Elternforum Aktuell

wie kann man das auf Dauer aushalten.....

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wir wohnen nun in einer Übergangswohnung...83qm...von ca.160qm....mpfff Unser Haus ist noch besetzt,d.h. die ehemaligen Eigentümer wohnen da noch weil sich deren Umbau verzögert hat,und wir unsere Wohnung gekündigt hatten,und bereits Nachmiter auf der Matte standen. Jedenfalls haben wir das was man dringend braucht hier,der rest steht schon im Haus im Keller... Hier wohnen wir ziehmlich eng...nur ein Kinderzimmer,nur ein Fernsehanschluss,vorher hatte jeder sein eigenes Zimmer und jeder ein Fernseher..aber so aufeinander...ahhhh...wie machen das Familien die so eng wohnen auf Dauer??? Wir werden hier 4 Monate aushalten müssen,in einem Haus mit noch 5 Mietparteien.Regeln,Regeln,Regeln...da darf man Wäsche aufhängen...da muß man Teppen putzen...da muß Ruhe im Haus sein..da darf der Hund nicht lang laufen wegen Blumen pinkeln..da dies..da das..wie kann man in so einem Haus auf Dauer wohnen??? Mit Kindern ist doch da der Ärger vorprogrammiert oder? Bis jetzt ist noch alles Friede...Freude...Eierkuchen,ich hoffe das bleibt so die paar Wochen. Das ich mir sowas antun mußte ahhhhh


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...sieh es Positiv, Ihr seit nur vorübergehend da. Mach das Beste draus Für uns wäre das auch nix...wir sind froh unser eigenen 4 Wände zu haben...da hat man ja fast Narrenfreiheit


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wie wär es mal mit einen Blick in ein Obdachlosen- oder Asylantenheim, wo Familien mit 5 Kindern in 1-2 Zimmern gehalten werden, sich Dusche, WC und Küche mit 40 anderen Leuten teilen müssen und die Kakerlaken durchs Bett krabbeln? Nicht unüblich in Deutschland!!!! Wer sowas erlebt oder gesehen hat setzt seine Vorstellungen tiefer .....


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Hallo, ich weiß ja nicht, wieviele Personen ihr seit? Wir haben bis vor einer Woche dauerhaft auf 85qm gewohnt und das mit 3 Kindern. Es geht alles -- völlig problemlos. Und sieh es positiv: Für Euch ist es vorrübergehend --- für viele ist es dauerhafte Realität! LG Kerstin


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ich finde dein posting reichlich anmaßend. es gibt genügend menschen, die froh wären, 83qm zu haben. zu wievielt seid ihr? zu viert? warum habt ihr nicht was übergangsgrößeres genommen? 5 mietparteien, das ist ja gar nichts und wenn mehrere menschen zusammen in einem haus leben, geht es nicht ohne regeln. hunde würde ich als vermieter gar nicht gestatten. wir wohnen übrigens so eng aufeinander und halten es gut aus.


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sehe es genauso.


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Hätt ICH das geschrieben (und ich war schon kurz davor), hätte sie sich wieder bei angeblich genau so von mir angemachten ausgeheult. Will ich den Leuten ja auch nicht immer zumuten LG, alex


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mit 3 Personen. Ich weiß ja nicht , wie viele ihr seid. Wozu braucht denn jeder einen eigenen Fernseher ? In einem Haus muss man sich außerhalb der 4 Wände an die "Nachbarschaftsregeln" halten und hat viel mehr soziale Kontrolle. Und ich finde, Hundebesitzer halten sich oft viel zu wenig an Regeln. Hmmm...ich habe immer mit vielen Parteien in einem Haus gewohnt und es wird bei unserer Eigentumswohnung auch so sein, deshalb kann ich dich echt nicht so richtig verstehen...


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Hölle!!!!! Drama!!!! Katastrophe!!!!!


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muss man sich noch einigen. Auf WAS eigentlich ? Außer sonntags abends zum Tatort hab ich ohne Fernseher kein Problem.


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du tust mir wirklich leid. was für eine zumutung.


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83 qm, es gibt familien, die träumen davon. ein fernseher, schande aber auch. wir haben auch nur einen und was soll ich sagen: wir leben noch. regeln gibts auch in einem eigenheim. putzt du da nie deine treppe? find dein posting etwas anmaßend und daneben. sowas sollte man mit humor nehmen.


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wir sind 4 Personen wohnen auf 89qm haben EINEN Fernseher weil ich finde das reicht- man muss lernen sich abzusprechen und aufeinenader zu hören - das geht doch gar nicht wenn alles für sich in die Glotze gaffen und somit gar kein Gespräch mehr zustande kommt. 5 Mietparteien ist doch wenig - es gibt die Hochhäuser mit 300 und mehr Mietparteien und da sind die Regeln richtig heavy - war mal bei bekannten mit Mittagsruhe- keine Arbeiten am WE absolute ruhe ab ich glaube es war 21 Uhr usw. Ne Ne dann doch lieber 5 Mietparteien mit denen man sich absprechen kann. Hin und wieder sind wir sogar zu 8. + Hund in unserer Wohnung und das klappt auch wunderbar. Gruß Birgit


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wenn man unter borniertheit mit der bildersuche googlet, findet man dein antlitz als ersten treffer...


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dass ihr als Familie mal wieder näher zusammenfindet, euch aushalten könnt und wieder ohne Fernsehberieselung was miteinander anfangen lernt. Irgendwie erschreckt mich dein Post, und dies net allein aufgrund der gewissen Überheblichkeit welche da raussticht.. lg, zarabina


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Was für eine Zumutung, Du Arme.... *ironieoff* ((Heul doch))


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Maximum


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hier wird ja immer gemeckert...die einen kriegen auf den Deckel weil sie sich hier freuen ein schickes Auto zu fahren...die anderen eben weil sie sich leisten können etwas großzügiger als viele andere zu wohnen.Aber dafür gehen wir beide auch arbeiten und ja,ich bin es nicht gewohnt auf so engen Raum zu wohnen,wer es so mag bitteschön,wer es nicht mag muß seinen allerwertesten bewegen und dann kann man was daran ändern.Aber wenn ich gewollt was dafür tue um im H4 zu bleiben...bitteschön...dann nicht neidisch sein auf andere die für euch arbeiten gehen,seid froh das es die noch gibt Und ja wir genießen es das jeder sein Programm sehen kann...jedenfalls bald wieder. Und wenn ich Dumm wäre so wie es Wilmalein beschreibt,hätte ich längst meinen Nick geändert um mich erstmal zu verstecken,aber das habe ich nicht nötig und bin auch noch nie hier gesperrt worden von der Redaktion.Ich würde mich schämen mit anderen Nick mich hier wieder einzumogeln...das hatte nämlich seine Gründe...also wer hier so dumm ist ,diese Frage stellt sich nicht...aber wo ist das Gegenstück zu Wilma..die fehlt ja noch hier in der Runde...


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aha, in die richtung sollte das posting also gehen. wenn du dich darüber profilierst und das für dein seelenheil brauchst, bitte, dann tue das. ich wünsche dir, dass es für dich auch so weiter geht, der fall wäre tief und hart. im übrigen: ich arbeite auch und bewege meinen hintern aber mir ist ein fernseher und gemeinsames fernsehen oder spielen lieber als getrennter fernsehkonsum.


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Und bist dann beleidigt wenn nicht genügend Kopfstreichler kommen. Von diesen Wohnverhältnissen träumen andere Familien. Das solltest Du Dir mal zu Gemüte führen. Dann sind diese "schrecklichen Verhältnisse" vielleicht besser zu ertragen. Also auch von mir, sorry, kein sonder eher


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Äh, sag mal geht´s noch? ".Aber wenn ich gewollt was dafür tue um im H4 zu bleiben...bitteschön...dann nicht neidisch sein auf andere die für euch arbeiten gehen,seid froh das es die noch gibt" Was ist Dir denn über die Leber gelaufen? Wo war hier Neid zu lesen? Tausende Menschen leben mit 4-5 Pers. auf weniger als 83 qm und das ist schon großzügig. Du halt nicht. Schön für Dich, daß ihr es euch leisten könnt, aber nicht jeder der hier antwortet ist H4ler. Gruß M.


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kannst du deinen gehobenen wohnstil nun denn auch noch halten, wenn sich dein gatte lieber mal in einer kleinen wohnung aufhält, sprich BEI jemandem, der in einer wohung wohnt?


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wir bewohnen über 200 m2 und ich kann es mir leisten NICHT arbeiten zu müssen! Mein Haus, mein Auto, meine Familie sorry, konnt ich mir grad nicht verkneifen z.


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Der Ton macht die Musik. Schau dir noch mal dein Ursprungsbetreff u. Den Inhalt an an. Man könnte auf die Idee kommen, du empfindest deine derzeitige Situation als menschenunwürdig.


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aber nach deinem weiteren Posting, tja was soll man da noch sagen. Klar ist es schwierig von 160 qm plötzlich nur noch die Hälfte zu haben. Und es ist auch sicherlich schwer für die kinder, erstmal keinen eigenen fernseh mehr zu haben. Wir leben auf ca 140 qm, und manchmal denke ich mir ein weiteres Zimmer wäre von Vorteil. Aber es ist ja nur übergangsmäßig bei euch. Also kein grund zum Verzweifeln. Und ich glaube das keine der personen die dir geantwortet haben, leben von Hartz 4. Und selbst wenn, dann haben dir diese menschen ja nur deutlich gemacht , das andere ihr leben lang auf so engem Raum leben müssen. Ich möchte mir nicht vorstellen, was ich in einer großstadt wie München bekommen würde, für das geld was wir zur Verfügung haben. Ich glaube 2 zimmer im letzten Loch, das wäre dann unseres


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bis münchen sieht doch maximum gar nicht...... maximum ist das ortsende, darüber hinaus scheint es nicht zu gehen.


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Also ich find jedenfalls das 2. Posting ist ne Unverschämtheit....


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wie wäre es, wenn du erstmal tief Luft holst und reflektierst wie und was Du selbst geschrieben hast? Daß das Jammern auf arg hohem Niveau ist, dürfte Dir doch auch klar werden. Daß es immer wen gibt, dem es besser oder schlechter geht, weiß auch jeder, aber was Du als Ist-Zustand beschreibst und beklagst ist in Deutschland Normalität, hat nun auch nix mit Hartz4 zu tun, sondern so leben völlig "normale" Familien, das nun als grausamen Zustand anzusehen ist schon sehr abgehoben, vorallem wenn man bedenkt, daß es wahrlich schlimmere Zustände auch hierzulande gibt, da muß man gar nicht mit den Finger ins Ausland zeigen, sondern nur um die Ecke gucken. Meistens hat ein kleiner harter Fall (und ganz ehrlich, ich finde Deinen "Fall" noch recht weich) in der Tat seine Vorteile, um Leben aus anderer Perspektive kennenzulernen und schätzen zu lernen was man hat. Und das ist ja nicht einmal ein nicht abzusehender Dauerzustand, sondern befristet und Du weißt, es ändert sich bald.... Andere, die hier lesen und schreiben wären vermutlich froh um einen solchen Zustand, da lebt es sich nämlich noch beengter. Vorallem ist Dein Posting gleichzeitig voller Vorurteile, Du erwartest quasi das Schlimmste, Ärger hier und Ärger dort. Warum nicht einfach abwarten, bevor Du den Ärger heraufprophezeihst? Vielleicht lernst Du ein paar nette Leute kennen, Deine zukünftige beste Freundin oder ein liebe Oma, die gerne mal mit Deinen Kids spielt, oder einen netten Herren, der Deine Wäsche ins Haus trägt.... LG Nina


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wenn ich mir die sendung auf Vox anschau. 2 Zimmer in einer großstadt, kosten da locker mal 900 euro. Ich mein das zahlen wir hier als Kredit für ein ganzes haus mit 230 qm. Und wohnungen mit 4 zimmer ca 90 qm bekommt man für 500- 600 euro


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du mußt selbst im umland für 3 zimmer mindestens mit 1000€ warm rechnen, 4 zimmer sind unter 1200€ praktisch nicht zu haben und dann haben sie macken ( hab mir letztens eine angeschaut, da gab es sone dachschrägen, da hättest du im 4.zimmer nichts stellen können und nur kriechen...). 1400/1500€ wär normal. häuser in deiner größe bei uns ums eck 2500€ KALT!!!


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" die anderen eben weil sie sich leisten können etwas großzügiger als viele andere zu wohnen.Aber dafür gehen wir beide auch arbeiten und ja,ich bin es nicht gewohnt auf so engen Raum zu wohnen " Und was bezweckst mit dieser Zurschaustellung deiner Lebensumstände? Doch nur die Abwertung der Lebensumstände Anderer. -> Mieser Charakter, null Punkte. Bescheidenheit ist eine Tugend, die auch Wohlhabenden gut zu Gesicht steht. " Und ja wir genießen es das jeder sein Programm sehen kann" Klar, das ist ja auch das Wichtigste im Leben. Dass jeder sein eigenes Programm sehen kann.


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vermietet. 3 1/2 zimmer 90 qm 350 kalt Das Landleben


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für 350€ kriegst du hier vielleicht ein zimmer in einer wg so maximal 20qm.....


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...das geht dann schon eher in Richtung 500 Euro aufwärts.


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da sind es dann 10 qm für 350 kalt.


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...die Zweitwohnung im Glockenbachviertel. Die hat sie natürlich aus Taktgründen verschwiegen.


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"nur ein Kinderzimmer,nur ein Fernsehanschluss,vorher hatte jeder sein eigenes Zimmer und jeder ein Fernseher" Das ist ja nun wirklich der Gipfel der Zumutung. Du solltest die Hausbesetzer auf Schmerzensgeld verklagen.


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Vor allem dieses rumhacken auf Menschen die H4 beziehen. Es gibt sicher genug,die sich drauf ausruhen,ABER es gibt auch genug,die arbeiten gehen und so wenig verdienen,das sie trotzdem noch H4 beantragen müssen.Das finden diese Menschen sicher auch doof,aber ich finde deine Aussagen sehr grenzwertig! Carina


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Wir wohnen zu zweit (mein Sohn und ich) auf 65 qm und sind mehr als zufrieden. Ich hab schon enger gelebt und auch das war nicht wild. Ich lebe in einem 8 Parteienhaus und alle sind lieb und nett und man kann sich unterhalten und leiht sich mal ein Ei oder so. Ich mag das Leben so. lg Carina


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meine Güte, sind manche Menschen überheblich (Ausgangspostig und 2.Posting von Maximum ) wir habe auch ein großes haus, jeder sein eigenes Zimmer, viel Platz, ABER mir ist schon klar, das es meine Familie und ich gut getroffen habe.. Mein Mann geht nur arbeite, ich kann mich ganz um Familie, Garten und Haus kümmern.. Man muß doch auch über seinen Tellerrand hinaussehen können.. was wäre denn, wenn wir das Haus nicht mehr halten können (Arbeitslos o.ä) dann müßte ich auch das Beste daraus machen.. sollstest du viell mal drüber nachdenken. sei froh und dankbar dafür was du hast, und was Du deinen Kindern bieten kannst.. ABER anders, geht es genauso.. viell nicht so "bequem" aber es geht sicher.. Gruß Sumse


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dein posting ist an maximaler dummheit nicht zu überbieten und ich bin echt sprachlos. du weisst, der ton macht die musik, aber mit deinem 2. posting hast du den vogel abgeschossen. ich würde mich an deiner stelle mal entschuldigen gehen.................... wenn der verlust der restlichen fernseher postwüdig ist, dann kann ich mir euer familienleben sehr rege vorstellen.


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also wenn die Not so groß ist, könnte man natürlich auch für jedes kind einen Fernseher (sind ja vorhanden) auf einen Tisch stellen mit DVD-Player oder Antenne, am besten so Rücken an Rücken, damit die Kids auch nicht auf die Idee kommen miteinander zu spielen...ist natürlich nur ne Notlösung, weil es ja nur noch ein Kinderzimmer gibt....


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@+sumsebine+ Dein Posting finde ich gut. So was nenne ich mal ne sachliche Meinung. @die, die direkt wieder losballer: Maximums zweites Posting war wohl wirklich etwas daneben. Aber es wird ja hier direkt wieder rumgehackt. Und jeder sollte sich an seine eigene NAse packen. Denn zu fragen was wäre wenn der Gatte mal in eine andere Wohnung geht, sprich eine Geliebte hat und ob man dann auch alleine den Lebensstandard halten könnte finde ich genauso unverschämt. Wenn man die gleiche Schublade aufzieht, ist man bestimmt nicht besser.


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Tja..besonders durchdacht war dein Post jetzt wirklich nicht, aber ich kann zumindest verstehen was du meinst, wenn du es auch absolut unglücklich ausgedrückt hast. Wir wohnen auch auf über 200 qm mit 3 Kindern, großes huas und großer Garten. Wir haben uns mit jeder Wohnung..mit jedem haus nach dem Umzug immer verbessert. Ein Rückschritt ist da natürlich schwierig wenn man den Platz gewohnt ist. Wir haben uns übrigens bewußt dazu entschieden aufs Land zu ziehen und nicht in die Stadt..hier bekommt man eben mehr für sein geld. jeder der in Munich-City wohnt braucht sich also nicht über die hohen Mietpreise beschweren..es hat euch keiner gezwungen dort zu leben. Aber eines wollte ich dennoch noch erwähnen. ich weiß, dass es uns gutgeht und darüber bin ich auch sehr froh und dankbar. Eine kleiner Wohnung wäre jetzt zwar nicht unbedingt toll, aber auch kein drama. Im übrigen haben wir auf unseren 200 irgendwas Quadratmetern genau einen uralten Röhrenfernseher, der hoffentlich bald den Geist aufgibt:) Im Traum würde mir nicht einfallen den Kids ne Glotze ins Zimmer zu stellen. Die sollen abends lesen , lernen oder sich eben langweilen:) mein Wort zum Dienstag! Lg reni


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......Mensch du hast sorgen. Sei froh, dass du eine Wohnung hast. Manche Menschen wünschen sie könnten sich eine Wohnung leisten. Und ihr habt jetzt beide noch Arbeit, es kann sich aber noch ändern. Und ich kann dir sagen, man kann auch in beengte Wohnung gut leben. Ich habe damals mit meine Eltern mit 5 Personen in einer 80 qm Wohnung gelebt. Und es ging super. Und heute lebe ich auch in keine grosse Wohnung. Wir leben auf 96 qm Haus mit 6 Personen. Und es klappt super. Es kommt drauf an, wie das Familienleben gestaltet wird. Und wir haben nur 2 Fernsehgeräte. Und um ehrlich zu sein, die sind kaum an. LG Claudia


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seid ihr aus eurer Luxusresidenz denn überhaupt ausgezogen? In welch eine Villa zieht ihr ein? So, und jetzt sage ich dir mal etwas : 160qm ist auch nur die Größe eines Standardhauses. Statistisch bewohnt jeder Bürger ca. 40 qm. Da seid ihr mit euren 160 qm( 2 Kinder vorausgesetzt mittendrin). Da aber auch alleinstehende Personen in normalen Wohnungen und Rentnerehepaare, deren Kinder schon ausgezogen sind, in ihren fast leerstehenden Häusern, zu dieser Statistik zählen, sieht die Wirklichkeit anders aus. 83 qm entspricht der deutschen Normalfamilie ( war auch mal im Fernsehen, Fernsehen interessiert dich doch besonders). Auch das Wohnen in einem Mehrfamilienhaus entspricht der deutschen Normalfamilie. Was Du derzeit machst, ist erlebte deutsche Realität. Alles ganz normal also. Die Infrastruktur in Mehrfamilienhaussiedlungen ist meist sogar besser als in Einfamilienhaussiedlungen.Spielplätze, Parks, Bolzplätze, Kioske, Bäckereien, etc. Ich weiß, wovon ich rede : Alltags wohne ich auch in einem Haus, dem Deinen ähnlicher Größe. Oftmals ist es mir sogar zu klein und mir fehlen mind. 2 Zimmer! Aber: die Ferien verbringe ich oft in einer 45qm (nur 1winziges Kinderzimmer ) Wohnung in einem Hochhaus. Und ich fühle mich da unglaublich wohl - alleine schon die Aussicht vom Balkon..... Es ist ein anderes, ein engeres (nicht nur im wohnlichem, sondern auch übertragenem Sinne) Zusammenleben. Ich würde es da auch länger aushalten. Übrigens war Euer Hauskauf dann ja wohl auch sehr schlecht geplant. Zahlen die ehemaligen Eigentümer euch wenigstens die Miete? Übrigens, der Spruch des Tages: wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden...... Deine Postings lesen sich recht überheblich...... Vielleicht ziehen die Exeigentümer ja nie aus, ihr habt das Haus an der Backe (ohne davon zu profitieren) und findet euch dadurch auf Dauer in einer richtig kleinen Wohnung wieder, weil ihr es euch nicht mehr anders leisten könnt. Soll alles schon vorgekommen sein...... Trotzdem alles Gute, genieß die Zeit in der Wohnung - das Haus macht mehr Arbeit wauwi


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mußte bei deinem Teil des Postings mit dem Urlaub direkt an uns denken.. wenn wir im Urlaub sind, haben wir schon seit Jahren eine kleine viell. 50cm² große Wohnung in einem großen Hauskomplex.. und wie du schon sagtst, es ist toll. ein ganz anderes engeres Zusammenleben, das aber auch funzioniert.. Ich (und meine Familie auch) genießen das..


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Ja, bei uns ist es auch ein großer Komlex. Eine Bausünde aus den 70ern, die aber durchaus, zumindest für mich, ihren ästhetischen Reiz hat. Ich fühle mich da wirklich wohl. So ein Haus hat ja auch Vorteile : X man kann andere besuchen, ohne nass zu werden X Müllschlucker im Hausflur X man sieht ständig neue Leute X man sieht Leute, die man kennt X die Aussicht vom Balkon, nicht nur auf die Landschaft, sondern auf den Weg, sprich "Leute gucken " x und, wie gesagt, das enge Zusammenleben X jeder ist für jeden direkt erreichbar, schont die Stimme..... Nachteile: X der langsame Aufzug das ist aber auch der einzige Nachteil und für Maximums 5 Parteienhaus nicht relevant


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wir waren auch schon mit vier Kindern in der Wohnung. Es geht alles!!!! wauwi


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wie bei uns.. ist ja lustig.. kann alles unterstreichen...ABER bei uns im Wohnkomplex ist auch noch ein SUPERMARKT.. was sagst du jetzt ?!?


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Zum Supermarkt muss ich 100 Meter durch die frische Luft...... Dafür können meine Kinder aber in der gleichen Entfernung überdacht spielen...... Bäh......... wauwi


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naja, man kann sich natürlich auch alles schönreden. Der, der es sich leisten kann, würde nie in so einem Haus leben. Der, der es sich nicht leisten kann arrangiert sich damit und ist damit zufrieden, denn es gibt immer etwas schlimmeres. Der Mensch passt sich halt an und ist gut so. Aber das was Du da schreibst ist so ähnlich wie: Ich fühle mich mit meinen 150 kg Körpergewicht total wohl. Ich will es nicht anders. Bei den meisten stimmt es einfach nicht. Weil man halt nicht in der Lage ist es zu ändern, arrangiert man sich damit...... Meine Meinung. Habe beides erlebt, habe auch mal von Sozialhilfe leben müssen. habe mir mein Reich so schnuckelig wie möglich gemacht. Hab mich auch wohl gefühlt, es war halt mein Reich. Jetzt wohne ich in einem Haus mit Garten und genieße es! letztendlich geht es sicherlich Maximum auch darum, dass es auch nach einer gewissen Zeit nervig ist, dass man nicht alle Sachen bei sich hat. Wenn Sachen eingelagert sind und man nur das nötigste davon in der Wohnung hat. Man fühlt sich nicht zu Hause und verschönert es auch nicht, weil es ja eh nur für den Übergang ist. Sicherlich spielte auch die Angst eine Rolle, ob der Übergang so reibungslos klappt und man nicht plötzlich mit Kind und Kegel auf der Straße steht. Auc hwenn es vielen viel schlechter in Deutschland geht, ist es in dem Moment trotzdem ein Päcken, welches getragen werden muss. Wie schon oben mal geschreiben ist das 2. Posting sicherlich nicht nett und sollte nicht sein, aber nett ist auch nicht, nur zu antworten: na habt ihr aber scheiße geplant, oder selbst Schuld dass ihr in München wohnt. Albern auch immer wieder Anspielungen wegen der Fernseher. Wir haben vier davon und gucken noch zusammen. Oder auch mal nicht. Kommt ja auch immer auf das alter des Kindes an. Pubertierende Kinder wollen einfach auch mal in Ruhe im Zimmer gammeln und Chillen


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Also wir haben es jahrelang gut ausgehalten auf ca. 80 qm als Familie in einem Mehrfamilienhaus. Mit den Nachbarn haben wir uns gut verstanden und die Kinder haben zusammen gespielt. Bei der durchaus beachtlichen Miete war es auch nicht verkehrt, dass wir beide arbeiten; dafür war es halt auch mitten in der (Groß-)stadt und so abwechslungsreich dort, dass wir mit einem Fernseher hinkommen... Und wir mögen uns halt ;-), deswegen finde ich es nicht schlimm, wenn sich nicht jeder in sein eigenes Zimmer vor seinen eigenen Fernseher separieren kann. LG Kristina


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das erste Posting ist schon fragwürdig... aber dieser Satz hier : "wer es so mag bitteschön,wer es nicht mag muß seinen allerwertesten bewegen und dann kann man was daran ändern.Aber wenn ich gewollt was dafür tue um im H4 zu bleiben...bitteschön...dann nicht neidisch sein auf andere die für euch arbeiten gehen,seid froh das es die noch gibt" der ist schlicht zum Kotzen, den Menschen gegenüber und stell Dir vor, es gibt Menschen da verdienen beide und die legen keinen Wert auf 160 oder 240 qm. Wohnfläche oder das eigene Haus. Selbst so zu schreiben und dann persönlich werden oder den Rest als neidische Sozialschmarotzder abzustempeln, das zeugt zumindest davon das ihr vom Geld her viel könnt, vom Geist her aber arme Leuchten seid.


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Hm, nun gut, ich weiß nicht, wie viele Personen diese "Notunterkunft" bewohnen, aber ich denke, auf 83qm kann man es sich doch auch dann ganz gemütlich machen, wenn man vorher in anderen Verhältnissen gewohnt hat, oder? Ich würde das beste daraus machen, es als "großes abendteuer" sehen sehen und den Kids auch so verkaufen und finde die Größe alles andere als eine Zumutung. Wir sind vor einem Jahr von unserer Wohnung (zwar nicht so klein, ab er eben eine Wohnung) in ein recht großes Haus gezogen (brauchen den Platz für die Arbeit). Klar ist es nett, viel Platzangebot zu haben. Es macht aber auch bedeutend mehr Arbeit, verursacht Kosten, frisst Zeit etc. Ich kenne allerdings auch die Situation, wenn der gesammelte Hausstand verpackt im keller steht und man improvisieren muss. Nun, auch das kann eine lustige Erfahrung sein. Übrigens hatten wir bis vor kurzem einen ur-uralten Röhrenfernseher von meiner verstorbenen Oma hier stehen. Uns zwar im Elternschlafzimmer, nicht im Wohnzimmer. Den haben wir inzwischen ausgetauscht und nun steht ein TV im Wohnzimmer, aber geschaut wird nur selten. Ich sehe maximal den Tatort, wobei der dann meist aus der ARD-Mediathek kommt und auf meinem Rechner läuft, da ich sonntags ganz gern noch eine Runde arbeite am Abend. Ansonsten sehe ich meine US-Serien auf Englisch, genau wie mein Mann, und die Jungs mal eine DVD. Wir sehen uns dank der beruflichen Situation nur an den Wochenenden und kämen nie auf die Idee, die wertvolle Zeit vorm TV zu verbringen und schon gar nicht jeder alleine auf dem Zimmer. Vom Ton besonders des zweiten Postings mal ganz abgesehen - das wurde ja schon ausreichend erwähnt - finde ich hier eher Kommentare blöd wie "Wir haben ein Haus, aber ich Glückliche muss nicht arbeiten" oder "Hab ich es gut, mein Mann verdient alleine und zahlt das Haus ab". Für mich wäre es eine Strafe, finanziell von einem Mann abhängig zu sein, kein eigenes Geld zu verdienen und keinen eigenen Bereich außerhalb der Familie/des Hauses zu haben (Hobby zähle ich nicht dazu, das hat man als Berufstätige auch). Was daran also toll sein soll, erschließt sich mir nicht. Auch frage ich mich, was frau mal in dem großen Haus alleine macht, wenn die Kinder älter sind. Bei uns arbeiten übrigens beide in etwa gleich viel, wobei sich das in arbeitsintensiven Phasen verschieben kann. Neben dem Haus müssen wir eine Zweitwohnung am Arbeitsort meines Mannes unterhalten. Das bekommt man zwar von der Steuer wieder, muss aber auch erstmal ausgelegt werden, und lustig finde ich das meist eher nicht. Wenn wir ihn dort besuchen, halten wir es prima auf viel weniger qm aus und es ist immer ein großer Spaß LG terkey


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aber schon wieder auf die Diskussion berufstätige Mutter gegen Hausfrau hinaus. So wie du es vielleicht nicht ertragen kannst, vom Mann abhängig zu sein ( ich empfinde mich nicht als abhängig, nur weil er das Geld für UNS verdient. Einer muss es ja tun und zwar am besten der, der es am besten kann), so empfinden andere es als Zumutung, wenn sie durch beiderseitige Beruftätigkeit kein geregeltes Familienleben hätten. Ich zumindest freue mich, wenn ich meinen Mann jeden Tag sehe...... Für meine Selbstbestätigung brauche ich keinen Job. Meine Hobbys übe ich gerne aus - würde ich arbeiten, hätte ich keine Zeit dafür..... Es kann jeder leben, wie er mag - aber spar Dir Deine Überheblichkeit gegen uns Hausfrauen, die ist nicht angebracht. Es könnten durchaus Frauen darunter sein, die über Deinem Niveau liegen (menschlich sowieso) wauwi


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Hallo, überheblich finde ich mich nicht, weil ich der Meinung bin, dass nicht in die Ernährerfalle zu tappen eine gute Idee ist und (finanzielle) Unabhängigkeit sowieso. Unser Familienleben ist sogar sehr geregelt. Wir machen beide eine Vier-Tage-Woche und haben in der regel Freitag bis Sonntag, also drei volle Tage komplett für unsere Familie. dadurch, dass wir beide selbständig sind, können wir uns auch Auszeiten nehmen, wenn wir es möchten, um etwas besonderes mit der Familie zu unternehmen. Unter'm Strich kommt dabei mehr gut nutzbar Zeit heraus, als wenn z.B. mein Mann die Kids nur abends kurz vor dem Schlafengehen sehen würde. Bei dir klingt es ein wenig so, als würdest du dir selbst weniger zutrauen als deinem Partner "Einer muss es ja tun und zwar am besten der, der es am besten kann". Wieso sollte mein Mann das besser können als ich? Bzw. wieso sollten meine Qualifikationen schlechter sein als seine? Ich bin in meinem Job genauso gut wie er in seinem. LG terkeytt


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wundervoll.


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Wenn du es als Falle ansiehst, dann bitte.....Ich sehe es anders, ich genieße mein Leben und auch und besonders den Fakt, dass ich nicht arbeiten MUSS. Ich kümmere mich gerne selber um meine Kinder und ich gehe meinen Hobbys (für dich mögen Hobbys zwar nichts eigenes sein, mich erfüllen sie durchaus - was für ein Glück, ich habe etwas, was ich machen kann, wenn die Kinder aus dem Haus sind; was machst Du, wenn Du in Rente bist? Ach so, Du willst ewig arbeiten, weil es so erfüllend ist....?) gerne tagsüber nach. Was meinen von Dir kritisierten Satz angeht: ich formuliere um: Einer muss es ja tun, und zwar am besten der, der es am liebsten macht. Entspricht noch eher der Wahrheit....... ICH würde keine Wochenendbeziehung führen wollen, auch nicht zu den von Dir umschriebenen Konditionen. Für eine absehbare begrenzte Zeit mag das noch angehen, aber nicht als Dauerzustand. Wir wären uns zu wichtig dazu. Wir waren uns zu wichtig dazu. Deshalb habe ich damals aus eigener Entscheidung aufgehört zu arbeiten und es noch keinen Tag bereut. Klar hätte ich wieder anfangen können, aber wozu? Mir geht es gut und ich führe ein abwechslungsreiches selbstbestimmtes Leben. Aber es ist Dein Lebensmodell der berufstätigen Frau in der Wochenendbeziehung und es steht Dir mit allen möglichen Vor- und Nachteilen zu. Und genauso gibt es mein,dem Deinen gleichberechtigtes, Lebensmodell Hausfrau, und auch das steht mir mit allen Vor- und Nachteilen zu, ohne dass sich jemand anmaßt, es unsachlich (Ernährerfalle) zu kritisieren. wauwi


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Nur ganz kurz, weil ich zur Arbeit muss: - arbeite die meiste Zeit von zu Hause aus, habe nur überschaubar viele(wenige) externe Termine - Kindergarten und Schule sind 100m entfernt - Tagesmutter ist eine sehr gute Freundin von mir, die Jungs werden größtenteils bei uns zu Hause betreut (während ich oben arbeite) - ich arbeite oft an den Abend noch mal, wenn die Kids im Bett sind. So habe ich tagsüber auch Zeit - habe zahlreiche Hobbies, z.B. Sport, Reisen, Dokus drehen, Haustiere, Freunde, denne ich sehr regelmäßig nachgehe - Mein Mann und ich sind schon viele, viele Jahre zusammen (waren es schon in der Schule) und planen dieses Modell nicht als Dauerlösung. Seit 15 Monaten läuft es sehr gut, auch wenn es mitunter wirklich ganz schön viel ist, da liegst du natürlich richtig. Aber wir waren uns so wichtig, dass wir beide etwas dafür getan haben, die Träume des anderen zu erfüllen


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und mein Traum war es eben, NICHT arbeiten zu müssen. So lebst Du Deinen Traum, so lebe ich meinen Traum. Wäre doch schlimm, wenn alle Menschen die gleichen Gedanken und Ideen hätten.... Aber zwei Fragen noch : X Habt ihr schon mal zusammengelebt? X Wie schaffst Du es zeitlich mit Kindern und Arbeit Deinen Hobbys regelmäßig nachzugehen? Stelle mir das eher schwierig vor, obwohl, deine Hobbys sind ja eher zeitlich flexibel ohne feste Termine. Das geht dann ja schon..... Bleiben ja eigentlich nur Sport und die Tiere, die fest eingeplant sein müssen. wauwi


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standardfrage: was machst du, wenn dein mann in 5 jahren einen anderen traum träumt, als dir den nonworkingdream zu ermöglichen, wauwi? ( bevor du mich anschießt, ich arbeite 25h und das seit fast 15 jahren, würde gerne mehr, weil ich mich unterfordert fühle, kann mich damit aber auch selbst ernähren. wenn meine kinder aus dem haus sind, gehe ich den hobbies nach, die ich wegen der kinder mal eben kurz vernachlässige )


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Hi, suchst Du Dir dann einen neuen Financier? LG Fiammetta


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fiammetta, daran habe ich auch gedacht, aber der treusorgende traumerfüller von heute wird eine gute witwenrente hinterlassen und/oder ein paar lebensversicherungen, deswegen habe ich das mal ausgeklammert..... ansonsten: gimme five.


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Hi, für die fette Witwenrente hat er meistens noch nicht lange genug gearbeitet und die Lebensversicherungen gehen erst einmal für die Schulden drauf. Bleibt also nicht viel übrig und v.a. nicht genug, um das arrogante Getue auf Dauer aufrecht erhalten zu können. Man stelle sich außerdem folgendes Szenario vor: Wenn der Gatterich am Ende überlebt und zum Pflegefall wird, dann schaut`s noch düsterer aus. Die ausgehaltene Gattin an sich hat dann nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird er ins Heim abgeschoben, sonntags noch eine Zeitlang für eine halbe Stunde mitleidig im chicen Kostüm besucht (Soll keiner sagen, man kümmere sich nicht!) und dann folgt die Scheidung, da ein neuer Ernährer winkt. Hat nur dummerweise so einen ganz schalen Nachgeschmack. Oder: Sie wacht auf und bewegt ihrer Bobbers selbst - für`s Leben, die Schulden, die Kinder, den Haushalt, den Gatten. Da bleibt dann nicht einmal mehr Zeit für den Fiseur... Mit den "wichtigen" Dingen im Leben ist dann Sense. Das wäre allerdings WAHRE Liebe und die bewahrheitet sich immer dann, wenn das Geld ausbleibt und die ECHTE Arbeit "Huhu!" schreit. LG Fiammetta


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Irgendwie sehe ich es aber auch als "Ernährer-Falle"... *grübel* Mir ist es immer extrem wichtig, im Fall der Fälle meine Kinder und mich auch alleine versorgen zu können, egal, ob mein Mann krankheitsbedingt ausfällt, Todesfall, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Unfall oder sonstige Katastrophe. Ja, ich genieße es schon, wenn ich es mir jetzt - dank meinem "Ernährer" ;-) - leisten kann, derzeit nur Teilzeit zu arbeiten, das ist schon eine Annehmlichkeit (bzw. dass ich derzeit aus finanziellen Gründen eben nicht arbeiten MUSS, sondern freiwillig arbeiten KANN). Aber für mich wäre es undenkbar, den Kontakt zu meinem Beruf komplett zu verlieren und, wie gesagt, im Fall der Fälle mittel- und hilflos dazustehen. Ich habe schon innerlich damit zu knabbern gehabt, als ich nach dem dritten Geburtstag meines Jüngsten (bzw. eigentlich nach seinem vierten Geburtstag) weiterhin Teilzeit gearbeitet habe und wusste - pro Kind werden mir nur drei Jahre bei den Pensionsberechnung angerechnet, und ab jetzt mache ich durch die Teilzeit "Verluste"... und meine eigene Altersversorgung ist mir auch extrem wichtig! Mir ist es halt auch einfach wichtig, dass ich immer freiwillig bei meinem Mann bleibe, und nicht "zwangsweise" aus finanziellen Zwängen. So nach dem Motto - ich habe die Option, gehen zu können, wenn ich will, aber ich will halt nicht! :-) Mein Mann würde das anders sehen, ihn würde es nicht stören, wenn ich komplett zu Hause bliebe, eben weil er genug verdient, aber da er weiß, dass ich dann unglücklich wäre - unterstützt er mich fleißig und ermöglicht mir so im Prinzip erst die Vereinbarkeit von "Kindern" und "Karriere". Andererseits gefällt ihm schon die Sicherheit - sollte er mal seinen Job verlieren, haben wir immer noch meine Arbeit und wären immer noch gut versorgt. :-) Ein Dasein als "Hausfrau und Mutter" ist gut und schön, und ich kenne auch genügend Frauen, für die es passt und die ihr Leben lang damit glücklich geworden sind. Aber manchmal denke ich schon - wir leben nicht mehr in den 50er Jahren, eine Scheidung ist "leichter" geworden, und "den sicheren Job auf Lebenszeit", so wie früher, gibt es oft nicht mehr. Und da finde ich es schon wichtig, sich auch und gerade als "Hausfrau und Mutter" zumindest in gewissem Rahmen auf eigene Beine zu stellen.


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na aber die echte arbeit war im lebenstraum ja nicht vorgesehen diese diskussion hatte ich mit reni und lena schon diverse male, es wird antworten geben, die die lady ins rechte licht rücken, irgendwo sind da sparkonten, versicherungen, schulden gibt es natürlich keine.....


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Hi, genau so ist es. Ich bin ja schon froh, wenn Frau Gattin einen Tag in der Woche arbeiten geht - das fördert die Bodenhaftung ungemein (und so manches andere auch noch). Und nein, mach Dir da keine Illusionen: Ich komme den ganzen Tag über mit unzähligen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung etc. zusammen und ich kann Dir nur eines sagen: Diese ewigen Hausfrauen WAREN glücklich - in den 50er und 60er Jahren, in denen ein großer Teil der Frauen mit weniger Kindern, mehr Haushaltshelferlein genauso daheim bleiben konnte wie die Schwester, die Schwägerin und die Nachbarin. Die Zeiten haben sich aber gewaltig geändert und der finanziell potente Gatte verschafft der Frau Gemahlin keine Bewunderung von außen mehr, die muss sie sich schon selbst erARBEITEN. Glücklich sind die Damen nicht wirklich, selbst wenn sie es sich auf die Stirn tackern. Entweder flüchten sie sich in Krankheiten oder ins Dekorative - in beiden Fällen hilft die Pharmaindustrie nur zu gerne. Wären sie wirklich glücklich damit, dann würden sie ihre Töchter dazu anhalten, dass sie denselben Weg in die ewige Abhängigkeit und das ewige Anhängseltum gehen - tun sie aber nicht. Lieber drillen sie sie so lange, bis sie einen ordentlichen Schulabschluss, nach Möglichkeit ein Studium ("Ganz die Mama, wenn sie denn hätte studieren wollen!") und einen gut bezahlten Job erreichen. So ein Zufall aber auch ... Das alleine fast alles zusammen. Ich muss jetzt wieder an die Arbeit. LG Fiammetta


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Hallo, ja klar, den den erwähnten zahlreichen gemeinsamen Jahren haben wir die überwiegende Zeit zusammengelebt. Wie gesagt, die Sache mit der Auswärtsarbeit läuft seit 15 Monaten. Eigentlich waren auch nur sechs Monate angedacht, aber da das Projekt gut läuft und spannend ist, haben wir gemeinsam entschieden, es zu verlängern. Mein Mann hat dort eine kleinere Wohnung (aber so groß, dass für uns Platz ist, wenn wir dort sind), sein Hausstand ist aber hier. Wir hatten den Vertrag für dieses Haus gerade unterschrieben, als das Angebot kam. Es ist nicht so, dass unsere Jungs dauerhaft und von Anfang an ohne Papa waren. (Wobei ich das generell nicht problematisch finde, getrennte Eltern bekommen es schließlich auch hin). Als der Kleine kam, ist auch mein Mann zu Hause geblieben, da ich aufgrund eines neuen Jobs recht schnell wieder einsteigen musste. Ja, es bleibt viel an mir hängen, was Alltagsentscheidungen etc. betrifft. Termine unter der Woche muss ich alleine wahrnehmen, spontane Entscheidungen meist allein treffen. Jetzt gerade war ich nach einer Knie-OP ziemlich hilflos, weil ich nicht laufen konnte, und mein Mann konnte nicht dauernd hier sein. In der Regel geht das ganz gut, aber gerade eben nicht. Da hab ich wieder gesehen, dass sich Netzwerken lohnt und wie gut mein Freundeskreis greift, wenn mal was ist. Einer hat gekocht, der Nächste eingekauft, der Andere mich zum Arzt gefahren etc. Meine Hobbys sind mir als Ausgleich schon sehr wichtig. Zum Sport gehe ich z.B. vormittags, wenn die Kids nicht da sind. Da ich als Selbständige zeitlich relativ flexibel bin, kann ich das oft einrichten. Mein Fitnessstudio hat 24 Stunden am Tag geöffnet (nicht McFit). Auf Dreh bin ich, wenn es sich anbietet. Meist sind es Langzeit-Dokus mit konkreten Anlässen. Das lege ich so, dass mein Mann was mit den Jungs unternimmt. An Tieren haben wir zwei Katzen und zwei Aquarien (Kugelfisch und Zwerggarnelen). Die Kids binde ich in das Versorgen der Tiere ein. LG terkey


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auf welches Euer Antihausfrauenpostings ich antworten soll. Gut, schreibe ich hier weiter. Was wäre wenn, ja, was wäre wenn er beruflich kürzer treten möchte und unsere Familie und meine Nichtberufstätigkeit nicht mehr finanzieren könnte. Derzeit halte ich es zwar für ausgeschlossen, da auch er der Ansicht ist, dass Kinder von ihren Eltern betreut werden sollten, aber wer weiß.... Ja, dann müsste man sich ein neues Modell überlegen. Sparsamer sein, weniger Urlaub machen, evtl. auf Hobbys verzichten und ja, ich würde mir eine Arbeit suchen. Warum denn nicht ? Was wäre wenn .... man weiß nie, was das Leben so bringt, was ich aber weiß, ist, dass ich schon lange stressfrei mein Leben genießen konnte und die Möglichkeit hatte, die Kinder nach meinen Vorstellungen zu erziehen. Warum sollte ich jetzt auf mein Hausfrauendasein verzichten? Weil andere, fremde Leute nicht in der Lage sind ein geordnetes Leben zu führen (Trennungen etc.) soll ich um meine Zukunft paniken und arbeiten, anstatt das zu tun, was mein Mann und ich für das Richtige halten? Natürlich kann er krank werden, das wäre tragisch, aber dazu hat man ja geheiratet- in Gesundheit und in Krankheit......es gibt immer eine Möglichkeit zurecht zu kommen. Es kann ihm Schlimmeres passieren, das wäre noch tragischer. Ich wäre hilflos und würde mich alleine fühlen. Geld wäre das letzte, um das ich mir dann Sorgen machen würde. Ich weiß auch gar nicht, wo Ihr Euer Wissen über Hausfrauen her habt. Ich kenne keine, die sich so, wie von Euch beschrieben, verhält. Zuviel Groschenromane gelesen, zuviel Fernsehen geschaut? Dafür kenne ich ausreichend berufstätige Mütter, die sich so verhalten, wie es dem Klischee entspricht...... wauwi


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findest du, daß das die gestellten fragen beantwortet??? was würdest du denn arbeiten, was euch ansatzweise ernähren kann? 10 jahre aus einem ungeliebten job heraus? er könnte dich einfach verlassen. aber das passiert auch nur den anderen, ne?


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Aus finanziellen Gründen bei einem Mann bleiben zu müssen, war auch immer mein persönliches Horroszenario. Ich sah mich vor mir, wie ich im Mini-Van zum Supermarkt fahre, um Schweinehälften im Sonderangebot kaufe, die ich dann einfriere, und wie ich mit teigigen Armen Hemden bügle, während mein Egon auf dem Sofa eine Rothaarige vernascht. Und ich muss wegschauen, im nicht das Haus und Hof und das Zuhause von Schakkeline und Leon-Cedic zu verlieren und nach dem Trennungsunterhalt 45jährigen ohne was dazustehen. Das ist jetzt extrem überspitzt formuliert. Ich vertraue meinem Mann und bin mir relativ sicher, dass er jeden potenten Rechner einer drallen Blondine vorziehen würde. Aber weiß ich, ob er nächste Woche in eine Lebenskrise stolpert, sich ein Moped kauft und mir sagt, dass sei ja alles ganz nett gewesen, aber nun wäre es mal Zeit für was neues? Klar, im Moment hat er das Glück, in der richtigen Branche und dann noch in der richtigen Sparte zu arbeiten. Wie sieht das in fünf, zehn, fünfzehn Jahren aus? Wozu hab ich mein Studium, die viele Arbeit nebenher etc. die ganzen Jahre gemacht? Und ganz ehrlich: Selbst wenn ich z.B. nach der mittleren Reife eine normale Ausbildung gemacht hätte, wäre ich es mir trotzdem Wert, meine Frau zu stehen. Ich habe großen Respekt vor dem, was (Haus)Frauen leisten. Aber es erschreckt mich schon, wie Familienmodelle, die noch aus sogar sehr düsteren Zeiten stammen, so völlig selbstverständlich weitergeführt werden. Auch wenn es DER Traum ist, nicht erwerbstätig sein zu müssen - was ich schade finde - so halte ich es heute für ziemlich riskant, sich auf dem Gatterich auszuruhen. Denn es trifft halt nicht immer nur die Anderen.


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10, sondern fast 20 Jahre aus dem ursprünglichen Job raus..... nicht aus dem ungeliebtem Job raus, sondern aus einem nicht notwendigen.... als ich vor einigen Jahren mal die spontane Idee hatte, arbeiten zu wollen, war es kein Problem eine Stelle zu kriegen. Warum sollte es jetzt eines sein? Warum sollte er mich verlassen? Nur, weil Ihr Euren Männern nicht voll vertraut, heißt das doch nicht, dass keine Frau Ihrem Mann trauen kann. Und wenn doch? Würden wir auch nicht verhungern. Warum gönnt Ihr anderen Frauen kein stressfreies sorgenloses Leben? Ach ja, irgendwer schrieb noch, dass gerade Hausfrauen so besessen danach sind, dass Ihre Töchter gut ausgebildet werden. Ja, natürlich - ist so, denn nur so haben sie die Freiheit sich zu entscheiden, wie sie leben wollen...... wauwi


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"Warum sollte er mich verlassen? Nur, weil Ihr Euren Männern nicht voll vertraut, heißt das doch nicht, dass keine Frau Ihrem Mann trauen kann." Du hast also eine Garantie? Damit wärst Du die erste und einzige Frau der Welt mit Männergarantie! "Ach ja, irgendwer schrieb noch, dass gerade Hausfrauen so besessen danach sind, dass Ihre Töchter gut ausgebildet werden. Ja, natürlich - ist so, denn nur so haben sie die Freiheit sich zu entscheiden, wie sie leben wollen......" Arbeitende Mütter denken demnach nicht weiter? "als ich vor einigen Jahren mal die spontane Idee hatte, arbeiten zu wollen, war es kein Problem eine Stelle zu kriegen. Warum sollte es jetzt eines sein?" Weil die Welt sich weiterdreht und der Arbeitsmarkt sich verändert, auf Mütter warten noch dazu weniger Arbeitgeber als auf Kinderlose! wobei der Satz nun eh schon ein Fußtritt gegen alle Alleinerziehenden, warum auch immer, ist, was hast Du Dir bloß bei diesem Satz gedacht? "Weil andere, fremde Leute nicht in der Lage sind ein geordnetes Leben zu führen (Trennungen etc.)"


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hast Du die Postings zuvor nicht gelesen, denn die von Dir zitierten Sätze waren Antworten auf Vorwürfe/Fragen in diesen. Du hast sie jetzt bewußt? aus dem Zusammenhang gerissen. Frech ist das, unverschämt und unsachlich. Ist das nötig? Habe ich Wunde Stellen getroffen, dass Du so reagierst? Naiv? Im Gegenteil - ich weiß nur, was ich an meinem Mann habe. Garantie? Vielleicht kommt es immer darauf an, wie man selber aufgewachsen ist. Wir kommen beide aus intakten Familien. Da fällt der Glaube an eine lebenslange Beziehung wahrscheinlich leichter. Tut mir leid, wenn es bei Euch nicht so ist. Übrigens wird nur jede dritte Ehe geschieden, die Statistik steht also auf meiner Seite...... wauwi


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Frech ist es andere vorzuwerfen, sie wären nicht in der Lage eine Beziehung zu führen und daher auch demensprechend leben müssen, und genau das hast Du getan, dafür muß ich jetzt auch nicht zitieren, das kann ich auch zusammenfassend sagen, und genau das ist auch anmaßend. Ob Dein Mann auch weiß, ob oder was an Dir hat??? DAS kann ich nicht beurteilen, aber Du auch nicht 100%-ig, und das ist nunmal ebenso fakt! Öhm, ich bin nicht geschieden, hab mit meinem Gatten 4 Kinder und meine Eltern sind 38 Jahre verheiratet und trotzdem teile ich Deine Auffassung nicht! NUR jede 3. Ehe geschieden, NUR??? Und wieviele sind nicht geschieden aber doch kaputt??? Wieviele von den Betroffenen haben auch mal an ihren Partner geglaubt??? Menschen verändern sich auch, was 10 Jahre gut harmoniert kann trotzdem irgendwann zerbrechen...


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Na ja, der Ausdruck "Antihausfrauenpostings" finde ich ja schon etwas unglücklich... Aber vielleicht ist das jetzt auch der Kernsatz der Diskussion: "Mein Mann und ich sind beide der Ansicht, dass Kinder von ihren Eltern betreut werden sollten." Manche sagen es sogar ganz überspitzt: Wenn man seine Kinder nicht selbst betreuen will, soll man sich besser erst gar keine anschaffen! (Wobei das natürlich gemeinhin nur für die Mütter gilt, nicht für die Väter...) Viele Menschen sind, auch heute noch, der Meinung, Kinder gehören wenigstens bis zum 3. Geburtstag ausschließlich von der Mutter betreut, am besten noch mindestens in der Grundschule, besser noch länger. Schließlich muss Mama ja die lieben Kleinen brav von der Schule abholen oder wenigstens zu Hause mit dem warmen Mittag warten, dann gemeinsam die Hausaufgabben machen, die Kinder zum Sport und zur Musikschule oder zu den Freunden kutschieren,... ich weiß nicht, ist das wirklich so unbedingt erstrebenswert? Ich habe bei meinen Kindern jedenfalls das Gefühl, sie profitieren durchaus von der "Fremdbetreuung", und so genießen wir die gemeinsame Zeit dann durchaus bewusst. Und ich finde nicht, dass ich mir "besser keine Kinder angeschafft" hätte, nur weil ich eben NICHT 24/7 "Mama" sein will. Ansonsten - ich habe oft genug schon von Männern gehört, die WÄHREND der Ehe bitte gerne eine Hausfrau hatten, sicherlich auch "weil Kinder von ihren Eltern betreut werden sollten", aber auch ansonsten ist es für die Männer potentiell angenehmer, wenn die Frau den ganzen Haushalt alleine schmeißt, er nicht bei der Kinderbetreuung eingeplant wird und das Leben so für ihn wesentlich bequemer. Wenn es dann aber zur Trennung kommt, sehen dieselben Männer das oft plötzlich sehr anders, schließlich geht es ihnen dann eher darum, den Trennungs- und nachehelichen Unterhalt für die Ex-Frau gering zu halten, und da fordern viele sehr schnell, dass die Frau lieber wieder schnell arbeiten gehen soll, statt "nur" die Kinder zu betreuen... sich da auf eine männliche Aussage uneingeschränkt zu verlassen... ich weiß nicht recht. Die Aussage "wenn ihm Schlimmeres passiert, das wäre noch tragischer, aber Geld wäre das letzte, um das ich mir dann Sorgen machen würde" finde ich auch etwas kurzsichtig. Gerade in solche Situationen geraten praktische Fragen oft in den Vordergrund, und dann wäre Geld eben NICHT zwangsläufig das letzte, um das Du Dir dann Sorgen machen würdest. Meine Einstellung hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich meinem Mann nicht vertrauen würde oder wir "nicht in der Lage" wären, ein "geordnetes Leben zu führen (Trennungen etc.)". Auch wenn's vielleicht naiv ist - ich rechne nicht mit einer Trennung, ich bin mit meinem Mann glücklich und glaube, er ist es mit mir auch. Aber das Wissen, im Fall der Fälle auf eigenen Beinen stehen zu können und eben meinen Beruf zu haben, den ich im Bedarfsfall auch noch ausbauen könnte, IST einfach eine enorme Beruhigung. Wie gesagt - ich bin mit meinem Mann zusammen, weil ich es will - und nicht, weil ich es auch finanziellen Erwägungen heraus "müsste". Das Wissen, gehen zu können, wenn ich es wollte - erleichtert es mir, in der Beziehung uneingeschränkt und rundum glücklich zu sein.


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Zitat aus Wikipedia: "Nach dieser Definition erhält man für das Jahr 2003 eine Scheidungsrate von 43.6 % in Westdeutschland und 37.1% in Ostdeutschland " Ich deduziere, daß Du in Ostdeutschland lebst? Tatsächlich liegt die mittlere Scheidungsrate in Gesamtdeutschland doch deutlich über einem Drittel.


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Dazu hast du geheiratet? Um zu gehen, wann Du es möchtest? Wozu habt ihr dann überhaupt geheiratet? Ich habe geheiratet, um mit meinem Mann gemeinsam alt zu werden. Und glaube mir, nichts schätzen Kinder mehr als ein warmes Mittagessen, wenn sie aus der Schule kommen. Aber wahrscheinlich hast Du es selbst nie so kennengelernt. Ihr kommt mir alle so desillusioniert und verbittert vor. Ich neide Euch nicht Euren Lebensstil, also lasst bitte auch den der zufriedenen Hausfrauen in Ruhe und gönnt ihnen, dass sie an ihre Männer glauben. wauwi


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Meine Kinder schätzen das warme Mittagessen im Hort. Sehr. Solange Du mehr oder weniger subtil doch immer wieder sagst, daß die Hausfrauenehe den Kindern zuträglicher ist als die Nicht-Hausfrauen-Ehe, solange wirst Du hier Gegenwind bekommen. Was erwartest Du denn? "Ich habe nichts gegen Euren Lebensstil, aber nichts schätzen Kinder mehr als ein warmes Mittagessen, wenn sie aus der Schule kommen!" Neutral ist anders....


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Wauwi, die 50er Jahre haben angerufen, sie wollen ihre Einstellung zurück Spaß beiseite. Ich kann bei Leena voll und ganz unterschreiben und finde, sie hat es perfekt auf den Punkt gebracht. Meine Jungs bekommen übrigens ein warmes Mittagessen, meist von mir. Verbittert? Warum denn? Ich denke, der Eindruck trügt. Ich möchte dir das Buch "Die deutsche Mutter" von Barbara Vinken empfehlen. Nur mal, um die Sache aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu erkennen, woher das Frauen- und Familienbild, das du vertrittst, eigentlich stammt. Deine Ruhe und dein sorgenfreies Leben sei dir gegönnt. Ich wünsche wir, dass es so bleibt. LG terkey


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noch deutlich unter 50 Prozent. Zudem lebe ich im ländlichen Bereich und da wären wir dann wieder beim Drittel. Und, was wäre, wenn ich aus Ostdeutschland käme, würde das etwas ändern? Und, Elisabeth, sei ehrlich, hat es Dir nach Deiner Trennung etwas gebracht, dass Du berufstätig warst? Du lebst doch jetzt trotzdem von Hartz 4 ( versteh mich nicht falsch, das ist kein Angriff, das ist o.k, so wie es ist, es steht Dir zu; sondern eine ernstgemeinte Frage). Ich hingegen gehe davon aus, dass ich, selbst im Falle einer äußerst unwahrscheinlichen Trennung, ohne auskommen werde. Folglich braucht Ihr arbeitenden Mütter Euch auch keine Sorgen darüber zu machen, meine Naivität finanzieren zu müssen, falls ich in der Einschätzung meines Mannes falsch liegen sollte. wauwi


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In welch subtiler Weise sich Leena über Mütter lustig gemacht hat, die ihren Kindern mittags Essen kochen? Nur darum ging es. Es war nur die Antwort auf Leenas Unverschämtheit. wauwi


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"Und glaube mir, nichts schätzen Kinder mehr als ein warmes Mittagessen, wenn sie aus der Schule kommen. " Also - sehr anspruchsvoll sind deine Kinder nicht, oder?


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bei Dir hört sich ja alles gut geregelt an und Du bist hier die einzige, die sachlich und nicht unfair argumentiert und sich erklärt. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr weiterhin, das Leben führen könnt, das Ihr möchtet. Das Buch werde ich gerne lesen, auch wenn ich schon so meine Vorstellungen habe, worauf es abzielt. Euch allen eine gute Nacht wauwi


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nur mal zur Klarstellung- für die Elternzeit kriegt man nur einen Durchschnitssbetrag gutgeschreiben, den Durchschnitssbetrag der gestzlich Versichterten. Oben gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze, nach unten wird jede TeilzeitKlofrau und Midijobberin eingerechnet. Ergebnis: Schon die Kolleginnen im mD mit A8 haben nach 3 Jahren Elternzeit weniger für die Rente getan als hätten sie gearbeitet. Im gehobenen und höheren Dienst erst recht- absolutes Verlustgeschäft. Unsere Beratungsstelle in der Behörde hat mich schon darauf hingewiesen, dass ein paar Tropenjahre das beste für meine Altersversorgung sind. der Spruch " Tropenjahre zählen doppelt" bezieht sich nämlich nicht, wie ich das in meiner grenzenlosen Naivität gedacht habe, auf die Hautalterung, sondern auf die Versorgung. Sprich- ich hätte nach vier tropenjahren acht Jahre für die Altersversorgung gut. Und dabei noch die vorgeschreibenen tropenarbeitszeiten. aber das nur am Rande- kleines posting bevor ich mich für heute von dieser Welt verabschiede Benedikte


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Das hat aber damit nichts zu tun - ich bin ja krank geworden. War natürlich blöd, erst trennen und dann krank werden. Aber ich war ja nicht nur berufstätig, ich war Allein-/Hauptverdiener. Aber: Ich bin jetzt 3 Jahre aus meinem Job raus - und finde nur noch SEHR schwer was. Was meinst Du, wie es mir ginge, wenn ich 20 Jahre raus wäre? Dann wäre ich komplett chancenlos.


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Entschuldige, aber wenn Du meine Aussage "schließlich muss Mama ja die lieben Kleinen brav von der Schule abholen oder wenigstens zu Hause mit dem warmen Mittag warten" schon als "Unverschämtheit" empfindest und davon ausgehst, dass ich mich "in subtiler Weise" über Mütter lustig gemacht hätte, die ihren Kindern mittags Essen kochen - dann kann ich Dir nicht helfen, das ist einfach nur hanebüchend! Ich arbeite übrigens nur Teilzeit, und die halbe Woche koche ich meinen Kindern auch ihr Mittagessen, allerdings fallen mir schon Dinge ein, die - sowohl für meine Kinder als auch für mich - wesentlich größere Priorität haben. Und ansonsten essen meine Kinder auch sehr gerne in der Schule, im Hort bzw. im Kindergarten - allein den Pudding mit der Verzierung drauf würde ich nie so hinbekommen wie die Schulkantine, dafür ist mein Hühnchengeschnetzelter viel, viel leckerer als in den Einrichtungen! :-) Im Übrigen liegst Du mit Deiner Aussage "glaube mir, nichts schätzen Kinder mehr als ein warmes Mittagessen, wenn sie aus der Schule kommen, aber wahrscheinlich hast Du es selbst nie so kennengelernt" komplett daneben. Ich bin noch in einer "klassischen Großfamilie" aufgewachsen mit Kindern, Eltern und Großeltern unter einem Dach, und wenn ich aus der Schule kam, wartete immer entweder meine Mutter oder meine Großmutter mit dem warmen Mittagessen auf mich. Ich kann allerdings nicht behaupten, dass ich "nichts mehr geschätzt" hätte als dieses warme Essen nach der Schule... wie gesagt, zu Prioritäten s.o. Und ansonsten - nein, ich habe nicht geheiratet, um gehen zu können, wenn ich es möchte. Ich habe schlicht aus Liebe geheiratet, weil ich mir sicher war, der Partner an meiner Seite ist genau der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. :-) Aber trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen lege ich Wert auf meine Selbständigkeit. Ich bin garantiert nicht "desillusioniert" und auch nicht "verbittert" und ich "glaube" auch an meinen Mann und denke, dass wir sehr wohl miteinander alt werden, wenn nichts passiert (Krankheit / Tod) und dass ich nicht arbeiten "müsste" - aber ich WILL arbeiten gehen, ich will für mich selbst sorgen können und meine Kinder und ich will mir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit bewahren. Auch, weil ich glaube, dass eine Beziehung zwischen zwei unabhängigen Individuen grundsätzlich besser funktioniert als eine Ehe, in der ein Partner vom anderen abhängig ist, in welcher Hinsicht auch immer. Ist das so unverständlich..?


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...seltsam, ich habe bei uns immer gelernt, es geht nach der Anzahl der (vollen) Dienstjahre, die dann als Prozentsatz auf das Gehalt der letzten zwei Jahre vor der Pensionierung angewandt werden? *kopfkratz* Allerdings muss ich zugeben, Pensionsberechnung ist für mich letztlich ein Buch mit sieben Siegeln und man wundert sich immer wieder über die Ergebnisse, die bei der zuständigen Besoldungsstelle heraus kommen! :-) Und das "zwei halbe Dienstjahre" weniger zählen als ein ganzes, doch, das habe ich irgendwo auch schon gehört, irgendetwas war da... *seufz*


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kannst Du doch machen, wie Du willst. Habe ich doch gar nichts gegen gesagt. Ist doch jeder Frau selbst überlassen. Ich verwehre mich nur dagegen, dass Ihr berufstätigen Müttern uns Hausfrauen Naivität und mangelnde Weitsicht vorwerft und das ist während dieses inzwischen sehr langen Threads gehäuft vorgekommen. Und dieser Vorwurf entbehrt jeglicher Grundlage. Es gibt genauso gelangweilte gefrustete Hausfrauen, wie es gestresste berufstätige Frauen gibt, die sich nicht um ihre Kinder kümmern. Es gibt aber auch lebensbejahende intelligente aktive Hausfrauen genauso wie Beruftätige, die sich liebevoll um ihre Familie kümmern. Das ist doch alles einzelfallabhängig, das kann man doch nicht verallgemeinern. Am meisten hat mich bei den Postings gestört, dass immer auf die finanziellen Aspekte hingewiesen wurde: Um es nochmal deutlich zu sagen: Nein, ich empfinde mich nicht als abhängig, nur weil er das Geld verdient. Das Geld, das er verdient ist unser Geld. Rechnet Ihr etwa alles getrennt ab? Es ist doch egal, ob das gemeinsame Einkommen aus einer oder aus zwei Quellen stammt. Nein, ich habe keine Angst davor, dass er mich verlassen könnte und ich mit nichts dastehe. Denn weder wird er mich verlassen, noch würde ich in einem solchen Fall mit nichts dastehen. Ihr lieben berufstätigen Frauen: Ihr könnt sicher sein, die meisten Frauen, die ihren Beruf aufgegeben haben, um Hausfrau zu sein, haben das nicht leichtfertig, sondern wohlbegründet und überlegt getan. wauwi


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Natürlich ist immer alles einzelfallabhängig und man kann nichts verallgemeinern, aber dass die Entscheidung, den Beruf langfristig aufzugeben und "nur" für Kinder und Haushalt da sein zu wollen, sehr wohl finanzielle Aspekte beinhaltet, lässt sich doch auch nicht bestreiten, oder? Ich leiste mir ja auch den Luxus, wegen der Kinder Teilzeit zu arbeiten, eben WEIL ich mir das leisten kann, da mein Mann genug verdient. Aber das ist halt auch eine Entscheidung, die es mir ermöglicht, "im Notfall" (sei es nun Arbeitslosigkeit meines Mann, Krankheit, Unfall, Tod oder eben auch Trennung, auch wenn ich damit nicht rechne) wieder problemlos aufzustocken und dann wieder komplett zu arbeiten und genug zu verdienen, um den Kindern und mir (bzw. bei Arbeitslosigkeit, Krankheit und Unfall auch meinem Mann) einen gewissen Lebensstandard zu sichern. Im Übrigen rechnen wir nicht alles getrennt ab, sondern betrachten sein Einkommen und mein Einkommen sehr wohl als "unser Geld". Und trotzdem finde ich es, gerade bei Worst-Case-Szenarien, ungemein beruhigend, dass wir finanziell eben nicht von einer Quelle abhängig sind, sondern das Einkommen aus zwei unterschiedlichen Quellen stammt. (Was meinst Du, was für eine Beruhigung allein dieses Wissen war, während der Hauskredit lief - nach dem Motto, selbst wenn mein Mann seine Arbeit verlieren würde, könnten wir die Raten aus meinem Einkommen dann weiterhin bedienen. Das empfanden sowohl mein Mann als auch ich emotional enorm entlastend!) Aber um noch einmal auf so ein Worst-Case-Szenario zurückzukommen: Eine Kollegin von mir, Ende 30, zwei Kinder (eines Grundschule, eins im Kindergarten) ist plötzlich verwitwet, ihr Mann starb bei einem Autounfall. Sie sagt, für sie war es damals eine enorme Entlastung, sich hauptsächlich um praktische Dinge zu kümmern - und eben auch relativ problemlos die Möglichkeit zu haben, kurzfristig ihre Arbeitszeit wieder aufzustocken, so dass sie eben auch das Haus behalten und weiter abbezahlen konnte, die Kinder behielten ihr gewohntes Umfeld, etc.pp. Sie sagt, für sie wäre das Ganze eben noch viel härter gewesen, wenn sie nicht die Möglichkeit gehabt hätte, kurzfristig und aus eigener Kraft uneingeschränkt für die Kinder und sich selbst sorgen zu können. Wenn sie vor dem Unfall Hausfrau gewesen wäre, hätte sie - ihrer Einschätzung nach - mit sehr viel mehr praktischen Problemen zu kämpfen gehabt. (Außerdem - welcher Arbeitgeber reißt sich schon darum, eine junge Witwe mit zwei relativ kleinen Kindern einzustellen, die schon ein paar Jahre aus dem Beruf raus ist? Die Chance, da eine vergleichbare Stellung zu finden, wie man sie vor der "Familienphase" hatte, und dann noch mit vergleichbarer Bezahlung - die Chance ist doch ausgesprochen gering!) Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, dass "die meisten Frauen, die ihren Beruf aufgegeben haben, um Hausfrau zu sein, das nicht leichtfertig, sondern wohlbegründet und überlegt getan" haben. Die meisten Hausfrauen, die ich persönlich kenne, waren eigentlich ganz erfreut, ihren Beruf (den sie nicht unbedingt uneingeschränkt geliebt haben) aufzugeben, um in Kinderbetreuung und Haushalt einen neuen Wirkungskreis zu finden, in denen ihnen niemand reinreden könnte, außerdem ist es - immer noch - für viele Menschen selbstverständlich, dass die Frau, wenn sich Kinder anmelden, zumindest "erst einmal" ihren Beruf aufgibt, schließlich "gehören Kinder zu ihren Müttern". Und wenn ich dann öfters Frauen jammern höre, sie hätten ja gar keine Zeit, arbeiten zu gehen, weil sie schließlich ihr Kind oder maximal ihre zwei Kinder zur Schule bringen und abholen müssten und dann gibt es warmes Essen und man macht gemeinsam Hausaufgaben und nachmittags wird der Nachwuchs zum Ballettunterricht oder zum Schwimmunterricht oder zum Reiten gefahren und Muttern ist immer fürchterlich im Stress... dann, da muss ich ehrlich sein, verstehe ich die Welt nicht mehr! Ich glaube nämlich nicht, dass man seinen Kindern einen Gefallen tut, wenn man sie möglichst lange zur Schule bringt, wenn sie eigentlich alleine laufen könnten, und mit ihnen gemeinsam die Schularbeiten erledigt etc., und die Hausfrauen, die ich in meinem privaten Umfeld persönlich kenne, neigen sehr wohl dazu, solche "Übermütter" zu sein. (Im Übrigen kenne ich auch mindestens eine Ehe, die daran zerbrochen ist, dass der Mann wieder eine Frau wollte und keine "Mama" an seiner Seite.) Bitte versteh mich nicht falsch - ich bin bestimmt nicht der Ansicht, dass alle Hausfrauen und Mütter so wären, und ich will auch niemandem hier im Forum irgendetwas unterstellen. Aber ich bin der Meinung, dass die "klassische Hausfrauenehe" mittlerweile nicht mehr zeitgemäß ist, dem heutigen angestrebten Rollenverständnis innerhalb der Geschlechter nicht mehr unbedingt entspricht - und es sich die Gesellschaft insgesamt nicht mehr leisten kann, wenn gutausgebildete Frauen sich plötzlich sang- und klanglos in ein "Hausfrau-und-Mutter-Dasein" verabschieden. Die Ausbildung hat die Gesellschaft schließlich Geld gekostet, und die entsprechenden Fachkräfte fehlen - wobei ich im Übrigen auch der Meinung bin, dass die Gesellschaft von den sozialen Kompetenzen von Müttern und Vätern profitieren kann, auch wenn das Thema "Soft Skills" insgesamt nicht unumstritten und wohl auch noch nicht abschließend erforscht ist...


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ich fasse echt nicht, was die anderen für ein Problem haben. Als ob Hausfrau sein keine Arbeit ist. Als ob man da nur rumsitzt. Ich gehe seit 10 Jahren 25 Stunden arbeiten, habe zwei Kinder, Haus und Hund. Kriege zwar alles auf die Reihe einigermaßen und bin auch manchmal froh, dass ich aus dem Hausfrauentrott mal rauskomme morgens, aber nach 10 Jahren diese Doppelbelastung würde ich mich jetzt mal sehr gerne eine Auszeit nehmen. Jobs gibt es immer, vor allem wenn man sich nicht zu schade ist auch mal Brötchen zu verkaufen, wenn es hart auf hart kommt. Was die für ein Problem haben kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Der Kölner sagt: Man muss auch jönne könne. Also Mädels, freut Euch, dass ihr mit Eurem Lebensmodell zufrieden seid und verachtet andere nicht, die eben anders leben möchten und es auch können!!!!


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wauwie hat mit sicherheit keine Männergarantie, die hat wohl niemand. Aber wie lebt ihr denn? In ständiger Angst ihr könntet verlassen werden. Nur deshalb geht ihr arbeiten? Auch komishc. Ich gehe Arbeiten um mich neben dem Hausfrauendasein beruflich selbst zu verwirklichen um mal was anderes zu sehen und zu machen als Kinder. Aber das kann man auch mit Hobbys.


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für Dein langes und ausführliches Posting. Ja, ich kann Deine Beweggründe zu arbeiten gut verstehen, sie sind sehr nachvollziehbar und begründet, aber jeder fällt seine Entscheidung aus seiner persönlichen Situation heraus und folglich sah meine Entscheidung anders aus. Anders, nicht besser oder schlechter - eben der jeweiligen Situation angemessen. Beispiele für Übermütter kennt wohl jeder, sie sind aber nicht nur bei Hausfrauen anzutreffen, Beispiele für vernachlässigende Mütter kennt auch jeder, diese sind auch nicht zwingend berufstätig. Menschen sind nunmal verschieden. Apropos Übermütter: nicht jede Mutter, die ihre Kinder umherkutschiert, ist gleich eine Übermutter. Ich fühle mich da schon angesprochen, da es hier auf dem Land leider nicht möglich ist, die Kinder anders zu ihren Nachmittagsterminen zu bekommen. Natürlich wäre es einfacher, wenn die Kinder auf eine Ganztagsschule gehen und dort nachmittags alles stattfindet. Nur, was machen, wenn die Kinder nicht alltägliche Hobbys haben, die nicht vor Ort stattfinden? Da müsste dann doch auch eine berufstätige Frau eine Lösung für finden..... und das stelle ich mir schwierig vor und bin froh, dass ich die Zeit dafür habe. Ansonsten sind meine Kinder aber sehr selbständig und weltgewandt, nur ohne Öffis ist die Nachmittagsgestaltung halt etwas schwieriger. Zumindest gibt es aber Busse, die zu den Schulen fahren..... Hausfrauenehe nicht mehr zeitgemäß? Nun, es mag dem derzeitigen politischen Willen entgegenlaufen, aber nicht alles, was unmodern ist, muss auch schlecht sein. Ein paar bewusste Hausfrauen in der Gesellschaft sind vielleicht gar nicht mal so verkehrt. Tragen sie doch zur Entschleunigung der Gesellschaft bei, haben Zeit für sich und ihre Familien ( und auch für fremde Kinder), sind präsent bei Anliegen jeglicher Art und unterstützen so nicht nur ihre eigenen Kinder, sondern entlasten so auch oftmals die berufstätigen Mütter. Ich bin sicher, auch die Hausfrau hat ihren volkswirtschaftlichen Nutzen. wauwi


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genauso wie in Deinem letzten Satz habe ich es gemeint. Jeder Jeck is anders ..... Und so soll jeder das Leben führen, das ihm gefällt. Schön, dass es doch noch berufstätige Mütter gibt, die eine Hausfrau verstehen...... Und ja, wenn es hart auf hart käme, dann würde ich auch Brötchen verkaufen - ich würde sogar noch weiter gehen : ich würde sogar Heringe in Tomatensauce einlegen .......... Schönen Arbeits?tag noch wauwi


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besonders dann, wenn genau diese frauen zwengs altersarmut von unseren kindern, die dann steuern zahlen sollen/werden unterstützt werden müssen....


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Wer weiß, wer da mal wen unterstützen muss? Vielleicht erwischt die Altersarmut ja auch dich? Vielleicht sind es Deine Kinder, die keinen Job finden und Unterstützung brauchen? Wer weiß, wer weiß..... Hochmut kommt vor dem Fall.... Und Du hast noch nichtmals einen Grund für Hochmut. Wann immer ich etwas von Dir lese ( nein, nicht nur mir gegenüber, auch bei anderen Postings) ist es selbstgerecht und unreflektiert. wauwi


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so was blödes!! Genau wie man nicht weiss, ob man verlassen wird oder selbst irgendwann mal verlässt, weiss man in der Tat nicht, wer wen mal unterstützen muss. Ich finde es das aller Letzte, dass Hausfrauen so dastehen, als ob man später auf jedenfall Unterstützung bräuchte. Ich denke auch, wenn der Mann genug verdient und die Frau zu Hause bleibt oder andersherum (gibt es ja auch), dann hat man normalerweise auch noch Geld oder ist zumindest so vernünftig und sichert sich vernünftig ab. Das wurde hier ja auch schon sehr verächtlich abgetan, was Lebensversicherungen etc. anbelangt. Da ich Teilzeit arbeite haben wir uns gegenseitig abgesichert, würde ich nicht arbeiten, dann wäre es Sache des Mannes (im meinem Fall), die Familie so abzusichern, dass im Ernstfall nicht alles zusammenbricht. Da ist überhaupt nichts verwerfliches dran, sondern einfach nur vernünftig. Schließlich soll es den Mann ja auch interssieren, wie seine Kinder und seine Frau weiterleben können. Man versichert ja auch sein Haus und sein Auto so gut es geht. Warum ist es dann so schlimm, wenn die Familie abgesichert ist? Also ich weiss wirklich nicht was das soll. Jeder versucht doch für sich es so angenehm wie möglich zu machen. Man kann immer glücklich sein, wenn man es will auch wenn die Wohnung kleiner ist oder wenn man "nur" Hausfrau ist. Wenn man die möglichkeit hat etwas mehr Wohnraum zu beziehen, dann macht man das doch auch.


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das war nur auf deine these bezogen, daß hausfrauen ein volkswirtschaftlicher segen sind.... huch, touchée??? MICH erwischt die altersarmut sicher nicht, denn ich habe selbst vorgesorgt und zahle schon ein weilchen in das staatskässchen und auch ins private ein. ja, wer weiß, ob meine kinder einen job finden und unterstützung brauchen, aber das war nicht das thema. aber ich werde sie so erziehen, daß es nicht deren lebenstraum sein wird, nicht zu arbeiten. hochmütig bin ich also? selbstgerecht und unreflektiert, aha. mal was neues.


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das mit den lebensversicherungen war in keinster weise verächtlich abgetan ( zumindest nicht von mir "blödi" ). bezog sich auf diskussionen zuvor, bei denen du noch nicht mitgelesen hast.... also: erst nachlesen, dann gackern. aber paßt so schön ins bild, ne?


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Oh Gott! Das ist schlimm, nur einen Fernseher..., das geht ja mal gar nicht! Sag mal sonst bist du noch ganz frisch in der Birne?


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sie haben mit 3 Kindern in einer 2 Zimmerwohnung für 3 Monate leben müssen. Kein Fernseher. Sie beschreiben es als total schöne Erfahrung. Sie wären sich als Familie sehr, sehr nahgekommen. Klar sind sie nun froh wieder in einem Haus leben zu können, aber diese Zeit der Enge möchten sie nicht missen. Der Vater meinte, erst hätten sie echt die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und sich alle angezickt und dann wäre es halt total schön geworden. Sie als Familie hätte es zusammen geschweißt.


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...ums mal einfach in aller Deutlichkeit auszusprechen.... Wir arbeiten auch, BEIDE. Und wahrlich nicht in Deppenjobs....! 160 qm könnten wir uns dennoch nicht leisten. Hier würde eine ordentliche Wohnung mit 4 Zimmern (max. 100qm) und in vernünftiger Gegend locker 1000 Euro kalt kosten. Hinzu kämen ca. 200 Euro Nebenkosten, dann noch die laufenden Abschläge für Strom/Wasser/Heizung usw..... Ich weiß nicht, wo Ihr wohnt und welche Berufe Ihr habt, aber völlig unabhängig davon: Du bist herablassend und irgnorant! Ich habe keine Ahnung, was Dein Posting für einen Sinn hat. Ich finde nichts abscheulicher als Menschen, die es nicht schaffen, einen Blick über ihren eigenen Tellerrand zu werfen....! Hinzu kommen Vorurteile vom Feinsten.......... Widerlich!


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Och je, eine Runde Mitleid....*kotz*. Viele Leute wären froh, sich so eine Wohnung leisten zu können. Wie kann man nur so überheblich sein? Es kann ganz schnell gehen, dass man aus der Villa aus- und in eine Mietwohnung einziehen muss. Aber das ist ja so der typische Spruch von Eigenheimbesitzern..."ICH könnte ja NIEMALS in einer Wohnug leben, das wäre ja GARNICHTS für mich."


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Ohne jetzt alle anderen Beitrage gelesen zu haben- wieviel Personen seid Ihr denn- und wie alt sind die Kinder? Bei mehr als zwei Kindern faende ich es auch knapp, zumal wenn die noch kleiner sind. Wir sind mal aus dem Ausland zurueck nach D gezogen und mussten uns auch deutlich kleiner setzen- obwohl der Platz fuer Deutschland durchaus grosszuegig war- von daher kann ich Deine Verlustgefuehle nachvollziehen. Und Mietwohnung/ klar- bedeutet viele Regeln. HAusordnung nennt sich das- und mit Kindern den NAchbarn nicht auf den geist gehen, ist schwer. Aber- was fuer einen Vertrag habt Ihr denn mit den Alteigentuemern? Wenn die einfach nicht ausgezogen sind, obwohl Datum x vereinbart war, dann koennt Ihr Euch auch etwas besseres mieten und die sind schadenersatzpflichtig. Wenn die sich mit dem Datum vertun, muessen die in die Zwischenwohnung- oder zahlen. Von daher- schau mal den Vertrag an. Und kopf hoch fuer die naechsten vier Monate. Benedikte


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...wenn die Zeit absehbar bzw. der Zustand nur vorübergehend ist? Dieser Beitrag ist ein arroganter sowie ignoranter und anmaßender Schlag ins Gesicht vieler anderer Familien. Und damit meine ich auch (oder gerade) Familien, die eben nicht von H4 leben!


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Butterflocke, ich habe meinen "sozialen Besitzstand" vermisst. Und den vermisst sie auch- das generösere, leichtere Leben. Uns hat bspw. eine dreistellige qm Zahl gefehlt, dazu hatten wir in Kanada zwei große Garagen plus Keller, hier nur einen Keller und meine Bude war absolut vollgemüllt. Das belastet einfach- Platz bedeutet Lebensqualität. Oder- ich bin Eigenheimerin mit leib und Seele- dusche, bade, wasche, höre Musik, sauge, hämmere und dübele wann immer es mir gefällt. Leideer kriege ich viel zu wenig viel besuch- könnte und dürfte aber wenn ich wollte und bis nachts Krach machen. Mich da nach einer HAusordnung richten zu müssen- das wäre eine starke Einschränkung. Alleine das Wissen drum, sich da nach anderen richten zu muessen- echter Abbau von Lebensqualität. Und- auch das ganz ehrlich- die Harmonie in meinerFamilie korreliert echt mit der Wohnfläche. Wir haben bis zum dritten ind in der ferienwohnung meiner Mutter- 3 Zi, 65 qm- Urlau gemacht. Das ging prima bei gutem Wetter- bei sclechte war es die Hölle, mit vielen Personen so eng zusammengepfercht zu sein. Von daher kann ich zu dem posting ur auf anhieb sagen wie Bll Clinton seinerzeit : I can feel your pain. Was den Takt angeht: wenn wir hier über Hartz 4 sprechen und sagen, dass es Hartz 4 beziehrn doch gut geht im Vergleich zum Rest der Welt, ohne Hunger, ohne zu frieren, mit Teilhabeanspruch, dann kommt immer das Argument, man könne das nicht vergleichen wie es woanders sei, es käme nur auf D an. Und da- ganz ehrlich- Familie mit vier personen- ich weiß nicht, wieviele Kinder sie hat- auf 80 qm ist superknapp. Vielelicht in asboluten Ballungsgebieten noch nicht ganz ungewöhnlich- aber mal zum Vergleich : fast alle meiner alleinstehenden, Vollzeitarbeitenden Kollegen hier in Berlin haben 3 Zimmer und 85 qm wenn sie anfangen- pi mal Daumen, da verzichtet keiner auf sein arbeits- und Gästezimmer- und 10 Jahre nach Dienstantriit werden dann die 120 qm gekauft. Oder zumindest 95. Von daher Und warum soll man sowas nicht aus einer momentanen gefühlswallung ins Internet schreiben? Einfach, weil es einem gerade so kommt. Soll man denn alles unterdrücken, weil es anderen aufstoßen könnte? Keine Infos über neue Schwangerschaften ( weil ungewollt Kinderlose pikiert sein könnten), keine Infos über positive Leistungen der Kinder ) weil es die stören könnte, deren Kinder schlechte Noten haben, keine Infos über Kleidergröße 38- weil es die Dicken verprellen könnte, über Gartenerfolge- da werde ich neidisch, habe in meinem Garten alles ersäuft und und und Jedenfalls to cut it short- ich konnte es auf Anhieb verstehen- und vier Monate können laaaaaaang werden greetz Benedikte


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kann ich voll unterschreiben.


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Hallo, wie bin ich nur groß geworden??? 72 qm für 4 Personen. 10 qm Kinderzimmer mit der großen Schwester geteilt. Kohleöfen, die morgens vor der Schule bzw. Arbeit beheizt werden mussten, damit´s Mittags warm war (die Schule begann um 7 Uhr und die Arbeit meiner Eltern um 6.15 Uhr bzw. um 7 Uhr). Im Bad einen Badeofen, der beheizt werden musste, wenn man duschen oder baden wollte. Nur eine Toilette, nur ein Waschbecken mit Warm-Wasser-Boiler. Kein Balkon. Kohleschleppen, Asche rausbringen. Nur 1 Fernseher, wo die Fernsehzeiten auch noch durch die Eltern vorgegeben waren. Hausordnung musste man selbst machen. Wir Kinder hatten sogar noch Pflichten wie einkaufen, abwaschen, saugen, Kohle aus dem Keller holen und Müll runterbringen, Laub vom Hausgemeinschaftsrasen (5 Mietparteien) harken und im Winter Schnee schippen. Ohne extra Bezahlung. Ohne diese Pflichten von uns Kindern hätte unsere Familie nicht funktioniert Es wurde Wert auf andere Dinge gelegt: lesen, basteln, malen, Gesellschaftsspiele, Gemeinsamkeit, Bildung .... Unsere Familie besteht übrigens nicht aus Versagern: meine Eltern haben beide ein Hochschulstudium absolviert und in entsprechenden Jobs gearbeitet. Und meine Schwester und ich haben jeweils ein Studium mit 2 Staatsexamen erfolgreich hinter uns gebracht und können uns bei weitem nicht beschweren. Alles aus 72 qm heraus geschafft. Wozu also Luxus in Äußerlichkeiten, wo doch andere immaterielle Dinge weit wichtiger sind? Es gibt viele Menschen, die wären sehr sehr glücklich, wenn sie in Verhältnissen wie in Eurer Übergangswohnung wohnen dürften. Das solltet Ihr niemals vergessen!!! Es gibt dazu sogar ein Sprichwort: Hochmut kommt vor dem Fall! Bitte mal nachdenken.


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tja, wenn man es mit der Familie nur aushält, indem jeder seinen eigenen Fernseher hat? Ist doch alles zeitlich überschaubar und vielleicht rückt man als Familie näher zusammen und ich denke, es gibt wirklich schlimmeres im Leben. Als Eigentümer muss man sich auch an Regeln halten. Aber ich verstehe, was du meinst. Dichtestreß ist die nächsten 4 Monate nicht zu vermeiden und kann ganz schön an die Substanz gehen.


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als Hausfrau verwöhnen dürfte, meinen Hobbys frönen, keinen Chef mehr, der einen herumkommandiert, keinen Stress mehr, jeden Tag ein Mittagsschläfchen machen, ein TRAUM. ABER: Dieser Mann sollte wirklich treu (!) und liebevoll sein, kein Tyrann, kein Macker, kein Macho, kein Lügner, mir wegen des Geldes keine Vorhaltungen machen, zärtlich, gerne attraktiv, lieb und verständnisvoll meinen Neurosen gegenüber sein. Außerdem sollte er ein guter Liebhaber sein. Gibts sowas als GESAMTpaket? NEIN bzw. wird die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Mann, der einem auch noch optisch gefällt, nahezu gen Null tendieren.... Und deshalb habe ich jetzt einen Mann, der die vielen guten Eigenschaften aus dem ABER-Absatz besitzt, aber leider mir das Arbeiten-gehen nicht abnehmen kann. Naja, damit muss ich mich wohl arrangieren und weiter zum Schuften gehen. Jedenfalls glaube ich nicht, dass es DEN von mir geschilderten perfekten Mann überhaupt gibt. Irgendwo ist IMMER der Haken, davon bin ich persönlich überzeugt. Wir haben übrigens in Ost-Berlin in meiner Kindheit zu viert auf 50 qm gelebt. Es war eng, meine Mutter schimpfte darüber oft, aber es war unser aller gemütliches Zuhause. Das lag bei uns nicht am Geld. Mein Vater ist seit jeher ein recht bequemer Mann und hat sich lieber immer das neueste Auto gekauft als ein Haus, das Arbeit macht (Hauskauf war in der ehem. DDR sehr günstig übrigens). So musste meine Mutter zufrieden sein ohne Haus. Eine größere Wohnung erhielten nur staatstreue Leute, das waren wir nicht... LG I.