Teufel89
anfangs war mir das auch zuwider auf einen Friedhof gehen zu "müssen" (ich weiss, man muss gar nichts). Heute, nachdem vor 3 Wochen ja das Unglück passiert ist, hilft es mir unheimlich. Ich hab mit ihm meine Friedhofsabneigung gehen lassen, ich fühle mich dort nicht mehr unwohl und ich brauche das, dass ich dort einfach hingehen kann und ihn "besuchen" kann. Ich bringe auch immer eine Kerze und Blumen mit. Seine Mutter macht es genau so. Sie geht nahezu jeden Tag an sein Grab. Ohne wäre diese ganze Geschichte für seine Mama und wohl auch für mich wahrscheinlihc noch sehr viel grausamer.
oh je, wenn ich fragen darf was ist denn passiert? ich mochte auch nie friedhöfe. mittlerweile ist das auch ein ort für mich wo ich auch hingehe wenn mich was bedrückt
ein freund wurde vom auto erfasst, 27 jahre alt.
Ich war schon seit 6 Jahren nicht mehr am Grab meiner Lieblingsoma (die mit 52 an Krebs verstarb).
Ich kann es einfach nicht (würde aber gerne), ich würde dort nur heulen ohne Ende, denn das tu ich heute noch wenn ich an sie denke.
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das tu ich auch. aber ich brauch es auch irgendwo für mich. irgendwo muss es ja hin. bis es eines tages vielleicht nicht mehr so schlimm ist.
Das Thema nervt, und Du auch.
Da habt Ihr zwei ja schon was gemeinsam!
Du musst ja nicht drauf reagieren! Andere unterhalten sich ja darüber!
Du hast ja wohl einen an der Waffel!
Das war aber keine Frage oder Paula?
Nein,eine Feststellung :-)
ich geh fast jeden tag zu papas grab. und red mit ihm. erzähl ihm alles. mir tut das gut. wäre schlimm für mich, wenn es das grab nicht gäbe. mama trägt auch immer ihre sorgen dahin. setze mich auch oft eine der bänke die auf dem friedhof stehen, einfach nur die ruhe genießen.
die ruhe dort hilft mir auch ungemein. ich kann nirgendwo so ruhig sitzen wie bei ihm. komisch, was so ein unglück in einem auslösen kann.
vor 3 jahren ging es papa noch einigermaßen gut.. wie gern würd ich die zeit zurückdrehen. und dann ging es rapide bergab ( er hatte krebs). im juni werden es 3 jahre. ![]()
das kann schnell gehen. war bei meiner bekannten nicht anders. ihr ging es zwar schlecht, aber sie konnte es ertragen. und urplötzlich ging es immer weiter bergab. 6 monate würd ich sagen. dann war sie tot.
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