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wer ist mit gks ss geworden?

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guten morgen, tja, nach allem, was man so liest, von wegen verzögerter eireifung und daraus resultierendem schlechten gelbkörper.. kann man da überhaupt schwanger werden?? ist das ei dann richtig ausgereift? und hilft alleine progesterongabe?? ich versteh das alles nicht *grübel* vielleicht kann mir ja jemand helfen.. grüße w.


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Hallo Wishing, mit einer GKS kann man nur sehr schwer schwanger werden. Ich selbst habe über vier Jahre gebraucht, bis sich meine Ärztin nach allen möglichen anderen Therapien (Bauchspiegelung, Kiwu-Praxis) endlich entschlossen hat, mir einfach Clomifen zu geben. Das führt zu einer optimalen Eireifung und damit zu einem prima Gelbkörper, der ja aus dem gesprungenen Follikelbläschen entsteht. Im dritten Clomi-Zyklus war ich schwanger (bin jetzt in der 6. Woche). Es war, als hätte der Körper bloß darauf gewartet, dass endlich mal jemand sich der GKS annimmt. Auch für die erste Schwangerschaft habe ich damals zwei Jahre gebraucht, es hat dann aber spontan und ohne Chemie geklappt. Allerdings war die GKS damals wohl noch eher leicht ausgeprägt. Was Utrogest und Duphaston u.a. Gelbkörperhormon-Präparate angeht, helfen die nicht optimal. Bei mir haben sie zwar den Zyklus stabilisiert, und die Tempi-Kurve sah ganz gut aus. Trotzdem hat es nicht geklappt mit dem ss-werden. Viele Ärzte verschreiben diese Hormone bei GKS überhaupt nicht mehr, weil erwiesen ist, dass diese die Schwangerschaftsrate nicht wirklich erhöhen. Eine GKS hat ja ihre Ursache in der unzureichenden Eireifung, und DIE muss behandelt werden. Frauen, die mit Utrogest schwanger werden, wären es nach dem Ergebnis von Studien (mit einer Vergleichsgruppe von Frauen, die trotz GKS KEINE Hormone bekamen) mit hoher Wahrscheinlichkeit aus so geworden. Ich würde an Deiner Stelle nicht zu lange warten. Wenn andere Ursachen ausgeschlossen werden können, bringt ein Versuch mit Clomifen (über maximal sechs Zyklen hinweg) sehr oft ganz rasch den erwünschten Erfolg. Allerdings bestehen die meisten Ärzte darauf, dass der Mann sich zuvor untersuchen lässt. Da es in der Hälfte der Fälle an ihm, und in immerhin 40 Prozent der Fälle an beiden liegt, will man sichergehen, dass man nicht die Frau mit Chemie belastet, obwohl beim Mann auch was nicht stimmt. Das Spermiogramm ist aber keine große Sache, kann man bei jedem Urologen machen lassen (meist kann man das "Pröbchen" auch mitbringen in die Praxis. Übrigens sagt die einmalige Blutabnahme in der zweiten Zyklushälfte nicht viel darüber aus, wie stark die GKS ausgeprägt ist. Mein Progesteronwert war sogar meist "grenzwertig", also fast okay. Trotzdem zeigte die Zykluskurve (die zuverlässiger ist als eine Momentaufnahme per Blutuntersuchung) eine dramatische GKS. Nur eine Verlaufsmessung mit Blutabnahmen über mehrere Tage hinweg kann die Ausprägung einer GKS wirklich einigermaßen zuverlässig feststellen. Leider ist das den meisten Ärzten wegen ihre gedeckelten Budgets zu teuer. Liebe Grüße und sprich mal mit Deinem Doc über Clomifen, Bonnie


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o.t.