Elternforum Rund ums Baby

Autositz

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QueenDiaz

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Hallo liebe Mama’s Wir haben aktuell den britax Römer autositz für die kleine. Nun ist es aber seit ca zwei Monaten so das sie sich phasenweise extrem dagegen währt in diesen Sitz rein gesetzt zu werden.. manchmal so extrem das wir über eine halbe Stunde brauchen um sie wieder zu beruhigen.. sobald sie drin und angeschnallt wurde, ist es nach einer kurzen Fahrzeit wieder ok. Das einsteigen ins Auto bereitet und jedes Mal extrem viel Druck und ist extrem zeitaufwändig.. Spielzeug was im Auto bleibt klappt nicht mehr und wir haben einiges ausprobiert.. Mir wurde erzählt das die kleine den Sitz eventuell zu einengend finden könnte und sich deswegen unwohl fühlt.. habt ihr eventuell Tipps und Tricks wie ich diese Situation lösen könnte ? Für eine andere Alternative wäre ich sehr sehr dankbar !! Liebe Grüße


Aixoni

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Hey, Wie alt ist das Kind? Welchen Britax Autositz? Babyschale, Reboarder, Vorwärts gerichtet? Wie lange habt ihr den schon? Wie groß und schwer ist das Kind? Sofern das Kind nach hinten schaut, dürfte es irgendwo schon einmal vorwärts gerichtet sitzen? Nach dem ersten Lesen würde ich das "zu eng" unsinnig finden, da das meckern ja kurz nach dem losfahren aufhört. Andersherum ergäbe es für mich eher Sinn. Sofern ihr den Sitz schon länger habt wäre mein erster Tipp, dass es eine Phase ist und sie einfach gerade nicht so Lust auf auto fahren hat. War bei dem sohn einer Freundin mit ca 1,5 Jahren so. Man hätte denken können sie tut ihm Gott weiß was an, wenn er ins Auto musste..


QueenDiaz

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Oh entschuldige Meine Tochter wird Ende März 2 Jahre alt. Der Sitz ist schon seit Monaten nach vorne gerichtet weil sie für ihr Alter zu groß ist und ich das anders herum zu gefährlich fuer ihre Beine/Füße fand. Das ist der Britax Römer Kindersitz Evolva 123 SL SICT um ganz genau zu sein :D Sie ist bei 88 cm und wiegt 13 Kilo. Genau dieses Problem was deine Freundin hatte besteht bei uns auch. Ist echt zum verzweifeln..


zwergchen1984

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Beine/Füße sind bei einem Reborder irrelevant, es ist ein Irrglaube, dass es Kindern wehtut oder unbequem ist. War es anders, als sie noch Rückwärts fuhr? Wie zieht ihr sie an? Trägt sie Winterkleidung im Sitz?


misssilence

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Antwort auf Beitrag von QueenDiaz

Wie annarick sagte, leider die falsche Fahrtrichtung für Sicherheit. Die Beine kriegen keinen Schaden. Vorwärts der Kopf aber schon - mit gebrochenen Beinen kannst du leben, mit gebrochenen Genick nicht. Aber gut, auch vorwärts bietet der Sitz ja eine gewisse Sicherheit. Rückwärts eben nur mehr. Was noch zu Kontroll wäre ggf: Sitzen Schultergurte richtig? Sitzt sie ohne Wintersachen im Sitz? Stört es sie vielleicht, dass sie ihre Beine NICHT mehr ablegen kann? Baumelnde Beine sind extrem unangenehm. Ansonsten kann das eine Phase sein. Unsere Tochter hat das auch seit dem 2. Geburtstag, und es hält nun bereits 4 Monate an. Sitz ist korrekt eingestellt. Sie hasst einfach das Einsteigen - ich vermute, weil fremdbestimmt (Stichwort Autonomiephase). Da hilft nur Zeit einplanen und durchhalten.


misssilence

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Eh, wie zwergchen schrieb, nicht annarick...keine ahnung was ich da gelesen habe


User-1721826469

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Unsere Tochter saß bis 18 Monate in der Babyschale. Beim Kauf des Nachfolgesitzes sagte der Verkäufer, dass sie sogar noch länger darin sitzen könne und im Reboarder die Kinder rückwärts bis 4 Jahre sitzen können, auch mit langen Beinen. Es sei für die Kinder nicht unangenehm, die sitzen dann im Schneidersitz. Gefährlich sie es auch nicht, sondern viel sicherer als vorwärts. Er meinte auch, dass den Kindern oft vorwärts gerichtet die Beine einschlafen würden, weil die Beine ohne Stütze nach unten baumeln würden. Vielleicht stört das deine Tochter? Probiere es vielleicht doch nochmal rückwärts? Sie kann da ja eigentlich auch über die Heckscheibe viel mehr sehen.


Fleurdelys

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Den Beinen passiert da nichts. Rückwärts ist deutlich sicherer! Kann sie sagen, was ihr nicht passt? Meine Tochter wollte ab einem bestimmten Zeitpunkt unbedingt selbst in den Sitz klettern. Wäre das noch eine Möglichkeit?


Liv20

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Das war auch bei uns die Lösung desselben Problems


sunnydani

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Antwort auf Beitrag von QueenDiaz

Kann eine Phase sein, kann alles mögliche sein, aber Tatsache ist, dass Sicherheit im Auto vorgeht und ein kleines Kind nun mal in einem Autositz sitzen muss, ob es will oder nicht. Ich finde auch, dass ein so kleines Kind noch rückwärts gerichtet fahren sollte, aber ja, das entscheidet natürlich ihr selbst als Eltern. Schau dir aber vielleicht noch ein paar Videos an zum Thema Sicherheit bei einem Unfall, wie da die Unterschiede zwischen Reboarder und nach vor gerichtetem Sitz sind. Man hofft zwar immer, dass nichts passiert, aber man weiß es eben vorher nicht und der Kopf des Kindes ist einer gewaltigen Kraft ausgesetzt, bei einer starken Bremsung oder einem Unfall und wird bei einem nach vor gerichteten Sitz von hinten nach vorn und wieder zurückgeschleudert, während er bei einem Reboarder lediglich in den Sitz nach hinten gedrückt wird. Dass Kinder im Alter und der Größenordnung deiner Kleinen schon zu groß für einen Reboarder sind, ist völliger Blödsinn. Dann hattet ihr nur nicht den richtigen Kindersitz. Den Beinen macht das überhaupt nichts, wenn sie etwas länger sind. Kinder winkeln sie sogar von sich aus oft gerne an oder sitzen im Schneidersitz. Mein Kleiner ist jetzt fast 4,5 Jahre alt, 110 cm groß und 15 kg schwer und sitzt immer noch rückwärts gerichtet im Reboarder. Er kann seine Beine auch noch komplett ausstrecken, da der Sitz wirklich geräumig und groß ist, den wir haben. Er geht gut bis Kleidergröße 122/128 und somit teilweise bis 6 Jahre, je nachdem wie groß das Kind dann wirklich ist. Aber für meinen Kleinen wird er sicher noch gut 1-2 Jahre gehen, so wie es derzeit ausschaut. Ich würde in ein Fachgeschäft gehen und mich dort beraten lassen, verschiedene Kindersitze dort ausprobieren, wenn ihr vorhabt einen neuen Kindersitz zu kaufen. Ansonsten muss die Phase vielleicht auch einfach ausgesessen werden und du für dich selbst einfach klar bleiben, dass dein Kind spürt, es ist nun mal wichtig im Kindersitz zu sitzen, wenn man mit dem Auto fährt. Es gibt immerhin Entscheidungen, die man für die Sicherheit und Gesundheit der Kinder als Erwachsener treffen muss, bei denen es keinen Verhandlungsspielraum gibt und da müssen die Kinder und auch wir Eltern dann einfach durch. Spüren Kinder diese klare Haltung, können sie es oft auch schneller akzeptieren. Alles Gute!