angi159
Wie ist das bei euch? Ich wurde gefragt, wo man mal Kaffee trinken kann mit Kind und ehrlich gesagt fiel mir nichts ein. Als ich drüber nachdachte, fiel mir ein, dass es damals überall irgendwelche Spielecken gab, als ich klein war. In ganz vielen Geschäften, Kaffees und Restaurants gab es meist einen Platz für die Kleinen mit Spielzeug, Spielgeräten oder Bällebad. Und heute? Mehr als Ikea fällt mir nicht ein und das ist für kleine Kinder auch nichts. Damit ist man als (meistens) Mutter ja irgendwie total ausgeschlossen und muss sich zu Hause treffen. Sind Kinder unerwünscht oder unsichtbar? Wie seht ihr das oder ist es bei euch total anders? Wir wohnen übrigens in einer Großstadt. Lg
Meine Schwester war immer in so ein Mutti Cafe....
Da war das extra für Familien ausgerichtet. Mit richtig viel Spielzeug
Das habe ich mir in der Elternzeit auch sehr oft gedacht. Im Sommer geht es noch. Da gibt es hier im ländlichen Raum zwei Ausflugsziele mit großem Spielplatz. Zwei italienische Restaurants haben auch Spielplätze, allerdings mit Geräten für eher größere Kinder. Sonst ist es hier sehr mau. In der nächsten Großstadt weiß ich ein Spielecaffe. Das hat aber auch sehr eingeschränkte Öffnungszeiten. Bei uns blieb dann nur der Zoo und ein Freilichtmuseum. Café to go für die Mama und viel zu schauen und auszuprobieren für die Kinder. Selbst bei vielen Ärzten gibt es hier keinerlei Spielsachen mehr.
Ich glaube aber das hat auch n bischen mit Corona zu tun...
Bei den Ärzten
Hier gibt es etliche Cafés, die sogar speziell für Familien sind. Mit mehr oder weniger großem Spielbereich. Aber zB ein Baby mitnehmen ist eigentlich nirgends ein Problem, habe ich hier jedenfalls noch nicht erlebt. Es soll Lokalitäten geben, die sich an erwachsene Gäste richten, also bitte keine Kinder (oder keine unter 14). das finde ich persönlich okay, es gibt genug andere und so kann jeder selbst entscheiden. An diesen Dingen mache ich die Familienfreundlichkeit nicht fest. Es ist eher die Einstellung anderer. Und die lässt wirklich zu wünschen übrig. Wir sind oft in Italien und da ist es sowas von anders. Kinder sind nicht nur geduldet, sie sind herzlich willkommen. Und die Menschen freuen sich ehrlich über Kinder. Sie dürfen deutlich mehr, es wird deutlich mehr nicht nur toleriert sondern freudig aufgenommen. Ältere Frauen bleiben stehen, um unserem Sohn zuzusehen, wie er Laufübungen macht oder Enten füttert. Der Kleine bockt im Kinderwagen und brüllt den ganzen Laden zusammen. Ältere Frau bleibt stehen, macht ein gespielt entsetztes Gesicht und fängt an, mit ihm zu schäkern. Kind bockt und heult, weil er eine Treppe nicht herunterlaufen will (wie können wir auch sowas verlangen....). Menschen schauen aus dem Fenster, sehen was los ist, lachen und schauen entweder zu oder machen ihr Ding weiter. Kinder sind auch spät ganz selbstverständlich dabei. Der erste Urlaub in Italien mit Kind, da war der Grosse etwa 9 Monate alt, war grossartig. Das Kind hatte den ganzen tag die beste Laune, weil ihn wirklich alle Menschen angelacht haben. Das ist einfach eine Grundeinstellung, die hier fehlt. Oft zumindest.
Ich wohne auch in einer Großstadt und es ist so- es gibt Lokale und Cafes, die kinderfreundlich sind und Spielecken oder Malkisten haben, Wickelplätze sowieso. aber eben nicht alle. Im sommer ist es einfach, da gibt es Spielplätze mit Kaffebuden. Aber halt nicht flächendeckend. Muß man wissen oder kennenlernen. ich denke auch, daß das wegen Corona abgenommen hat. ich arbeite viel in NL, da ist das schon sehr anders...
Lustig, genau das denke ich mir auch oft, ich sage immer wenn ich aus der Elternzeit komme mache ich selbst ein Mamacafe auf. ![]()
Hier gibt es sehr sehr wenig. Es hat auch Jahre gedauert bis ich die Geheimtipps kannte. Mir ist aber schon lange die Lust an Restaurant und Cafe vergangen. In den Niederlanden ist es anders. Da freuen wir uns alle, wenn wir im Urlaub mal Essen gehen können.
Das kann ich nur bestätigen. Wir waren im September zwei Wochen in den Niederlanden. Eine Woche auf dem Land und eine in der Stadt. Und wirklich überall waren wir willkommen. Angefangen von den Ferienwohnungen, über Supermärkte, Cafés bis zu Restaurants. Jeder hat sich uber unseren Sohn gefreut, egal ob Personal oder Gäste. Es war einfach wunderschön.
Allerdings muss ich sagen, dass wir hier bei uns im Dorf auch einige Restaurants und zumindest rin Café habe, die sehr kinderfreundlich sind. Das "Problem" sind dort eher die anderen Gäste, die sich dann sehr aufregen.
In den Niederlanden, ist auch mein Eindruck, ist der Umgang viel entspannter mit Kindern und Familien. Wir wohnen einen katzensprung von der Grenze entfernt und was mir jedes Mal auffällt, wennwir dort sind, ist das man viel häufiger ganze Familien zusammen sitzen sieht im Café oder Restaurant. Also Großeltern, Eltern, Kinder. Sind natürlich auch nur Moment Aufnahmen, aber oft denke ich, wie schön, wenn man tatsächlich als Familie so entspannt draußen oder drinnen im Café sitzen kann und nen Nachmittag genießen kann. Seh ich bei uns kaum bis gar nicht
Hier gibt es auch sehr wenig. Weiter weg, mit dem Zug erreichbar, gibt es ein Eltern Kind Café . Da muss man halt Lust drauf haben, hin zu fahren.
Ansonsten gibt es so ein, zwei Restaurants mit Spielplätzen, was im Winter eher ungeeignet ist und genau ein Restaurant mit einem Spielzimmer im Keller
das war’s schon.
An spezielle Kinderecken kann ich mich aus meiner Kindheit nicht erinnern. Hie und da vielleicht mal aber sicher nicht gehäuft.
Dafür habe ich aber generell den Eindruck, dass es normaler war, dass Kinder (fast) überall dabei waren.
Wenn Mutti beim Friseur war, dann drehte ich mich auf dem freien Stuhl daneben und wenn mein Vater mich mit ins Wirtshaus nahm, dann erkundete ich selbstverständlich die Gaststube und drückte dort auf den Spieleautomaten herum.
Zum Einkaufen, zum Arzt, zu Ämtern, zu Besuchen, ins Restaurant, zum Friseur, man war als Kind eigentlich ständig dabei und ganz normaler Teil der Gesellschaft.
Heutzutage weiß ich mir in meiner Umgebung zwar einige „Spielecken“ in verschiedenen Lokalitäten aber habe das Gefühl dabei ständig mit einem „Pssst“ hinter meinen Kindern her zu sein, weil sich beim kleinsten Pieps alle Köpfe nach uns umdrehen.
Hier gibt es eine Bäckerei wo man sich hinsetzen kann die noch eine Spielecke haben ,da dort aber fast ausschließlich ältere Herrschaften hingehen wird man mit Kind trotzdem.mit Blicken fast getötet
das beste ist wir haben ein Elterncafé im Ort,die hat zwar oft geschlossene Gesellschaft weil sie auch Kindergeburtstage ausrichtet,aber da ist quasi ein komplettes Spielzeuggeschäft aufgebaut,die Kinder können dort stundenlang spielen
Dann gibt es noch eine Restaurant die zumindest für schönes Wetter einen Spielegarten haben und im Sommer blasen sie eine Hüpfburg auf
Meine Kinder sind aber eigentlich gewohnt auszugehen,zumindest so lange wie ein normales Essen dauert sind sie in der Lage sich so zu beschäftigen dass es niemanden arg stört(klar man hat immer möpperköppe wo selbst ein singendes oder lachendes Kind zu viel ist,aber sie bleiben am Tisch und spielen mit mitgebrachten Dingen,und sind auch nicht mega laut)
Jein... Ich finde Spielecken ecklig und Mütter Cafes oft zu laut. Kinder können lernen das man sich an bestimmten Orten entsprechend verhält - dazu zählen nicht nur Cafes. Wer Kinder spielen lassen möchte und dabei einen Kaffee trinken möchte - dem enpfehle ich das eigene Zuhause oder Spielplätze.
Das geht mir genauso. Mein Kind hätte sich nicht fröhlich allein in eine Spieleecke gesetzt und dort die tausendfach begrabschten und abgeleckten Spielsachen bespielt, nur damit ich Kaffee trinken kann. Da hätte ich dabei sitzen müssen... Kaffee schmeckt Zuhause oder bei Freunden eh besser. Solche Cafés habe ich nicht gebraucht. Kinderfreundlichkeit messe ich an ganz anderen Dingen, Umständen. Bspw daran, dass man sie in Ruhe lässt, nicht ständig kommentiert, mit pädagogischen Konzepten oder Durchschnittswerten misst und beurteilt. Vor all, dass man im täglichen Beisammensein sein Smartphone nicht in der Hand hat - das wäre ein Startpunkt.
aus meiner Kindheit kenne ich das auch gar nicht, Kinder waren halt dabei. Es gab aber oft mal im Restaurant was zum Malen vom Kellner. Finde jetzt gibt es viel mehr sowas. Mama Cafes gibt es in fast jeder Großstadt. Cafes hatten oft eine Spielecke, vor Corona. Während Corona wurde vieles abgebaut, das kommt aber langsam wieder. Zumindest bei uns. Bei Karstadt gibt es oft was, vielleicht auch in deiner Stadt.
wohne in einer großstadt und mein mutti zirkel im umland. wir gehen eigentlich jede woche in irgendein café. in manchen gibt es extra spielecken, in manchen nicht. die spielecken bringen uns bisher wenig, da sie dafür noch zu klein sind. manche betreiber haben uns auch extra drauf hingewiesen, dass sie ne spielzeugkiste haben und unsere mäuse sich da gern was rausnehmen können um am tisch damit zu spielen. es gab hier auch mal ein eltern kind café, was aber wegen extremer ausnutzung durch die eltern schließen musste. das wurde, gerade bei schlechterem wetter als indoorspielplatz missbraucht. da saßen dann die mutti gangs den ganzen nachmittag und haben nur einen kaffee getrunken, tische aber für 4 h blockiert. das sich das für den betreiber nicht rechnet ist klar. das wird wohl auch ein grund sein, warum es nur noch wenige davon gibt.
Bei uns gibt es einen Biergarten, der eine rutsche hat. Aber irgendwie sehr lieblos. In der Stadt in der mein Vater lebt gibt es ein Café mit spielecke. Ansonsten sieht es bei uns auch sehr mager aus, viele Lokale haben so enge gänge und geraderoben, dass man mit buggy kaum rein kommt oder ihn wenigstens an der Garderobe abstellen kann, es gibt keine hochstühle,.... Da muss ich gerade an meine Nachbarin denken, die Erwachsene Kinder hat. Als das 1. Zur Welt kam lebte sie in Saudi Arabien, da ihr Mann da beruflich zutun hatte. Das 2. Wurde in deutschland groß gezogen. Sie erzählt mir immer, wie extrem ihr auffällt das es in Deutschland deutlich weniger kinderfreundlich ist. Nicht nur Geschäfte und lokale, sondern auch die Mentalität der Einwohner. Und ja, wer kennt das nicht, genervte Blicke wenn das Baby mal weint zb.
Ich bin bei pamos Beitrag weiter oben. Viele Eltern machen dich vor, an welcher Stelle kinder bei ihnen stehen, und letztendlich zählt dazu auch Erziehung . Erwachsene, die merken, daß eigentlich das Kind lernt, sich auch mal ruhiger als auf dem Spielplatz zu verhalten, jetzt aber eben müde oder sonstwas ist, sind auch geduldiger bei Quengeleien im Supermarkt. In einer Gesellschaft , wo Kinder kaum noch Regeln bekommen, vieles dürfen, auch wenn es unangemessen und manchmal auch gefährlich, naja, und eben oft auch nervig für die Umgebung ist , muß man sich über irritierte Blicke nicht wundern. Ich denke, das ist wie immer und überall ein Geben und Nehmen. Kinderlosen fällt es sicher schwerer, wir mit erwachsenen Kindern müssen uns mehr daran erinnern, und beide Gruppen ein bißchen nachsichtiger sein. Von Eltern mit Kindern erwarte ich allerdings auch, daß sie sich in die Lage von uns versetzen können/wollen, wenn wir nach dem 3. schreienden Kind oder dem, das sich in Kirche, Bibliothek , Supermarkt oder sonstwo wie auf dem Abenteuerspielplatz benehmen, genervt sind. Obwohl DK als kinderfreundlich angesehen wird, gibt es auch hier inzwischen Restaurants nur für Erwachsene…und sogar Menschen, die das begrüßen. Und gerade heute las ich, daß ein (allerdings psychisch labiler) Mann eine Mutter im Bus angriff, weil der Säugling quakte. DAS geht NATÜRLICH zu weit, nicht, daß ich mißverstanden werde. Aber daß müde, besorgte, … Menschen in anderen Lebenslagen als die junge Mutter auch mal anders als erträumt reagieren und den Nachwuchs nicht mit denselben nachsichtigen, verständnis- und liebevollen Augen ansehen wie sie, sollte sie auch nicht gleich als kinderfeindlich abstempeln. Ich wette, letzten Endes ist auch die junge Mutter von Kindergeschrei eher genervt als entzückt und bricht nicht in Begeisterungsstürme aus, oder?
Das ist für mich eine mit guten Betreuungseinrichtungen, eine mit guten Ausbildungssystemen,, eine mit flexiblen Arbeitszeiten, eine mit genügend Wohnraum, eine mit Angeboten für Familien, wo Kinder und Eltern spielen, toben, lernen können. Kinderfreundlichkeit ist nicht abhängig von dem momentanen irritationsgrad einzelner. Sie ist auch nicht abh. von den Anforderungen an „Toleranz“, die ich als junge Mutter an Mitbürger stelle. Sie ist abh. von Hilfen und Unterstützung für Familien, vor allem denen, die in Not welcher Art auch immer sind.
Restaurants für Erwachsene finde ich auch völlig in Ordnung. Genau wie hotels, Schwimmbäder mit Therme, etc. Als Erwachsener möchte man ja gelegentlich auch tatsächlich unter sich sein. Ich kann natürlich nicht für alle Eltern sprechen, und ich versteh auch gut, was du meinst, manche Eltern setzen ihren Kindern einfach keine Grenzen und das ist anstrengend. Durchs Restaurant laufen und Kellnern und anderen Besuchern das Leben schwer machen finde ich auch nicht okay. Bei uns wird im Restaurant auf dem Platz geblieben, maximal noch auf den schoß. Wir schauen dann, dass sie irgendwas zur Beschäftigung dabei hat (zb ein maltablet, ein stofftier, was auch immer) Als sie kleiner war, wenn es gar nicht ging, sind wir auch mal abwechselnd mit ihr raus und haben sie etwas rum getragen. War uns vorher klar, sie ist heut mies drauf, wird auf einen Restaurant Besuch definitiv verzichtet, haben auch schon Reservierungen wieder abgesagt. Wir wollen ja auch niemanden stören, und wir wollen auch selbst ein gemeinsames essen lieber genießen. Aber auch mit sehr pflegeleichtem Kind, habe ich mehr als einmal erlebt, dass schon Augen verdreht werden oder nach einem anderen Platz gefragt wird, bevor wir uns überhaupt hingesetzt haben. Klar, steht jedem frei, aber komisch finde ich es trotzdem. Und letzten Endes macht es das ja auch nicht besser, wenn die Eltern durch den Druck von außen noch doppelt gestresst sind, und das auch auf das Kind übertragen...
Natürlich kenne ich das auch, sogar unsere Trauzeugin fand meine Tochter unruhig, als wir beim Hochzeitsessen extrem lange auf den nächsten Gang watren mußten (kleine Feier nur für uns im Restaurant) und das Kind dann auch mal unter dem Tisch hockte. Ich fand, sie hielt tapfer aus, weil ich selber schon gelangweilt und genervt von der Wartei war...( Aber normalerweise sollte man eben auch dann berücksichtigen,daß wir auch nicht in den Schuhen der anderen stecken. Wer gerade einen harten Tag oder eine schwere Zeit hat, ist weniger geduldig. Wer keine Kinder hat (wie unsere Trauzeugin) kann sich auch kaum vorstellen, wie es mit Kind ist. Genervte Blicke schmerzen uns Mütter dann durchaus in der Situation. Okay. Aber wer solche Einzelfälle als Kennzeichen für eine kinderfendliche Gesellschaft generalisiert., ist in meinen Augen selber schuld -- ich bin sicher, es gibt auch in arabischen Ländern, die hier gerade als so extrem kinderfreundlich darsgestellt wurden, genervte Blicke, wenn sich das Kind nicht an die dortigen Regeln hält.Und ich bin im übrigen auch sicher, daß es bei arabischen Kindern Regeln gibt, die wir unseren Kindern nicht im Traum aufdrücken würden. Also Vorsicht mit solchen Vergleichen!
Na ich hab doch einfach von den Erfahrungen / dem Eindruck einer Nachbarin erzählt, die halt den direkten Vergleich hatte. Das es ihre subjektive Meinung ist ja klar. Und das es da auch nicht um arabische Länder im allgemeinen geht, auch. Ich finde das auch nicht als Kinderfeindlich generalisiert. Es sind einfach meine erfahrungen aus der Umgebung in der ich lebe. Als junge Mutter fallen hier die viele Lokale (damit meine ich auch Cafés, Bistros, Bäckereien,...) halt einfach raus. Wenn man, wie ich auch, 2 Kinder relativ kurz hintereinander bekomm, heißt das eben einige Jahre sehr eingeschränkt zu sein, wo man zb Freundinnen mal wieder treffen kann. Und mir geht's dabei ja nicht mal um die maximale Kindesbespassung, sondern einfach, irgendwie überhaupt wo rein zu kommen. Vielleicht kommt es auch darauf an, in welcher gegend man hier in Deutschland lebt. Gab ja auch einige schreiberinnen, die sagen, es gibt sehr viele Cafés, wo man auch gut mit Kindern hingehen kann. Bei uns ist es gar nicht so, man ist eben froh, wenn der buggy nicht vor dem Eingang auf dem Bürgersteig abgestellt werden muss (und man ehrlich hofft, dass er hinterher immernoch da steht) und ein Hochsitz vorhanden ist. Und die genervten tischnachbarn, schon von vornherein, ohne das man Gründe geliefert hat, sind tatsächlich auch keine völlig unüblichen Ausnahmen.
Also 1. habe ich nicht ALLE ANtworten hier gelesen, dennoch gab es ja auch einige,d ie durchaus finden, es gibt manchmal auch (gute ) Gründe, genervt zu reagieren. Zum andern hatte ich zwar das mit dem arabischen Land gelesen, wußte aber auch ncht mehr, von wem das war. es ist also auch ein allgemeiner Bezug - es klingt aber schon so, daß Denie Nachbarin, so sie es nun war, eben doch aufgrund 1 Erfahrung generalisiert. DK wird auch sehr oft als kinderfreundlich bezeichnet, irgendwie ist es das auch - aber wenn ich das von Touristen höre, muß ichd och schmunzeln (oder genervt die Augen drehen, auch hier hängt das eben oft von der Tagesform ab): Genau wie Pamo schreibt, ist es zwar ganz hilfreich,wenn in Restaurants, Bibliotheken oder Rasttätten auch Wickeltische sind, aber ausschlaggebend für die kindferfreundlichkeit sehe ich DAS nicht. Das ist ein Symptom, aber keine grundlegende Haltung. Kein Tourist kennt die Tagesabläufe dänischer KLinder, keinTourist weiß so genau, wie dänische Familien Kinder, Vollzeitjob, haus, Gatren, Hunde, etc. unter 1 Hut bekommen; kein Tourist weiß, wie gut die Einrichtungen sind, in die die Dänen ihre Kinder schicken usw. D-.h. eben auch, daß solche Aussagen entweder von subjektiven oder oberfächlichen Dingen abhängen und generalisiert werden, und das ist eben falsch. Wer hierzulande um 17.00 seine müden Kinder vom KIGA abholt, selbst kaputt nach der Arbeit ist, und dann mit Quengelkind noch schnell fürs Abendessen einkaufen geht, kann durchaus auch saure Mienen ernten, denn die anderen sind genauso müde. Was Du beschreibst, kennen doch viele. Ich hatte mehr als 6 Jahre Kleinkinder zuhause und war auch nicht im Café, bei anderen Veranstaltungen etc. --- wenn es überhaupt sowas in meiner Umgegung zur Ausahl gegeben hätte, dann sicher auch nicht durchgehend mit kindgerechtem Outfit. Das sind nun mal Einrichtungen für Erwachsene, und Kinder sind dort nicht zum Spielen und sich Austoben. Und genauso wenig wie ich auf dem Spielplatz Friedhofsruhe verlangen kann, kann ich im Café Rücksicht auf kindgechte Wünsche nehmen,denn meine kunden sind dann ebendoch die Erwachsenen, meine zielgruppe sind die Erwachsenen. Eltern sein heißt nun mal Einschränkungen, was glaubst Du, warum ich mein Leben so geniße, seit meine Kinder groß sind? Ich hab ees endlich für mich zurück bekommen - so schön die Zeit davor auch war, die ja auch mit Dingen ausgefüllt wird, die man ohne Kinder nie erlebt. Aber das Erwachsenenleben ist nun mal reduzierr, so ist das. Man lebt nicht meht wie vorher ohne Kinder. Und letztendlch kann man immer noch Freunde zu sich einladen und sich gegenseitig besuchen, das ist nicht nur hygienischer und sicher auch kindgerechter, sondern auch gemütlicher und preiswerter. Man braucht dann natürlich Erwachsene in derselben Lage, daran hat es hier vor vielen Jahren noch sehr gehapert, aber selbst hier war es mir möglich, hin und wieder ein Erwachsenengespräch außer mit meinem Mann zu führen. Daß eine Gesellschaft als kinderfeindlich bezeichnet wird, weil Mütter nicht ins Café kommen, wäre doch wohl eine Zuspitzung der Definition, oder? Nimmdie erwacshenengerechten Café und die genervten Blicke ebensowenig persönlich wie meinen Beitrag hier - dann klappt es sicher besser, denn wie gesagt: Kinderfreundlichkeit ist keine Einbahnstraße, da müssen auch die Eltern (und somit soga rKinder) etwas beitragen.
Ach nein, persönlich nehme ich dir nichts von dem was du schreibst. Denke das weißt du aber. "kinderfeindlich" habe ich ja nicht geschrieben. Aber es ist halt in meinen Augen immernoch nicht sehr familienfreundlich wenn der Zugang zu den meisten lokalen hier nicht möglich ist wenn man ein Kind hat. Man kann als Mutter Kindersachen machen (Spielplatz zb) oder zuhause bleiben und Freunde zu sich einladen. Ich muss es dir wahrscheinlich gar nicht sagen, aber mit Kleinkind einen kinderlosen Haushalt zu besuchen ist alles andere als entspannt. Du läufst doch nur hinterher, Kind möchte alles entdecken aber sollte am besten nichts kaputt machen... Einschränken muss man sich sowieso in so vielen Dingen, gerade mit Kleinkind oder baby. Es ist ja nicht so, als würde ich erwarten mein altes Leben weiter führen. Aber einfach mal mit Kind im buggy (und nicht wild auf Möbeln rumhupfend natürlich) einen Kaffee trinken können, nur ab und zu mal, das wäre wirklich schön. In unserer Gegend (wie gesagt das scheint innerhalb Deutschlands auch sehr zu variieren) ist das halt fast unmöglich. Einen wickeltisch habe ich noch nirgendwo vorgefunden. Das ist ja gar kein Problem, man kann auch ohne wickeltisch einen Windel wechseln. Mag sein das es Kleinigkeiten sind, aber wenn man tagtäglich zu den selbstverständlichen Einschränkungen noch mit zusatz Einschränkungen leben muss kann das einen doch mal stören. Ich bin Mutter ja, ich schränke mich gerne für meine Tochter ein, und habe kein Problem damit viel mehr Zeit auf Spielplätzen zu verbringen als ich persönlich Lust drauf habe. Aber ich bin doch auch immernoch ein Mensch und möchte mich ungern über viele Jahre komplett komplett aufopfern. Jeder in einer Familie ist doch wichtig, nicht nur das Kind. Und die Möglichkeiten draußen, wo man sein Kind mal einfach machen lassen kann sind auch eingeschränkt. Über den Marktplatz fahren Autos, im Park bei uns sind die Fahrradfahrer am Rasen als habe es einen Preis dafür (das ist auch für die ohne Kinder ärgerlich, gerade Hundebesitzer, aber natürlich jeder Fußgänger ist dadurch gestört, aber es zeigt einfach, wieviel Rücksicht man aufeinander nimmt) es sind eben viele Kleinigkeiten, die einem Möglichkeiten nehmen mal etwas anderes als das Haus oder den Spielplatz zu sehen und irgendwie mal am normalen Leben teilzunehmen. Ich finde das schade.
Ich finde, es kommt insgesamt mehr auf ein freundliches miteinander an, als auf Spielecken. Ich habe meine ungerne das Spielzeug benutzen lassen, in Cafés/Restaurants genauso wie beim Kinderarzt. Und auf beiden Seiten gibt es Kampfhähne. Die genannten Möpperköppe finde ich genauso unangenehm wie die Eltern, die ihre Kinder frei laufen lassen im Lokal und sich dann beschweren, wenn die Bedienung mit vollem Tablett den Weg kreuzt (was hätte da alles passieren können! Äh, ja...) Hier findet man mittlerweile in allen mir bekannten lokalen Wickelplätze, mal schöner, mal weniger, aber immer benutzbar, und insgesamt gibt es keinen Platz, der als kinderunfreundlich gilt. Eng ist aber teilweise, aber gut. Der Schlecker hier im Ort war so eng, dass man mit Kinderwagen nicht durchgehen könnte. Zum Glück kam dann Rossmann in Supermarktgröße. Ist ja nicht so, dass sich die Größe des Ladens ändern lässt oder sich speziell gegen Familien mit Kinderwagen richtet.
Ja, doch wir haben Recht viele Cafés mit "Kinderecken"... Aber auch im Spieleland kann man Kaffee trinken ;) Ganz besonders ist hier das Gartencenter: Es sind 2 Anlaufstellen. Zum einen das eigentliche Gartencenter mit "kleinem" Spielland, zum anderen das Schmetterlingshaus mit kleinem Erlebniszoo und riesigem Spielbereich sowie Gastronomie. Das ist toll :)
Hier, Kleinstadt, da haben alle Cafes eine Spielecke, eines sogar einen extra Raum. Lokale wüsste ich jetzt nicht.
Da frage ich mich als erstes, was heißt kinderfreundliche Gesellschaft... Ich lebe auf dem Dorf und würde sagen, ja ist kinderfreundlich. Es gibt ausreichend Spielfläche, einen fantastischen Kindergarten mit Krippe und Hort. Die Bürgermeisterin geht Sonntags im Ort spazieren und quatscht mit allen- insbesondere mit den Kindern. Sonst merke ich es daran, dass vermutlich ein drittel des Ortes meine Kinder zuordnen kann. Dass jeder ein Blick drauf hat wann sich wer wo rumtreibt. Es gibt im Nachbarort auch ein super Spielcafe mit toller Außenanlage. Für mich jetzt nicht so interessant, aber es wird gut genutzt. Ich frage mich aber, warum sollte eine Spielecke im Restaurant oder Cafe etwas über die kinderfreundlichkeit einer Gesellschaft aussagen? Da geht es doch um die Bedürfnisse der Eltern! Ich kenne jetzt wenig kleine Kinder die auf Restaurantbesuche großen Wert legen. Und eine Spielecke heißt ja, dass die Eltern in ruhe sitzen wollen, wärend die Kinder sich beschäftigen können. Kinderfreundlich wäre ja eher ein Picknick auf einem Spielplatz...
Danke für eure tollen Antworten. Ich muss vielleicht nochmal konkret werden. Die Überschrift ist ja doch ein bisschen allgemein. Natürlich finde ich es richtig, dass es auch Orte gibt, die nur für Erwachsene sind. Jedem sei es gegönnt einen Kaffee ohne Kindergeräusche zu trinken. Ich meinte, wenn man sich mal mit jemandem treffen will und ein kleineres Kind dabei hat, wird es bei uns schwierig etwas zu finden, obwohl wir in einer Großstadt wohnen. Wenn es diese Ecken für Kinder nicht gibt, dann wollen sie halt rumlaufen und das wird ja auch nicht gern gesehen und würde mich auch stressen. Deshalb ist man gezwungen zu Hause zu sitzen und das ist für mich nicht das Gleiche, wie im Café oder so. Bei meinem Großen hatten wir auch noch ein Elterncafé, aber das hat schon einige Jahre geschlossen, aus den schon genannten Gründen. Mir würde schon ein kleines Plätzchen mir Teppich und Büchern reichen oder so.
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