Mitglied inaktiv
Mir fällt im Krankenhaus immerwieder auf, dass die Babys dort mit einem fetten Federkissen in ihrem Bettchen zugedeckt werden. Eigentlich sagt man ja, dass die Babys ohne alles im Bett und mit Schlafsack oder gepuckt schlafen sollen. Sollte man das mit dem Kissen zuhause noch etwas weiterführen? Wie macht man‘s richtig? Wir haben ein kleines Beistellbettchen für unser Bett, dort auch mit „Gitter“ damit nichts versehentlich reinrutschen kann, von unseren Bettdecken oder Kopfkissen.
Du, das ist mir auch aufgefallen
Wir haben aber zu Hause gleich den Schlafsack genommen.
Wollten da auf Nummer sicher gehen
Die Schwester im Krankenhaus hat mir auch immer wieder gesagt ich soll die Kleine zu mir zum Schlafen nehmen. Also so richtig mit auf der Brust schlafen und so.
Ich muss zugeben, dass ich doch ziemlich überrascht war über diese Empfehlung gerade weil zur Entlassung ein Zettel mit Empfehlungen bezüglich sicherem Babyschlaf mit gegeben wurde...
Ja deswegen frag ich ja
Meine Mom hat mir auch gesagt „alles raus aus dem Bette, Schlafsack an und gut“ und dort? dickes Federkissen.
Wo ich entbunden habe bekommen alle Babys direkt einen Neugeborenenschlafsack geschenkt. Über sicheres Schlafen wurden wir auch aufgeklärt. Der Chefarzt meinte, dass, dröselt man am plötzlichen Kindstod verstorbene Babys nach der Schlafsituation auf, kommt man zu dem Ergebnis, dass es bei Babys im Elternbett zu einem Tod mehr kommt. Das Bett scheint also nicht entscheidend zu sein. Trotzdem hat er uns gesagt, dass wir auf keinen Fall in einem Bett schlafen sollen. Kann es sein, dass die das müssen? Ich hab mal gehört, dass dieser Trubel ums eigene Bett aus dem Mittelalter kommt. Arme Familien haben ihre Säuglinge erstickt, weil sie befürchteten, dass sie sonst die restlichen Kinder nicht ernähren können. Anschließend haben sie behauptet, sie hätten sich im Schlaf aus Versehen draufgerollt. Es gab dann wohl sogar ein Gesetz, das Babys ein eigenes Bett vorschrieb. Sicher, dass das so stimmt, weiß ich es aber nicht. Unser Sohn hat ganz am Anfang im Beistellbett geschlafen, zu uns offen. Mal mit, mal ohne Schlafsack, je nach Wetter. Als er beim ablegen immer wach wurde und ich rausgefunden hatte, wie ich im Liegen stillen kann, schlief er nur noch so halb in seinem Bett. Irgendwann hatte er dann meine Hälfte komplett annektiert. Dann zog er, so mit 20 Monaten, in sein Zimmer um.
Leider sind sie Studien zu plötzlichem Kindstod im Familienbett fehlerhaft. Z.b. hat man Eltern lediglich einen Fragebogen in die Hand gedrückt, und welche Eltern geben gerne zu, dass sie vorher Alkohol getrunken haben oder Medikamente genommen haben, nachdem ihr Baby im Elternbett verstorben ist? Es ist also ein großer Unterschied, ob ich diese Risiken eingehe oder eben nicht (dann ist das Familienbett nicht gefährlicher, als ein Beistellbett) Die Datenlage ist und bleibt dahingehend sehr undurchsichtig. Außerdem hat man auch nicht so richtig zwischen stillkindern und mit der Flasche gefütterten Kindern unterschieden. Ich werde immer, kurz bevor mein Kind wach wird, selber wach. Wirklich immer. Ich schlafe seit dem Krankenhaus mit meinem Baby in einem Bett, für uns hat das am besten funktioniert. Dicke federkissen oder ähnliches gab es im Beistellbett auch im Krankenhaus nicht. Schlafsack fand mein Sohn auch total oll. Übrigens ist es ein Unterschied, ob ich mein Kind ersticke oder es am plötzlichen kindstod verstirbt (co2-Rückatmung). Leider wird aber hierbei auch nach dem Tod des Babys nicht immer eindeutig unterschieden. Hier ein Link zum Thema und weiterführender Link zur neuesten Studie von Peter Blair, nachdem das schlafen bei den Eltern, wenn Risiken, wie Rauchen und Alkohol ausgeschlossen werden, nicht gefährlicher ist, als im Beistellbett. https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/neues-zum-plotzlichen-kindstod-sids/
Im Bett selber werde ich persönlich so gut es geht versuchen zu vermeiden. Mein Partner schläft sehr fest, „haut“ auch im Traum gern mal um sich und dreht sich nicht um, sondern „schmeißt“ sich grob rum. Bett an die Wand stellen usw ist nicht möglich, jeder Zentimeter ist optimal genutzt, da wir das kleinste Zimmer als Schlafzimmer auserkoren haben.
Genau darum ging's mir. Schlafen im Elternbett wird gerne verteufelt, weil es ja sooo gefährlich ist. Aber das stimmt eben nicht. Im Grunde ist die Diagnose "plötzlicher Kindstod" ja nichts anderes als die Tatsache, dass es für den Tod keine Erklärung gibt. Soweit ich weiß kann bei vielen Fällen Fremdeinwirken und Gewalt nicht ausgeschlossen, aber gleichzeitig auch nicht bewiesen werden. Wenn wir davon ausgehen, dass der Ursprung dieser Empfehlungen schon mehrere hundert Jahre zurück liegt, konnten sie damals vermutlich nicht rausfinden, ob dem Kind ein Kissen aufs Gesicht gedrückt wurde, oder ein Elternteil es wirklich aus Versehen erstickt hat. Davon ab geht man doch heute auch davon aus, dass plötzlich verstorbene Babys nicht immer einfach ersticken, sondern es wahrscheinlicher ist, dass sie überhitzen. Sie machen unbemerkt einen Infekt durch, in der Nacht bekommen sie Fieber, rutschen dann zufällig unter die Decke und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Es gibt auch fehlerhafte Verbindungen im Gehirn, die dazu führen, dass Babys sich bei Sauerstoffmangel nicht bewegen. Während die meisten Kinder sich anders hinlegen oder zappeln würden, bleiben manche leider still mit dem Gesicht in die Matratze gedrückt liegen. Dafür ist kein Elternbett und keine Decke nötig. Ich bin auch immer kurz vor meinem Sohn aufgewacht, das war wie verhext. Ansonsten lag ich immer so weit unten im Bett, dass mein Kopf auf Höhe seiner Hüfte war. Er lag auch nie aus Versehen unter meiner Decke.
Ihr habt ja das Beistellbettchen. Du kannst ja dann beobachten, ob dein Partner mit Baby genauso weiter schläft, wie bisher, oder ob sich sein Schlafverhalten ändert. Man muss sich da ein wenig herantasten, um die günstigste Variante herauszufinden.
Die Schlafphasen synchronisieren sich, wenn das Baby bei einem schläft. Das heißt, man wird nicht aus dem Tiefschlaf gerissen, wenn das Baby sich meldet. Meine haben nachts auch gar nicht geschrien, sondern ein Glucksgeräusch gemacht, wenn sie Hunger hatten.
Ich sag mal so, das Baby liegt ja dann in seinem Bettchen, an meinem Bett in meiner Nähe. Aber im Bett werde ich trotz dessen versuchen zu vermeiden. Ich würde aus Angst kein Auge mehr zubekommen.
Es kann ja auch durchaus sein, dass euer Kind das Beistellbett gut akzeptiert. Ihr seid ja trotzdem in der Nähe. Aber auch das kann sich immer wieder ändern. Kinder entwickeln sich so unterschiedlich, haben so unterschiedliche Bedürfnisse. Ich bin trotzdem der Ansicht, dass man sich zu Beginn immer nach dem Baby richten sollte - dann zieht der Papa halt für einige Zeit auf die Couch, wenn es nicht anders geht. Das Baby hat doch keinerlei Möglichkeit sich flexibel auf ein Problem umzustellen, wir Eltern doch schon. Die Lebenserwartung liegt so im Durchschnitt bei 80 und wenn man davon pro Kind 2-3 Jahre für gemeinsamen Schlaf abzieht, der übrigens auch total schön und angenehm sein kann, dann finde ich das irgendwie pillepalle. Wir haben hier höchstens einmal pro Woche eine etwas unruhige Nacht. Aufstehen nachdem mein Sohn eingeschlafen ist, kann ich auch (kenne ich auch ganz andere Fälle). Also Familienbett ist keine völlige Selbstaufgabe, wie es manchmal dargestellt wird. Und zwischen Familienbett und eigenem Bett, und eigenem Zimmer gibt es auch tausende Möglichkeiten, dass sich alle nachts einigermaßen erholen können. Solange man offen für neues bleibt, seiner Intuition folgt, kann man so viel nicht falsch machen. Das soll jetzt keine Kritik sein, aber ich habe vor der Geburt meines Sohnes auch so einiges in Frage gestellt, und mir manchmal an den Kopf gefasst, und heute sehe ich das alles ganz anders. Warte doch erstmal ab, bis die kleine Maus da ist, dann wirst du sehen, wie schwer es ist, seine Vorsätze immer in die Tat umzusetzen.
Nee, einige hundert Jahre sind diese Erkenntnisse nicht alt, aber inzwischen umstritten. Es wird inzwischen vermutet, dass das Familienbett dann keine Gefahrerhöhung bedeutet, wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden (kein Rauchen, kein Alkohol und keine anderen Drogen, Baby neben der Hauptbezugsperson, keine schweren Decken und Kissen in Babynähe, eigener Schlafsack, Babybauch bestenfalls auf Kopfhöhe, keine zu weiche Matratze, intaktes Lattenrost etc.). Deshalb dürfte die Ansicht, dass das Kind unbedingt im eigenen Bett zu schlafen hat, überholt sein. Inzwischen weiß man auch, dass SIDS Folge mehrerer unglücklicher Umstände ist, von denen sich halt einige (wie die Schlafempfehlungen) vermeiden lassen, andere hingegen angeboren sind.
Ich wünsche dir sehr, dass es bei euch so klappt!
Ich möchte es mal so formulieren: wenn man erstmal richtig übermüdet ist, wird man experimentierfreudiger.
So leid es mir tut. Mein Mann bzw. der Papa ist die ganze Zeit schwer am schaffen, dem tut abends regelmäßig das Kreuz weh. Unser Sofa ist zwar bequem zum lümmeln, aber mehr auch nicht. Eher würde ich mit Kind dann auf die Couch ziehen, damit er am nächsten Tag wieder „Einsatzbereit“ ist. Also das werde ich definitiv nicht von ihm verlangen. Das steht fest, wie das Amen in der Kirche
Ich bin da irgendwie sehr „altmodisch“ gestrickt, weil es bei so ziemlich allen Freundinnen/Bekannten und Arbeitskollegen auch so geklappt hat auf „altmodischem“ Wege.
Ich denke nicht, dass es eine Selbstaufgabe ist mit dem Familienbett. Das muss jeder für sich finden. Mir ging es ja lediglich um die Sache „warum gibts im Krankenhaus Kissen zum Zudecken und zuhause wird davon abgeraten?“
Vorsätze, nun ja, wir werden sehen
Ich werde berichten.
Mit diesem Aussagen bzgl. Gründe für den plötzlichen Kindstod wäre ich aber sehr sehr vorsichtig. Diese Kinder werden obduziert. Man kann da durchaus ein fremdeinwirken feststellen. Oder eben auch nicht. Diese Empfehlungen sind übrigens nicht mehrere hundert Jahre alt, sondern erst in den letzten Jahren entwickelt worden. Und die Zahlen sanken danach signifikant. Die fehlerhaften Verbindungen im Gehirn vermutet man zwar, aber eher in der Hinsicht, dass die Kinder einfach vergessen zu atmen. Ist nicht böse gemeint, aber wie gesagt, ich wäre mit solchen Aussagen zurückhaltend.
Das dachte ich zu Beginn auch... Dann hatte ich nach 3 Wochen ein Schreibaby und war so erschöpft, dass ich die Kleine nachts zu mir ins Bett geholt habe, weil ich schlicht und ergreifend nicht mehr konnte. Schreien lassen war für mich nie eine Option. Hatte mir vorgenommen, zu warten bis sie schläft und sie dann in ihr Bett zurückzulegen... Hat nicht lange funktioniert. Bin manchmal sogar mit schreiendem Baby im Arm kurz eingenickt
Meine Kleine hatte ihren Höhepunkt mit 3 Monaten (8 Stunden zum Einschlafen gebraucht bis morgens um 5 Uhr).
Für mich war das Baby in meinem Bett die einzige Chance klar zu kommen. Jetzt ist sie fast 1 Jahr alt und schläft immer noch bei mir. Ich bereue nichts. Sie ist zwar immer noch "schwierig", aber meistens schläft sie bei mir relativ schnell ein und wir beide können uns erholen.
In dem Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, war das nicht so. Da lagen die Babys "ordnungsgemäß" nur im Schlafsack in ihren Bettchen. Sie trugen allerdings teilweise Mützchen, was mich ehrlich gesagt doch wunderte, ich dachte, auch die sind bei so kleinen Babys in Sachen Erstickungsgefahr gefährlich. Ich würde mich schon an die Regeln zum sicheren Babyschlaf halten. So haben wir es auch gehandhabt. Unser Kleiner schlief nur zu Beginn auf einer Art "Podest", das wir aus einem Stillkissen gebaut haben (Empfehlung unserer Hebamme), in der Mitte unseres großen Betts, da er in seinem Beistellbettchen zunächst partout nicht schlafen wollte. Wohlgemerkt, obwohl er nach der Geburt noch drei Wochen und sechs Tage im Krankenhaus war und dort die ganze Zeit im eigenen Bettchen geschlafen hat; kaum war er bei uns zuhause, konnte er kaum nah genug bei Mama sein.
Bei meiner Tochter hatte ich so leichte Decken für den Anfang, sie war ein Sommerkind. Mein Sohn ist im Jahrhundertsommer 2003 geboren, da war in den ersten Monaten keinerlei Decke nötig. Außerdem hat er sowieso bei mir im Bett geschlafen, von Geburt an, quasi. Dieses Kind war nie alleine irgendwo ablegbar. Ich hätte gar kein Federkissen gehabt, mag die sowieso nicht.
Ich hab nur normale dicke Kopfkissen, mehrere, da ich die recht häufig wasche. Deswegen habe ich jetzt grad gerätselt „Machst da jetzt eins mit fürs Kind fertig?“
Bei uns im Krankenhaus gab es Beistellbetten ohne alles und die Babys lagen im Schlafsack. Mein Kind hatte auch nie eine Mütze auf drinnen. Zuhause haben wir das so weitergeführt
Komischerweise gab es diese dicken Decken auch in meiner Entbindungsklinik . Habe mich damals auch sehr gewundert , da ich auch im KH aufgeklärt wurde - alles aus dem Bett raus und nur Schlafsack an . Das haben wir zu Hause auch so gemacht. Ich persönlich würde mein Kind nicht auf ein Kissen legen. Wenn die sich mit dem Gesicht zur Seite drehen, kann es doch schon passieren, dass die Nase ins Kissen drückt . Zudecken ist für mich auch tabu .
Dasselbe gab es bei uns auch. In beiden Kliniken, in denen ich entbunden habe. Ich hatte aber einen Schlafsack dabei und habe drauf bestanden, dass mein Baby den trägt. Da kamen blöde Kommentare von den Schwestern.
Ich könnte mir vorstellen, dass in den allerersten Tagen so ein Kissen noch nicht so kritisch ist, da die ganz Kleinen frisch nach der Geburt noch etwas mehr Wärme brauchen, sie sich noch nicht so bewegen können dass die Decke plötzlich über dem Gesicht ist etc. Die SIDS Gefahr ist auch in den ersten Tagen nicht so gross wie etwas später - wenn ich mich richtig erinnere ist der kritischste Zeitraum 2.-4. Monat. Wundern tut mich das dennoch mit dem Federkissen und es ist dann zu Hause nicht zu empfehlen, sondern im Bett hat nichts zu suchen ausser sichere Matratze (dazu gibts zB Info bei Stiftung Warentest), Spannbettlaken und Baby (je nach Temperatur passend angezogen und entsprechend mit/ohne Schlafsack). Die Risikofaktoren für SIDS sind teilweise je nach Studie & Kontrollgruppe nicht eindeutig, das ist richtig. Aber ziemlich klar kommt wohl heraus, dass Rauchen, Alkohol/Drogenkonsum der Eltern, Dinge (Plüschtiere, Decken, Stillkissen, Nestchen ...) im Bett, Betthimmel und ähnliches was zu Wärmestau führen kann, weiche Matratzen Risikofaktoren sind. Familienbett ist umstritten und kann je nachdem wie das genau gestaltet ist sehr gefährlich sein (vor allem in Kombination mit anderen Risikofaktoren) oder nicht ganz so gefährlich. Schau mal hier https://www.lullabytrust.org.uk/safer-sleep-advice/
„Genussmittel“ und BTM gibt es bei uns nicht keiner von beiden hat je auch nur dran gedacht, sich mal eine Zigarette anzuzünden.
Mein Partner trinkt am Wochenende gern mal mit seinen Jungs zusammen ein Radler, saufen bis zur Besinnungslosigkeit ist bei uns tabu
Das „große“ Gitterbett im Kinderzimmer habe ich hergerichtet, aber da schläft die Maus anfangs ja eh nicht drin. Das Beistellbett ist komplett nackig
Bei uns im KH waren von Anfang an Pucksäcke sehr angesagt und beliebt. Der Große hat nur mit so einem Pucksäckchen im Bett geschlafen. Zuhause habe ich ihn dann auch anfangs mit Pucksack und später dann mit Schlafsack schlafen lassen. Tagsüber hab ich ihn manchmal auch zugedeckt, aber da war ich ja immer dabei. Der Kleine war ein Frühchen, der wurde in seinem Inkubator schon immer schön in ein Nestchen gelegt bzw. alles wurde begrenzt, aber dort war er ja auch ständig überwacht. Die ersten Wochen zu Hause hab ich ihn dann auch mit einer Decke zugedeckt und etwas begrenzt, aber er hatte die ersten Monate zu Hause auch noch einen Monitor, somit war er auch ständig überwacht beim Schlafen und ich hätte gemerkt, wenn was gewesen wäre. Später dann hat auch er nur mit Schlafsack geschlafen. Also ich würde eine Decke, wenn überhaupt, wirklich nur die ersten Wochen verwenden, wenn die Babys sich wirklich noch nicht viel bewegen und man ohnehin ständig wach wird und sie zum stillen rausnehmen muss. Sobald sie sich mehr bewegen bzw. greifen und sich drehen anfangen, würde ich keine Decke mehr ins Bett legen, denn dann ist sie schnell über den Kopf gezogen. Bei reifgeborenen Kindern geht das ja recht schnell, dass sie agiler sind.
Ich hatte den Schlafsack mit ins Krankenhaus genommen und Baby den angezogen und alles andere raus. War kein Problem.
Eine rein praktische Überlegung:kann das auf und zudecken mit einem Kissen einfach schneller sein um an das Baby zu kommen, als es in oder aus einem Schlafsack zu puzzeln? Also ein zeitlicher Vorteil für die Schwestern aus alten Zeiten? Denn die Erkenntnis das die Schlafsäcke sicherer sind, sollte inzwischen überall angekommen sein.
Warum für Schwestern? Ich meine jetzt die Babys, die bei den Eltern sind.
Da meine Kinder auch direkt nach der Geburt ausschließlich bei mit im Bett geschlafen haben, ist mir das nicht aufgefallen. Eine Freundin hatte aber vom KH einen Schlafsack fürs Baby gestellt bekommen nach der Geburt. Ist vielleicht auch Regionbedingt.
Ich habe 2007 und 2009 entbunden und in der Zwischenzeit vier Nichten und Neffen bekommen, in 6 verschiedenen Krankenhäusern. Nirgends hatte ein Baby ein Federkissen, alle hatten einen Schlafsack an und sonst nichts im Bett.
Nachdem ich ein paar Jahre auf der Wöchnerinnenstation gearbeitet habe, kann ich das aufklären.
Bei uns war es so:
Die dicken Kissen werden oft in den ersten Stunden gegeben, wenn die Babys noch ein bisschen mehr Wärmebedarf haben, aber ein richtiges Wärmebett noch nicht nötig ist. Aber für Zuhause gilt immer nur im Schlafsack schlafen lassen.
Also so ein dickes Kissen wirst du fürs Baby nicht brauchen.