Mitglied inaktiv
Ohne Kommentar zu den Zitaten: /cit/ Zu Beginn des Stillens ist es oft schwierig zu erreichen, dass der Säugling die achtstündige Nahrungspause während der Nacht einhält. Meist wird er um 2 Uhr nachst wach und schreit, da er an den vierstündigen Tagesrythmus gewöhnt ist. Wenn es sich um ein kräftiges Kind handelt, ist es das beste, es schreien zu lassen. (...) /cit/ /cit/ Mahlzeiten. Wie schon im Kapitel über die natürliche und künstliche Ernährung imemr wieder hingewiesen wurde, müssen die Nahrungspausen - am Tag vierstündig und nachts achtstündig - eingehalten werden. Nur so lassen sich, v.a. beim künstlich ernährten Kinde, Ernährungsstörungen, die wiederum das Gedeihen des Säuglings beeinflussen und viel Aufregung und Mehrarbeit für die Mutter mit sich bringen. /cit/ /cit/ Das Schreien. Am ehsten ist die Mutter versucht, den regelmäßigen Tagesablauf zu unterbrechen, wenn das Kind schreit. In der Regel schreit der gut gedeihende Säugling vor den Mahlzeiten, wenn er Hunger verspürt. Das ist natürlich, darf aber nicht dazu verleiten, die Mahlzeit früher zu geben. Es kommt selbstverständlich vor, dass das Kind zu ungewohnter Zeit anfängt zu schreien. Das beunruhigt die Mutter, und sie fragt sich, was die Ursache dafür sein könnte. Vorläufig ist das Schreien ja das einzige Ausdrucksmittel des kleinen Menschlein, womit es sein Unbehagen ausdrücken kann. [es folgt die Frage nach möglichen Ursachen wie volle Windeln, Blähungen, Überhitzung im Sommer etc] (...) Es gibt also eine Reihe von Ursachen, die das Kind zum schreien veranlassen. Mitunter lässt sich eine eindeutige Ursache nicht finden. Im allgemeinen aber lernt es die Mutter bald, herauszufinden, warum ihr Kind schreit. Es schreit anders, wenn es Schwerzen hat als wenn es hungrig ist. Manchmal schreit es aber auch nur, um seine Kräfte zu erproben. Beim Schreien werden die Lungen des Säuglings besonders ausgiebig durchatmet, was beim nicht schreienden, zunächst stets liegenden Säugling oft nur mangelhaft der Fall ist. Deshalb führen Erkältungen bei ihm auch so leicht zu Lungenentzündungen. Es schadet also nichts, wenn der gut gedeihende, kräftige Säugling am Tag oder in der Nacht einmal 1/2 - 1 Stunde hintereinander schreit. Es ist ganz verkehrt, den Säugling, der grundlos schreit, aus dem Bettchen herauszunehmen und herumzutragen oder im Wagen herumzufahren. Das Kind gewöhnt sich, besonders des Nachts, sehr schnell daran und verlangt immer wieder danach. /cit/ /cit/ Das gesunde Kleinkind (...) War die Verbindung von Mutter und Kind in der Säuglingszeit noch etwas Naturhaftes, so rückt diese Verbundenheit jetzt im Kleinkindesalter gleichsam in eine höhere, geistige Ebene. Das Kind ist sich seiner Liebe zur Mutter vor allen anderen Menschen bewußt geworden, und das Band zwischen Mutter und Kind wird dadurch noch fester geknüpft. Das Werden und Wachsen dieser innigen Verbundenheit während der Kleinkindzeit gehört zu den schönsten Erlebnissen der Mutter. (...) /Cit/ alle Zitate aus: "Mutter und Kind" Dr. med Hannah Uflacker, Bertelsmann Verlag, 18. Aufl. 1960 (Erstauflage 1956) Mal abgesehen von vielen Dingen über die man heute vielleicht den Kopf schütteln mag stehen auch viele interessante Dinge in diesem Buch, zB Vorschläge für Spiele und Bastelarbeiten mit dem Kleinkind, Rezepte, Erkankungen des Kindes usw. Wer's mal irgendwo antiquarisch sieht kann es sich ja mal anschauen :-). Liebe Grüße Ebba
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