesellen - denn er muss euch Eltern ja schließlich verständlich machen, was ihm gerade so alles an tollen Ideen einfällt ... ;-) Es gibt mit Sicherheit anstrengendere Varianten als die, ihn ein bissle rumzukutschieren und nachts einmal aufzuwachen. Ich schließe mich voll und ganz dem Motto der Vorschreiberin an, bezüglich des funktionierenden Systems. Du wirst sehen, die aktuelle Variante wird bald wieder von einer neuen Mode abgelöst... Bei uns ist gerade folgende Mode "in": Ata-Hose Hiins ausziehen, haue Heia-Hose anziehen (wie du siehst, gesellt sich so langsam der sprachliche Ausdruck zu seinem Repertoire.. Es fehlen halt noch a paar Konsonanten..), Zähne putzen, mit Mama ins Bett liegen, kurz Händchen halten (nur kurz, weil es ihm dann zu warm wird), Mama muss ihre nicht vorhandenen Gesangskünste anbringen ("Der Moohond ist auhaufgegaangen..." *selbstdieohrenzuhalt*). Bis vor kurzem kam er nachts regelmäßig zu uns ins Bett, nachdem er etwas zu trinken wollte. Zur Zeit schläft er durch :-) *freu* Liebe Grüße Jacky


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Ciao Jacky, schoen, dass es dich noch gibt und danke fuer dein Posting. Anstrengend find ich das merkwuerdige Ritual eigentlich nicht, nur hab ich Sorge, dass er nieeeeeeee mehr in sein Bett will. Mn hat ja immer gleich Panik, dass irgendwas einreist... Die Sprache ist bei uns weiterhin ein Problem. Ausser Mama und Papa ist die Neuigkeit des Sommers nur wau wau...Das macht es auch nicht leichter. Wenn er sprechen koennte, dann wuesste ich wenigstens, was er neuerdings gegen sein Bett hat.Und schwupps der Uebergang zu lenamama99. Danke auch fuer deinen Tipp. Ich vermute, es sind die Gitterstaebe, die ihn stoeren und an den Traeumen koennte was wahres dran sein. Ich werde also das Gitter entfernen und auch einen Traumfaenger basteln. Ob er das allerdings versteht...Die Idee finde ich klasse. Ich will halt alles ausser Schlaftraining (bei vielen wirkt es und als solche moechte ich die Methode auch gar nicht verdammen, aber ICH wuerde das nie und nimmer durchhalten befuerchte ich). Danke an euch zwei, aber auch alle anderen, die sich die Muehe gemacht haben mir zu antworten. LG Christiane


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ich hab ja eine schlecht-schläferin hier neben mir im familienbett liegen. janina ist 25 monate alt und hat schon so manche "phase" durchgemacht, vor allem was das ein- und weiterschlafen betrifft. anfangs hatte ich den starken wunsch, dass AUCH sie so schläft, wie´s offenbar ALLE ANDEREN kinder tun, aber ich hab mich glücklicherweise von der vorstellung gelöst und akzeptiert, dass sie dann (durch)schlafen wird wenn sie so weit (es ist noch nicht so weit!)ist und so ein- und weiterschläft, wie es für sie am "besten" ist. seit dem tag gehen wir hier den weg, dass wir ihr beim ein- und weiterschlafen so weit entgegenkommen, so weit es auch für uns in ordnung ist und auch wir zu schlaf kommen. bis etwa ein jahr hieß dass, dass sie teilweise die ganze nacht auf mir geschlafen hat, heute kuschelt sie eben oft ein paar stunden pro nacht in meinem arm usw. wenn das neue ritual für dich leichter durchzuführen ist, als "konsequent durchzugreifen", dann tu das. du sollst auch zu ruhe kommen und wenn du dich jetzt nächtelang oder wochenlang mit einem heulenden kind rumschlagen musst, macht das für niemanden sinn.


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Hallo, hast du mal versucht rauszufinden, was er gegen sein Bett hat? Lena hatte mal so eine Phase, da hat sie Albträume gehabt und diese mit ihrem Bett in verbindung gebracht. Wir haben dann zusammen im Garten aus einem (biegsamen) Ast und Stopfwolle einen (sehr schiefen) Traumfänger gebastelt und über ihr Bett gehängt. Seitdem hängt der da und sie schläft auch wieder da (ist 2 Jahre her). Gruß Ute