Mitglied inaktiv
Aus aktuellem Diskussionsanlass mit meinem Mann Frage an euch..... Klar auf dem Friedhof. Aber wie läuft da das Drumrum ab??
es gibt trotzdem priester/pfarrer, die einen dann doch bestatten. könnte sein, daß die dann eine etwas längere anreise haben. es gibt auch freikirchliche priester/pastore, wie auch immer, die nicht nur ausgetretene, sondern auch andere religionen bestatten. lg m
Bei den nicht-kirchlichen Bestattungen, bei denen ich dabei war, kam kein Pfarrer o. Priester! Die Kapelle wurde nat. auch genutzt aber die Trauerrede hielt ein Redner vom Bestattungsunternehmen. Mit dem bespricht man vorher alles genauso wie mit einem Pfarrer. Welche Musik, wer was sagt etcpp. Ansonsten läuft es so ab, wie man das will. LG Jana
als mein vater beerdigt wurde, ok? und da KAM ein priester von einer freikirchlichen gemeinde. LGM
Ok, angenommen
Es las sich nur so "verallgemeinernd", verstehste?
Also scheint es ganz unterschiedlich zu sein, ist ja eigentlich immer so!
Wer es genau wissen will, wird um eine Nachfrage nicht herum kommen.
Kleiner Tipp: Wem es um die eigene Beerdigung geht, der sollte möglichst VORHER anfragen!
LG Jana
klar, kein problem :)
Das hängt letztendlich wohl davon ab, was die Angehörigen des Verstorbenen wünschen bzw. was dieser sich gewünscht hat/hätte. Häufig wird der Verstorbene, sofern seine nahe Angehörigen noch der Kirche angehören oder nahe stehen wohl ein Begräbnis ähnlich einem christlichen Begräbnis erhalten. Die Verwandten müssen dann einen Priester finden der bereit ist den Trauergottesdienst abzuhalten und den Sarg zum Grab zu begleiten etc. Man kann aber auch eine weltliche Bestattung wählen. Da hält dann entweder ein professioneller Trauerredner oder vielleicht auch ein Freund/Angehöriger eine Rede am Grab oder in den Räumen des Friedhofs, es kann Musik gespielt werden oder sonst ein feierlicher Rahmen geschaffen. Im Anschluss wird der Sarg zum Grab geleitet und dort wird vielleicht noch mal Musik gespielt oder eine Rede gehalten. M.W. sind die Verstorbenen bzw. Angehörigen bei Gestaltung einer solchen Trauerfeier recht frei, solange nicht die öffentliche Ordnung gestört wird oder vielleicht auch der gute Geschmack verletzt wird. Mittlerweile haben sich die Beerdigungsinstitute mW durchaus auf die Organisation derartiger Trauerfeiern eingestellt, so dass man als Angehöriger nicht allein vor dieser Aufgabe steht. Aber, es macht sicher Sinn sich einmal Gedanken zu machen, wie man sich seine Beerdigung vorstellt, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist und darüber mit seinen Angehörigen zu sprechen oder das vielleicht auch schriftlich festzuhalten.
Hallo! ich war, vor etwa 10 Jahren auf einer "solchen" Beerdigung.....:-( es war schrecklich!!! der Sarg war schon im Grab und die Freunde und Angehörigen standen hilflos und sprachlos am Grab...und NIEMAND wusste, was man machen sollte....:-( lg, Andrea ps. ABER!!!!! wenn man einen "guten" Bestatter hat, kann dies auch anders sein! unser Nachbarsbub wurde auch NICHT kirchlich bestattet! und das Begräbnis war sehr, sehr "würdevoll" !!!!!! "schöner" hätte ein Pfarrer nicht sprechen können....!
Ich habe mal letztens bei irgendso einer Ratesendung gesehen, dass als Kandidat so ein Typ dabei war, der erzählt hat, das er als Stundetn gemacht Trauerreden gehalten hätte, um sich etwas dazuzuverdienen. Er hätte halt angeboten bei Beerdigungen von Leuten zu reden (obwohl er die Leute nichht kannte), die nicht meht in der Kirche waren. Was ich nicht gut fand, ist, dass er sich witzig gemacht hat über diese Leute (also, nicht bei den Trauerreden, sondern da im Fernsehen) und darüber, was man nicht alles tut, um etwas Geld zu verdienen. Also, ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht. Allerdings glaube ich kaum, dass ein Priester kommen wird, weil die ja eh schon so viel zu tun haben und ob die da noch einfach so mal kommen, glaube ich nicht. Aber wahrscheinlich wäre, dass dem Toten ja eh nicht wichtig. Gruß Mariakat
nennt man die "freie" redner die beerdigungen in der ehem. ddr bei oma und opa waren schöner wie mit einer pfarrer gesprochen....wirklich. was komisch war die verabschiedung vom urneninhalt. kleiner raum - in nem fenster stand die urne und es lief ein text ab.......gruselig. beide wurden auf der großen grünen wiese beerdigt. sie wollten immer dass estwas buntes da steht. meine ungetaufte freundin aus tchechien wurde vom evangelischen pfarrer beerdigt, weils der familie ihr wunsch war. geht wohl alles. gruss
Es gibt extra Prediger, die die Rede halten. So einen hatten wir bei der beerdigung meiner Mutter. Si ewar zwar nicht aus der Kirche ausgetreten, aber hatte ihre eigenen Ansichten zu dieser Institution und so wollten wir keinen kirchlichen Pfarrer o.ä. Bei meinem Vater war es so, dass er schon vor 1000 Jahren aus der Kirche ausgetreten war. bei seiner Trauerfeier sprachen aber eh offizielle Personen, wie z.B. der Landrat etc. Das ganze war sehr feierlich. Und bei seiner Urnenbeisetzung waren wir im kleinsten familien-und Freundeskreis, da brauchte es keinen "Redner". Grüßle Silvia
meine schwester hat nach dem tod meiner mutter den katholischen pfarrer ihrer gemeinde gebeten, die rede zu halten. meine mutter war schon jahrelang ausgetreten. was er gesagt hat, habe ich nicht wirklich mitbekommen.
Hi, mir wurde kürzlich von einem Richter (der sollte es doch wissen, nehme ich `mal an) gesagt, dass ein aus der Kirche ausgetretener Verstorbener das Recht darauf hätte, mit einem Pfarrer seiner Ausgangskonfession bestattet zu werden. Begründung: Der Austritt aus der Kirche mache ja nicht die dereinst erfolgte Taufe zunichte, d.h. jeder, der jemals getauft wurde, habe auch das Recht darauf mit sämtlichen religiösen Riten bestattet zu werden. LG Fiammetta