benny&yannick
Und es macht mich kirre. Bin am Dienstag nach einer emotionalen Nacht nach Hause. Wir haben eine Bewohnerin, die sich seit ca. 14 Tagen mit dem Sterbeprozess "quält". Ich dachte, es passiert in einen meiner Nächte.Nein, sie hält an irgendwas fest,was sie nicht gehen lässt. Ich habe in der letzten Nacht stundenlang an ihrem Bett gesessen, sie "extra" verwöhnt, eingeölt,die Haare gekämmt und zum Zopf gebunden, viel mit ihr geredet.Ich merkte,dass er ihr gut tat, denn die Atmung wurde ruhiger und auch der Puls verlangsamte sich. Wir,als Team dachten, dass sie sehr schnell sterben wird,als ihr Mann vor 2 Jahren starb.Die Beiden waren 67 Jahre verheiratet. Und ich wäre jetzt gern bei ihr. Eine der ersten Bewohner, wo ich den Weg gerne bis zum Schluss begleitet hätte. Ich wurde schon des Öfteren mit dem Tod konfrontiert, aber bei ihr geht es mir extrem nahe. Das sind Momente, da weiß ich nicht, ob ich meinen Job liebe oder hasse!
Zitat:"[..]sie hält an irgendwas fest,was sie nicht gehen lässt[..]"
Glaubst Du wirklich, dass man bewusst steuern kann ob der Körper versagt oder nicht? Wenn das so wäre, dann würde ich 200 Jahre als werden wollen.
Und warum sollte man sterben nur weil der Mann stirbt. Mit dem Zeitpunkt des Todes ist es vorbei mit der Ehe. Die ein oder andere Frau blüht dann erst so richtig auf
Grüße
Sodapop
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