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smukke-pige

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Gibt auch jemand KEIN Taschengeld? Ich muss gestehen, dass wir es oftmals versucht haben, dann wiederum nicht daran gedacht haben, es auszuzahlen, manchmal waren wir motiviert, dann haben die Kinder es vergessen.... Uns reicht bislang Onkel-, Tanten-, Oma-und Opageld zum Sparen. Das ist oft mehr als genug und bedarf keinerlei Zuschuss von uns. Mittlerweile haben wir beschlossen, es mit diesem Geld gut sein zu lassen. Wer also gibt- wie wir- auch bewusst kein Taschengeld?


Spirit

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

Der Hintergrund bei uns ist, dass Sohn sein Sparschwein plündert und zwar massiv. Da ist nicht gerade wenig Geld drin dieses möchte ich nun zur Bank bringen, ihm aber gleichzeitig den Zugang zu "seinem" Geld nicht verwehren. Wenn er da nicht so maßlos wäre im Ausgeben, bräuchten wir auch kein Taschengeld einführen.


Philo

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

SINN des Taschengeldes ist, dass Kinder den Umgang mit REGELMÄßIGEM Geldeingang lernen. Bei uns klingelt Sonntag abends der Wecker und die Kinder bekommen ihr Taschengeld. Ausgegeben haben sie davon so gut wie nichts, es wird alles gespart und jeden Sonntag aufs Neue gezählt. Gut so. Aber nur weil sie sparen, würde ich nicht auf die Idee kommen, das Taschengeld zu streichen - das wäre so, als wenn mich mein Chef am Ende des Monats fragt, ob ich noch Geld übrig habe, und wenn ja, bekomme ich fürs nächste Monat kein Gehalt.


Mitglied inaktiv

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Meine Geschwister und ich haben nie Taschengeld bekommen, aber dennoch den Umgang mit Geld gelernt. Das ist immer so ein "Totschlagargument" Andersrum wird auch ein Schuh draus. Meine Cousinen, auf die wir zugegebenerweise oft neidisch waren, bekamen viel Taschengeld und die Beiden können partout nicht mit Geld umgehen. Wenn sie ihr Taschengeld bekommen haben, sind sie sofort in den nächsten Laden oder an den nächsten Kiosk und haben sich tütenweise Süssigkeiten gekauft. Und so machen sie das heute noch. Kommt das Geld am Ersten, wird shoppen gegangen und spätestens zur Mnatsmitte sind sie pleite. Ausnahmen gibt es überall, ist klar.


dana2228

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Denke auch das ist sehr Typ Sache und kommt auf die Menge an..... Meine Kinder bekommen Taschengeld mit der Einschulung. 1€ die Woche, jedes Jahr einen mehr... Dazu gibt Geld von beiden Großeltern schon seit eh und je was wir aber verwaltet haben 10€ im Monat. Plus Geld für Bemühungen in der Schule.... Am Anfang ist meine älteste Tochter (wird 10) jede Woche hin und hat sich vom Taschengeld Süßes gekauft. Was soll's ist ihr Geld und was soll man schon für ein 1€ kaufen... Heute noch gibt sie ihr Geld schnell aus meist für "Schrott" . Langsam merkt sie das man auch sparen kann und dann auch ein Schleichtier oder was drin ist... Mein Zweiter (8) hat es von Anfang an gespart und wenig ausgegeben hat auch längerfristige Ziele gehabt ... Meist irgendwelche Schlüsselanhänger im Wert von 2-5€, sammelt die. Oder so Wundertüten für 3-4€. Beim dritten (6) sind sind wir jetzt zu den Sommerferien angefangen und das Geld war sofort weg für Süßes.. . Denke bei 1-2€ die Woche kann man auch nicht erwarten daß man spart. Wie lang soll das Kind da auf ein Schleichdino oder kleines Lego-Set sparen??!?


Baerchie90

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Mir war wichtig, dass die Kinder (5 & 7) eigenes Geld haben, für den Fall, dass ich etwas nicht kaufen möchte. Ob das Geld jetzt von Tante, Oma oder uns Eltern kommt, macht für mich keinen Unterschied. Hier gibt es kein Geld von Tante/Onkel/Oma/Opa, da - zumindest bis jetzt - eher Gegenstände geschenkt werden als Bargeld. Bis Anfang des Jahres kamen wir auch gut ohne Taschengeld aus, allerdings hat es irgendwie überhand genommen mit den Zeitschriften, die ja pro Stück 4-5€ kosten und die dann am liebsten bei jedem Einkauf - egal ob 1x die Woche oder 3x die Woche - mitgebracht werden sollten. Da ich die Diskussionen leid war, haben wir Taschengeld eingeführt, für den Fall, dass die Kinder etwas haben wollen, was ich nicht bereit bin zu kaufen. So haben sie ihr eigenes Geld über das sie verfügen können. :-) Da ich es auch vergessen würde, steht es im fest Kalender und wird abgehakt bei der Auszahlung. Wenn ich gerade kein passendes Bargeld im Haus habe, kann sich das nämlich auch mal um ein paar Tage verschieben. Wir haben uns dafür bewusst gegen "nach Alter unterschiedliches Taschengeld" entschieden, hier bekommen beide Kinder seit Anfang des Jahres den gleichen Betrag, da ich alles andere unfair finden würde.


dhana

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Hallo, wir haben uns auch bewust fürs Taschengeld entschieden - und meine Söhne haben auch schon recht früh ein Taschengeldkonto bekommen. Mit Dauerauftrag vom Taschengeld aufs Konto. Da kann man nichts mehr vergessen - wobei meine Kinder das auch so nicht vergessen hätten. Inzwischen sind sie 21J, 18J und 16J - und es klappt gut - die beiden Großen haben ihre Finanzen gut im Griff - sie fragen höchsten Mal wegen der Versicherung oder so... Der Jüngste ist noch in der Schule und bekommt Taschengeld - aber ich habe auch da keine Bedenken, der hat da durchaus den Überblick. Meine Schwester ging einen anderen Weg - die hat bewust kein Taschengeld gezahlt. Auch mit der Begründung, die Kinder haben ja immer Geld und wenn sie was brauchen, dann können sie es ja sagen. Sie mussten also nie bewust mal für was sparen - oder konnten es einfach mal für etwas absolut sinnloses ausgeben. Die beiden Jungs sind inzwischen aus der Schule raus und in der Ausbildung - bekommen also regelmässiges Gehalt - und es klappt hinten und vorne nicht. So den Überblick wieviel ist noch auf dem Konto - wieviel verbrauche ich im Monat, muss ich für Sinnloses wirklich Geld ausgeben? Regelmässig war Mitte des Monats schon alles weg für Computerspiele, für Handyspiele... Meine Schwester fängt jetzt aber auch schon wieder mit Regulieren an - und schreibt vor wieviel sie Sparen müssen, was sie mit dem Geld machen dürfen... sie lernen es also wieder nicht, sondern bekommen es vorgeschrieben. Jetzt ist halt zwangssparen by Mama und Rest wird immer noch auf dem Kopf gehauen. Gut das sie U18 das Konto noch nicht überziehen dürfen. Ich finds immer noch gut und sinnvoll die Kinder langsam Schritt für Schritt an das regelmässige Geld heranzuführen. Erst wöchentlich, dann monatlich - erst bar und dann Konto. So können sie langsam reinwachsen und lernen es ganz von alleine den Überblick zu behalten. Ohne das man als Eltern immer groß regulierend eingreifen muss. Und so kleine Beträge wenn mal auf den Kopf gehauen werden - dann sind halt kleine Beträge weg und Lehrgeld wird bezahlt wenn man mal ne Woche lang nix hat. Gruß Dhana


memory

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Wir geben keins. Die Kinder haben Sparkonten und dank Erbschaften mehr Geld wie wir. Auch " brauchen" die von uns kein extra Geld um zu lernen, dass man es nicht für Krimskram ausgibt oder sparen kann. Dazu reichen die Zuwendungen von den Großeltern und Tanten , Weihnachten , Geburtstage und weiß der Geier ...aus. Bzw. arbeitet Kind Groß (16) ab und zu bei den Nachbarn . Dafür müssen meine aber auch weder Kino, noch Essen mit Freunden oder Klamotten selbst bezahlen. So wie ich früher. Das hat mich bei meinen Eltern immer genervt.... 15 Mark Taschgeld gegeben und gemeint , alles andere im Monat gehen sie nichts mehr an...kann man dann davon nehmen und am besten noch das sparen lernen. Und immer der Satz " für was bekommst du denn Taschengeld , da musst du halt sparen....war total toll...alle Freunde im Kino und man selbst , sieht den Film dann halt nä. Monat allein, weil man erst sparen muss


mausebär2011

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Ich glaube ja, letztendlich ist es völlig egal wie man das handhabt. Letztendlich kommt es ganz auf den Charakter des Kindes an. Ich finde wir, also meine Geschwister und ich, sind da gute Beispiele. Wir sind zu viert. Meine ältere Schwester, ich und meine beiden jüngeren Brüder. Meine Schwester und ich sind mit Taschengeld aufgewachsen. Beide je nach Alter gestaffelt. Zum Schluss hin waren es glaube ich 60€ (?). Wir gehen heute sehr verschieden mit Geld um. Eine von uns ist sehr sparsam und schätz den Wert der dinge sehr, die andere gibt gerne viel aus und wertschätzt es nicht sonderlich. Meine Brüder sind beide ohne Taschengeld aufgewachsen. Der eine schmeißt das Geld heute mit beiden Händen raus, der andere ist sehr sparsam und kauft nur das wirklich wichtigste. Es ist also völlig egal gewesen ob man Taschengeld bekam oder nicht. Letztendlich haben wir ganz unabhängig davon den Umgang mit Geld gelernt. Wir haben uns bei unserem Sohn für das Taschengeld entschieden. Sinn macht es nicht. Er gibt es nie aus und ausserdem zahlen wir nebenbei noch viel selber (zb wir gehen ein Eis holen, es gibt von uns zwei Kugeln. Will er mehr muss er die dritte selber zahlen. Oder wir sind einkaufen und er darf sich was zu naschen aussuchen, will er zwei Sachen muss er eins davon selber zahlen usw.). Aber er hatte immer mal wieder danach gefragt und wir hatten nichts dagegen. Zumal er auch sonst niemanden hat von dem er Geld geschenkt bekommen könnte. Sowas gibt es hier gar nicht. War bei mir damals übrigens nicht viel anders. Mein Taschengeld habe ich gehütet, meine Eltern haben mir noch viel dazu gegeben. Auch später noch als ich in der "Disco-Phase" war und jedes Wochenende gefeiert habe. Da gab es jedesmal nen 50er von ihnen dazu + sie haben das Taxi bezahlt (weil bei uns Nachts kein Bus etc ins kuhkaff fuhr). Und wenn ich ins Kino wollte oder mich zum Frühstück etc mit Freundinnen getroffen habe, shoppen ging oder mich Piercen ließ etc pp, dann gab es immer einen spendablen Zuschuss von ihnen. So konnte ich mein Taschengeld immer schön horten.


Mitglied inaktiv

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Hier gibt es keins, noch nie. Es gibt das, was gebraucht wird , dazu zählen auch Unternehmungen mit freunden( Kino, Freibad mit Imbiss ect) und auch mal kleine Freuden des Alltags. Kinder müssen noch nicht leben , was eh irgendwann kommt und Geldgeschichte erzieht man nicht durch Taschengeldregulierung , sondern von dem was sie beobachten und vorgelebt bekommen . Aber auch hier muss jede Familie ihr eigenes Prozedere finden und leben


Korya

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Ja, hier - mein Sohn ist in der 3. Klasse und bekommt nocht nichts, hat aber auch küein Bedürfnis. Die große Schwester hat in der 5. Klasse das erste Mal Taschengeld gefordert und auch bekommen, 3 EUR die Woche allerdings geknüpft an Leistung (bzw. bei Nicht-Leistung, z.B. Zimmer nicht 1x die Woche aufgeräumt, entsprechend gekürzt). Nach den ersten 2, 3 Monaten ist es aber auch bei ihr wieder eingeschlafen, sie braucht das Geld nicht wirklich: ihre Kinderzeitung haben wir online abboniert, Essen tut sie in der Schule, Snackgeld bekommt sie wenn sie nach der Schule noch AGs hat, wenn sie sich mit Freunden trifft, bekommt sie immer ein paar Euro mit, Kleinigkeiten unterwegs finanzieren wir... Zudem hatte unsere Schule während der Corona-Zeit bis zu den Sommerferien geschlossen - da gab es seit Februar eh kaum Gelegenheit zum Ausgeben.


desireekk

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Hier ist es zweitegeitl… Patchworkfamilie eben. Ich: meine Kinder hatten Taschengeld seit die halbwegs den Wert von Geld erfassen konnten. Zuerst wöchentlich, dann monatlich. Oder zusätzlich mal zur Kirchweih ein fester Betrag am Eingang der dann reichen musste, weil ich es leid war bei jeden 2. Fahrgeschäft gefragt zu werden bzw. ob Eis, Schokobanane UND Lebkuchenherz UND noch 10 Lose drin sind. Also gab es einen Betrag für jedes Kind, dann konnten sie selbst entscheiden was an dem Abend das wichtigste war... und ich hatte himmlische Ruhe :-) Selbiges im Urlaub: es gab "Urlaubsgeld" am ersten Tag und wenn ich mal kein Eis spenderen wollte, durften sie selbst entscheiden WIE wichtig diese Eis nun genau ist, OHNE das mit mir (sondern mit sich selbst) auszudiskutieren. Ebenso: himmlische Ruhe :-) Und diesem Prinzip folgt für mich eben auch das Taschengeld: Klare Regeln was ICH übernehme, und der Rest ist selbst zu bestreiten. Ob nun "Wendy"-Zeitschrift, Bravo oder doch noch 2 Flaschen Cola? Mein Großer hatte da naturgemäß ein besseres Einteilungstalent, der Kleine taperte regelmäßig am 1. des Monats zum Penny um sofort ca. 85% seines Taschengeldes in Chips und sonstigen Schmarrn umzusetzen… nach ein paar Jahren hat er es kapiert :-) Mein Mann macht das nicht, seine Kinder bekommen kein Taschengeld. Es gab was sie wollten, und ansonsten hat er es halt ausdiskutiert bis zum Erbrechen. Besser umgehen können sie deswegen nicht mit Geld, das ist und bleibt eine Typ-Sache; wobei ich finde, dass meine beiden ein etwas besser entwickeltes Gespür für "was kosten bestimmt Dinge" haben. Ich hab es auch gern mal vergessen übrigens, also habe ich einen Eintrag im Handy, der mich immer am Vorabend des 1. d. M. daran erinnert :-) LG D


BB0208

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Wir verteilen bisher kein Taschengeld. Es gibt selten von der einen Oma 2 Euro, von der anderen mal 5 Ein Sohn bunkert und geht nie ran, der andere empfindet Bargeld als Zwang, es sofort ausgeben zu müssen. Sie müssen beide wirtschaften lernen, deshalb wirds bald losgehen...


Caot

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… geht hier schon im recht frühem Alter, ein sogenanntes Taschengeldkonto. Darauf haben wir das Taschengeld eingezahlt. Mittlerweile sind die Beträge natürlich höher und die Kinder (mittlerweile Teenies) haben eine eigene Geldkarte (wie wir Erwachsene auch). Das funktioniert prima und besser als gedacht.


sunnydani

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Mein Großer ist 6,5 Jahre alt und bei uns gibt es auch noch kein Taschengeld. Er bekommt teilweise von Omas, etc. zu Anlässen etwas, das kann er dann ausgeben oder sparen bzw. hat er eine Spardose und ein Sparbuch. Am 31.10. wird das Geld, das er nicht ausgegeben und somit gespart hat, auf sein Sparbuch gelegt. Er ist auch noch recht sparsam und will sein Geld, das er geschenkt bekommt, eher nicht ausgeben. Ich denke mir, irgendwann werden wir mit Taschengeld schon anfangen, aber bis jetzt hat er nie danach gefragt und war es für uns alle einfach nicht notwendig. Wenn er wirklich gerne etwas haben will, dann bekommt er das zu Anlässen oder manchmal ja auch einfach so zwischendrin von Omas, Opas, Tanten. Und Kleinigkeiten bekommt er manchmal auch von uns. Mehr hat er nie verlangt oder gebraucht bis jetzt. Jeder muss einfach seinen Weg und Umgang damit finden, wie es für die Familie am besten passt. Und ich glaube auch nicht, dass der Umgang mit Geld jetzt nur durch Taschengeld gelernt wird, sondern dass sie schon auch viel von uns Eltern mitbekommen und vorgelebt bekommen. Mein Großer kann das durchaus schon etwas verstehen und weiß auch, dass man fürs Geld arbeiten muss und es nicht einfach so unbegrenzt aus dem Bankomat kommt. Und er weiß auch, dass er irgendwann was dafür tun muss, um Geld zu verdienen. Deshalb schauen wir mal, wie es weitergeht. Ändern kann man immer etwas, aber im Moment passt es für uns alle noch so, wie es ist.