Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, Meine kleine ist am 21.3 per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Heute wurde sie gewogen und hat 300gramm 9% ihres Geburtsgewichtes abgenommen, die Hebamme sagte ich habe auch noch keinen Milcheinschuss. Es ist mein erstes Kind und stillen klappt mittelmäßig bei uns aber ich dachte wir wären auf einen guten Weg. Sie schläft auch sehr viel was das stillen schwierig gestaltet. Eigentlich hätten wir morgen nachhause gedurft aber die Hebamme sagte wenn sie nicht zunimmt müssen wir noch bleiben. Ich soll jetzt alle 2 Stunden stillen und mit einer kleinen Flasche zu füttern was auch vorhin toll geklappt hat. Jetzt habe ich versucht zu stillen und es ging garnichts mehr, eine neue Hebamme kam und wollte mir helfen aber war sehr grob und meine kleine war dann völlig fertig und wollte garnicht mehr , daraufhin hat sie auch nur sehr wenig aus der Flasche getrunken. Ich bin so fertig weil ich Angst habe ich mache alles falsch und meine kleine leidet darunter.
Hey, also erstmal herzlichen Glückwunsch! Was das „Problem“ angeht - tieeeef durchatmen. Im Krankenhaus hat das stillen bei mir auch nur Semi geklappt und ich habe dort zugefüttert. Entspannter wurde es, als ich auf dem Zimmer im Bett angelegt habe und nicht im still-/Wickelraum einfach weil die Atmosphäre ruhiger war. Die kleinen merken das ja auch dass es für einen selbst erstmal total merkwürdig und unangenehm ist. Zu Hause kam zwar Milch, aber leider nicht genug so dass der Kleine von 4420 auf 3740 runter gekracht ist. In Absprache mit der Hebamme habe ich zugefüttert und mache das immer noch, für uns beide passt das. Hast du eine Nachsorgehebamme zu Hause? Im Normalfall sind ja 10% weniger als Geburtsgewicht normal und es entscheiden die Ärzte wer geht, nicht die Krankenschwestern.
Sehe ich genauso. Wenn du eine Nachsorgehebamme hast, ganz schnell nach Hause! Dort gaaaaaanz viel Ruhe und Kuscheln (Bonding). Dann kommt bald Milch.
Am Besten wäre es, wenn du Kontakt zu einer Stillberaterin aufnehmen könntest, die im Idealfall noch ins Krankenhaus zu dir kommen könnte. Viele Hebammen sind leider einfach immer noch viel zu schlecht ausgebildet im Hinblick auf das Stillen. Es hilft nur anlegen, anlegen, anlegen und das muss richtig sein. Massiere die Füße deines Babys beim Anlegen, das regt den Saugreflex an und zieh sie dir energisch zur Brust, wenn sie ihren Mund weit geöffnet hat (beim suchen oder Schreien). Die Unterlippe darf nicht eingezogen sein und kann mit dem Finger etwas rausgezogen werden. Du kannst auch im Netz bei LaLecheLiga Kontakt aufbauen, die helfen ehrenamtlich und können dir auf jeden Fall weiterhelfen. :)
Kontaktiere die LaLecheLiga ! Die Stillberaterinnen können kostenlos weiterhelfen ! Und : Kein Stress - alles wird sich einpendeln. Ihr macht das super !
Ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen! Zuhause wird alles entspannter. Mein Kurzer (bald 9 Wochen) hatte im Kkh auch 10% des Geburtsgewichtes abgenommen. Die Schwestern dort haben uns total verrückt gemacht, dann klappt kurzzeitig gar nichts mehr. Zuhause mit meiner Hebamme hat sich alles etwas entspannt, wobei sich die Stillbeziehung tatsächlich erst nach 6 Wochen richtig eingependelt hatte. Es werden immer wieder Phasen kommen, in denen du denkst, du würdest etwas falsch machen, dein Kleines würde nicht richtig trinken oder du hättest keine Milch. Natürlich sollte deine Hebamme oder eine stillberaterin ausschließen, dass dein Kleines tatsächlich Saugprobleme hat, aber in den allermeisten Fällen ist alles in Ordnung und diese Phasen in denen das Baby sich an der Brust „komisch“ verhalten wird (zB tageweise dauerhaft an die Brust will) sind auch ganz normal. Darauf kannst du dich schon mal einstellen :-) das braucht alles Zeit!! Dass du noch keinen Milcheinschuss hast ist auch völlig normal! Der kommt meist erst etwas später, zwischen Tag 3 und 6 nach der Geburt wahrscheinlich. Lass dich nicht verrückt machen, leg dein Baby weiterhin fleißig an so oft es geht und versuch dich zu entspannen, dann läuft die Milch bald! Alles Gute euch :)
Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Vielleicht ist es eine Option für dich mal nach einer elektrischen Milchpumpe zu fragen und dann dir das abpumpen zeigen zu lassen. Durch das abpumpen wird die milchbildung zusätzlich zum stillen angeregt und es kann dann die abgepumpte muttermilch zugefüttert werden. Bei deinem Frauenarzt kannst du dir dann auch ein Rezept für eine milchpumpe ausstellen lassen. Ansonsten gibt es nicht nur Flaschen zum zufüttern sondern auch zb ein brusternährungsset, eine kleine spritze, löffel ... Bei der Flasche kann es halt zur saugverwirrung kommen.
Erstmal Glückwunsch zur Geburt! Und Tief durchatmen. Das wird. Milcheinschuß kann gerade nach dem Kaiserschnitt etwas dauern. Nur die Ruhe. Am besten ab nach Hause und in Ruhe ankommen. Nachsorgehebamme kommt jeden Tag. Gutes Kennenlernen und habe Vertrauen, du machst nichts falsch. Ihr dürft erstmal in der neuen Situation landen.
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! Bei mir ist zwar über 17 Jahre her, aber ich kann mich noch gut an den Anfang erinnern. Auch bei mir wollte es nicht recht klappen. Meine kleine nahm fast 350 Gramm ab, in den ersten 3 Tagen. Da wir aber im Stillfreundlichen Krankenhaus waren, war das kein Problem. Zugefüttert wurde nicht, auch einen Schnuller gab es nicht. Auch gewogen wurde nicht vor oder nach den Mahlzeiten, so nahm man den Müttern den Druck und bei den Kindern kam es nicht zu Saugverwirrungen. Stillhütchen haben mir geholfen am Anfang und ansonsten, anlegen, anlegen, anlegen und vieeeel Ruhe! Hol dir Rat und Unterstützung von Profis. Wie einige schon meinten; viele Hebammen haben leider nicht viel Ahnung oder verstaubte Ansichten. Du packst das schon! Alles gute!
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! :-)) Falls Du länger zufütterst, hab nicht zu viel Angst vor Saugverwirrung! Da wird so vuel drüber geredet. Meine Hebamme meinte, sie habe das in über zwei Jahrzehnten nur 2x erlebt. Die Kinder sind schon schlau. :-) Manche sind zwar so schlau, daß ihnen die Brust zu mühsam wird, wenn es auch Fläschchen gibt... aber saugen können sie ohne Verwirrung. :-) Nur stillen ist aber viel bequemer für Dich. (Ich bin Zwiemilch-Mutter...) Falls Du zufütterst, kannst Du es zB auch per Minischlauch aus der Flasche beim Stillen geben (das Kind saugt es durch den Schlauch an) - so wird die Brust auch beim Zufüttern stimuliert, manche bekommen so doch noch genug Milch. Und laß Dir nicht einreden, zu lange auf einmal zu stillen - kurz und oft stimuliert besser und schont Deine Brustwarzen (ein bißchen). Vor allem aber such Dir Hilfe, wie hier schon geschrieben wurde. Das wird!! Und das allerallerwichtigste: Genieß Eure Zeit. Egal wie es mit dem Stillen wird, Du hast ein wunderbares Kind, das Du kennen- und lieben lernen darfst!! :-)
Liebe Wiettie, lass Dich nicht verunsichern. Es braucht alles seine Zeit. Mein Kleiner hatte auch abgenommen und an Tag 14 hatte er dann sein Geburtsgewicht wieder. Das Stillen hat auch nicht sofort perfekt geklappt. Wichtig ist aber wirklich, dass Du den kleinen Schatz alle 2 Stunden für 10-15 Minuten je Brust anlegst. Am Besten nackt auf Deinen nackten Oberkörper. Das regt die Hormone an und dann wird die Milch schon kommen. Der Magen des Babys ist erst nur so groß wie eine Kirsche, da passen nur wenige ml rein. Am Anfang sind die Brustwarzen noch sehr empfindlich, deshalb lieber öfter und nicht so lange am Stück stillen. Silberhütchen kann ich empfehlen um Entzündungen bzw. Schmerzen vorzubeugen. Ich hatte im KH selbst das Gefühl, dass er zu wenig trinkt aber dort hat man mich beruhigt. Solange Pipi in der Windel landet und dieses nicht dunkelgelb ist passt soweit alles. Ich musste den Kleinen immer ein bisschen kitzeln damit er nicht nach 3 Minuten saugen wieder schläft. Zugefüttert habe ich sehr wenig Flaschennahrung. 1-3 Mal 30-45 ml am Tag. Eigentlich nie mehr als 90 ml. Und nach einer Packung Milchpulver habe ich es nie mehr gebraucht. Seit dem trinkt er nur noch an der Brust und ist jetzt 4 Monate alt. Du wirst das schaffen, lass Dich nicht verrückt machen. Jedes Baby verliert am Anfang Gewicht.
Auch ich möchte dich gerne einmal beruhigen: Du machst gar nichts falsch! Jede Mama und jedes Kind sind anders, aber gemein haben alle, dass sie sich erst einmal aneinander gewöhnen und sich einspielen müssen. Das Personal im Krankenhaus behindert das leider oft. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Bequemlichkeit und Zeitmangel. Es ist eben einfacher, einer Frau die Flasche aufzuschwatzen, als sie geduldig beim Stillen zu begleiten. Zumal es völlig okay und normal ist, wenn Kinder nach der Geburt bis zu 10% abnehmen. Das ist meistens die Zeit, die die Brust braucht, um die reife Frauenmilch zu bilden, von der die Kleinen dann anständig zunehmen. Lass dich von den Krankenschwestern/Hebammen da bloß nicht verrückt machen. Die sind auch nicht immer die super Experten. Dazu einmal eine Anekdote aus meiner Zeit im Krankenhaus: Mein Kleiner hatte leider eine Neugeboreneninfektion, so dass er 7 Tage im Krankenhaus bleiben musste. Ich habe ihn voll gestillt (mit Stillhütchen, weil er ein extrem fliehendes Kinn hatte und meine Brustwarzen nicht richtig rausbekommen sind) und das hat super funktioniert. Selbst auf der Intensiv, wo ich nur zum Stillen geholt wurde. Aber unser Bonding war entsprechend richtig bescheiden gewesen und hat so richtig erst an Tag 4 stattgefunden, als er auf die Säuglingstation verlegt wurde. Wir hatten 24 Stunden kuscheln (und mein Sohn hat es richtig genossen) - und dann hieß es, er muss 24 Stunden unter die Lampe und ich darf ihn nur zum Füttern und Wickeln rausnehmen. Ich habe ihn dann noch einmal gestillt, bevor er unter die Lampe ist - und er hat geschrien wie am Spieß. Für mich war klar, dass es eine Katastrophe für ihn war, da alleine zu liegen, nachdem er endlich Mamas Nähe haben durfte. Die Krankenschwester war aber der felsenfesten Überzeugung, dass er noch Hunger hätte und sie würde ihm jetzt ne Flasche machen. Ich soll mich da auch nicht so anstellen, so schnell würden die Kleinen sich nicht abstillen und Saugverwirrungen wären ja sowieso Unsinn. Während sie die Flasche gemacht hat, hat mein Kleiner wegen des vielen Schreiens dann seine ganze vorherige Mahlzeit erbrochen - kein Wunder, dass er die Flasche dann weggezogen hat wie nichts. Hat die olle Schwester aber natürlich in ihrer Ansicht bestätigt. Die nächsten Mahlzeiten waren richtig bescheiden. Der Kleine hat an beiden Seiten eigentlich immer etwa eine Stunde getrunken - jetzt gerade einmal 20 Minuten, bevor er die Brust verweigert hat; und die Flasche danach dann wieder weggezogen hat wie nichts. Das lag sicher auch daran, dass ich unter Stress stand, weil ich auch ständig gesagt bekommen habe, dass der Kleine nicht so lange von der Lampe weg sein darf; eine Stunde wäre zu lang. Tja, am nächsten Tag kam die Ärztin, weil ich deswegen auch so viel herumgeflennt habe und da stellte sich heraus "Achso, er kommt bereits nur alle 4 Stunden? Ja, dann ist es kein Problem, wenn er fürs Stillen eine Stunde mal nicht unter der Lampe ist". Na herzlichen auch! Ich habe danach drei Tage gebraucht, bis mein Sohn wieder anständig, so wie vorher, an der Brust getrunken hat. Daher: Vertrau lieber auf dich. Du kannst schon innerhalb kürzester Zeit dein Kind besser einschätzen als jedes Plegepersonal. Und wenn dein Baby zufrieden wirkt und immer schön Pipi in den Windeln hat, dann kannst du auch sicher sein, dass es gut gedeiht - Gewichtsabnahme hin oder her. Und wenn du dich mit dem Zufüttern wohlfühlst, ist das auch okay. Wichtig ist, dass du alles mit Ruhe machst, denn Stress ist wirklich nicht förderlich für die Milchbildung. Ich wünsche dir alles Gute. Du bekommst das schon hin :)
Hi, lass dir von deinem Mann ein Malzbier bringen. Das hat bei mir Wunder gewirkt, meine Brüste sind danach dann aufeinmal explodiert. Ansonsten hör auf dein Gefühl, wenn du das Gefühl hast das es funktioniert mach in Ruhe so weiter. Sollte das Stillen nur noch in Stress ausarten und einfach keine Milch kommen, ist es auch keine Schande die Flasche zu geben. Ein Baby ist hart, man muss es sich nicht noch schwerer machen. Ich wünsche euch alles Gute und eine schöne Kennenlernzeit. LG
Erst einmal alles Gute zur Geburt, und jetzt erst einmal tief durchatmen, das kleine ist heute 3 Tage alt, eine anfängliche Gewichtsabnahme ist normal und der Milcheinschuss kommt zwischen Tag 3 bis 5, um die Milchproduktion anzuregen hilft nur anlegen, anlegen und wieder anlegen. Ich empfehle dir mal hier im RUB ins Expertenforum zum Thema stillen zu gehen und dort mit den Stillberaterinnen zu schreiben.