Muts
Was lest ihr? Ich habe grade "Auf krummen Linien geradeaus" von Lisa Federle gelesen, eine Notärztin aus Tübingen, die über den zweiten Bildungsweg zum Medizinstudium gekommen ist. Ich fand die erste Hälfte des Buches recht interessant, aber irgendwann ist es zäh geworden und die Autorin schreibt, wie erfolgreich sie ist und was sie alles bewegt. Manchmal zu viel Eigenlob. Und mir fehlt ein bisschen der Einblick wie sie Studium und Beruf mit 4 Kindern im Alltag gemanagt hat. Ohne Unterstützung hätte sie das ja nicht geschafft. Jetzt habe ich wieder einen Roman von Mechthild Borrmann angefangen: Lebensbande. Es geht um die Geschichte von drei Frauen und ist wieder ein Roman in zwei Erzählebenen, einmal in den 90 Jahren und dann der Rückblick in die Jugendjahre. Die Bücher von Mechthild Borrmann lesen sich wie ein Krimi! LG Muts
Grad dachte ich, wenn noch keiner was geschrieben hat, dann mache ich das :-) Auch wenn sich bei mir nicht viel getan hat. Ich habe meinen Lynley-Roman auf Englisch endlich durch. ("A Slowly Dying Cause" - dt. Titel weiß ich grad nicht). War ganz nett, aber vom Hocker hat es mich nicht gerissen. Manche Handlungsstränge fand ich halt doof. Und es liegen dann immer noch die Bücher rum, die ich im April geschenkt bekommen habe: "ungelöst" von Arno Strobel und der neue Sörensen (und einen kleinen spanischen Lernkrimi). Ich denke, dass ich in den kommenden Tagen mal Zeit und Ruhe finde, um weiterzulesen...
Hallo, Als letztes habe ich "Ungelöst" von Arno Strobel gelesen. Ich fand es spannend und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Nun habe ich "Doppelspiel" von Arne Dahl angefangen. Im Moment bin ich wieder etwas lesefaul ..lach... LG Sonnenblume50
Ich habe gestern mit dem neuen Buchclub-Lesestoff "I Who Have Never Known Men" (gibt's inzwischen auch auf Deutsch: "Ich, die ich Männer nicht kannte") angefangen und bei der Gelegenheit erfahren, dass das Original auf Französisch und scheinbar schon 1995 erschienen ist. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, irgendwie ist das jetzt durch Booktok und die Übersetzung ins Deutsche noch mal neu in den Fokus gerückt. Ich kann noch nicht viel dazu sagen, weil ich gestern nicht weit kam, aber schon mal so viel: Das ist ein Science-fiction-Roman über eine Gruppe von Frauen, die in einem unterirdischen Gefängnis leben und von männlichen "Guards" bewacht werden. In dieser Gruppe lebt ein einziges Mädchen, das die Welt draußen nicht kennt. Als ein Alarm ertönt und die Wächter verschwinden, verlassen sie ihr Gefängnis und finden eine karge Welt vor, in der sie sich als Gruppe organisieren müssen...
Hallo, ich bin auch mal wieder lesefaul...aber wenn ich lese dann immer noch Nordland 2061 - Gleichheit....von Gabriele Albers Schon das erste Buch war so gut....Krimi, Liebe, Dystofie LG maxikid
Ich lese Die Bücherdiebin von Markus Zusak. Die DVD dazu habe ich schon ein paar mal gesehen. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der Erzählende der Tod ist. Aber das Buch handelt von einem 9 jährigen Mädchen, dass während der Nazizeit in eine Pflegefamilie kommt Ihre Eltern waren Kommunisten. Die ziemlich ruppige Pflegemutter hat im Grunde ein gutes Herz. Der Pflegevater ist ein äußerst gutmütiger Mensch. Eines Tages verstecken sie einen jungen jüdischen Mann. Erzählt wird die Geschichte von Liesel, ihrem besten Freund Rudi und wie sie, anfangs Analphabetin, beginnt Bücher zu stehlen. Die Geschichte endet aüßerst traurig aber auch irgendwie schön.
Das ist so ein tolles Buch! Ich habe das verschlungen, als meine Tochter es von ihrer Tante geschenkt bekam...
Ich habe gerade "Mit anderen Augen" von Jane Tara durch. Geht um eine Frau, die Schritt für Schritt unsichtbar wird und dagegen ankämpft. Normalerweise eher nicht mein Genre, aber das ist so "fluffig" geschrieben, dass ich es gar nicht weglegen konnte. Fand ich sehr gut. Und dann habe ich jetzt endlich den vorerst letzten Gartenkrimi "Anbandelt" von Martina Parker in die Finger bekommen. Diese Reihe finde ich ja genial, weil es die österreichische Seele so schön plakativ in Worte fasst und ich zu jedem einzelnen Protagonisten jemand kenne, der es sein könnte.