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Hochbegabung.....nicht ganz ernst

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Hochbegabung.....nicht ganz ernst

Berlin!

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Zum Auflockern :-)) (Bin durch den wegweisenden Beitrag von Kinderland auf den Cartoon gekommen, weiß auch nicht, warum)

Bild zu Hochbegabung.....nicht ganz ernst - Baby Forum - Allgemeine Themen

Caot

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Berlin! Das ist nicht lustig. Auch wenn ich natürlich bei Dir bin, was den Beitrag von Kinderland angeht. Aber Kinderland erreichst Du damit eh nicht. Aber diese missverständlichen Cartoons zeigen und manifestieren eigentlich nur den Graben auf, der beim Verständnis über HB eben besteht. Man kann das ganz deutlich in den Beiträgen weiter unten lesen. Viele haben keine Ahnung, aber ganz viel zu sagen. Und dieser Cartoon zeigt ganz gut, finde ich, warum sich der Rest (HB sind ja nur 2%) auf den Schlips getreten fühlt. Privat empfehle ich Dir, dein Kind testen zu lassen. An einige gute Angebote kommt man nur, wenn man ein Ergebnis vorlegen kann.


Schmetterlingskuss

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Antwort auf Beitrag von Caot

Ich versteh einige Diskutanten da weiter unten nicht. Da wird argumentiert mein Sohn solle täglich mehrere Stunden Übungen durchführen, bei denen er NICHTS lernt. Wie gesagt: den Stoff beherrscht er schon. Es wird gesagt ich habe nicht das Recht, dies zu kritisieren, da es ja so pädagogisch wertvoll sei. Frustrationstoleranz und so weiter. Würdet ihr die geschätzten Diskutanten dies bei ihren Kindern auch so sehen? Wäre es pädagogisch wertvoll, wenn Lehrer von euren Kinder täglich mehrere Stunden verlangen würden die Toiletten mit einer Zahnbürste zu reinigen? Mit dem Verweis das es zwar sinnlos sei und die Kinder auch nichts dabei lernten, ABER es stärke die Frustrationstoleranz. Oder würden sie glauben, dass Frustration in diesem Fall vielleicht eine normale Reaktion ist?


bellis123

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Antwort auf Beitrag von Schmetterlingskuss

Nein, du verstehst nicht, dass dein Kind in dieser Klasse nicht richtig aufgehoben ist. Du sperrt dich gegen das Springen, weil er dann nicht mehr mit seinen Freunden in die Klasse geht. Das geht aber tausenden von Kindern auch so, die beispielsweise umziehen und die Schule wechseln. Wenn du dein Kind (zu recht) besser fördern möchtest musst du halt in den Sauren Apfel beißen.


Monroe

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Antwort auf Beitrag von Schmetterlingskuss

Ich verstehe sehr wohl, dass das keine gute Situation ist. Aber das ist sie für keinen. Weder für deinen Sohn, noch die anderen Kinder der Klasse oder die Lehrerin. Du kommst so rüber,als säßest du auf einem hohen Riß und stellst Ansprüche an eine Lehrerin, die diese einfach nicht umsetzen KANN. Du hast auch von der Lehrerin den Tipp bekommen weitere Tests durchführen zu lassen. Ganz unabhängig von der Lehrerin solltest du das auch tun. Bestenfalls öffnet es deinem Kind neue Türen. Vielleicht, vielleicht auch nicht, hat die Lehrerin bislang noch keinen eigenen Eindruck von der HB deines Sohnes bekommen, weil er vorrangig mit Arbeitsverweigerung glänzt. Ich möchte gar nicht unterstellen, dass dein Kind nicht hochbegabt ist, ich kenne dein Kind ja nicht. Aber wenn sich die HB lediglich im Fach Deutsch zeigt, weil er da schon viel weiter als die anderen ist, in Mathe aber gleichauf oder nicht nennenswert weiter, macht auch das Überspringen von Klassen keinen Sinn. Du siehst bei dir selbst und ihm aber gar keinen bzw nahezu keinen Handlungsbedarf sondern gehst nur auf die Schule los. Sicher ist es ausbaufähig wie mit ihm im Fach Deutsch umgegangen wird. Aber auch da kommt bei mir die Frage auf, warum er nicht eher eingeschult wurde. Mein Kind wurde mit 5 eingeschult. Eben weil es so weit war und sich permanent neues Wissen angeeignet hat in allen Dingen. In Deutsch und Mathe. Sie hat im Kindergarten sicher im Hunderterbereich gerechnet, überwiegend fehlerfrei geschrieben, sicher gelesen... Alles selbst beigebracht. Kindergarten und Schule sah keinen Grund das Kind noch ein Jahr im Kindergarten zu halten, also ging es los. Stand diese Überlegung bei euch nie im Raum?


Schmetterlingskuss

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Antwort auf Beitrag von bellis123

Ja, es mag tausend anderen Kindern auch so gehen... aber wie viele sind unglücklich? Ich weiß noch, wie unglücklich ich war, als meine Eltern umzogen. Ich war 12 und im neuen Gymnasium hatte eine Clique von Mädchen das sagen, bei denen es nur um Filmstars, Mode, coole Jungen und so weiter ging. Die beschlossen recht schnell, dass ich keinen Modesinn besitzen würde und mein Musikgeschmack auch daneben war. Ich (nicht HB, aber ehrgeizige Eltern) bin mit fünf eingeschult worden. Ich war 12, die waren größtenteils 13 bis 14 und sahen mich als Kind. Ich war so froh, dass wir nach einem Jahr wieder umgezogen sind. Dies, obwohl auf dem eben beschriebenen Gymnasium die fachliche Förderung toll war. Ich kann mich noch erinnern, dass ich es als Jugendliche als schlimm empfunden habe immer jünger auszusehen als meine Klassenkameradinnen. Ich war ja auch ein bis zwei Jahre jünger, dazu noch Spätentwicklerin. Er ist recht schüchtern. Daher bin ich mir nicht sicher, ob er schnell neue Freunde finden würde. Zudem liest und versteht er unter anderem auch Sachbücher für Zwölfjährige. Wahrscheinlich wäre er in der zweiten auch unterfordert. Wir überlegen es durchaus, aber wir sind uns eben nicht sicher.


WonderWoman

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Antwort auf Beitrag von Monroe

Springen ist nicht gut, aber er hätte früher eingeschult werden sollen? Häh? Welche Logik steckt da denn hinter?


Caot

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Antwort auf Beitrag von Schmetterlingskuss

…. was eben eine sinnvolle Lösung sein kann. Da hilft ganz gut als Vermittler ein Schulpsychologe oder Beratungslehrer (hier aber nur einer der sich dann wirklich auskennt- das ist nicht immer der Fall). Aber da die nicht auf Euch warten und lange Wartezeiten haben, solltet Ihr da schnell einen Termin vereinbaren.


3wildehühner

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Antwort auf Beitrag von Schmetterlingskuss

“Da wird argumentiert mein Sohn solle täglich mehrere Stunden Übungen durchführen, bei denen er NICHTS lernt. Wie gesagt: den Stoff beherrscht er schon.“ Warum soll er mehrere Stunden diese Übungen machen? Wenn er es kann, ist es doch schnell erledigt. Wie ich es verstanden habe, geht es überwiegend um das Fach Deutsch und das Schreiben von Buchstaben und Buchstabenfolgen. Bei meiner Tochter war es z.B. so, dass sie dadurch, dass sie sich das Schreiben selber beigebracht hat, die teilweise die falschen Schreibrichtung hatte; sie begann z.B. bei einigen Buchstaben damit, wo sie endeten, was ungünstig für die spätere Schreibgeschwindigkeit sein kann. Zuerst hat sie auch gemotzt, weil die das machen sollte, aber ich habe es ihr erklärt. Und ich habe ihr auch erklärt, dass es Basisaufgaben gibt, die ordentlich erledigt werden müssen, da es immer sein kann, dass sie etwas nicht weiß und es für die Lehrkraft zudem als Anhaltspunkt dient, was die Kinder können, denn sie kann es ihnen nicht ansehen. Das hat sie verstanden und durfte nach den Übungen ihre Knobelhefte in Mathe machen und in Deutsch in ein extra Geschichtenheft schreiben, ein mitgebrachtes Buch lesen oder anderen Kindern helfen. Das gesamte Leben lang wird es immer Dinge geben, die langweilig sind, weil man sie bereits kann. Niemand kann nur die interessanten Dinge tun. Die Grundschule ist auch dazu da, DAS zu lernen. Die sozial-emotionalen Fähigkeiten sind für die weitere Entwicklung sehr wichtig!


3wildehühner

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Antwort auf Beitrag von Schmetterlingskuss

Du projizierst deine eigenen Probleme auf dein Kind! Das ist kontraproduktiv! Deine Gefühle sind nicht die Gefühle deines Kindes! Ihr solltet euer Kind dringend bei einem Kinderpsychiater vorstellen, ein solcher hat meist sehr viele gute Ansätze zur Problemlösung und kann auch bei der Kommunikation mit der Schule helfen!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Hochbegabung ist ein schwieriges Thema - sowohl für Leute, die wirklich betroffen sind als auch für das Umfeld Ich wurde selbst als Kind auf Hochbegabung getestet, weil ich mir sehr früh das Lesen selbst beigebracht habe und schon früh eine auffallende sprachliche, künstlerische und musische Begabung hatte, aber mangels entsprechender Förderprogramme damals bin ich nie "gepusht" worden. Das war Fluch und Segen zugleich, weil ich schon auch ein nerdiges, verträumtes Kind war, das deshalb auch von anderen gemobbt und gebullied wurde. Mein Sohn ist genauso, nur dass er zusätzlich zu der sprachlichen und musischen Begabung noch ein Mathe-Freak ist. Er hatte das Glück, in eine sehr gute Elternini-Kita zu gehen, die das nie groß zum Thema gemacht, ihn aber entsprechend gefördert hat. Da durfte er rechnen, hat mit dem Erzieher riesige Fischertechnik-Konstrukte gebaut und durfte trotzdem "ganz normal" Kind sein. Dort war jedes Kind eben einfach so, wie es war. Schwierig wurde es für ihn erst, als wir in unser neues Haus umzogen und er die dämliche Dorfgrundschule hier vor Ort besucht hat. Vorher hat er sich extrem auf die Schule gefreut. Er hatte aber so besch***e Lehrerinnen, dass die ersten zwei Grundschuljahre der reinste Horror waren. Danach hat GsD die Rektorin gewechselt, und er bekam entsprechende Förderung und Zusatzaufgaben. Heute ist er ein zwar im Alltag eher chaotisch-schusseliger, aber absolut liebenswerter Kerl, hat einen sehr netten Freundeskreis, der ihn für das, was er kann, sehr schätzt (vor allem für seine Sensibilität, dafür dass er gut tanzt und anderen Mathe und Physik gut erklären kann), und in der Schule kommt er trotz Stinkfaulheit gut klar. Er hat seinen Weg gefunden, aber wir haben ihn auch immer viel gestärkt und unterstützt. Wir haben uns übrigens gegen eine IQ-Testung entschieden (mein Mann ist Neurobiologe und relativ skeptisch gegenüber den klassischen IQ-Testungen), ihn aber immer entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert, mein Mann mathematisch-naturwissenschaftlich, ich sprachlich und künstlerisch.


Petra28

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euch würde ich gern im echten Leben kennen...


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Dieses sollte es eigentlich sein:


Limie

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Ich finde das Bild witzig. Man muss nicht alles ernst nehmen und auf die Goldwaage legen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und dennoch weiß ich, dass es Hochbegabte ihr Leben lang schwer haben. Ich hatte einen Ex, da bin ich überzeugt, dass er hb war - Eltern haben ihn aber nie getestet. Er war zwar in allem super schlau, unterfordert und überlegen, aber dafür war er zwischenmenschlich leider nicht zu gebrauchen. Ich kann da keine sinnvollen Tipps geben, außer, Gebt dem Kind was es braucht. Der Cartoon ist dennoch witzig


Caot

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Antwort auf Beitrag von Limie

Ich käme nie auf die Idee, den Rest der Menschen, das sind immerhin 98%, als dumm zu bezeichnen. Da fehlt mir, in der Tat, jeglicher Humor. Vor allem, da ich weiß, wie das beim Gegenüber ankommt und wie tief die Gräben, die Missverständnisse, das Unverständnis ja eh schon sind. Es wird hiermit befeuert. Türlich darf man das schreiben, zeichnen oder so machen - unbenommen. Und ich täte es trotzdem nicht so.


Limie

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Antwort auf Beitrag von Caot

Vielleicht nimmst du das ein bisschen zu ernst? Nur weil 98% nicht hb sind, impliziert das Bild noch lange nicht, dass diese Eltern oder Kinder dumm sind. Es gibt aber halt einfach sehr, sehr viele Eltern, die ihr Kind als hb bezeichnen, es das aber nicht ist. Dieses Bild verstehe ich eher als Hommage an genau diese Eltern.


Jari

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Hallo, wie oben gesagt, frühzeitig was tun, damit das Kind nicht komplett zum Schulverweigerer wird und die Schulzeit nicht zum Desaster wird. Wir kämpfen heute, wo meine 20 Jahre ist, immer noch mit den Spätfolgen der Schulzeit. Bei meiner stand in der Beurteilung als erster Satz in der ersten Klasse "Sie kam mit großen Erwartungen in die Schule. Eigentlich hätte danach stehen müssen, sie wurde komplett enttäuscht. Ja sie war komplett gelangweilt, ja sie ist dann zum Halbjahr gesprungen, was es aber auch nicht wirklich besser gemacht hat. Nicht der Stoff war das Problem, da war sie immer noch weit unter ihren Möglichkeiten, aber in der Klasse wurde sie nicht gut aufgenommen. Wir haben wirklich immer nach besten Wissen und Gewissen gefördert, die Gespräche gesucht, mit der Schule und mit Psychologen. Sie ist in eine Schule gegangen, wo eine Förderung stattgefunden hat. Trotzdem hatte sie immer das Gefühl, sie ist ein Alien in der Schulwelt. Uns wurde immer wieder bestätigt, dass wir sie wirklich gut unterstützen, sie, wenn sie andere Eltern gehabt hätte, wahrscheinlich noch viel früher untergegangen wäre und trotzdem konnten wir den totalen Absturz in der 11. Klasse nicht verhindern. Sie hat trotzdem ihr Abitur gemacht, aber die Nachwrikungen von der Schulzeit sind immer noch zu spüren. Sie beschreibt das selber, sie hat versucht sich anzupassen und ist an dem anpassen gescheitert. Alle Gute an alle Kinder und ihre Eltern, egal welche Förderung sie benötigen... LG Janet


Astrid18

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

HB verursacht soviel Neid und Missgunst; den Eltern wird unterstellt, super ehrgeizig zu sein. Das ist alles Quatsch. Im Übrigen ist Springen keine zwingend gute Idee, weil die Kinder dann immer die Jüngsten sind und damit auch immer mehr Außenseiter sind. In der HB-Klasse meiner Tochter (ging an 5. Klasse) hatte kein einziges Kind vorher eine Klasse übersprungen. Und es geht bei der Binnendifferenzierung nicht nur danach, den 2% HB-Kindern eine Förderung zu geben, die zumindest keine Langeweile und Frustration im Unterricht verursacht. Davon profitieren auch alle anderen Kinder, die in Deutsch oder Mathe schneller den Stoff erfassen als der Durchschnitt. Davon gibt es in jeder Klasse ein paar Kinder. Ich finde es ganz schlimm, dass viele Lehrer keine Ahnung von HB haben, dabei sollte es im Interesse der ganzen Gesellschaft sein, Talente zu fördern. Die Schule meiner Tochter ist Kompetenzzentrum für HB und bildet Lehrer weiter aus, HB zu erkennen und die Kinder passen zu fördern. Von den Ausbildern habe ich selbst gehört, dass viele ein komplett falsches Bild von HB haben. Es sind nämlich nicht immer die 1er Schüler (meine Tochter war nie Klassenbeste), es sind auch nicht immer die schnellsten Kinder (manche arbeiten mit großer Sorgfalt), so dass den Lehrern das schon reicht, um HB auszuschließen. Aber HB-Kinder habe nur einfach eine schnellere Auffassungsgabe, trotzdem machen sie auch einmal Fehler und schreiben auch einmal schlechte Noten. Es würde der Lehrerin im konkreten Fall auch keine große Arbeit machen, wenn sie es zuließe, dass Kinder ein Buch lesen dürfen, wenn sie mit den Arbeitsblättern fertig sind, oder auch Kinder, die schon ein schönes Schriftbild haben, statt lesen ein wenig Mathe üben etc. Es geht darum, dass jedes Kind eine individuelle Förderung bekommt, was nicht so schwer ist. Mit Wochenplänen kann das gut klappen, die können auch ohne große Mühe etwas angepasst werden. Wer kein HB-Kind hat, kann halt einfach nicht nachvollziehen, wie schlimm die Langeweile und Frustration im Unterricht sein kann.


3wildehühner

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Antwort auf Beitrag von Astrid18

“Ich finde es ganz schlimm, dass viele Lehrer keine Ahnung von HB haben, dabei sollte es im Interesse der ganzen Gesellschaft sein, Talente zu fördern” Es sitzen 25 bis 30 Kinder in einer Klasse. Jedes ist ein Individuum. Es gibt HB, ADHS, Legasthenie, LRS, Dyskalkulie, verschiedene Lernbehinderungen, Wahrnehmungsstörungen und auch vollkommen unauffällige Kinder, die aber auch immer individuelle Probleme haben. ALLE sind förderungswürdig! Und DAS sollte im Interesse der Gesellschaft liegen! Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Lehrer optimal über jede Schwierigkeit vorbereitet wären, aber es ist sehr schwer, bei so vielen Kindern jedes optimal zu fördern und zu fordern. Ich selber habe Kinder, die nicht der Norm entsprechen, und dann hilft es, mit den Lehrern freundlich im Gespräch zu bleiben, auch mal mit den behandelnden Therapeuten gemeinsam und Vorschläge zu machen. Ich bin auch manchmal fast verzweifelt, da auch wir eine Lehrkraft hatten, die zwar nach Außen hin immer verständig war, in ihrem Handeln aber nicht. Da mussten wir Eltern das Kind von außen stärken. Manchmal lassen sich die Umstände nicht optimal lösen. Wichtig ist, selber bzw. das Kind nicht als Opfer zu sehen.


Schmetterlingskuss

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Antwort auf Beitrag von 3wildehühner

Ich sage das nicht als Vorwurf. Ganz und gar nicht. Es geht mir darum, dass für jedes Kinder die Schule ein Ort sei sollte, wo es gern hingeht und etwas lernt. Beides ist für unseren Sohn nicht der Fall und das habe ich versucht der Lehrerin zu erklären und sie sagte mir Schule machen nunmal nicht immer Spaß und nein, ich dürfe meinem Kind keine zusätzlichen Materialien mit in die Schule geben. Sie würde doch schon dreifach differenzieren. Das müsse reichen. Das finde ich falsch. Diese Haltung. Dass man nicht sieht, dass jedes Kind ein Recht auf Förderung hat... und darauf als Individuum angesehen zu werden und nicht in ein dreifach-Schema gepresst zu werden. Ich will überhaupt keine Extrawurst, sondern nur das die speziellen Bedprfnisse unseres Kindes gesehen werden. So wie bei schwerhörigen Kindern etwa auch. Wir werden uns wohl tatsächlich an den Schulpsychologinnen Dienst wenden. Eventuell kann man da auch ein gemeinsames Gespräch mit der Kehrerin suchen...