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Nachhilfe

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Cemi

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Meine Tochter kommt jetzt in die 3 Klasse. Vor den Ferien hatte ich ein Gespräch mit der Lehrerin. Sie kommt schlecht in Deutsch mit und hat viele Baustellen im Fach. Die hat mir eine Nachhilfe ans Herz gelegt. Nun ist die Frage was ist besser Schülerhilfe oder Studienkreis? Bei der Schülerhilfe war ich schon ein Angebot einholen. Das gute da, sie wäre als einziges Kind in der "Gruppe", da der Bedarf für Grundschuld Kinder nicht so da ist. Dh die Lehrerin ist nur für sie zuständig. Evtl habt ihr Erfahrungen und könnt mir was von erzählen.


Badefrosch

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Antwort auf Beitrag von Cemi

https://www.los.de/ http://www.legakids.net/ Vielleicht habt ihr die in der Nähe. Preislich kosten alle bei 2 x 90 Minuten zwischen 180 und 250 Euro im Monat.


3wildehühner

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Antwort auf Beitrag von Badefrosch

LOS ist NICHT gut!!!!!! Wer sich mit der "Ausbildung" und Voraussetzungen für die Gründung eines LOS-Studios auseinandersetzt, kann das sehr schnell sehen. Wenn wirklich eine Legasthenie vorliegen sollte, muss das von einem KINDERPSYCHIATER ausgetestet werden-das geht nicht mal eben in der Schule oder im LOS. Und dann bitte eine richtige Therapie und nicht zur Schülerhilfe oder zum LOS. Von echter Legasthenie haben diese Institute KEINE AHNUNG! Also bevor ich mit Nachhilfe beginnen würde, würde ich erst einmal JETZT die Testung auf den Weg bringen, um herauszubekommen, was für eine Hilfe deine Tochter speziell benötigt!


dhana

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Antwort auf Beitrag von Cemi

Hallo, weisst du denn woran die Probleme bei deiner Tochter liegen? Rechtschreibung? Satzbau? Sprache? Was hat dir die Lehrerin selber als Tipps gegeben, was ihr üben könnt? Nachhilfe in der 3. Klasse die so professionell gemacht werden soll, finde ich auch eher sehr ungewöhnlich - mit dem Stoff selber sollte man ja als Erwachsener noch gut zurecht kommen und auch selber mit dem Kind üben können. Je nachdem wo die Probleme sind, kann man wirklich selber auch ganz viel unterstützen. Oder bist du selber muttersprachlich nicht deutsch und kannst da nicht helfen? Professionelle Hilfe braucht man da eher wenn tiefere Probleme wie Legasthenie/LRS oder so da sind. Aber da würde ich dann Diagnose und therapeutische Ansätze wichtiger finden als ein Nachhilfeinstitut. Nach 3 Kindern sag ich Nachhilfe bringt was wenn kurzfristige Lücken geschlossen werden müssen - oder auch Lerntechniken eingeübt werden müssen. Aber nicht wenn wirkliche dauerhafte Probleme vorhanden sind. Gruß Dhana


Cemi

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Antwort auf Beitrag von dhana

Sie LRS soll in der Schule nach den Ferien getestet werden. Mit der Rechtschreibung hat sie starke probleme auch Normen, verben, affektive kann sie nicht unterscheiden, na gut was Normen sind weiss sie, aber sie schreibt es trotzdem überwiegend falsch. Das zb jeder Satz mit Grossbuchstaben anfängt versteht sie nicht, auch wenn es in dem Fall kein Normen ist. Und es ist jeden Tag ein mega Kampf mit ihr zu sitzen und das zu machen, sie braucht ewigkeiten bis sie mit den Hausaufgaben fertig ist. Am Ende ist sie total fertig und verheult und wir auch.


Mitglied inaktiv

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in dem alter und dem stoff , erklären kindern anderen kindern immer am besten. habt ihr freunde , die das eventuell übernehmen können? ist schon ne stange geld oder?


Mitglied inaktiv

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in dem alter und dem stoff , erklären kindern anderen kindern immer am besten. habt ihr freunde , die das eventuell übernehmen können? ist schon ne stange geld oder?


dhana

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Hallo, ich weiß nicht welches Bundesland - aber LRS/Legastenie solltest du von Fachleuten (Psychologen) testen lassen. Ich kann dir da echt den Weg über ein SPZ empfehlen - die helfen nachher auch was Therapien angeht. Ansonsten nimm den Druck raus - es hilft dir und Kind gar nicht wenn es zwischen euch ständig kracht wegen den Hausaufgaben. Ich hab das schon mit einem Kind durch - der Lehrer meinte immer nur er muss halt mehr üben - Hausaufgaben war ein ständiger Kampf - bis zur Schulverweigerung vom meinem Sohn. Ging dann über die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Vorher wurde Legasthenie von der Schule immer eher abgetan - er muss ja nur mehr üben. Aber der Psychologe war ganz anderere Ansicht - Druck raus und Kind einfach Zeit lassen. Dafür dann wirklich Hilfe von einem Sonderpädagogen und von Therapeuten. Inzwischen kommt er in die 9. Klasse, mit recht guten Noten (in Deutsch ohne Bewertung der Rechtschreibung und in Englisch wird Mündlich und Schriftlich gleich gewichtet) und es läuft inzwischen richtig gut - er geht vorallem gern zur Schule. Ich denke nicht das da der Weg über ein Nachilfeinstitut wirklich dauerhaft hilft. Was du machen kannst: Vorlesen - entspannt die Situation zwischen Euch beiden und stärkt das Gefühl für Satzbau und den Wortschatz - und sprich auch mal über das Buch - lass dir Teile nacherzählen in eigenen Worten, redet über die Gefühle im Buch. Dafür auch keine Erstlesebücher oder so nehmen, sondern wirklich alterentsprechend anspruchsvoll. Und nicht einen Teil du lesen einen Teil das Kind - das frustriert wieder eher nur - sondern das Kind soll da mit einem guten Gefühl dabei sein. Sprich Worte und Sprache, Geschichten sollen Spass machen. Ich denke mal ihr habt noch Ferien - lass das Thema dann wirklich ganz raus - kein üben, keine neue Frustration weil es ein Kind nicht kann - nicht bei dir und nicht beim Kind - sondern Spass haben, Erfolgserlebnisse und Selbstbewustsein stärken. Ein gutes Selbstwertgefühl ist dann jetzt viel wichtiger also die Schule. Wenn sie selber was üben möchte - aber wirklich nur dann! Lass sie am Computer mit einem Schreibprogramm selber kleine Geschichten schreiben - mit Rechtschreibprogramm wird sofort unterringelt was falsch ist - und kann so recht einfach überlegen was stimmt da nicht. Mit viel Lob von eurer Seite für alles was gut gemacht wurde - auch kleine Erfolge zählen. Ausserdem sehen die meisten Kinder gedruckte Fehler besser als handgeschrieben. Viele Kinder die selber merken wie viele Fehler sie beim schreiben machen, haben eine sehr unleserliche Handschrift - der Psychologe von meinem Sohn meinte da mal, damit verstecken sie auch ihre eigenen Fehler... Gedruckt ist das einfacher. Alles Gute für deine Tochter - und erst einfach mal schöne Ferien Gruß Dhana


Mia186

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Antwort auf Beitrag von Cemi

Ganz ehrlich - und ohne das jetzt böse zu meinen.... Du schreibst von Normen und Affektiven - Und meinst Nomen und Adjektive. Ich denke, wenn du selbst die Begriffe nicht kennst wird es schwer dass du selbst deinem Kind weiterhelfen kannst. Vielleicht der Vater, oder Onkel, Tante etc. Ich denke in der Grundschule findest du auf jeden Fall noch jemandem im Bekanntenkreis, der deinem Kind weiterhelfen kann ohne dass ihr die teure Nachhilfe bezahlen müsst. Diese grundlegenden Dinge müssen einfach sitzen, da sich ja alles aufeinander aufbaut,


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Mia186

da gebe ich dir recht aber die autokorrektur meines tablet, hat mir schon so manchen streich gespielt


Carmar

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In den Texten sind noch mehr Fehler, die durch eine Autokorrektur nicht entstanden sein können. Ganz im Gegenteil. Diese Fehler stünden dann dort nicht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Carmar

Das stimmt natuerlich


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Cemi

huhu ich hab ein Kind mit Legasthenie und ds testen hier die Kinderpsychiater denn wenn Du hinterher nen Nachteilsausgleich haben möchtest brauchst Du eh ein Attest. Nachhilfe in Klasse 3 habe ich auch noch nie mitbekommen in der Regel reicht es wenn man mit denen Hausaufgaben macht. Jetzt sind Ferien, kauf Ihr spannende Bücher , vom Lesen lernt man auch viel dagmar