Spirit
Bekommen eure 7jährigen Kinder so etwas und wenn ja, wie viel ist angemessen?
https://www.taschengeldtabelle.org/ Wir halten uns an diese Tabelle, unsere sechsjährige bekommt 1,00 ab August 1,50
Meine bekommen je nach Alter X 1€ die Woche. ( also die 7jährige bekommt 7 € die Woche). 1€ die Woche finde ich persönlich sinnlos - was sollen sie sich davon kaufen? Da kann man auch nicht sparen lernen. Oder 4 Wochen auf ne Zeitung sparen? Aber darf natürlich jeder selbst entscheiden;)
Mit 7 war unser Sohn in der 1ten Klasse, da gab es wöchentlich 1euro. Hier gibt es immer zum Schuljahreswechsel Taschengelderhöhungen. Jetzt nach den Ferien kommt er in die 4te Klasse und wird dann 2,50euro/Woche bzw 10euro/Monat bekommen. Die Höhe würde ich zudem noch vom Kind (und natürlich von der eigenen Finanziellen Situation) abhängig machen. Unser Sohn zb hat bis auf ein einziges mal 12euro (für Ninjago Sammelkarten) noch nie Taschengeld ausgegeben. Theoretisch könnten wir genauso gut das Taschengeld geringer ausfallen lassen bzw ganz sein lassen. Da ich das aber sehr gut finde das er so sparsam ist (er will solange sparen bis er sich einen Urlaub im Disneyland oder eine PS4 leisten kann), unterstützen wir das gerne und geben ihm weiterhin sein Taschengeld. Auch wenn es ungenutzt bleibt.
Unser jetzt noch 7-jähriger bekommt aktuell 1,50 pro Woche, ab dem 8. Geb. 2 Euro. Ist das untere Ende der TG-Tabelle, aber er bekommt halt von den Großeltern auch mal 2 Euro hier oder 10 Euro Feriengeld da. 7 Euro gemäß 7 Jahre fände ich zu viel - es sei denn, Kind soll davon alles mögliche selbst bezahlen. Bei uns ist es eher so, dass wir eben auch mal ein Heft schenken, Bücher eh, Eis essen gehen etc. Die 2 Euro sind da ausreichend und dann muss Kind eben auch mal 2 Wochen sparen, bevor es sich Sammelkarten kaufen kann. Das ist bei uns genau der Sinn der "Übung" - das man eben auf nicht wirklich notwendige Dinge auch mal sparen/warten muss. Und sehr oft ist es so, dass genau das, was eben noch praktisch lebenswichtig war, über das Sparen doch nicht mehr so irre wichtig ist ;-)
Also im Sommer Eis essen gehen oder Bücher und andere Kleinigkeiten zahl ich trotzdem. Aber ich hab früher jede Woche 2 Heftchen à 3,99€ gezahlt und das ist seit dem deutlich weniger geworden und die kaufen sich auch mal Google Play oder PlayStation Guthaben ( sie legen oft zusammen). Ich spare damit und die beiden lernen mit Geld umzugehen. Aber wie gesagt, soll jeder machen, wie er mag. Meine Kinder haben sich auch schon einen Controller zusammengespart, weil ich es leid war, alle 2 Monate einen neuen (60€) zu kaufen, jetzt achten sie mehr darauf ;)
Bei mir gab es für gute Noten Geld.
Ist umstritten - ich weiß. Aber schon damals der Satz „Von nichts kommt nichts.“
Für eine 1 gab es 2€
Für eine 2 gab es 1€
Da waren die Barbies dann ruck zuck zusammengespart
Dafür gab es dann außerhalb der Reihe aber kein Spielzeug.
Nee, für Noten geb ich nix - wäre ja gemein für ein lernschwaches Kind. Meine Kinder sind zwar gut in der Schule ( mein eigenes Taschengeld war auch niedriger und meine Eltern hatten dein beschriebenes System), aber das Ist mir nix ;)
Das muss ja jeder für sich entscheiden. :)
Gemein für lernschwache Kinder..... .
Bei uns gibt's keine Noten. Große Tochter (9) geht auf Privatschule da gibt's erst ab Klasse 8 Noten, zweitens Kind (8) auf Förderschule...
Er war dieses Jahr um längen besser als die Tochter. Deren Motivation ist Trotz hoher Intelligenz eine Katastrophe gewesen....
Hier wurde die Fertigstellung von Kernheften belohnt, da hat er besser abgeschnitten Trotz Lernbehinderrung!
Aber zum Thema:
Kind gerade 8 Jahre 1,5€ die Woche.
Wäre gemein für Regelschulkinder , die trotzdem meist nur ne 3 oder schlechter schaffen. Geht es beim Taschengeld um Belohnung? Oder das die Kinder mit Geld umgehen lernen? Ich hab schon gemerkt, dass die meisten weniger Taschengeld bekommen. Mir erscheint es unnütz 1€ die Woche zu geben, da geb ich denen auf der Straße, die betteln ja mehr. Aber soll jeder machen, wie er mag.
Ja, aber nicht jedes Kind ist nunmal lernschwach. Daran muss man auch denken.
Sowohl als auch.
Wir haben damit früh gelernt „Ohne Fleiß kein Preis“ und das Geld wurde eben für gewisse Spielzeuge gespart.
Aber das kann ja eben jeder so machen, sie er möchte. Für uns war es ein Ansporn, gute Noten zu bringen. Hat ja auch was gebracht
Taschengeld ist Taschengeld! Belohnung für gute Leistungen ist Belohnung für gute Leistungen! Und zweitens kann ich auch super individuell anpassen. Ich weiß doch ob mein Kind sich echt mega bemüht hat viel geübt und dann in seinem "Hassfach" eine 3 geschafft hat, was dann eine gute Leistungen ist. Oder ob Madame/ der Herr null gelernt hat, keine Motivation an den Tag legt und dann mit ner 3 nach Hause kommt... Wie gesagt hier habe ich gerade in der Zeit des Homeschooling das fertigstellen der Lernhefte belohnt. Diese waren natürlich individuell auf dem Lernniveau angepasst! Da geht's nicht um Noten oder wer was besser kann, sondern reiner Fleiß, Ergeiz und Motivation....
Mein Mann ließ sich leider auch nie davon abbringen, Geld für gute Noten zu geben. Nur was macht man bei mehreren Kindern, wenn die intellektuellen Gaben doch recht ungleich verteilt sind?
Das Thema kann man jetzt wieder ins Uuuuuunendliche ausweiten und diskutieren.
Jeder hat andere Ansichten.
Unsere Familie ist damit klargekommen.
Ist halt nicht für jeden Typ Kind etwas.
Deswegen diskutiert ich nicht weiter. Das Wetter ist dafür zu schön heute.
Meine Große kommt im September in die Schule, ab dann bekommt sie 1€ die Woche. Nach dem Halbjahr dann 1,50€. 2. Klasse 2€, dann 2,50€ usw. Ich finde, mit 7 braucht es noch keine riesen Summen.
Meine haben wöchentlich in der Vorschule 0,50€ in der 1.Klasse 1€ 2.Klasse 2€ usw. bekommen bis einschl. zur 10.Klasse
Ich finde die Empfehlung ziemlich knauserig, wenn ich mir ansehe, was Dinge im Laden so kosten. Mein Sohn liebt die Lego-Zeitschriften (4,99€) und kauft sich gerne mal ein Ü-Ei (~1€). Dafür müsste er mit 1€ pro Woche ja schon 6 Wochen eisern sparen.
Wir haben uns also für etwas mehr entschieden. Beide Kinder bekommen 2,50€ pro Woche bzw der Einfachheit halber 5€ alle 14 Tage.
Sohnemann (7 Jahre, wird jetzt eingeschult) gibt sein Geld gerne aus, meist für Zeitschriften, Süßigkeiten oder auch mal Folgen bei Amazon oder kleine Lego-Sets.
Töchterchen (5 Jahre, wird jetzt Vorschulkind) spart ihr Geld lieber für "größere Sachen", aktuell hat sie es auf eine "30€ Püppi" abgesehen, die sie sich so wie es aussieht auch bald kaufen kann. :-)
Wann wir das Taschengeld erhöhen und wie viel es dann geben wird, wissen wir noch nicht. Aktuell passt es so ganz gut für uns. :-)
gab es da noch kein Taschengeld. Mein einer Sohn las sehr gerne und die Hefte haben wir ihm per Abo gekauft, weil das oft günstiger kam und per Post geliefert wurde.
An ein Abo hatte ich auch schon gedacht, aber meiner liebt alles von Lego. Ninjago, Batman, Star Wars, City, Jurassic Park.. da wüßte ich gar nicht welches Abo ich holen sollte.
So hat er eben seine 10€ im Monat und kann sich davon dann 2 Zeitschriften seiner Wahl holen, wenn ich das nicht bezahlen mag.
Oder eben auch andere Dinge.
Bevor er Taschengeld bekam, gerieten wir regelmäßig aneinander, eben weil ich nicht "ständig alles" kaufen wollte und es für ihn wohl zu willkürlich war, wann ich Zeitschriften (oder ähnliches) kaufe oder nicht.
Ich falle da komplett aus dem Rahmen. Bis zum Übertritt an die weiterführende Schule bekamen meine Kinder kein Taschengeld, da wir eh alles bezahlten. Ich finde es auch für mich sinnbefreit, einem 7 Jährigen 1 Euro/Woche zu geben. 7 Euro wären mir dann aber auch zu viel. Aber Jeder wie er das will. Ab 10 bekamen sie ihr eigenes Taschengeldkonto und da wurde es dann überwiesen per Dauerauftrag. Die Großen verdienen jetzt selber und der Jüngste ist 17 und bekommt aktuell 30 Euro. Ich bezahle ihm aber noch dazu 10 Euro für seinen Handyvertrag und das Familienabo von Spotify. Also kommt er auch auf etwa 45 Euro/Monat. Reicht ihm vollkommen.
Haben wir bei unserer Tochter mit Beginn der Schule damit angefangen. Gestartet sind wir mit 0,50 Cent 1x pro Woche. Jetzt mit 9 sind es 2 Euro pro Woche. Sind bisher gut damit gefahren. Da sie sehr sparsam ist mit ihrem Geld brauchte es am Anfang auch nicht so viel. Geldgeschenke zu Ostern, Geburtstag, Weihnachten oder auch zwischendurch von Oma und Opa wandern auch in die Taschengeldspardose. So ist immer genügend Geld da auch mal für etwas größere Wünsche außer der Reihe. Von uns bekommt sie auch gelegentlich etwas zwischendurch, mal was Süßes oder ein Buch. Zum Zeugnis vor den Sommerferien bekommt sie immer etwas. Egal wie das Zeugnis ausgefallen ist. 1 Euro pro Woche für ein 7jähriges Kind finde ich total angemessen.
Mein 7 jähriger, ab August 2.Klasse bekommt 5€ Mein 11 jähriger, ab August 5 .Klasse bekommt 10€ Meine 12 jährige, ab August 7.Klasse bekommt 15€ Meine 16 jährige ab August 10.Klasse und meine 14 jährige ab August 9.Klasse bekommen je 20€. Den Kindern reicht es aus und sie geben es nie aus und für uns passt es so. Zum Zeugnis gibt es immer Geld von uns und Oma usw. da bekommen aber alle den gleichen Betrag .
... indem Alter war das meinen Kindern nie wichtig. Allerdings bin ich durchaus großzügig beim einkaufen. Süßes durften sich meine schon immer alleine aussuchen. Auch jetzt im Teenageralter ist Geld hier nicht soooooo wichtig.
Unsere bekommen seit der Einschulung 5 Euro die Woche.
Wir fangen dann auch bei 2€ an.
Bekannte von uns haben ein ziemlich gutes System ausgetüftelt. Tochter 9 bekommt 2€ jede Woche und muss dafür aber auch 3 Aufgaben im Haushalt erledigen. Das sind kleine Dinge wie einmal den Geschirrspüler ausräumen, einmal den Müll runter bringen usw. Also sie wird nicht für die Arbeit bezahlt die Eltern sagen nur Kinder die taschengeld haben wollen müssen dafür auch ein bisschen im Haushalt helfen und 3 kleine Aufgaben auf 7 Tage verteilt finde ich voll okay. Zusätzlich, da man ja mit 2€ pro Woche keine Sprünge machen kann, hat sie die Möglichkeit sich für größere Dinge etwas dazu zu verdienen. Zum Beispiel Unkraut im Garten zupfen (angemessene Zeit und Menge = 5€) Wenn Sie also etwas haben möchte das mehr kostet muss sie auch lernen dass man sich das hart erarbeiten muss und auch für einen gewissen Zeitraum geduldig sein muss. Da überlegt man sich 1. Brauche ich das wirklich unbedingt und ist es mir das wert dafür Sachen zu machen auf die ich vielleicht weniger lust habe? 2. Geld wächst nicht auf den Bäumen und muss verdient werden. Ich fand es zuerst hart aber als ich dann drüber nachgedacht habe fand ich es doch super.
Hallo Spirit, unser Kind ist 8 Jahre alt und bekommt seit kurzem 2,50 Euro pro Woche. Sie bekommt Taschengeld, seit sie 6 Jahre alt ist. Ausgangsbasis dafür war, dass wir beim Kindergarten immer an einem Eiswagen vorbeikamen und ich die Diskussionen Leid war. Sie bekam dann gleich 2 Euro, was recht viel für ihr Alter war, und ich sagte zu, ein Eis pro Woche (1 Euro) zu spendieren. Was darüber hinausging, musste sie selbst bezahlen. Das hat sie tatsächlich dann nie gemacht, weil sie für Schleichtiere sparen wollte. Das Konzept mit dem Sparen war ihr gleich klar, und sie hatte auch gleich Ziele, worauf sie sparte. Sie hat dann tatsächlich wochenlang auf eine bestimmte Sache gespart, und ich sehe es so, dass sie durch das Taschengeld sehr schnell gelernt hat, was Dinge wert sind und dass man auch spontan nur was kaufen kann, wenn man nicht immer alles gleich ausgibt. Großeltern sind weit weg. Hier gibt es so gut wie nie Geld. Es gibt einen Onkel nebst zugehöriger Tante. Von denen gibt es auch nie Geld. Sie hat außer zum Geburtstag nur das, was sie als Taschengeld bekommt. Ich bin beeindruckt, wie gut sie das Taschengeld lehrt, mit Geld umzugehen. VG Sileick