Hi Du, also als Allererstes würde ich mir Urteile aus der Rechtsprechung ziehen, das kannst Du inzwischen wirklich bei jedem Internetportal, sehr gut ist da bei Nachbarschaftsrecht auch www.recht.de die haben ein super Forum. Ballspielen verboten, ja klar. Atmen auch? Druckt Euch alle Urteile aus und hängt sie an die Pinwand im Haus, falls es eine gibt. Solche Sorte Nachbarn kenne ich Gott sei Dank nur von Erzählungen. Haben den ganzen Tag nichts weiter zu tun und lauern praktisch nur darauf, dass sich irgendwer daneben benimmt. Ich würde sagen: jetzt erst recht. Ein Schreiben des ganzen Hauses würde vielleicht eher Wirkung zeigen als nur von zwei Parteien, denn im Grunde genommen leiden alle darunter. Ballspielen kann nicht verboten sein - Kinderlärm ist so ziemlich fast das Einzige, was (FAST) durchgängig geduldet werden muss... natürlich alles im Rahmen. Beim Grillen geht es eher um die Qualm- denn um die Geruchtsbelästigung. Ich würde einfach das nächste Mal den E-Grill anschmeißen und der Partei eine Scheibe Fleisch anbieten. Und wie gesagt, ich würde ein Hausfest organisieren (wir machen nächsten Freitag wieder eins) Es tut mir wirklich leid, dass sie bei Euch "so" sind. Wir sind wirklich alle sehr tolerant aber wie gesagt, wenn Du mehr als 3 Kinder im Haus hast sagt eh keiner mehr was, denn Lärm ist man bei uns einfach gewöhnt. Ich rede hier nicht von Brüllen oder Schreien sondern vom "Spiellärm" oder Kinderlachen. Das Einzige, wo wir als komplette Hausgemeinschaft auf die Barrikaden gegangen sind, das war der Hund von Nachbars. Der hat den ganzen Tag gekläfft. Wir wohnen in einer Seitenstraße, wo jeden Tag (durch die Nähe zum See) tausend Fahrräder oder Autos durchkommen - bei jedem Fahrrad, bei jedem Fußgänger, bei jedem Auto fing der Hund an zu Bellen. Dazu kommt, dass die Besitzer Alkoholiker sind und auch ziemlich fies mit dem Tier umgingen. Erziehung: Fehlanzeige. Wir haben dann unserer Eigentümerin gedroht, dass wir alle die Miete mindern, wenn sich da was nicht ändert. NIcht falsch verstehen, wir mögen Hunde sehr, ich hatte selbst mal einen. Aber unser "Felix" von gegenüber war einfach eine Nervensäge. Nachdem es dann erst zu verbalen, später fast zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit den unnachsichtigen Nachbarn kam, haben wir ein Bellprotokoll führen müssen - und das wurde dem Mann dann vorgelegt. Seitdem ist irgendwie Ruhe. Zumindest hält man sich daran, während der Mittagszeit den Hund in der Wohnung zu lassen (aber selbst da hören wir ihn bis über die Straße) LG Sue