Vandine
Hallo zusammen. mich wende mich aus absoluter Ratlosigkeit an das Forum. Meine Tochter ist jetzt knapp 20 Monate alt und war seit Geburt an eine sehr schlechte Schläferin. Sie wacht auch jetzt noch ständig nachts auf. Schlafroutinen etc. habe ich schon tausendfach studiert und angepasst. Daran kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Ich muss dazusagen, dass wir sie einfach nicht abgestillt bekommen. Vorallem nachts braucht sie es da sie sonst nicht weiterschlafen kann. Sie wird immer jammernd/quengelnd ja schon fast leidend auf und sagt Mama Mama Mama und sucht mich dann und will sich an der Brust beruhigen. Schläft sie weiter, geht das Spektakel ständig so weiter. Es gibt Nächte, da höre ich auf zu zählen. Sie hat bereits seit dem sie 1 ist alle Backenzähne außer die 2. Milchmolaren. Da vermute ich aber dass sie gerade drücken weil es dick wird. Da sie aber schon immer schlecht schläft weiß ich einfach nicht an was es liegen kann mit dem besxhissenen Schlaf. Mein Körper kann das einfach nicht mehr stemmen.
Tipp hab ich gerade keinen für dich, aber ein bisschen Trost. Unser Zwerg, genauso alt, schläft zwar durch, schläft aber Abends nicht vor 21 Uhr ein. Morgens 6:30 Uhr ist dann meist unsere Zeit. Das schlaucht auch auf die Dauer, weil man abends keine Zeit mehr für sich hat. Wir hatten auch Mal eine Phase wo er nachts wach wurde, da haben wir versucht ihm Wasser zu geben, wenn das nicht half, dann eben trotzdem stillen. Jetzt wird er meist abends nochmal kurz wach und möchte Wasser trinken und schläft dann wieder ein. Vielleicht versucht ihr das Mal.
Hallo, hast Du es schon einmal mit einem Schnuller versucht ? Gruß Pebbie
Hallo, sie nimmt keinen Schnuller, oder? Aber in diesem Alter haben die Mäuse noch ein starkes Saugbedürfnis, und wenn sie keinen Schnuller benutzen, dann muss die Brust herhalten, das ist normal. Ich habe beim ersten Kind auch den Fehler gemacht, dass ich dachte, Babys brauchen keinen Schnuller, die Brust reicht. Und bis man merkt, der Nucki wäre doch sinnvoll, ist es zu spät, denn man kann die Babys irgendwann nicht mehr daran gewöhnen. Beim nächsten Kind war ich dann klüger und habe den Schnuller (trotz Stillen) von Anfang an verwendet. Die Nächte waren viel besser. Meine Tochter (erstes Kind) wurde auch langzeit-gestillt und kam nachts locker sechsmal, bis weit ins zweite Lebensjahr hinein. Man muss es einfach auch mal deutlich sagen: Die Baby- und Kleinkindjahre sind wahnsinnig anstrengend. Es sind die anstrengendsten Jahre des ganzen bisherigen Lebens, vor allem wegen des ständigen Schlafmangels. Das sagt einem vorher keiner so genau. Es fehlt Müttern heute auch die Erfahrung der Großfamilie. Früher hatten Frauen viele jüngere Geschwister und haben erlebt, wie stressig die ersten Babyjahre sind. Heute wissen wir meist nicht mal annähernd, was da auf uns zukommt. Deine Tochter schläft nämlich nicht wirklich "schlecht". Sie ist ein ganz normales Kleinkind. Natürlich gibt es Glückspilze unter den Eltern, deren Kinder sich nur ein, zweimal pro Nacht melden und irgendwann ganz gut duchschlafen. In unserem großen Freundes- und Bekanntenkreis gab es von ca. 30 Kindern ein einziges, das ein "guter" Schläfer war. Alle anderen Mütter konnten dasselbe Lied singen wie du, mal mehr, mal weniger. Trotzdem finde ich, du darfst abstillen, wenn du nicht mehr stillen willst. In diesem Alter verkraften Kinder es, wenn auch die Mutter Grenzen hat und diese durchsetzt. Du kannst aber das sog. Sanfte Abstillen praktizieren, einfach mal googeln, wie das geht. Habe ich auch gemacht. Das sanfte Abstillen (= brustfreundliches UND kindfreundliches Abstillen) dauert etwa 6 Wochen. LG
Keines meiner Kind akzeptierte einen Schnuller (und wir haben so ziemlich alles probiert) und unsere Nächte waren ebenfalls grausig. Kind 1 kam nächtlich lange sechs bis 20-mal, und urplötzlich schlief sie mit fast 3 Jahren durch. Einfach so. abgestillt habe ich mit knapp über 2 Jahren, was keine Besserung des Schlafs brachte, nur, dass mein Mann auch übernehmen konnte (ich war schwanger mit Kind 2 und weiterstillen war keine Option). Das Abstillen habe ich lange sanft versucht , keine Chance, und habe dann kalten Entzug gemacht. Es hat mehrere Tage gedauert, mit viel brüllen, aber nach zwei Wochen war das Schlimmste geschafft. Das Stillen muss also nicht die Ursache für das häufige Erwachen sein. Kind 2 habe ich aufgrund eines Krankenhaus Aufenthalts mit 22 Monaten abgestillt, ebenfalls kalter Entzug. Da war das Thema schneller durch. Der Schlaf war aber auch bei ihr nicht ans Stillen geknüpft. Sie hat vorher bereits ab und an durch geschlafen und wird bis heute, sie ist 2,5 Jahre, regelmäßig ein- bis mehrmals wach. Kleine Kinder schlafen leider oftmals schlecht. Hast du einen Partner, mit dem du dich abwechseln kannst? Mein Mann ist zB für unser Kind 1 zuständig, das wacht auch mit seinen 5 Jahren fast jede Nacht mehrmals auf.
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