dana2228
Wir haben 4 Wochen Ferien hinter uns. Die ersten 3 Wochen waren wir faul. Zwei Wochen davon im Urlaub. Jetzt habe ich in der letzen Woche Schule gemacht. Meiner Meinung nach haben sich die Kinder (bald Klasse1 und 2 und Klasse 5) keinen Zacken aus der Krone gebrochen. Zumal wir trotzdem zwei schöne Fahrradtouren gemacht haben, Familie und Freunde getroffen haben. Ab Montag hat meine Tochter 10*2 Stunden Nachhilfe. Ihre Defizite sind in meinen Augen noch lange nicht behoben. Mein Sohn dagegen ist sehr sehr sehr gut. Jetzt haben sich dich die Kinder bei Papa auageheult, es währe zu viel und sie haben gar keine Ferien. Ich bin die strengste Mutter der Welt und und und .... Mein Mann sagte dann gestern Abend zu mir ich sollte den Kindern die Ferien Lassen, es findet sich alles nach den Ferien.
Meine Lütte geht nächste Woche zur Schule, jeden Tag 4 Stunden. Wird ihr hoffentlich etwas nützen. LG
Hier wurde in den Ferien nie gelernt.
Ferien sind Ferien,wenn ich Urlaub habe arbeite ich auch nicht.
Würdest Du in Deinem Urlaub Arbeit mit nach Hause bringen ? Auch Kinder haben das Recht Urlaub von ihrer "Arbeit " Schule zu machen.
Bei uns wird in den Ferien auch nicht gelernt. Ich geh ja auch nicht im Urlaub arbeiten.
Schon mal danke für eure Antworten. Ich gehe seid Jahren nicht mehr arbeiten. Aber ja tatsächlich nimmt mein Mann auch Arbeit in den Urlaub mit. Wenn er nicht fertig geworden ist und da er die Verantwortung für vieles trägt ist er auch im Urlaub zu erreichen. Schön ist anders das stimmt. Davon ab haben die Kinder ja nun viel Ferien und 3 Wochen wirklich nix gemacht. Etwas lesen, Vokabeln durchgehen oder so, dachte ich sei echt nicht zuviel. Zumal meine Tochter echt Lücken hat. Bei meinen Sohn sieht es anders aus, er hat so massiv aufgeholt das ich ihn die 6 Wochen auch gönnen würde. Kind 3 kommt jetzt in die Schule und etwas Übungen zur Konzentration würden echt nicht schaden... Dachte ich.
Und genau da liegt das Problem, das eine Kind ist gut in der Schule, das andere hat Lücken und müssen nun alle was in den Ferien machen? Das schwache Kind wird ja doppelt bestraft. Es ist schlecht in der Schule und muss zudem einen Teil seiner Schulferien opfern. Gerade bei kleinen Kindern stell ich mir das nicht so toll vor. Lieber nach den Ferien anziehen, Nachhilfe usw. und teilweise auch akzeptieren, dass Schule eben nicht alles ist.
Dann kam das falsch rüber. Meine Tochter ist nicht schwach (zumindest nicht wirklich)sie ist stinke faul. Zu Beginn der Corinakriese hat sie sich in Selbstmitleid gesult (ihr Leben ist so schwer, keine Klassenfahrt, kein dies nicht das nicht. ) ungelogen hat es 29 min gedauert bis das Matheheft aufgeschlagen war um dann zu heulen das es zu schwer ist.... Während mein Sohn ( und der ist schwach, Autist mit lernbehinderrung, ADHS), sich hingesetzt hat und massiv "reingehauen" hat. Ich verstehe schon was du meinst aber in meinen Augen sind die Defizite meiner Tochter nicht unerheblich und zu 70% der Faulheit zu schulenden. Lehrerin hat das übliche dazu beigetragen.
Das fände ich noch anstrengender. Bestraft ist das "schwächere" Kind demnach auch, wenn es nach dem Unterricht zur Nachhilfe muss, während das andere Kind chillen kann. Außerdem ergibt es schon Sinn, die Lücken zu schließen, BEVOR es im Stoff weitergeht.
Wenn es in Fächern wirklich hakt, und das kenne ich von meiner älteren Tochter nur in Mathe, dann haben wir in den Sommerferien in den letzten beiden Wochen täglich Aufgaben gemacht, so dass sie einige Defizite aufholen konnte. Ansonsten sehe ich es so, dass Ferien auch Ferien sein sollen.
Ich muss sagen, dass ich den Vergleich von Ferien und Urlaub nich so passend finde. Als Erwachsenr und noch dazu als Eltern, hat man doch nie frei. Zumindest nicht so wie es die Kinder in den Freien haben. Auch ich muss in meinem Urlaub ja meine haushalteichen Pflichten erledigen, es fällt nur die geldbringende Tätigkeit weg. Dafür werden bei uns dann am und ums Haus liegengebliebene Sachen erledigt. Wenn meine Kinder Lust haben etwas zu üben, dann dürfen sie das. Schule in dem Sinn machen wir nicht, weil das geht per se ja nur IN der Schule und nicht zu Hause. Sohn tut sich recht schwer beim Lesen und selbstverständlich wäre es mir da recht wenn er jeden Tag etwas liest. Sonst kann er sein Defizit hier schwer aufholen. Aber es wird hier sicher niemand Stunden am Tisch sitzen die nächsten 6 Wochen. Zur AP: Du bist die Mutter und kennst deine Kinder am Besten und weißt was sie brauchen und was nicht.
Wir sind selbstständig und ja, wir arbeiten im Urlaub. LG
Bei uns schlagen die Lehrer die Kinder vor, denen die Sommerschule gut tun würde. Diese findet in der Schule statt. Also werden auch Lehrer anwesend sein.LG
Siehst du, das meine ich. Es hat noch niemand wirklich frei, im Sinne, dass man tatsächlich nichts tut außer Fern zu sehen. Ich finde es auch überhaupt nicht verwerflich. Ich habe eigentlich heute auch frei, dennoch mache ich etwas für die Arbeit, auch wenn es nur kurz dauert. Die Idee von eurer Schule finde ich übrigens gut.
Das macht eigentlich fast jede Schule in Hamburg. Letzte Woche habe ich so einige Kinder gesehen, mit Ranzen. Ich schätze 4. klasse, die jetzt den Übertritt machen. LG
Richtig was für die Schule haben wir mit den Kindern nicht gemacht. Aber als sie kleiner waren, so wie eigentlich immer, Dinge mit in den Alltag eingebaut. Und halt Input gegeben durch den Besuch von Museen, Veranstaltungen etc.
Normalerweise sind bei uns schon immer Ferien = schulfrei. Dieses Jahr nach der (ersten) Corona-Homeschoolingphase werden wir drei Wochen wirklich alle zusammen Ferien machen und entspannen Dann aber soll ca. 1- 2 h am Tag etwas gearbeitet werden. Die Französischlehrerin hat die Kinder z.B. offiziell beauftragt, die letzten zwei noch offenen Units selbstständig in den Ferien nachzuarbeiten , sie startet im nächsten Jahr dann mit dem nächsten Buch. Die Jüngste (wie die ganze Klasse) hat stapelweise Arbeitsblätter von der Schule für die Ferien bekommen, der Älteste hat sich sogar freiwillig noch vor Buchabgabe rd 50 Seiten Vokabeln abfotografiert. Die Kinder dürfen bzw sollen in den Hauptfächern die Bücher auch über die Ferien zuhause behalten. Und mal ehrlich... die letzten 5 Monate waren für unsere Kinder super entspannt. Selbst wenn es doch viel Material von der Schule gab, es war kein Vergleich zu einer normalen Schulwoche mit 2- 3 x Mittagsschule, Test, Klassenarbeiten... kein Druck, kein nichts. Da reichen 3 Wochen totale Erholung absolut. Wobei ja auch die "letzte Woche" aus genau 3 h Vor-Ort-Anwesenheit in der Schule besteht. Faktisch sind es also 4 Wochen. Ich bin mir sicher, nächstes Jahr (Klasse 4, 7+ 10 gym ) wird erst mal Vollgas gegeben, schnell die ersten Tests /KAs geschrieben, damit man gleich mal ein paar Noten hat. Warum darauf nicht sachte schon mal vorbereiten?
Ich habe meine Tochter in den Ferien bisher immer im Ruhe gelassen, bis auf Lesen (aber das war eh immer ein Kampf gegen Windmühlen). Das geht dieses Jahr wegen Corona aber nicht. Sie hatte in den letzten vier Monaten gefühlt schon Ferien und massive Lücken. So kann sie nicht in die 9. Klasse Realschule starten. Da wird ihr die Zeit fehlen, den Stoff nachzuholen, und die Noten sind wichtig für die Bewerbungen. Da sie nicht freiwillig wiederholen möchte, muss sie in der 3. und 4. Ferienwoche zumindest die Arbeitshefte in M, D und E fertigmachen und sich alles, was in Kunst (4. Hauptfach) an Theorie dran war, nochmal anschauen. Die ersten zwei Wochen hat sie komplett frei, in der 5. Woche sind wir mit ihrem besten Freund beim Zelten, und in der 6. Woche kann sie dann wieder mit ihren heimischen Freunden rumhängen. Bei meiner Nichte wird es ähnlich laufen. Sie kommt in die 4. Klasse, und jeder weiß, wie das in Bayern abläuft. Da kann man sich keine Lücken in D und M leisten. In ihrer Gegend hatten die meisten Familien während der Schulschließung private Nachhilfelehrer engagiert, täglich. Wer sich das nicht leisten kann, muss halt jetzt in den Ferien ran. Rücksichtnahme auf die paar Abgehängten wird es nicht geben, wie die Lehrer schon angekündigt haben.
Normalerweise sind Ferien Ferien. Aber dank Corona und dann seinem beidseitigem Armbruch, ist da eben eine große Lücke entstanden. Und die versuche ich deutlich zu verringern indem er die Aufgaben die er während der letzten Monate nicht bzw nur ungenügend machen konnte, mit ihm in den Ferien nachhole. Jeden Tag machen wir zwei Arbeitsblätter und eine Seite im Übungsbuch. Das entspricht ca 20-45minuten am Tag. Da muss er jetzt einfach mal durch.
Ich weiß nicht genau, worauf du nun hinaus willst, dana. Ich finde, Ferien sind zum Erholen da. Trotzdem wird bei uns in den letzten 2 Wochen beim ein oder anderen Kind mit dem Üben begonnen. Weil Defizite da sind, die aufgeholt werden müssen und ich mich als Elternteil in der Pflicht sehe, meinem Kind zu helfen. Wie andere das handhaben, ist mir egal. Die müssen sich weder mit meinem Kind, noch mit den Lehrern auseinandersetzen, wenn es nicht läuft. Wenn dein Mann anderer Meinung ist, kann er ja zu den nächsten Elternterminen gehen, wenn’s nach Schulbeginn nicht läuft. LG h
Ich würde es auch so handhaben, dass wenn mein Kind Defizite in der Schule hätte, es auch in den Ferien lernen müsste. Im neuen Schuljahr kommen neue Aufgaben. Die Lücken werden doch nur größer! Der Vergleich mit dem Urlaub der Erwachsenen hinkt. Ich habe als Erwachsene auch keine rund 3 Monate Ferien bzw Urlaub im Jahr, so wie die Schulkinder. Davon ab wird mein Mann auch mal im Urlaub von den Kollegen angerufen und gebeten zu helfen, wenn die Luft brennt. Zu meiner Schulzeit war es übrigens normal Hausaufgaben über die Sommerferien aufzubekommen.
6 Wochen Ferien sind für manche Kinder zu lange. Sagen unsere Lehrer und geben extra Wiederholungsaufgaben mit. War schon vor Corona so und es war richtig (huch - dass ich mal sowas von unserer Schule schreibe!). Viel war es nicht, aber es hat einfach geholfen, dass nach den Ferien schnell wieder weiter gemacht werden konnte.
....... ich kenne da doch recht viele, wenn ich ehrlich bin. Vor allem, wenn die Schule wieder ins Blickfeld rückt. Hier bietet, coronabedingt, die Schule eine Lernbrücke an. Ab September, 14 Tage, ich dächte 3 Stunden. Ich finde das nicht soooooo doof. Vor allem, wenn man bedenkt, das meine seit Mitte März schon arg faul geworden sind. Denn seitdem hat sich hier der Schlendrian eingeschlichen. Was Ihr macht ist Euch überlassen. Wenn es die Kinder brauchen, dann würde ich da auch danach schauen.
Hier wird was getan. Hintergrund... Tochter besucht Förderschule Lernen und ist sprachbehindert mit Legasthenie als Bonus.. Sie soll nächstes Jahr ihren Hauptschulabschluss machen. Deshalb jeden Tag zw. 14-14.45 ist Deutsch und Englisch dran. Ab und zu Mathe. Grund ist auch, dass sie vieles wieder vergisst und so bleibt es präsent. An Tagen mit Therapie dann braucht kein Deutsch gemacht werden. Deu sind 2 Arbeitshefte im Wechsel (Rechtschreibung und Grammatik), englisch das Übungsheft von blue line zur Grammatik und mathe online Klassenarbeiten