smukke-pige
Vorab: ich nenne meine Art der Erziehung nicht das Non Plus ultra und jeder hat die Möglichkeit sein Kind nach seinen Vorstellungen zu erziehen. Dennoch muss ich sagen, ich finde es total schwierig, Freundschaften zu pflegen, die kinderlos sind, weil man sich doch gerne mal austauscht. Noch schwieriger finde ich es, Freundschaften zu pflegen mit Kind, das nicht unbedingt zum Freundeskreis des eigenen Kindes gehören. Am schwierigsten jedoch finde ich, wenn man sich super mit mutti oder Papi des 'Kindsfreundes' versteht, jedoch in erziehungsdingen völlig verschiedene Ansichten hat. Bin grade in solch einer Situation und wollte von euch mal erfahren: Stört ihr euch an so etwas? Sollte es mir egal sein, wenn man in der erziehungsLinie nicht unbedingt parallel fährt? Details wären zu kompliziert, nur soviel, es geht durchaus um körperliche 'Erziehung' und auch in Sachen 'wie verhaltet ich mich richtig' gehen die Ansichten auseinander. Bitte um Input. Freundschaft abhaken, ansprechen oder ignorieren? LG Anni
Ignorieren. Gravierende Dinge ansprechen. (ich zb. erziehe jedem Kind, mir vollkommen egal wem das gehört, anständig zu essen, wenn es sich an meinem Tisch befindet!)
lach... das funktioniert? meine 2 kaspern am Tisch und wenn jemand dabei ist erst recht ist mir aber auch nicht wichtig von wegen am Tisch still sitzen und mit vollem Mund nicht reden
nur ich pack es nicht wenn jemand frisst wie ein schwein. da stehe ich beim 3ten mal auf und gehe ... bzw in meinem fall mein sohn. er weiß es, er kann sich benehmen.
Also wenn ich es jetzt richtig verstanden habe. Also ich hatte mal eine Freundin, die Erziehung ihres und die meines Kindes waren so unterschiedlich, das die Freundschaft zerbrach. Das Kind tanzte ihr nur auf der Nase rum und sie ging das Kind auch auf der Strasse öffentlich an, also körperlich. Ich redete ihr ins Gewissen und sie blockte ab und beendete die Freundschaft. Heute wenn ich sie sehe ist es immer noch das selbe, das Kind macht was es will und sagt was die Mutter zu tun und zu lassen hat und Mama? Ja die pariert was Prinzessin sagt. Mir ist es zwischenzeitlich egal, sie bekommt mal die Quittung und nicht ich. Sollte sie ihr Kind nochmal auf der Straße körperlich angehen, werde ich das JA einschalten.
Ich hatte da keine Probleme... meine Freunde kannte ich weit bevor sie Kinder hatten und ich längst welche hatte. Ich bin aber auch eher nicht die Mutter die sich nur über Mutterkram unterhalten will. Wenn meine Kinder nicht mit ihren können treffe ich sie ohne die Kinder. Ich mische mich in die Erziehung anderer nicht ein, es sei denn ich werde gefragt. Ich mag es Freundegespräche zu haben, Kaffee trinken und quatschen... es gibt viel mehr als nur über Kinder reden.
Ich habe viele freunde, die einen ähnlichen erziehungstil haben, aber auch viele die es ganz anders machen. Freunde die ihre kinder körperlich angehen, hab ich nicht. Die die es anders machen, das ignoriere ich. Sage nichts. Jeder macht es eben anders und ich bin sicher nicht perfekt! Lg
Meine Freunde sind fast ausschließlich kinderlos, aber manche "Bekanntschaften" sind sehr ruhig geworden, da ich es nicht mag, wenn man mir unqualifizierte "gute" RatSCHLÄGE geben will. Macht mir aber nichts. Es entwickelt sich jedoch ein zartes Pflänzchen Freundschaft zu einer anderen Familie, mit der meine Tochter sehr gut befreundet ist. Andere Familien (Eltern) bezeichne ich nicht als Freunde, sie sind nett, man trinkt mal einen Kaffee aber unter Freunde verstehe ich doch mehr.
Ach ja, wenn die Erziehungsstile völlig unterschiedlich sind, möchte ich keine neuen Freundschaften aufbauen, da es dann auch andere Dinge gibt, die nicht passen.
Warum ist es schwierig, Freundschaften zu kinderlosen zu pflegen oder zu Freundschaften, dessen Kinder nicht zum Freundeskreis des Kindes gehören? Bist Du nur noch Mutter und hast nur ein Thema? Ich genieße geradezu auch mal Abende mit einer kinderlosen Freundin bzw. auch mit einer Freundin, dessen Sohn allerdings viel älter ist ..... es gibt doch noch zig andere Themen als immer nur Kinder. Wenn ich mich austauschen will, treffe ich mich mit den Freundinnen mit Kinder, wobei es auch da nicht immer nur um Kinder geht. Anderer Erziehungsstile kommentiere ich nicht, es sei denn, es geht tatsächlich um Schläge. Ich würde es ansprechen, allerdings zunächst nicht vorwurfsvoll.
Ich gehe mal in mich und sortiere meine Gedanken...
Ich pflege keinerlei Freundschaft zu anderen Eltern da ich da nur schlechte Erfahrungen machen konnte. Egal um welchen Pups es geht, es wurde sich immer eingemischt. Ein Tip ist nicht schlecht, kann jeder mal gebrauchen. Aber ich verstehe wohl nie warum Menschen gleich sauer/beleidigt werden/sind wenn man ihren Rat mal nicht annehmen will. Ich weiss noch wie mir eine Mutter mal fast an den Hals sprang als ich sagte das ich meinen Sohn die ersten Wochen lieber im Schlafsack als unter der Decke habe. Sie war der festen Überzeugung dass das Kind im Sack erfriert und ich viel zu leichtsinnig wäre. Genauso wie der Satz "Wie du lässt ihn Pizza (o.ä.) essen?" und dazu das Augenrollen. Hach, herrlich sowas. Öm, nö danke! Ich lächle dann immer nett und sage "Ja die Pommes hingen ihm auf Dauer zum Hals raus, deshalb muss jetzt mal Pizza her. Abwechslung muss sein!" Ich kenne nur 1 einzige Mutter die keine blöden Kommentare abgibt oder dich überreden will oder sonstiges und das ist meine Schwester. Die denkt sich ihren teil und schreitet nur in "Notfällen" ein. So sollte es optimalerweise sein und so händel ich das auch. Mein Mann gehört allerdings leider auch zu der Kategorie "Ich mach alles richtig und die anderen Eltern müssen tun was ich sage!" Aber ich arbeite mit ihm daran...