Katrin1986
Hallo ! Mein Sohn ist nun 5 Monate und eine Woche alt (Lebenswoche 23) und wird voll gestillt. Nun wacht er seit 2-3 Wochen nachts fast stündlich auf um zu trinken. Bisher hatte er nachts nur ein- bis maximal 2 mal Hunger. Ich dachte zuerst, es handelt sich um einen Schub, aber der dauert ja dann schon ganz schön lange. Auch tagsüber steckt er sich oft seine Fäustchen/Fingerchen in den Mund. Ich wollte warten bis er 6 Monate alt ist, bis ich mit Beikost beginne. Denkt ihr, es ist jetzt schon Zeit? Liebe Grüße
das er seine Fäustchen in den Mund steckt wird eher was mit dem Zahnen bzw. mit dem Zahneinschuss zu tun haben.. Ob dein Kleiner wirklich nicht mehr satt wird kann ich dir nicht sagen. Du kannst es ja mal mit der Beikost versuchen dann siehste es ja ansonsten wenn du lieber noch warten willst dann lass es noch so. verhunger wird er dich sciher nicht.. es könnte ja auch nur ein schub sein, der kann auch mal länger dauern
Ich dachte bei meinem Kleinen, als er 5 Monate war, auch dass er nicht satt wird und deshalb vermehrt in der Nacht aufwacht. War schon kurz davor, das erste Gläschen zu kaufen aber dann waren wir zur normalen Kontrolle beim Kinderarzt und der meinte es wäre noch nicht nötig, Beikost zu geben, denn der Kleine hatte nur mit Muttermilch weiter gut zugenommen. Allerdings meinte der Arzt auch, unten kämen Zähnchen. Und 3 Wochen später waren die zu sehen. Vielleicht zahnt dein Sohn und das lässt ihn nicht schlafen?
Hallo Katrin, eigentlich sind es ja verschiedene Fragen, wenn ich das richtig verstehe. 1) Ist mein Kind beikostreif? Da gibt es diverse Zeichen, z.B. Essen haben wollen am Familientisch, der Ausstoßreflex sollte weitesgehend abgeschwächt sein, etc...gib es mal als Suchbegriff ein. Die meisten Kinder sind irgendwo um den 6. Monat beikostreif, manche früher, manche später. Ob das bei Deinem Kind so ist, kann ich natürlich nicht sagen, ich würde aber auch kein Problem darin sehen es mal auszuprobieren und mal zu schauen, was er davon hält. Ein spannendes Konzept ist hier Baby led weaning (BLW(. Googel das mal. Ich fand es ganz gut. Wenn das Baby sich schon alles in den Mund steckt um zu erfahren wie etwas schmeckt und wie es sich anfühlt, warum dann nicht auch mal ein Stück gekochte Kartoffel oder gedünstete Möhre.... 2) Wird das Kind noch satt? Gemüsebrei, mit dem in Deutschland klassischerweise begonnen wird (warum auch immer) hat deutlich weniger Kalorien als Muttermilch. Dein Kind wird also durch die Beikosteinführung, die noch dazu in der ersten Phase meist nur geringe Mengen beträgt (auch hier gibts Ausnahmen) nicht plötzlich satter. Wenn Du stillst, dann wird sich Deine Milchmenge auf den neuen Bedarf einpendeln. Die Wachstumsschübe können auch dazu führen, dass die Kleinen vermehrt Sicherheit und Nähe bei Mama suchen und deswegen unruhiger sind und vermehrt trinken wollen. 3) Kriegt das Kind Zähne? Wenn er zusätzlich zum Schub noch zahnt hat er es natürlich besonders schwer. Kannst Du denn schon was sehen? Meine Tochter kaut dann gerne auf einem Stück geschälter Salatgurke aus dem Kühlschrank herum. Liebe Grüße Lian
Du könntest schon anfangen - wobei ich persönlich noch warten würde - ABER das was du beschreibst hat nichts mit Beikost zu tun. Oder anderesherum: Beikost löst dieses "Problem" in den seltensten Fällen. Ist es wirklich STÜNDLICH hunger? Oder gibst du ihm einfach etwas? Würde es sich nicht anders beruhigen lassen? Wenn dein Kind nicht satt werden würde, dann würde es doch auch tagsüber mehr hunger haben. Davon abgesehen, kann man diesen dann auch durch mehr Milch sättigen, denn Beikost hat - zumindest anfangs - weitaus weniger Kalorien und sättigt weniger als Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Das mit den Fingern in den Mund stecken ist auch kein Zeichen für Beikostreife. In einem Stadium z. B. entdecken die Babys ihre Hände. Da ihr Mund ihr sensibelstes Sinnesorgang ist, stecken sie alles in den Mund um es zu entdecken. Und Hände sind nunmal immer greifbar. Auch das zahnen (zahneinschuss in den Kiefer oder Zahndurchbruch) können ein Grund dafür sein. Gerade nachts sind die Kleinen dann auch unruhiger und wachen häufiger auf.
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