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Ab wann vom Papa ins Bett bringen lassen

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Ab wann vom Papa ins Bett bringen lassen

Mondmädchen2

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Hallo, meine Tochter, jetzt 1 Jahr alt, war von Anfang an nachts keine gute Schläferin. Sie schläft seit ihrer Geburt bei mir im Bett (ist auch völlig ok so und darf sie auch so lange machen, bis sie es nicht mehr braucht). Inzwischen schafft sie es schon seit ein paar Monaten, neben mir liegend einzuschlafen (davor hat sie immer nur in meinem Arm geschlafen). Ich bleibe bei ihr, bis sie ruhig schläft, was meistens schon nach ca 10 Minuten der Fall ist. Allerdings wird sie den kompletten Abend, bis ich dann auch ins Bett gehe, alle 20-30 Minuten wach. Erst wenn ich neben ihr im Bett liege, schläft sie ruhig und am Stück. Mittlerweile finde ich das sehr, sehr anstrengend, dass ich so gar keinen „Feierabend“ habe und ich merke, wie mir langsam die Kraft dafür ausgeht. Bei unserer größeren Tochter haben mein Mann und ich uns immer mit dem ins Bett bringen abgewechselt bzw. tun das auch jetzt noch. Da war das aber auch nie ein Problem, dass mein Mann sie bringt. Meine kleine Tochter rastet aber komplett aus, sobald sie merkt, dass ich das Schlafzimmer verlassen und der Papa bei ihr bleibt. Oder wenn sie merkt, der Papa geht mit ihr hoch und ich bleibe unten. Dann schreit sie wie verrückt und steigert sich völlig rein, so dass wir es bisher immer direkt wieder abgebrochen haben. Mein Mama-Herz sagt, ich halte es einfach noch durch, bis sie es besser versteht (nur weiß ich überhaupt nicht, ob sie es jemals in näherer Zukunft besser akzeptieren wird). Mein rationaler Verstand sagt, es ist ihr Papa, der sie bringt. Sie sieht in jeden Tag, er ist seit 4 Monaten im Homeoffice und eigentlich immer für sie präsent. Sie wird nicht allein gelassen, wenn sie schreit, sondern liebevoll vom Papa getröstet und vielleicht müssen wir da alle einfach ein paar Tage durch. Dann hätte ich wenigstens jeden zweiten Abend mal ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Was meint ihr? Würdet ihr das mit einem einjährigen Kind so machen? Oder habt ihr sonst irgendwelche Ideen? Bin echt ein bisschen ratlos und verzweifelt grade...


Mamamaike

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

Hallo, bei uns hat mein Mann meinen Sohn fast fünf Wochen lang ins Bett gebracht, bis sich der Kleine ohne Geschrei und Terror hat hinlegen lassen. Ein täglicher Wechsel hätte ihn verwirrt, darum habe ich erst jeden zweiten Abend übernommen, nachdem sich das Schlafenlegen mit neuem Ritual gefestigt hatte. Seit dem ist Schlafen gehen nur noch ganz selten problematisch. Wir haben das erst durchgezogen, als unser Sohn 16 Monate alt war, weil dann der Punkt erreicht war, dass ich absolut nicht mehr konnte. Beim nächsten Kind werden wir das früher machen. Viele Grüße


Baerchie90

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

Hier klappte es ganz gut, wenn ich weit vor dem Schlafen ging. Also 1 oder 2 Stunden vorher. Dann spielte Papa noch in Ruhe mit dem Kind und ging irgendwann mit ihm zu Bett. So klappte es auch immer ganz gut, wenn eine Oma mal aufpasste. :-)


Sofasessel

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

Ja. Ich würde es machen. Was passiert, wenn Du aus irgendeinem Grund ausfallst und z. B von jetzt auf gleich ins Krankenhaus musst. Dann kommt nämlich alles zusammen. Wir x reden hier ja über den Vater und nicht über den Nachbarn.. Uns war immer wichtig, dass wir beide "gleich viel wert" sind. Ich würde es durchaus probieren und nur, wenn es ganz und gar nicht funktioniert, mit dem Versuch der Umgewöhnung etwas später nochmal beginnen.


SunnyNanni

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

Vielleicht funktioniert eine Übergangsphase. Dass ihr erst mal beide mit ihr geht, aber der Papa direkt bei ihr ist, sie ins Bett bringt und du sozusagen dann neben dem Papa. Dann könntest du anfangen kurz später nachzukommen oder so, damit sie lernt sich auch mit Papa schon zu entspannen.


KnuddelnaseEva

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Antwort auf Beitrag von SunnyNanni

Ich würde es genauso wie SunnyNanni vorschlägt machen für einen sanften Übergang ... so haben wir es im übrigen mit unserer Tochter von Beginn an gemacht! Ich hab zwar auch 11 Monate gestillt, aber ich hab auch zusätzlich abgepumpt, so dass der Papa die Flasche geben konnte. So hat der Papa auch hin und wieder am Wochenende eine Nachtschicht übernommen und ich durfte selige 8 Stunden schlummern so haben wir es auch wieder mit unserer jetzt noch Bauchzwergin vor. Ich finde man muss den Papa von Anfang an in alles mit einbinden! Aber mein Mann wollte das so oder so von Anfang an auch.


Jolina2019

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Antwort auf Beitrag von KnuddelnaseEva

Ich finde dieses indirekte Unterstellen an andere Väter. "sie hätten es nicht gewollt", dreist. Und ob man es schafft neben zwei Kindern zu pumpen sei mal dahin gestellt... Ich hatte die Zeit, die Kraft und die Lust nicht.


JakobsMutti

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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Sehe ich genauso. Der Papa kann und macht hier sonst auch alles, aber Flasche hat mein Sohn nie genommen. So einfach ist das alles nicht immer. Für uns passt es aber wunderbar.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

...streng im Sinne: dann muss sie eben mal ausrasten. Alleine lasst ihr sie ja nicht. Papa übernimmt das trösten und gegebenenfalls festhalten, das sie sich nicht verletzen kann, wenn sie ausrastet. Es muss machbar sein, dass beide Elternteile die Kinder ins Bett bringen kann. Klar gibt es Favoriten, aber dass das Kind ausrastet, wenn Papa mal den Job übernimmt - da würde ich gegensteuern.


Jolina2019

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

Hm, also ICH, spreche jetzt wirklich nur von mir und meiner Meinung. Ich würde es nicht erzwingen, auch wenn es der Papa ist. Papa kann er ja wenn man so will den lieben langen Tag sein, aber wenn das Kind ein Nähebedürfnis zu mir beim Schlafen hat, dann versuche ich es nicht zu ändern und bleibe bei ihr (ist bei uns ähnlich = ich mache Einschlafstillen). Wenn ich merke, sie ist bereit für einen Wechsel dann würde ich das angehen. Muss jeder selbst entscheiden Ich mache "Feierabend" neben ihr. Lese, schau mir Videos/Filme an, quatsche mit meinem Mann, schreibe mit Freunden usw


clover01

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Antwort auf Beitrag von Mondmädchen2

würd vielleicht probieren, dass papa tagsüber mehr zeit mit ihr alleine verbringt und sie beim tagesschlaf mal begleitet... und abends klappts vielleicht besser wenn du vorher auch ein zwei stunden nicht daheim bist, sodass dein mann keinen druck verspürt...einfach immer wieder mal probieren.... mein mann is bei den ersten malen ewig mit dem kinderwagen gefahren oder hat unsren sohn stundenlang getragen bis er eingeschlafen ist... OHNE mein einschlafritual... Papas entwickeln eigenes ritual....