Elternforum Rund ums Baby

Was bringt man Kleinkindern bei?

Anzeige Lerne RSV kennen bevor es dein Kind tut
Was bringt man Kleinkindern bei?

Wasmussdasmuss

Beitrag melden

Nein ich will sie nicht überfordern oder mich mit anderen messen. Ich frag mich nur was ich mit Luisa üben könnte, was altersgerechtist. Sie ist 18 Monate. Kann laufen, sagte aber nur Mama und Papa. Geb ich ihr einen Becher zu trinken, sie kann es eigentlich, verschluckt sie sich ständigoder lässt es aus dem Mund laufen. Löffeln geht gerne schief, Gabeln so lala. Pinzettengriff geht. Klebt gerne Sticker zum abnehmen ans Fenster. Mir fehlt etwas was ich ihr beibringen kann, Ich bezieh sie in allem ein und lass sie mit machen. Aber was sollte sie vor 2 können? Was sind da eure Erfahrungen?


Caot

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

…... ich muss zugeben, ich stehe da gerade auf dem Schlauch. Meinst Du, beibringen wie einem Hund? Ich hab meinen Kindern "nichts" beigebracht. Wobei das ja so gesehen nicht richtig ist. Ich lebe vor, weise drauf hin, ermahne, korrigiere, erkläre, diskutiere und das immer altersgerecht. Wenn sie nach den Dingen "schielten", die ich machte, ermunterte ich sie dazu. Gab ihnen eben eine kindgerechte Gabel in die Hand, wenn ich sah, könnte funktionieren. Und so kommt das eine zum anderen. Was ein Kind können soll, sagt und überprüft der Kinderarzt. Später wird das im Kindergarten gemacht.


Wasmussdasmuss

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

Quatsch, doch nicht wie ein Hund Ich meinte sowas wie Löffel halten oder so


Felica

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Wieso nicht wie einen Hund? Hat schon was davon. Hier darf Kind testen und machen wie es mag und kann. Aktuell wird Löffel verweigert, empfinde ich auch als deutlich schwerer und man will nur Gabel zum essen. Damit klappt es super.


Chillimohn

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Das, was sie interessiert. Bei uns waren es Uhren, Farben, Buchstaben, Bagger und Baustelle, bzw Alltag. Im Alltag alles, was so passiert, darüber sprechen. Möglichkeiten geben, wie eben Gabel, Löffel, Glas etc. Schütten mit Wasser, Wasserperlen, Linsen oder ähnlichem ist immer spannend und lehrt fürs Leben, wenn man es so sehen will. Verschlüsse von Flaschen in eine große Dose mit Deckeln, in dem eine Öffnung ist, stecken. Feinmotorik, Farben, Größen sind damit abgedeckt. Unsrer liebte das, ein kleiner Kehrbesen mit Schaufel, zum Baggern, kochen, stapeln, fischen etc. Beibringen muss man einem Menschen prinzipiell nichts, bei Interesse lernt jeder in seinem Thempo. Lass sie Kind sein, je nach Kindergarten wird das da schon aufgezwungen, spätestens in der Schule, auch je nach Richtung und Lehrer. Sei bei ihr, sie wird oder zeigt schon, was sie interessiert.


die_ente_macht_nagnag

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Deine 18 Monate alte Tochter scheint völlig normal entwickelt zu sein. Wofür willst du trainieren? Gib ihr im Alltag Gelegenheit ihre Fähigkeiten zu üben und neues zu entdecken. Kinder lernen indem sie spielen. Das machen Kinder ganz von alleine, deine Aufgabe ist es ihr dies zu ermöglichen. Es gibt so viele Bücher und Ideen was man mit Kindern in diesem Alter spielen kann. Geht auf den Spielplatz, lass sie selbständig Sachen machen, viel Vorlesen, ...


Monroe

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Du musst ihr nichts "beibringen". Lass sie am täglichen Leben teilhaben, helfen und selbst alles versuchen, wenn sie möchte. Das meiste kommt doch von ganz alleine so nebenbei. Ein Kind, das helfen darf, entwickelt sich gut. Und du schaffst nebenbei den Haushalt. Alles was die Kleinen möchten ist doch in unserer Mitte zu sein. Sie wolle dabei sein, alle Dinge tun, die wir Großen tun und sich als Teil der Familie fühlen.


drosera

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Dinge in den Müll bringen, Türen auf und (hinter sich) zu machen, Hände waschen und abtrocknen, Reißverschlüsse auf/zumachen, Staub wischen, Haare kämmen, ....


Sille74

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von drosera

Also, Türen aufzumachen, haben meine ganz von alleine gelernt, sobald sie die Körpergröße dazu hatten. Da mussten wir nix beibringen. Leider sieht es mit dem Türen Zumachen bis heute anders aus. Da müht sich insbesondere mein Mann redlich, ihnen das beizubringen, hat bisher aber eher wenig gefruchtet (wobei es sehr gut bei der eigenen Zimmertür klappt, wenn keiner rein soll) und ich fürchte, das wird so bleiben...


Maxikid

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sille74

Selbst mein Mann macht heute noch keine Türen zu. LG


Sille74

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Ich schließe mich den anderen an: nichts. Das ergibt sich doch alles von alleine aus dem täglichen Zusammensein, dem täglichen Gebrauch/Üben. Du sprichst ja sicher mit ihr, spielst mit ihr, liest vor, stellst vielleicht dabei auch Fragen/kleine Aufforderungen, lässt sie "helfen", lässt sie trotz kleinerer Malheure weiter aus dem Glas trinken, mit Löffel und Gabel essen usw. Und dann wird das alles schon von ganz alleine, keine Sorge.


Baerchie90

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Die Kinder lernen von alleine, ganz nebenbei und permanent. Jedes in seinem Tempo. :-) Hier haben die Kinder eigentlich bei allem mitgemacht, was sie machen wollten und tun es noch. Sohnemann (7) hat sich beispielsweise mega für's Schneiden interessiert, so dass er schon vor dem 2 Geburtstag mit Messer und Schere hantierte. Natürlich mit Aufsicht. Er half dann gerne in der Küche mit und schälte und schnippelte Obst oder Gemüse. Oder saß am Tisch und verwandelte Altpapier in Konfetti. Das konnte er über Stunden machen. Irgendwann, ich glaube so mit 3 Jahren, fing er an gezielt damit zu basteln, indem er seine produzierten Schnipsel zusammen klebte, so das Flugzeuge, Dinos, Menschen oder ähnliches entstanden... :-) Töchterchen hatte da andere Interessen, sie hatte glaube ich erst mit Anfang 3 Messer und Schere in der Hand, dafür malte sie unglaublich gerne und fing an mit Rollenspielen, in denen sie sich um ihre Babies kümmerte, im Haushalt half, den Garten aufhüpschte. Ihr war wichtig, dass sie sich selbst anziehen kann, so dass sie sich schon vor dem ersten Geburtstag mühsam in ihr Kleidung zwängte, anfangs schreienderweise, aber dennoch durfte ich nicht helfen. Um den ersten Geburtstag klappten Oberteile, Kleider und Hosen schon erstaunlich gut, nur mit den Socken war sie noch lange auf Kriegsfuß.. (Sohnemann dagegen war nur am Ausziehen interessiert, das klappte auch weit vor dem zweiten Geburtstag, ließ sich aber noch sicher bis er 4 Jahre alt war von uns anziehen und auch heute mit 7 Jahren lässt er sich da gerne helfen. ) Auch kümmert sie sich um unseren Kater, erinnert mich fast täglich daran, dass er gefüttert werden muss und hilft mir Futter und Wasser aufzufüllen. :-) Seit ein paar Monaten übernimmt sie (5) das auch gerne alleine, wenn sie die erste ist, die wach wird oder wenn sie abends sieht, dass er hungrig ist. :-) Löffel und Gabel hatten beide recht früh in der Hand. Sohnemann verweigerte sehr schnell das gefüttert werden und bekam mit 1,5 Jahren dann eben Besteck hingelegt, was er dann auch recht schnell beherrschte. Töchterchen bekam auch - sobald sie bei uns am Tisch mit saß - Gabel und Löffel hingelegt, nutzte aber sicher bis sie 2 Jahre alt war überwiegend die bloßen Hände zum Essen und fing erst danach an wirklich Besteck zu nutzen. Schau einfach was deine kleine gerne macht und lass sie helfen und alles andere kommt schon nebenbei. :-)


Mamamaike

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Hallo, wir leben unserem Sohn Höflichkeit vor und ermuntern ihn, auch Bitte und Danke zu sagen und zu grüßen und Menschen anzugucken, wenn er mit ihnen spricht. Ansonsten schließe ich mich den anderen an: Konkret üben braucht man nichts, einfach Kind am eigenen Leben teilhaben lassen, es einbeziehen und ihm Freiräume ermöglichen, um Dinge selbst zu erforschen und auszuprobieren. Viele Grüße


ak

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mamamaike

Kleine Motorikschleife Bücher.... gehen immer Ansonsten Klamotten


ak

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ak

Aber ... zu Dir : Besorg Dir doch mal Bücher, oder google.... Da kann man sich tolle Tipps ansehen... Oder.... geh in eine Krabbelguppe. Alles Liebe Sorry.... ich weiß das alles nicht mehr so... ist bei uns schon lange her:-.)


kaempferin

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Hm - was heißt "beibringen" ?! Wie meine Vorschreiber/innen bereits angemerkt haben, würde ich sie allerhöchstens fördern in den Dingen, die so schon kann und was sie eben noch nicht kann, lernt sie mit Sicherheit noch. Kenne jedenfalls keine Schüler/innen, Jugendliche und Erwachsene, die nicht selbständig essen und trinken können bzw. die Technik, die hierfür notwendig ist, nicht beherrschen. Kommt doch alles von alleine. Und das Sprechen bei Deiner Tochter kommt mit Sicherheit auch noch. Sie ist doch noch so jung - da muss sie auch noch gar nicht mehr sprechen können. Und auch da kenne ich keine deutlich Ältere (siehe einige Zeilen weiter oben), die das nicht können. Also... Eile mit Weile ;-) :-) ! Und nochmal - wie gesagt, würde ich sie fÖrdern - nicht fOrdern. Und wie eine meiner Vorschreiberin geschrieben hat - was sie wann können "soll(te)", wird Dir schon die/der Kinderärztin/-arzt sagen und im Kiga lernt sie dann ja auch noch eine ganze Menge. An Deiner Stelle würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen, denn das Trinken aus dem Becher sowie das richtige Hantieren mit Bestecken muss ja auch erst erlernt und geübt werden, da nicht so einfach.


kaempferin

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

Nachtrag noch, da vergessen: "Ich beziehe sie in allem ein und lasse sie mit machen." Das ist doch schon mal sehr, sehr gut sowie auch richtig. Mehr brauchst Du gar nicht mehr zu tun. Des Weiteren verstehe ich auch nicht und nie, warum immer gesagt bzw. geschrieben wird, das Kind wäre doch kein Hund. Damit gehe ich nicht konform, denn jedes Lebewesen (ob Mensch oder Tier - von daher Lebewesen) kann gewisse Dinge lernen, wenn es das möchte (also Mensch/(Kind) oder Tier - und jeder/jedes halt etwas anderes). Aber das muss halt vom Menschen/(Kind) oder Tier aus gehen.


Caot

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kaempferin

Insofern dressiere ich einen Hund (ein Leben lang) etwas zu tun. Eine Katze auch (durch Klickertraining). Ich kann natürlich auch mit einem Kind trainieren die Gabel richtig zu halten. In aller Regel läuft so etwas aber nebenbei - wie das laufen lernen auch. Einem so jungen Baby muss ich nichts beibringen. Dem muss ich eigentlich erst einmal nur vorleben und auf die Signale achten.


Korya

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Wasmussdasmuss

In unserem damaligen Montessori-Kindergarten wurden sie ab 7 Monaten angeleitet, selbstständig aus dem Glas zu trinken (anfangs mit Hilfe - klar) : die Schnapsgläser waren dafür ideal. Als sie in die Gruppe der "Großen" kam (also ab 1 Jahr) lernten sie Jacke selbst anzuziehen (Jacke verkehrt herum, also Kopf nach unten, Innenseite oben auf den Boden legen oder entsprechend übers Kind hängen), den Tisch decken und nach dem Essen den Tisch abdecken und abwischen. Ab 2 waren sie für die Haustiere verantwortlich (meine z.B. für das tägliche Füttern der Fische). Sie haben noch etliches mehr gelernt, aber den Trick mit Schnapsglas und Jacke, sowie Tisch decken/abwischen habe ich für die späteren Geschwister, als sie im entsprechenden Alter waren, übernommen, obwohl sie in einen "normalen" Kindergarten / Kita gingen.