MeineKleineMaus
Hallihallo, ich weiß es kommt immer drauf an wo man wohnt. Ich hätte nur gerne ein paar Daten für meine Kalkulation. Wir wohnen in NRW. In meiner Stadt ist es echt teuer was zu bekommen. Unsere Eckdaten: Neubau für 400.000 Euro, Doppelhaushälfte. 300qm gesamt. 130qm wohnen. Kredit wären 1350 Euro, entspricht etwas mehr wie vergleichbare Kaltmieten. Was habt ihr für Nebenkosten? Gerne mit Beträge. Was muss man haben um sich abzusichern? Außer Gebäudeversucherung? Klar, Strom, Wasser, Entsorgung, Müll, Tele, Internet, Schornsteinfeger. Wir sind am rechnen ob wir es tun können. Wir brauchen dringend mehr Platz und man bekommt hier nichts passendes.
Sucht euch einen unabhängigen Versicherungsmakler und euch der entsprechenden Versicherung für die Region beraten.
Die sind auch kostenlos, werden von den Versicherungen entsprechend der über sie laufenden Verträge bezahlt.
Mehr Rat habe ich da leider nicht
Beträge werden dir nicht viel helfen, weil das ja von Region zu Region verschieden ist und hier außerdem bestimmt niemand so leicht seine monatliche Finanzbelastung auspackt. In deiner Aufzählung fehlt aber noch die jährliche Grundsteuer und natürlich diverse Versicherungen, z.B. Brand- und Hausratversicherung (und das ist schon eine magere Versicherung). Außerdem muss man bei Eigenheim mit Reparaturen rechnen. Die Heizart hast du auch vergessen. Gas?ÖL?Pellet? etc. Da muss man auch jährlich einen Betrag X parat haben um nachfüllen zu können.
Wir sind gerade genau in der selben Situation auch in NRW selben Eckdaten
400.000 Euro und Neubau wird schwierig es sei denn man wohnt/sucht weiter weg vom"Schuss" und nicht gerade in den Großstädten bin auch gespannt welche Antworten zusammen kommen
Lg
Wir haben auch eine doppelhaushälfte, eine alte allerdings mit 200 qm Wohnfläche plus Dausbaufähigen Dachboden. Sowie 1400 qm Grundstück. Für 400.000 Euro und 1350 Euro im Monat hätte ich weder ein Einfamilienhaus noch dieses hier gekauft, das wäre mir persönlich zu riskant und auch zu klein. Ich möchte schon etwas Garten haben... Wir haben an Ausgaben: Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Müll, Grundsteuer, stornsteinfeger, haftpflicht, Hausrat, Brand und Gebäudeversicherung, Glasbruchversicherung... Telefon haben wir gar nicht, Lediglich WLAN. Ganz wichtig war uns die Lebensversicherung damit wir im Notfall auch abgesichert sind, was natürlich keiner hoffen möchte.
Lass Dich da kompetent beraten. Sind die Notarkosten in den 400kE mit drin? Grunderwerbssteuer? Schlüsselfertig? Rechtsschutz, Gebäudebrand, Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversucherung, ggf private Zusatz Krankenversicherung (Krankenhaustagegeld) Dann Rücklagen bilden für neue Heizung (je nachdem ca 15 - 20 Jahre), neues Dach, neue Fassade, sonstige Renovierungen, neue Küche, neues Bad irgendwann... Wieviel wollt ihr für Außenanlagen inkl. Terrasse ausgeben? Zufahrt? Parkplätze (Untergrund, Überdachung, Garage?)
Wir haben ein Reihenendhaus (3er Reihe), und wohnen seit 2001 hier drin (Stadtrand von Berlin). Aktuell wird Haus mit Grundstück auf 395.000 Euro geschätzt......wir haben damals 250.000 Euro (500.000 DM) bezahlt bzw. bezahlen es noch. Grundstück ist nicht groß, so um die 380qm, Haus drauf liegt bei 150 qm. Derzeit sind die Finanzierungen aufgrund der geringen Zinsen echt gut, das haben wir jetzt gesehen, als wir die Anschlussfinanzierung klar gemacht haben. Kosten zusätzlich zum Hauspreis...ihr müsst auf jeden Fall an Notarkosten und Grundbucheinträge denke. Evtl. Maklergebühren. Laufende Kosten hier sind Gas, Strom, Telefon, Wasser/Abwasser, Müll (Papier, Hausmüll, Biotonne), Fernseher, Telefon, Versicherungen (Hausrat, Wohngebäude, Glas etc.), zweimal im Jahr der Schornsteinfeger, einmal im Jahr Wartung der Gastherme.....das fällt mir jetzt so spontan ein. Man muss natürlich auch an evtl. anfallende Reparaturen denken. Wir hatten gerade eine verstopfte Küchenleitung, und auch Reparaturen an der Gastherme waren schon einige nötig. Inzwischen haben wir eine Neue. Auch an die jährliche Grundsteuer müsst ihr denken. Zahlen kann ich dir keine nennen, da das wirklich überall anders ist und ja auch auf den individuellen Verbrauch ankommt. Ich kann dir aber sagen, dass wir derzeit mit allen Kosten monatlich bei etwa 1600€ liegen.....dafür würden wir hier keine 4-Zimmer-Wohnung bekommen! Und in 10 Jahren haben wir alles abbezahlt.
Rücklagen für Reparaturen würde mir noch einfallen. Bedenkt auch die Nebenkosten des Erwerbs (Notar, Steuern). 1.350 nur für den Kredit wäre mir persönlich zu viel. Da kommen sicher 400 bis 500 Betriebskosten und Versicherung dazu.
Wie die anderen schon schrieben, Zahlen nutzen dir von anderen nichts... wir sind damals als erstes auf die Bank und haben uns beraten lassen. Die rechnen dir aus, wieviel du ausgeben kannst und schauen dann mit dir ob/in welcher Form das möglich ist. Ich würde da zu einer Filiale gehen die noch richtig berät (wir sind mit der Sparkasse sehr zufrieden, kommt denke ich aber auf den Berater an). Die wissen auch grob, was an Nebenkosten, Versicherungen etc nötig ist und was das dann kostet. 400.000€ ist heute bei uns der Gegend leider kaum noch machbar, aber wer gut bauen kann (ohne für die Tilgung auf dem Zahnfleisch zu kriechen) sollte das bei den aktuellen Zinsen und den hohen Mieten schon machen. Es kommt halt sehr viel zusammen, z.B. Laufzeit, Eigenkapital, Eigenleistung, usw.
Auswendig kann ich dir leider die NK nicht sagen. Auch ist unsere Haus Ü40 und daher schlechter isoliert etc. Ich kann die nur sagen, dass ich versuchen würde länger zu tilgen niedriger Rate damit was zum Leben bleibt. Und auch beim Haus wird es immer teuer und der Garten muss auch noch drauf gerechnet werden. Beim Kreditantrag müsst ihr eh alle alle alle Kosten für Lebenshaltung und regelmäßigen Zahlungen wie Vereinsmitgliedschaft, Telefon, Kindergarten, Garagenmiete, Tierarztkosten etc aufführen. Ich finde, wir haben ein gutes Einkommen und dennoch hat unser Bankberater die Zahlung nochmal etwas aufgehübscht.... Man sagt 30-40% des Einkommens maximal als Tilgung auslegen.
Wir haben ein Reiheneckhaus Stadtrand Stuttgart mit ähnlichen qm zahlen. Das Haus ist 9 Jahre alt und wir brauchen hier alle ca 2t Pellets/Jahr. Das macht ca 450€/Jahr. Grundsteuer (inkl Müllgebühr) machen hier ca 1000€/Jahr
Wenn Eigentum teuer, warum dann Neubau? Zumal damit die Grundsteuer auch höher sein wird als bei Altbau, oft zudem kleineres Grundstück. 400.000 für Neubau ist auch eher Regel. Das kostet es in den meisten Gegenden wenn zentral.
Wir bekommen unsere Doppelhaushälfte in zwei Wochen übergeben. Und es ist immer teurer als erwartet... Aus 8 Monaten Bauzeit wurden 3 Jahre! Das kostet enorm viel, denn Kredit, Wohnung und Bereitstellungszins summieren sich ganz gerne... somit haben wir in schlimmsten Zeiten 2200 Euro für 60qm Plattenbau im sozialen Brennpunkt bezahlt... Mittlerweile sind wir in den letzten Zügen und machen die Malerarbeiten... ich bin Dauergast im baumarkt, hier mal 100€, da mal 200€. Das summiert sich superschnell... Grunderwarbssteuer und Notar waren Kosten, die muss man erstmal auf Seite haben (am besten Grundstück und Haus getrennt kaufen, dann ist es nicht so teuer, die steuer). Noch haben wir keine monatlichen Ausgaben, das sehen wir nende des Jahres, wenn wir uns eingependelt haben. Aber eins weiß ich, ich würde nie wieder bauen!
….. 1350 Euro nur für die Kreditrate ….. Hammer! Eigentlich kann man alles grob über den Daumen peilen. Die Kosten, die du jetzt auch hast, abzüglich eurer Miete. Denn deine NK verändern sich ja nicht. Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger (je nachdem ob man mit Öl, Gas oder Alternativ heizt). Wir haben NK ca. 250 Euro/Monat. Strom /Wasser/Gas, Grundsteuer, Hausversicherung um mal die größten Beträge zu nennen. Im Prinzip wie deine jetzige Nebenkostenabrechnung - das ist beim Eigentum nicht wesentlich anders. Wohnt Ihr jetzt auf weniger m², rechnet Ihr auf die dann aktuellen m² hoch. Ich finde 1600 Euro in Summe den Wahnsinn! Aber das müsst Ihr selber wissen. Zumal Ihr noch nichts für Reparaturen weg gelegt habt oder Nachzahlungen. Das müsste auf die 1.600 Euro eigentlich noch drauf. Im Prinzip eine Rücklagenbildung.
Naja, ich finde EUR 1350 für TEUR 400 nicht unbedingt viel. Nehmen wir an, da drin sind sämtliche Nebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbssteuer) enthalten und es handelt sich um eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital mit einem Zinssatz von 0,9%, dann hast du bei einer Rate von EUR 1350 TROTZDEM eine Laufzeit von 28 Jahren und zahlst rund TEUR 52 an Zinsen zurück. Wenn du nun z.B. nur EUR 1000 zahlst, dann bist du bei 30 Jahren und TEUR 70 !!! Zinsen. Also je höher die Rate, desto geringer die Zinsen. Da finde ich EUR 1350 nicht besonders viel und würde so viel reinbuttern, wie nur möglich. Es soll aber natürlich genug zum Leben, Urlaub, Vergnügen übrig bleiben.
...also um das Verhältnis zum Kaufpreis.
Mir ging es darum, dass man das erst mal die nächsten 20 (oder noch länger) Jahre so abbezahlen muss. Aber ich kenne ja den Verdienst nicht. Vielleicht ist da ja locker flockig zu stemmen.
Es ist schon ein großer Unterschied, ob ich eine Wohnung unterhalten muss oder ein ganzes Haus. Wir hatten vorher eine 80qm Wohnung und unser Haus hat 150 qm, also fast das Doppelte. Dementsprechend erhöhen sich auch die Nebenkosten. Es sind schon sehr viele auf die Nase gefallen, weil sie auch davon ausgingen, die NK sind genauso hoch oder "etwas höher" als in der Wohnung.
....... das sich die NK entsprechend zur Wohnfläche hochrechnen muss.
Bitte richtig lesen!
Bei uns kannst du für ein Reihenhaus von 1970 300.T€ bezahlen. Für Renovierungen kannst du fast nochmal 100T€ drauflegen. Das lohnt kaum.
Bei uns kannst du für ein Reihenhaus von 1970 300.T€ bezahlen. Für Renovierungen kannst du fast nochmal 100T€ drauflegen. Das lohnt kaum.
Wir halten gerade Ausschau nach einem Haus. Ich bin aber noch nicht gänzlich überzeugt. Hier kostet ein Haus in der Stadt, 120 qm Wohnfläche mit vielleicht 350 qm Grundstück, ab TEUR 700 aufwärts. Alles drunter bedeutet viel Renovierungsarbeit. Außerhalb der Stadt bekommt man etwas mehr fürs Geld, da liegt man aber auch bei mindestens TEUR 600. Außer man kauf ein älteres Haus für TEUR 450 und investiert dann nochmal mindestens TEUR 100. Wohnungen sind witzigerweise (oder auch nicht so witzig) ungefähr genauso teuer. Mieten ist daher bis jetzt tatsächlich noch günstiger ;) Hier in der Gegend muss man mit Nebenkosten von rund 400 Euro pro Monat rechnen. Eher sogar mehr. Daher würde ich im worst case mit EUR 500 monatlich kalkulieren Es hängt halt stark davon ab, welche Heizungsart man hat, welche Versicherungen man auswählt, was die örtliche Müllentsorgung, Schornsteinfeger, Straßenreinigung etc. kostet. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung wäre auch empfehlenswert.
Wir leben in NRW, haben die gleiche monatliche Summe abzuzahlen und ich denke 500 Euro an Hausnebenkosten monatlich kannst du noch mit drauf packen!
...... wenn man 1300 plus 500 Euro, also ca. 1800 Euro monatlich nur ins Haus steckt?
Ich rechne mal weiter ...... wir brauchen zwei Autos, zwei Kinder, 2 Schulausbildungen, Urlaub und Essen, Kleidung, Telefon, Versicherungsverträge, feste Zahnspangen ......
Von Luft und Liebe
Nein, Spaß bei Seite... Ich gehe davon aus, dass bei Kaltmieten von 1300 Euro monatlich und Kaufkosten von 400 TEUR der Verdienst in der Gegend entsprechend höher ist und es sich hier um zwei Einkommen handelt. Wobei es ja genug Menschen gibt, die sich hochkant verkalkulieren und verschulden. Hier gibt es genug Normalverdiener, die mit einem mittleren Gesamteinkommen monatliche Raten von 2000 Euro stemmen plus die ganzen Nebenkosten. Da gibt es halt keinen Urlaub. Keine Extras. Muss jeder für sich abwegen...
Aber hier sind ja überhaupt keine Eckdaten bekannt.
Jedenfalls, Eigentum kaufen ist heutzutage je nach Gegend eine sehr kostspielige Angelegenheit
Jeder entscheidet doch selbst was einem mehr wert ist. Ich verstehe zB nicht wozu man die Kiefernorthopäden noch reicher machen will. Den dif normale Behandlung wird ja von der KK übernommen. Auch die normale Schulausbildumg, ohne Extras, kostet jetzt nicht zusätzlich. Nicht jede Familie benötigt ausserdem 2 Autos, muss jährlich in den Urlaub oder hat extrem hohe Kosten bei Versicherungen/Essen.
Das ist unsere Miete, 1500 Euro und die ist für unserer Gegend noch recht günstig. Stadtpreise eben. Aber ein Haus in Hamburg, in guter Lage, könnten wir uns nicht so einfach leisten. Ich möchte den Abtrag lieber nicht ausrechnen. Unserer Bankberaterin meinte, bei unserer Miete in Hamburg, lohnt sich Eigentum, unsere Wohnung kaufen z.B. nicht. Unserer Wohnung würde gute 850.000 Euro kosten. LG
Ich zahle hier für meine Wohnung knapp 2.000 Euro wenn ich Miete und Nebenkosten zusammenrechne. Zum kaufen würde meine Wohnung wahrscheinlich eine knappe Million kosten. Die etwas kleinere und unrenovierte Nachbarwohnung ging vor gut einem Jahr für 750K weg. Innenstadtlage einer Großstadt, aber nichts großartiges. Vier Zimmer, 100 qm, Neubau aus den 80ern.
Ja dann rechne mal natürlich muss man bei solchen Beträgen entsprechend verdienen. Deswegen ist es gut sich da vorher Gedanken zu machen. Es kommt ja auch auf die Art der Finanzierung an, Eigenkapital etc.
Ich kenne Freunde, die haben viel Geld von den Eltern bekommen oder Grundstücke geerbt. Schön für die, wir haben/ müssen es selbst erarbeiten. Es ist es uns wert. Wir machen keine teuren Urlaube dafür. Kenne Familien denen ist das aber wichtiger. Auch ok.