Mitglied inaktiv
... ein interessanter link: http://www.radio-utopie.de/2010/03/29/krieg-auf-falschem-fusse/
ohne Worte, da kann man nur den Kopf schütteln. Was Regierung und die Medien machen. Aber interessanter Link. Werde ihn mir nachher in Ruhe lesen. Hab ihn nur mal überflogen. LG Claudia
Mist, jetzt ist mir mein Posting abhanden gekommen... Passiert mir immer wieder. Also von vorne: Ich finde den Artikel im Ganzen verquer und abstrus, selbst wenn ein kleines "Fünckchen Wahrheit" beinhaltet. Im Einzelnen meine ich - z. B. die "Gewissheit", dass es sich um "Selbstmordattentäterinnen" (?) handelte. Ich habe mich in der Tat auch gefragt, wie man das - zumindest so schnell - bei der Wucht der Explosion herausbekommen konnte. Das wurde ja sehr schnell in den Nachrichten übermittelt. Eine solche Aussage zu einem relativ frühen Zeitpunkt fand ich auch interessant. - Ort der Explosion angeblich nicht in der Ljubjanka-Station, sondern im Übergangsbereich zur Station Ochotnyj Rjad. Da sehe ich nicht das Problem der Falschmeldung. Die Stationen hängen eben zusammen, da ist es Jacke wie Hose, ob der Anschlag nun direkt im Bahnsteigbereich oder im sonstigen Metro-Bereich stattgefunden hat. Die Gänge sind morgens zur Rush-Hour sowieso so proppenvoll, man schiebt sich durch. Ganz egal wo unter der Erde, mit einem Anschlag in der Metro ist Moskau an seiner empfindlichsten Stelle getroffen. - Nächster Punkt: Die Züge fuhren wieder, auch relativ bald nach den Explosionen. Auch dies eine Frage, die ich mir stellte. Aber: Was bleibt einer Stadt wie Moskau übrig? Mehr als 12 Millionen befinden sich täglich in dieser Stadt, viele Durchreisende. Ohne Metro ginge nichts. Bzw. selbst mit Metro hat die Stadt täglich ein Verkehrschaos zu bewältigen. Es sind einfach andere Verhältnisse als hier bei uns, im kleinen, überschaubaren Deutschland. - Tschetschenien: Ob es wirklich Tschetschenen waren? Oder andere Kaukasier, Islamisten, oder ...? Klar, es liegt nahe, im Kaukasus schwelen etliche ungelöste Konflikte. Dennoch finde ich es zu einfach und auch ein wenig gefährlich, sich auf einen Gegner einzuschießen, bis es endgültig bewiesen ist. Im Übrigen gibt es seit Jahrzehnten - und damals war in der "UdSSR" die Welt ja noch in Ordnung, waren alle "Brüder" - Vorbehalte gegenüber den "cernye", den "Schwarzen" (bezogen auf die schwarzen Haare, dunklen Augen und dunkleren Teint). So sind z. B. die ganzen Märkte (insb. Obst und Gemüse das von dort stammt) von Kaukasiern und Mittelasiaten dominiert, was nicht immer gerne gesehen wird. Die Vorurteile haben sich bis heute gehalten. Was meinst Du zu dem Artikel, Claudi? Du hattest Dich ja nicht dazu geäußert. *neugierigfrag* LG Schlaflos
ich finde den artikel insofern interessant, weil er - wie du schon geschrieben hast - einige dinge beinhaltet, die in den gängigen medien nicht erwähnt oder hinterfragt werden. ob alles, was dort steht, der wahrheit entspricht, lasse ich dahingestellt sein. mir ging es darum, zum nachdenken anzuregen. denn putin verhält sich komplett genau so wie georgie bush bei 9/11: wir hauen da jetzt voll rein! das ist das motto. gerade das thema "es waren frauen" (deren gesichter völlig unverletzt waren... ein wunder!) fand ich ja schon fast makaber. es ist schon ein unterschied, ob eine bombe direkt in einem u-bahnhof (an bahnsteigen) hochgeht oder in einem tunnel ZWISCHEN zwei stationen. der artikel ist etwas wirr, das ist richtig. aber ein paar punkte sind äußerst interessant und bringen mich zum grübeln (darüber, für wie blöd die medien die "masse" halten) claudia
Ich habe den Artikel auch in Ruhe durch gelesen und gebe euch völlig recht. Es ist echt in vielen Dingen Makaber. Und sorry ich kann mir kaum vorstellen, dass man die Gesichter der Frauen noch erkennen kann. Wenn es überhaupt Frauen waren. Immer dieses Vertuschen. Warum sagen sie nicht offen und ehrlich, was genau passiert ist. Ehrlich gesagt, die Sache stinkt zum Himmel. LG Claudia
Nur zur Erläuterung, da Du vermutlich die örtlichen Gegebenheiten nicht kennst. In dem Artikel hieß es: "sondern auf dem Weg zwischen den Stationen Lubjanka und Okhotny Ryad. Opfer auf dem Bahnsteig von Lubjanka wären demnach unmöglich." Damit ist NICHT ein Tunnel ZWISCHEN zwei Stationen gemeint, wie Du dies interpretierst (was ja nicht schlimm ist). Die Moskauer Metro ist, insbesondere im Innenstadtbereich, wo sich die Station Ljubjanka befindet, unterirdisch ein einziges Labyrinth. An manchen Knoten treffen zwei, drei Stationen zusammen, die durch endlose Gänge, Brücken etc. miteinander verbunden sind. Gerade diese Mehrfachstationen sind in den Morgen- und Abendstunden so voll, dass man mitunter nur schrittweise und an den Rolltreppen mit viel Körperkontakt weiterkommt. Von daher ist es tatsächlich fast egal, ob ein Sprengsatz auf dem Bahnsteig direkt oder im "Labyrinth" (auf dem Übergang = perechod) gezündet wird - die Folgen werden sich kaum unterscheiden. LG Schlaflos
Die letzten 10 Beiträge
- Kanadas Premier Carney in Davos beim World Economic Forum
- Mal was Positives - Nordlichter
- Wie geht wohl die Schlacht um Grönland aus?
- Mal wieder nix los am Wochenende !
- Weiter, immer Weiter
- Sexualisierte Gewalt durch KI
- Angriff auf Venezuela und Anne Applebaum
- Shiffrin nur ZWEITE im Damenslalom ?
- Eure Streusalzvorräte ?
- Frohes neues Jahr