MamavonN
hallo zusammen, noch jemand hier, der gerade im selben boot sitzt oder es durch hat? unsere tochter (19 monate) war glücklicherweise schon immer eine gute schläferin und das zu bett bringen war enorm einfach. ich weiß das sehr zu schätzen, ich will daher jetzt nicht jammern. ich suche eher input. wir konnten sie fürs bettchen fertig machen, mit gleichem ritual gute nach sagen, sie hinlegen und den raum direkt verlassen. übers babyphone noch ein bisschen gebabbel oder bewegung... dann ruhe. wenn sie gezahnt hat, durfte man den raum auf keinen fall verlassen, bevor sie eingeschlafen war. da sie in den letzten wochen 6 (wow!!) zähne fast zeitgleich bekommen hat, haben wir das dann wieder auftretende verhalten damit abgetan. so weit ich sehen kann, sind diese zähne aber nun durch und akute neue stellen sind nicht ersichtlich. trotzdem noch immer: riiiiesen gebrüll wenn man sie alleine lassen will. wenn man bei ihr bleibt dauert es teilweise trotzdem eine stunde bis sie schläft etc. - in den letzten nächten ist sie sogar nachts wach geworden, völligst untypisch für sie. auch da musste man unbedingt bei ihr bleiben und es hat teilweise eeeewig gedauert. habt ihr tips? oder aktuelle erfahrungen dazu? wie seid ihr vorgegangen?
Akzeptieren, dass jetzt anders ist und sich damit arrangieren. Je mehr man es zum "Problem" macht, umso nerviger wird es Unsere Tochter konnte man immer wach ins Bett legen und den Raum verlassen. Sie schlief innerhalb von max 10 min ein und durch. Ab 16 Monaten wollte sie unsere Hand halten beim einschlafen. Zwischendurch sogar wieder geschaukelt werden. Nachts ist sie öfter wach geworden und nur wieder eingeschlafen, wenn einer bei ihr war. Ja, es hat mich genervt, weil wir ja verwöhnt waren was den Schlaf angeht. Aber letztendlich war ja ihr Schlaf erhalten normal. Aktuell ist sie 26 Monate. Wir haben das Einschlafritual entsprechend angepasst. Einer liegt neben ihrem Bett, bis sie eingeschlafen ist. Wird sie Nachts wach, kommt sie direkt in unser Bett. Spart Zeit und Nerven. Es gibt Zeiten da schläft sie 6 von 7 Nächten durch und dann wieder welche, in denen sie fast jede Nacht bei uns ist. Mein Tipp: sucht nicht nach einer Lösung um zum alten Zustand zurück zu kehren sondern eine um mit der neuen Situation zurecht zu kommen
Das Schlafverhalten ändert sich noch ein paar Mal. Etwa bis zum 3. Geburtstag. Bei manchen zeichnet sich eher ein Rythmus ab, bei anderen eher später. Bis zum 4. Geburtstag ändert es sich auch nochmal, weil da der Mittagsschlaf meistens wegfällt. Was du versuchen kannst ist sie später hinlegen. Versuch erstmal 30Min später als sonst. Wenn sie es möchte, bleib bei ihr. Auch das legt sich irgendwann wieder. Kurz vorm 2.Geburtstag ist auch nochmal ein riesen Entwicklungssprung. Das könnte also aktuell bei euch zutreffen. Die Sicherheit, dass jemand da ist, braucht sie scheinbar gerade beim Einschlafen. Gebt sie ihr. Meine Großen wurden in den Schlaf begleitet, bis sie etwa 3 waren. Da hat es sich so langsam ausgeschlichen. Dein Kind war vorher eher "untypisch", dass sie allein geschlafen hat und braucht es jetzt.
Das Schlafverhalten aendert sich staendig. Unserer (23 Monate) war auch immer ein guter Schlaefer. Um den 19. Monat rum fing er zwar an keine Flasche mehr nachts zu verlangen aber er war nicht mehr bereit in seinem Bettchen zu schlafen. Es hat zwar geklappt ihn dort hinzulegen fuer ein paar Stunden aber im Laufe der Nacht wollte er in unser Bett. Das ist jetzt immer noch so. Auch das Einschlafen dauert laenger, nun ca eine halbe Stunde stat wie frueher max 10 Minuten. Wir akzeptieren es einfach.