Wasmussdasmuss
Hallo zusammen,
irgendwie mach ich mir zur Zeit viele Gedanken. Mitte August starte ich eine neue Arbeitsstelle mit Probezeit und so. Was ja so schon so aufregend ist. Aber in der aktuellen Zeit ist es noch schwieriger. Angenommen hab ich die Stelle vor corona und auch die alte gekündigt. Die alte gab bis jetzt Homeoffice. Die neue nicht. Ist Bürojob.
Wenn die kleine nun nicht in die Kita kann, wegen Schnupfen oder so, was ohne Corona noch ok wäre, sie ist 19 Monate. Was soll ich dann machen? Ich kann doch nicht in der Probezeit ständig ausfallen und die Kind krank Tage sind auch schnell aufgebraucht. Sonst kann keiner aufpassen.
Manchmal wünschte ich es nicht getan zu haben, zurück geht ja nicht mehr. Ohne corona ist die stelle für mich wie ein 6er im Lotto, also fast, der 6er wäre mir lieber
Ich weiß nicht wie das gehen soll.... die behalten mich doch nicht wenn ich oft fehle, dann steh ich ohne Arbeit da...
Hat das Kind keinen Vater? Sag ihm doch du stehst während der Probezeit nicht für Betreuung zur Verfügung. Oder lade ein au pair ein. Ich würde jedenfalls alle Register ziehen um den job zu behalten.
Doch natürlich, aber er ist auf dem Bau. Er übernimmt was geht, nur wenn die da Termine haben kann er nicht weg. Au Pair? Wer soll das bitte bezahlen? Wir sind nicht krösus, sind durchschnittsverdiener.
Dann Babysitter suchen. Wobei ich nicht ganz verstehe warum dein Mann nicht auch einspringen kann. Bau und Mann ist keine Begründung.
Naja, au pair sind alles in allem 400 € die du noch steuerlich geltend machen kannst. Also Netto kommt es dich viel günstiger. Kann man auch vorab eintragen lassen.
Was kostet denn die Krippe? Bei mir war Krippe 450 € halbtags.
Es war doch nur ein Vorschlag
Wir könnten uns ein Au pair auch nicht leisten. 400€ im Monat finde ich schon viel. Kita und vorher Tagesmutter hat uns weniger als 100€ im Monat gekostet.
Ein Au pair brauch doch auch Platz. Meinst du sie soll mal eben ein Schlafzimmer mit Bad anbauen? Ich finde 400 Euro auch viel. Das kommt ja zusätzlich, den Kita Platz hat man ja trotzdem und muss den zahlen. LG
Die haben Bautermine einzuhalten da kann man nicht mal eben weg bleiben wegen etwas Schnupfen beim Kind
Oder der Bau geht nicht voran, weil es von ihm abhängt, dass z.B. der Elektriker weiter machen kann wenn er z.B. Trockenbauer wäre.
Da kann es passieren, dass er seinen Auftrag, wenn er angenommen selbstständig wäre, verliert weil denen das zu blöd ist.
Selbst ohne Selbstständigkeit wird es auf Dauer zu einem Problem für den Bauprozess und damit auch für ihn als Arbeitnehmer wenn der Chef keinen Ersatz schicken kann.
Ich kenne Bau. Aber sie schreibt nichts von selbstständig. Wenn der Mann alleinerziehend wäre müsste er auch daheim bleiben. Oder wenn er EZ nehmen würde. Das Kind hat zwei Eltern. Es geht um längstens 6 Monate. Jeder will gleichberechtigung. Aber bei solch simplen Dingen geht das schon nicht mehr.
Ich würde sagen, der der mehr verdient geht erstmal vor
Wenn du es meinst. Ich meine das in einer Partnerschaft beide gleich berechtigt sind, das bezieht sich eben auch auf die Frage Kinderbetreuung. Und wenn es bei einem von beiden aktuell nicht geht, das zudem auch noch zeitlich begrenzt ist, dann ist halt mal der andere vermehrt in der Pflicht.
Neben dem eigenen Zimmer das sind Aupair beansprucht, saber Nd 400€ Zu wenig gerechnet. 260€ Taschengeld Zuschuss Sprachkurs ÖPNV Kost und Logis Krankenversicherung und andere Versicherungen Unternehmungen ... das summiert sich. Unter 500-600 € kommt man da nicht weg. ICH fand es genial, ich hatte 9 Aupairs; aber Kosten und sonstigen Aufwand sollte man nicht unterschätzen. Und jetzt für die AP: Selbständiger Partner hin oder her: es gilt jetzt für dich die Probezeit zu überstehen. Bisher hast du ihm den Rücken freigehalten, jetzt ist er für 6 Monate dran. Das muss ggf. kommuniziert werden, evtl. Muss er Nachtstunden schieben, aber er wird es überleben. Organisiert Euch ein Netzwerk dass auch mal für 1-4 Tage einspringen kann. Zumindest stundenweise. Das wird schon, ihr investiert im eure Zukunft. Gruß D
400 Euro würde ich auch sehr viel finden. Und Arbeit auf dem Bau ist schon ein Argument, dass es da eben schwieriger wird fern zu bleiben. Ist denn das Unternehmen, wo du jetzt anfängst, ein familienfreundliches Unternehmen? Ich würde vlt erst mal abwarten, ob deine Kleine überhaupt krank wird oder wg schnupfen zu Hause bleiben muss. Vlt hast du Glück. Unser Sohn war bis Anfang des Jahres ständig verrotzt und auch öfter richtig krank. Seit quasi Januar passiert so gut wie gar nix mehr. Sollte es doch dazu kommen, dass du deshalb zu Hause bleiben musst, könntest du vlt. aktiv das Gespräch zu deinem AG suchen? Ihm deine Sorgen mitteilen und dass du den Job unbedingt willst, aber aufgrund von Corona eben eine Ausnahme auch betreffend Kita besteht. Die wissen ja, dass du ein Kind hast. Und auch weiß man, dass da evtl. Fehlzeiten wg. kinderbetreuung anfallen können. Und wenn es ein Bürojob ist, müsste homeoffice doch zur Not möglich sein? Versuch erst mal entspannt dort zu starten und schaue, wie es sich entwickelt. Alles Gute!
Wenn ihr etwas Platz übrig habt, vielleicht eine Leihomi? Entweder über eine Agentur (wir haben z.B. GrannyAupair genutzt, gibt aber einige) oder über die Gemeinde? Du zahlst die Vermittlungsgebühr, hast aber in der Regel verhandelbare sonstige Kosten (z.B. Anreise, aber kein wöchentliches Taschengeld, Versicherung o.ä.) Und du holst dir kein zweites Kind ins Haus, sondern eine verantwortungsvolle Erwachsene.
Ich verstehe deine Sorgen sehr gut. Habe zwar mal gehört, dass das ab September gelockert werden soll (Bayern). Also, dass dann auch Kinder mit Schnupfen wieder gebracht werden dürfen. Aber ob das dann auch passiert, gerade jetzt wo schon die 2. Welle in jeder Manns Munde ist. Weißt du in dem neuen Betrieb mehr Eltern arbeiten? Wenn dem so wäre, dann weiß der AG ja was auf ihn zukommt und wenn du sonst eine gute Arbeit ablieferst, verzeiht er dir das ja evtl. Er hat dich ja nicht wegen deinem guten Aussehen eingestellt, sondern weil du dafür qualifiziert bist. Ich drücke dir die Daumen. P.S. ich weiß nicht ob es schon jemand gesagt hat, aber ich lese gelegentlich etwas von Leih-Omas. Vielleicht wäre das eine Lösung.
Also bei uns gilt reiner Schnupfen zum Glück nicht mehr als Grund, um nicht in die Krippe zu dürfen. Nur bek Husten, Fieber etc. Und das ist ja klar. Da Kigakids ja oft von Oktober bis Ostern Schnupfennasen haben, hab ich mich auch gefragt wie das werden soll. Vielleicht lockern sie das bei euch auch noch. Drücke dir die Daumen! Gibt es vielleicht Omas/Opas, die sonst mal einspringen können? Ansonsten doch mal nach Homeoffice fragen? Dann fällst du nicht ganz aus.
Wir dürfen seit Juli mit Schnupfen bringen, wenn keine weiteren Symptome hinzukommen. Das müssen wir 48 Stunden beobachten und dann eine Erklärung ausfüllen. Aber eben auch diese zwei Tage müssen überbrückt werden. Vielleicht kannst du über den Kinderschutzbund, wellcome o. ä. Hilfe bekommen. Da würde ich mal fragen. Oder wie schon vorgeschlagen nach einer Leihoma suchen, z. B. betreut.de. Vielleicht hast du eine liebe Nachbarin, die bereit ist für die kurze Zeit der Überbrückung einzuspringen?
Ganz ehrlich, das Argument mit deinem Mann zieht nicht. Aber das ist wieder so typisch, dass die Frau die ganze Verantwortung übernimmt. Wenn es hart auf hart kommt, wirst du entscheiden müssen, ob dein Mann zumindest innerhalb deiner Probezeit sich um die Betreuung eures Kindes kümmert, oder ob du am Ende arbeitslos sein möchtest. Mein Arbeitgeber würde dich rauswerfen und einer Freundin ist das auch passiert. Anderes Unternehmen, aber sie hat dort keine zwei Monate gearbeitet. Und das war sogar noch vor Corona... Was macht denn dein Mann, wenn er krank sein sollte?
Super, der Fragestellerin auch gleich noch zusätzlich Panik zu machen. Emphatie 6 setzen! Zur Ausgangsfrage: Ich verstehe Deine Sorge sehr gut aber Angst nützt jetzt nichts. Was hast Du denn von Deinem neuen Arbeitgeber/Chef für einen Eindruck? Die Sorge bei der aktuelle Corona- Situation ist nachvollziehbar und liegt außerhalb Deiner Macht wie bei Millionen Anderen. Vielleicht kannst Du da ein Gespräch suchen und Szenarien ansprechen. Die Situation Deines Mannes verstehe ich auch, allerdings sollte er zumindest im Notfall auch mal ein paar Tage einspringen können. Das würde Dir Sicherheit geben, er soll ja nicht wochenlang ausfallen. Versuch da einen Kompromiss mit ihm auszuhandeln. Als hier bei meinem Mann und mir Stress war haben wir uns auch um Babysitter gekümmert. Das würde ich auch auf jeden Fall machen! Alles Gute...
Na du hast einen netten Arbeitgeber
Ihr wisst doch aber gar nicht, für was für ein "Modell" sie sich als Familie entschieden haben. Wir zB haben uns von Anfang an bewusst für die eher altmodische Linie entschieden. Ich mache den Großteil ET und ich arbeite dann nur teilzeit und übernehme hauptsächlich Haushalt, bringe Muckel morgens zur Kita und hole ihn ab. Was den Kleinen angeht übernimmt mein Partner genau so viel wie ich, sobald er Feierabend hat. Ist unser Sohn jedoch krank, springe ich hauptsächlich ein. Klar, mein Partner auch mal. Aber er ist nunmal Hauptverdiener und muss sich mehr an Termine etc. halten als ich. Es wäre also weitaus schlimmer, wenn er seinen Job verlieren würde, als ich. Was genau der Mann von der AP auf dem Bau macht wissen wir auch nicht. Für sie scheint es aber gegeben zu sein, dass es nicht möglich ist, dass der Mann auf die Kleine regelmäßig aufpasst. Für diese Zwickmühle wollte sie nun also Rat.
Suche jetzt nach einem Babysitter der in so einem Fall einspringen kann oder wie schon vorgeschlagen wurde eine Leihoma. Mache das aber am besten jetzt schon damit ihr diese Person kennenlernen könnt.
Das ist wirklich eine komplizierte Situation. Du hast einige gute Vorschläge bekommen, aber wahrscheinlich gibt es keine perfekte Lösung - sondern ihr müsst euch mehrere Varianten offenhalten um flexibel zu sein. Leihoma / Babysitter sind gute Ideen, aber gerade in der Situation, dass Covid-19 uns alle weiterhin begleiten wird, nicht ideal - es kann wieder zu verstärkten Kontaktbeschränkungen kommen und gerade ältere Menschen werde sich dreimal überlegen ob sie auf ein verschnupftes Kind aufpassen. Homeoffice ist sicher auch eine Option - aber was ist da besser - es gleich anfragen ob es prinzipiell möglich ist? Oder erst wenn kein Weg daran vorbei geht? Beides hat Nachteile. Am besten du versuchst herauszufinden wie es andere Mütter in der Firma handhaben. Und die Betreuung durch den Vater sollte auch kein Tabu sein. Es ist auch sein Kind, und dein Risiko die Arbeit zu verlieren sicher grösser als seins. Da es um eure gemeinsame Existenz geht, sollten hier Prioritäten gesetzt werden. Viel Erfolg!
Danke für eure Ratschläge. Aupair kostenmäßig keine Chance. Klar mein Mann springt ein, aber auch da sind 10/20 Tage schnell um. Leider gibt es dort nicht viele Mütter mit kleinen Kindern. Die großenkommen mit hin. Das geht mit der Kleinen einfach nicht. Nicht wenn ich eingearbeitet werden muss und ich selbst aufpassen muss. Ich muss mal sehen was die da sagen. Die erste Woche hat mein Mann Urlaub, damit mein Start wenigstens glückt