Elternforum Rund ums Baby

Noch mal zum Stoffwechsel - abnehmen.

Anzeige Lerne RSV kennen bevor es dein Kind tut
Noch mal zum Stoffwechsel - abnehmen.

luna8

Beitrag melden

Mein Stoffwechsel hat schon immer seine Sache gut gemacht... esse ich viel und gut,komm nicht unter normal. Halte ich Diät ( nur eine Mahlzeit am Tag + Bewegung geh ich schnell 1-2 Kilos runter), bin ich schnell wieder bei Normalgewicht. Ich möchte garnicht mehr abnehmen, find mich mit Kurven super. Ab wann macht es der Stoffwechsel nicht mehr so mit? Das ist die Frage... Bis jetzt 40 geworden. Können ‚Ältere‘ berichten? Merkt man, wenn die Vitalfunktionen abnehmen?


Maxikid

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Bei mir war mit 40 der Wechsel zu spüren. Ab dann war es gefühlt so, dass ich schon vom Wasser trinken zugenommen habe. Seit dem, muss ich schon sehr auf meine Ernährung achten. Aber abnehmen viel mit aber immer schon schwerer. Auch zu den Zeiten, wo ich sehr viel gejoggt bin 3-4 x 1,5 Stunden, gute 8 Kilometer täglich alles zu Fuß erledigt etc. LG


Birgit22

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Mit 44 hab ich mal Low Carb gemacht, und dabei ein Kilo pro Woche verloren. Lief wie am Schnürchen. Jetzt mit 51 mach ich es wieder, diesmal hab ich sogar noch mehr vom Speiseplan gestrichen, greif auf Ersatzprodukte zurück bei Mehl bspw. Und es läuft ZÄH ! Halbes Kilo pro Woche, wenn überhaupt, und das bei täglichen 18.000 Schritten, und einem körperlich anstrengendem Job ( Sport spar ich mir, bin ich zu platt für ) Im Urlaub darf ich Essen nichtmal mehr anschauen. Aber Wechseljahre scheinen da auch ihren Teil dazu beitragen.


Trini

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Ich würde auch sagen, dass es mit den Wechseljahren los ging. Bei mir kommt allerdings noch das Tamoxifen dazu, was die Lage dramatisch verschlechtert. Trini


cube

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

der Muskulatur mit Gewichten - und statt dessen wird mehr Fett eingelagert. Natürlich baut die Muskelmasse einfach altersbedingt mehr ab - tut man aber gar nichts dafür, diese so weit wie möglich zu erhalten/stärken, nimmt man eben trotz Diät oder sonst was sehr viel zäher ab. Dazu wird das Bindegewebe schwächer, was für weniger straffe Formen sorgt und einen trotz gleichbleibendem Gewicht "dicker" aussehen lässt bzw. sich auch in Kleidergrößen widerspiegelt. Dann passt zwar Größe x immer noch, sitzt aber irgendwie nicht mehr so gut. D.h.: am Besten nimmt man - gerade jenseits der 40 - ab, indem man nicht nur Ausdauer trainiert, sondern eben auch die Muskulatur. Mit Gewichten. Und zwar nicht nur 1-2 Kilo Hanteln aus Angst, sonst Arme wie Schwarzenegger zu bekommen, sondern mit Gewichten, die anstrengend sind. Keine Sorge, niemand, der nicht die Veranlagung zu dicker, kurzer Muskulatur hat, wird durch richtiges Krafttraining plötzlich zum Bodybuilder (ist die größte Angst von Frauen und lässt sie oft vor Hanteln über 3 Kilo zurück schrecken;-) Optimal wäre 4 x doe Woche Training - 2 x Kraft/Gewichte, 2 x Ausdauer. Nur Ausdauer tut halt nichts, um den Muskelschwund effektiv entgegenzuwirken. Dazu noch die Regel: entweder täglich 30 Min. mittlere Anstrengung oder 2-3 wöchentlich Vollgas - also sich richtig Quälen. Wer nur 2 mal wöchentlich joggen geht, wird davon kaum etwas merken im Sinne von abnehmen/Gewicht verlieren. Bzgl. Krafttraining/Gewichte: ja, man kann davon zunehmen - und trotzdem schlanker sein. Weil Muskelmasse mehr wiegt als Fett. Wer also erst mal 1 Kilo zunimmt ohne mehr zu essen, hat Muskelmasse gewonnen und nicht zugenommen! Keine Angst vor Übungen wie Squats, Bankdrücken etc - mit freien Gewichten zu trainieren bringt wesentlich mehr als nur geführte Geräte zu nutzen. Frauen achten viel zu sehr auf Gewicht als darauf, wie viel straffer sie werden. Immer wieder gehört: "wow, du siehst aber gut aus - viel ... straffer, geformter" - "wuähhhh! ich hab aber gar nichts abgenommen!! wuähhh" :-) Und: man kann sich nicht die Figur von xy antrainieren, wenn der eigene Körperbau einfach ein anderer ist. Dann passiert oft das: Frau nimmt sich xy zum Vorbild und will deswegen x Kilo abnehmen. Quält sich mit allem möglichen an Entzug, wiegt irgendwann Gewicht x - und ist total unzufrieden. Weil sie entweder damit ja doch gar nicht so schlanke Beine bekommen hat oder weil sie damit eher kränklich im Gesicht aussieht als fit und gesund. Am Allerbesten wäre, eine Körperfett- und Muskelmasse-Messung zu machen. Der BMI sagt gar nichts darüber aus. Man kann BMI-mäßig völlig im Rahmen sein und dennoch einen zu hohen Körperfettanteil haben (zB am Bauch den verhassten Rettungsring, obwohl man doch eigentlich gar nicht zu viel wiegt). Und von da an kann man dann eben auch schauen, wie sich die Zusammensetzung verändert durch Training und/oder Ernährungsumstellung. Bei vielen Diäten nimmt man eben hauptsächlich Wasser und Muskelmasse ab, hat aber für den Körper damit nicht wirklich etwas getan.


dasHarlchen

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Ich glaube das kann man pauschal gar nicht sagen. Bei meiner Mutter beispielsweise ist es so, dass sie eine ganze Tüte Gummibärchen isst und dabei 2 Kilo abnimmt. Sie ist Anfang 60 und das war schon immer so bei ihr, sie kann essen was sie will (schaufelt teilweise Massen an Süßigkeiten in sich rein) und bleibt untergewichtig. Meine Schwester und ich schauen die Gummibärchen nur an und haben 2 Kilo mehr drauf. Mein Mann hat schwere körperliche Arbeit und ist sehr schlank, aber seit 2 Jahren wächst der Bauch und das obwohl er nicht anders isst, als vorher.


Jayjay

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Mit 46/47 habe ich relativ leicht abgenommen, wenn auch ungewollt (ich hatte wenig Appetit und vor allem keinen Appetit auf meine sonst so geliebte Schoki). Ich habe zwar gegessen, aber weniger als üblich, aber gefühlt nicht sooo wenig, dass es sich so schnell auf der Waage (und an den Klamotten) bemerkbar machen würde. Mit 48 hatte ich wieder vollen Appetit, eigentlich so wie immer. Und ich nahm zu, hatte am Ende 3 kg mehr als zuvor. Anfang des Jahres, mit 49,5 J., hatte ich also Rekordgewicht. Seitdem versuche ich, da wieder runterzukommen. Es ist seeeehr schwer. Sport treibe ich sehr viel, habe ich schon immer sehr viel gemacht (nicht nur Ausdauer; Muskelaufbau ist da durchaus auch bei). Auch hat sich meine Figur verändert. Ich denke, das hängt alles mit den Wechseljahren zusammen.


cube

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Wer trotz aller Bemühungen nicht abnimmt, sollte seinen Stoffwechsel mal checken lassen. Nicht, weil der gestört sein könnte, sondern weil es verschiedene Typen gibt. Man kann zB sehr fetthaltig essen und auf Kohlehydrate und Zucker komplett verzichten und damit besser abnehmen, als alles ausgewogen/gleichmäßig zu reduzieren oder auf Fett zu verzichten. Viele essen zwar bewusst, aber dennoch so, dass sie den Körper immer wieder anfeuern, zu speichern oder eben gar nicht wirklich verbrennen lassen. Zb durch 5 kleine Mahlzeiten oder das Stück Schoki zwischendurch (ist ja nur ein kleines Stück). Nicht umsonst nutzen die ganzen Varianten des Intervallfastens ja etwas - weil man dem Körper einfach mal Zeit gibt, überhaupt die Reserven anzugreifen ohne immer wieder etwas nachzuschieben. Es nutzt eben nichts, nur kleine Portionen zu essen, wenn der Körper dadurch aber in viel zu kurzen Abständen wieder Futter bekommt bevor er überhaupt die vorherige Mahlzeit in ihrer evt. auch noch ungünstigen Zusammensetzung verarbeitet hat. Und bzgl. Figurveränderung im Alter: ja, das ist so. Dagegen kann man nicht zu 100% etwas tun. Alles nur darauf zu schieben, ist aber auch falsch. Da kommt leider etwas zum tragen, was viele nicht so gerne hören: wer immer Sport getrieben hat, wird auch von den altersbedingten Veränderungen nicht so viel spüren wie jemand, der eben jetzt erst anfängt Sport zu treiben. Oder zwar immer Sport getrieben hat, aber nicht durchgängig. Also als Jugendlich total sportlich war, dann jahrelang nur so aus Spaß mal hin und wieder ein bisschen was, dann wieder mal gar nichts etc. Ja, ist doof - beeinflusst aber natürlich die Art und Weise, wie ein Körper sich generell entwickelt und dann eben auch altert. Man kann die Zeit nicht zurück drehen - was einmal angestoßen ist, lässt sich eben nicht mehr so stark beeinflussen. Wer mal übergewichtig war, nimmt gerade im Alter dann auch schneller zu/schwieriger wieder ab als jemand, der immer einigermaßen schlank war. Fettzellen verschwinden eben nicht komplett - da gibt es den gleichen Memory-Effekt wie bei Muskulatur. Einmal angelegt, füllen sich diese schneller wieder als bei jemandem, der eben einfach noch nie so viele Fettzellen angesammelt hat. Und dummerweise hat der Körper lange Zeiten mit Übergewicht auch als das abgespeichert, was wieder erreicht werden soll. das ist der einmal angelegte (gelernte) "Normalzustand".


hormoni

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Hallo Ich konnte eigentlich immer soviel essen, wie ich wollte und hatte Probleme, an Gewicht zuzunehmen. Figurtechnisch war ich immer schlank mit Tendenz zur „großen Dürren“. Jetzt bin ich ü40 und nehme tatsächlich schneller zu. Groß bin ich immer noch - aber nicht mehr dürr. Die Waage geht rasant nach oben und zum ersten Mal muss ich etwas auf meine Ernährung aufpassen. Ich bewege mich relativ viel, treibe Sport (aktuell eher weniger) und esse gerne. Eine schnelle Gewichtsabnahme findet bei mir durch Invallfasten in Kombination mit Sport statt. Leider bin ich aktuell recht undiszipliniert. Da mir aber noch alle Hosen passen, mach ich mir momentan auch noch nicht so viele Gedanken darüber. LG h