Knopf2016
Guten Morgen, nicht mehr all zu lang und wir sind zu viert. Ich mache mir aktuell Gedanken wie ich meinen 4 Jährigen dann wenn ich stille gut beschäftigt bekomme. Habt ihr Ideen? Ggf. auch Ideen für die kältere Jahreszeit an „Gesellschaftsspielen“? Lotti Karotti, Fische angeln etc. haben wir. Dankeschön schonmal.
4jährige beschäftigen sich doch eigentlich schon gut alleine. (Aus-)Malen, schneiden & kleben, Hörbücher, Puzzle, Bügelperlen hat meine Tochter mit 4 gerne allein gemacht.
Ich weiß jetzt nicht, wie lange das stillen bei dir dauert. Bei mir sind das immer nur so 10 Minuten (klar, am Anfang länger, aber da hatte mein Mann elternzeit, da war das Wurst). Wir haben immer gepuzzelt oder ein Buch gelesen. Teilweise gesungen. Oder ganz banal auf der Couch Autos hin und her geschoben. Sonst versteht mein Sohn (3,5) aber auch, dass er jetzt gerade nicht Mama bekommt, wenn ich gerade die Konzentration brauche, weil meine kleine Tochter wieder die Brust nicht will (wir arbeiten uns gerade in einen nachmittäglichen stillstreik). Dann macht er auch alleine in seinem Spiel weiter.
Mach dir nicht so viele Gedanken. Ich hatte regelrecht Panik vorm Stillen des zweiten Kindes. Meine damals dreijährige war ein richtiger Wirbelwind. Aber, es hat einfach so funktioniert. Die Große hat es genossen, dass sie mir vom Kindergarten erzählen konnte, hat mir lang und breit erklärt was sie gemalt hat.... Es war für uns drei die Zeiten des Tages an denen man runterkommen konnte. Gesellschaftsspiele halte ich für nicht besonders geeignet. Lieber öfter mal ein neues Hörspiel besorgen, das stört das stillende Kind weniger.
Wenn sich das große Kind nicht eh alleine beschäftigt hat, hab ich gerne vorgelesen. Ansonsten hat Kind groß auch gerne Kind klein während dem Stillen gestreichelt bis es eingeschlafen war. Brettspiele etc mochte mein Großer nicht.
Für das Wochenbett solltest du Unterstützung haben. Wenn sich dann das Stillen eingependelt hat, geht es auch ganz gut, älteren Geschwistern Bücher vorzulesen oder zu singen. Hat auch den Vorteil, dass die Kleinsten von Anfang an "in Sprache baden" und eine Vertrautheit zwischen den Kindern entsteht.