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Verhaltenstherapie bei nächtlichem Einnässen?

Verhaltenstherapie bei nächtlichem Einnässen?

Mitglied inaktiv

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Unser Tochter (7) ist nachts noch nicht trocken und leidet selbst sehr darunter, obwohl wir ihr keinen Druck machen. Unser Kinderarzt rät uns von Medikamenten und Klingelhose ab und hat uns nun ein Verhaltenstherapie bei einer Kinderpsychologin vorgeschlagen. Was muss ich mir darunter vorstellen? Was wird da genau gemacht? Wie groß ist die Erfolgsquote? Hat jemand hier gute Erfahrungen damit gemacht? Danke!


Mitglied inaktiv

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So eine Art "Verhaltenstherapie" haben wir mit unserer Tochter durch. Bei uns hat es nichts genützt. Sie nimmt seit 3 Wochen Minirin und ist seitdem trocken. Mir wäre es auch egal gewesen aber der Leidensdruck auf Seiten des Kinder war immens, so dass wir uns doch zu Massnahmen entschlossen hatten. Hast Du denn abklären lassen ob nicht organische Ursachen dahinter stehen? Bevor das nicht passiert ist, würde ich keine Verhaltenstherapie beginnen.


Mitglied inaktiv

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Ja, organische Ursachen wurden ausgeschlossen. Es ist laut Kinderarzt wohl eine "Unreife" auf die eine Verhaltenstherapie gut ansprechen soll. Mich würde interessieren, was bei so einer Verhaltenstherapie gemacht wird? Vielleicht berichtest Du kurz darüber? Wie alt ist Deine tochter?


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ot


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Bevor Du zum Kinderpsychologen gehtst würde ich das erstmal bei einer "Bettnäßerambulanz" (bei uns in der Uniklinik die kIndernephrologie bzw Urologie) abklären. Die schließen in 99% der Fälle eine psychische Störung aus. Es hat sogut wie immer organische Ursachen. Und meist hilft der Einsatz eines Nasensprays (Hormone) Es fehlt nämlich einfach noch das entsprechende Hormon, das einen aufwachen läßt wenn man nachts zur Toilette muß.