Mitglied inaktiv
Hallo! Ich hoffe ich darf mal hier ein bißchen Frust ablassen, da hier nicht so viele Leute sind wie im Hauptforum und die meisten mir ein Begriff sind. Es ist eigentlich nichts bestimmtes, aber irgendwie finde ich gerade jetzt in diesem Augenblick mein Leben total daneben. Ich habe auf nichts lust, eigentlich nicht einmal um hier zu schreiben, mir geht es auf den Keks, daß das Haus noch immer nicht fertig renouviert ist (habe dem Vermieter Frist bis Ende nächster Woche gegeben). Meine Töchter habe gerade unterschiedliche Trotzphasen, während die eine mit Schimpfwörtern um sich wirft, schmeißt die andere sich ständig auf den Boden und schreit alles zusammen. Der Siebenjährige trotzt nun plötzlich auch wieder, wird zumindest bockig, vorallem, wenn er ins Bett soll. Außerdem ärgern sich die drei ständig gegenseitig, bis es zur Klopperei kommt, lieb sind sie nur zusammen, wenn sie etwas aushecken, sprich, wenn es mal länger ruhig oben ist läuten bei mir die Alarmglocken. Wenn ich aufräume, egal wo, kann ich davon ausgehen, daß es nach einer Stunde wieder genauso aussieht, vom Schlafzimmer mal abgesehen. Ich gebe mir immer so viel Mühe, die Kinderzimmer aus meiner Sicht perfekt zu machen und irgendwie haben meine Kinder eine andere AUffassung und alles wird gleich wieder umgeräumt und ausgekippt, es macht einfach keinen Spaß mehr. In den Badezimmern, wird dann mal eben das Toilettenpapier ausgerollt, mit der Zahnpasta geputzt oder aus Shampoo und sonstigem ein Zaubertrank hergestellt. Die Küche verunstaltet meist mein Mann, der sich was Eßbares macht oder für und alle kocht, aber nix wegräumt. Wäsche wird hingeschmissen, wo es ausgezogen wird, so daß ich abends und morgens erstmal ne Runde machen muß, um alles einzusammelnSpielzeuge werden die Treppe runter geworfen, weil es so schön purzelt. Mit den Kindern Rollenspiele machen (Vater-Mutter-Kind, Doktor etc.) sinnlos, weil nie alle die Rolle bekommen, die sie gerne hätten, bei Brettspielen passt es altermäßig meist nicht zusammen (zwischen 2 und 7 Jahren), dann macht entweder die Kleine Theater, weil sie nicht mitspielen kann, oder dem Großen ist es zu simpel, und macht seine eigenen Regeln. Ach, meine Kinder machen einfach zur Zeit keinen Spaß, und ich ihnen vermutlich auch nicht, weil ich total genervt bin, dabei bin ich auch am glücklichsten, wenn sie glücklich sind, aber irgendwie weiß ich gerade nicht, wie ich das bewerkstelligen soll. Nur der Kleine ist ein Lichtblick, er schläft brav durch, und wenn er wach ist, freut er sich mich zu sehen und juchzt vor Freude, wenn ich mit ihm spiele. Glaube die schönsten Augenblicke des Tages sind wenn ich mit ihm alleine ins Schlafzimmer gehe und mit ihm spiele, was aber oft durch an die Tür hämmernde andere Kinder gestört wird, die ich aber nicht reinlassen will, weil sie dann gleich erstmal die Schränke auseinander nehmen oder das Bett als Trampolin mißbrauchen. Mein Mann geht mir am meisten auf den Keks, und ich glaube, er sich selbst auch. Es wird Zeit, daß er endlich Arbeit findet, doch im Augenblick läßt er sich hängen, die Kinder gehen ihm auf den Senkel und am liesten hängt er nachts am PC und spielt Ballerspiele, wo er seinen Frust ausläßt und kräftig flucht und tagsüber verzieht er sich ins Bett. Gestern abend hatten wir dann so richtigen Zoff, weil er die Kinder so angepflaumt hat, und ich der Meinung war, er soll seinen Frust woanders auslassen, aber Einsicht ist Fehlanzeige, also haben wir uns mal 10 Minuten auf übelste angebrüllt, wonach er zumindest zu den Kids plötzlich nett und aufmerksam war, aber ich heulend im Schlafzimmer stand. Nun war plötzlich ich die böse. Ich fühl mich auf der einen Seite überfordert, Haushalt ist nicht meine Leidenschaft und wenn Kinder schwierige Zeiten haben, dann anscheind immer zur gleichen Zeit. Meine Bemühungen in jeder Hinsicht, werden abgeschmettert oder ignoriert. Mein Mann entzieht sich dessen oft, indem er stundenlang einkaufen ist, mit Bekannten sonstwohin zum Einkaufen fährt, oder halt bis Spätnachmittags im Bett verbringt. Eigentlich bin ich ein Mensch, der überall noch was posives herausholen kann, aber im Augenblick fällt es mir so verdammt schwer mich aufzuraffen. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen, sprich ich krieg den Haushalt noch auf die reihe, die Kinder sind sauber und gepflegt, aber es macht mir alles keinen Spaß mehr und ist nur noch Arbeit, die erledigt werden muß. Habe mir mein Leben irgendwie anders vorgestellt vermutlich habe ich selbst einiges falsch gemacht, warum ich jetzt gerade so schwer gefrustet bin, aber ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Auf der einen Seite ist mir so manches gerade zu viel, auf der anderen Seite fühl ich mich total unterfordert, weil ich irgendwie was sinnvolleres tun möchte, außerhalb der Familie, nur Muttertier und Putzfrau reicht mir einfach nicht. Am liebsten würde ich selbst arbeiten gehen, das wiederrum möchte ich meinem Mann und den Kindern nicht zumuten, mal ganz davon abgesehen, erstmal was zu finden. Ich habe mir früher immer vorgestellt, ich sitze zu Hause mit 3-4 (natürlich braven) Kindern, sitz am Laptop, schau auf die brave Kinderschar, koche nebenbei fröhlich und meine Kinder mögen auch was ich da fabriziere, und schreibe nebenbei Bücher. Ja, das war mein Traum. Nun die Kinder habe ich, den Laptop auch, aber kochen läßt mein Mann mich nicht, weil ich dazu angeblich zu doof bin, und zum Schreiben komm auch nicht, obwohl genug Ideen und eigentlich auch ne fertige Story im Kopf, weil ich immer gefordert werde und nachts mein Mann hier hockt und sowieso alles lächerlich findet was ich machen will. Abi nachmachen wollte ich auch, hat er mich ausgelacht, er versucht mich immer klein zu halten, ich kann nichts, ich habe nichts, ich wäre ein Niemand, und es wolle auch keiner was von mir wissen. Manchmal an solchen Tagen wie heute, glaube ich, er hat recht. Mehr als zwei-dreimal im Monat verlasse ich das Haus nicht mehr, einkaufen läßt er mich nämlich auch kaum mehr, das kann er ja auch besser bzw. fährt mit jemanden mit Auto mit. Ich bin schon glücklich, wenn ich mal 2 Stunden allein mit einem Buch in der Wanne verbringen kann, was kaum vorkommt, weil immer ein Kind mind. mit will, wenn dann geht das nur nachts. Träume sind mangelware, weil alles unrealistisch ist. Geht es Euch auch manchmal so? Habt Ihr auchmal auf alles keine Lust mehr und findet euer Leben total aus dem Ruder gelaufen, und seid mich Euch und anderen total unzufrieden? Tja, und nun muß ich feststellen, während ich hier schrieb, haben meine Töchter die Katze gebadet, ich trau mich gar nicht ins Badezimmer:-((. Jetzt tanzen sie fröhlich, wenigstens ein Lichtblick! LG eine heute etwas deprimierte Nina
Gott bist Du mutig (Du weißt was auf Dein Posting folgt???) Trotzdem, ja ich kenne das! Aber blicke mal zurück in das Leben VOR den Kindern, da gab es auch Sachen mit denen Du äußerst unzufrieden warst, man merkt erst wenns vorbei ist, daß es eigentlich dann doch schön war! Und jetzt noch was anderes. Letztes (vorletztes Jahr) um die Weihnachtszeit lag mein Vater im Koma, mein Kind hatte Schlafapnoen von 15 Sek und hier war Baustelle und zwar vom Feinsten, ich hatte nur einen Wunsch: alle mögen bitte gesund werden und das Esszimmer und die Küche wieder voll nutzbar sein. So, gegen Mitte des Jahres ging es meinem Vater wieder gut, mein Kind war operiert, das Wetter war klasse und war war ich :UNZUFRIEDEN mit meinem Gewicht! Also, es gibt immer etwas auszusetzen, das pure Glück gibt es nicht! Man muß lernen, das Wenige, was man hat zu schätzen, sonst machst Du Dir Dein Leben zur Hölle! Gruß Nathi, die eine ganze Woche das Haus so RICHTIG geputzt hat (so mit Fliesen schruppen und Fensterrahmen ausswischen und Dichtungen wieder gängig machen etc)und die Kinder ihr Bestes geben, den Urzustand wiederherzustellen:)))
verstehe ich gerade nicht. Es ist ihr gutes Recht sich mal auszukotzen. Keiner ist immer total mit allem und sich selber zufrieden. ich finde das schon okay..... ist auch momentan viel bei ihr.
Klar ist es o.k. ich machs auch nicht anders! Ich habs auch nicht mutig im Sinne von mutig gemeint, sondern .......! Du verstehe??
Hallo! Mutig? Ich weiß nicht, eigentlich ist es mir rigendwie vollkommen egal, was ja gerade das schlimme ist. Ich glaube, sonst hätte ich mich auch nicht getraut das zu schreiben. Ich weiß, daß es immer ein auf und ab gibt im Leben, schon oft genug durchgemacht, mein Leben ist von hohen Höhen und tiefen Tälern geprägt, wobei ich zum Glück zumindest noch nie jemanden, der mir wichtig war, verloren habe. Und eigentlich gibt es gerade keine wirklich schlimme Sachen, kenne da weitaus schlimmeres, es ist der einfache Alltag, der mir auf die Nerven fällt, und Unzufriedenheit mit mir selbst und meinem Mann. Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, wann er mich das letzte mal in den Arm genommen hat, ein Küßchen gab es mal Silvester. Meine Kinder geben mir die Liebe, die ich brauche, aber manchmal denke ich, das reicht nicht. Ich bin da auch extrem, manchmal schmipf ich heftig mit ihnen, dann kuscheln wir wieder stundenlang. Irgendwie "normal" gibt es bei mir nicht! Ich weiß nicht, ob und was hier folgt, ich HOFFE nur, daß sich keiner nicht noch dran hochzieht und mir noch einen drauf gibt, ich komme schon wieder aus meinem Loch allein, wie immer. Aber es ist schon ein Weg bergauf, wenn ich es öffentlich schreibe, denn somit zwinge ich mich selbst, etwas zu ändern (verstehst Du was ich damit meine?). Außerdem erhoffe ich mir irgendwie, daß welche schreiben, daß sie solche Phasen ebenso kennen, daß ich doch nicht so anders bin, vielleicht traut sich ja wer. LG Nina, die nun erstmal weiter aufräumen geht
Schade, Du wohnst sicher wieder am Ende der Welt, sonst tät ich sagen komm auf einen Kaffee (hab Möhrentorte gebacken- darf die aber nicht essen)! Mal ein kleiner Szenwechsel wäre gut und ist IMMER hilfreich! Wenn Du aber absolut down bist, dann lass Dir helfen und zwar mit fachlicher Hilfe! Dummerweise gibt es evtl. auch dazu ein Krankheitsbild, aber ich gehe davon aus, daß er der *scheißsonntagregenkindermannnervenichhabkeinenbockmehrundwillinsbett-Frust ist!
Na klasse, Möhrentorte, denke, das ist das gleiche wie Möhrenkuche, mein absoluter Lieblingskuchen, gab es früher nur zum Geburtstag!!! Ich könnt noch nicht mal verbei kommen, wenn Du nur 10km entfernt wohnen würdest, ich habe kein Auto und es fährt kein Bus in dem dorf hier am Wochenende:-). Ich glaube ich werde zum Einsiedler mit Internet, frag mich gerade nur, was ich ohne machen würde. LG, aber danke, Du ringst mir ein Lächeln ab:-). Räum jetzt aber trotzdem auf, befürchte gerade das schlimmste oben. Nina
NICHT AUFRÄUMEN!!! Lass das Deinen Mann machen, heute ist Sonntag, definitiv der Vater zuständig! Naja, meiner nicht der arbeitet grad! Zieh Dich an und geh raus! Los, aber jans schnell!
Das glaubt jetzt keiner, aber ich habe ein Opfer für meine Torte gefunden! Ein gefrustete Freundin!!!! Bis heut abend dann (hoff ich doch)
Was wenn du die Dinge nicht ganz so an dich heran lässt? Okay Klopapier ist abgerollt und das nervt, warum nicht einfach mal darübersteigen und liegenlassen. Dann kannst du deine 7jährige (sofern sie an der Aktion beteiligt war) bitten das wieder aufzurollen. Warum musst du die Küche aufräumen wenn dein Mann sie verunstaltet hat? Nur weil es dich als erste stört? Warum nicht darüber hinwegsehen und ihn dann bevor er sich auf die Couch schmeisst darauf hinweisen, dass er seinen Saustall noch entfernen muss. Ich muss leider gestehen, ich kann prima über unordnung hinwegsehen, somit ist einfach jeder mal gezwungen seinen Mist wegzuräumen. Und wenn das Haus nicht fertig ist? Was bringt es dir dich darüber aufzuregen? Davon wird es leider auch nciht fertig (nur du selbst). Wie wär es mal mit einem Wohlfühltag? Wenn dein Mann dich für zu doof zum Kochen hält, dann ist er wohl zu doof hinterher aufzuräumen...?
hallöchen ich kenne das all zu gut... Mein Mann macht(e) auch die Küche zum Schlachfeld, und das Kinderzimmer ist auch immer nach paar stunden wieder ein Chaos... Ich habe mich mit allen zusammen gesetzt, und gefragt wer welche Verantwortung übernimmt, ICH WERDE NICHT MEHR Alles wegräumen, was rumliegt schmeisse ich in einen Sack, Ich fordere 1 x auf es weg zu machen, lieft es Abneds imme rnoch rum, sage ich das es Heute Aebnd im SAck verwschindet,wenn es nicht an den Platz zurück kommt wo es her kommt. Gewaschen wird nur das was im Wäschekorb ist. Von Mann und von meiner Tochter 6 kann ich es erwarten aber von einem 2 J noch nicht.. Ich lasse nicht zu das man aus mir ein Hampelmann macht. Ich koche erst wenn aufgeräumt ist. Ich habe shcon mal den Ganzen Samstag nichts gekocht, weil der Küchentisch belget war, das Wohnzimmer mit Spielzeug belegt, ich sagte ich will das alles ordendlcih weg kommt. Mein Mann war zu müde, und mein Kind hatte keine Lust, ich ging dann aus dem Haus, und schlenderte in die Stadt, trank ein Kaffee,da sah ich das im Kino was kommt, und setzte mich in Kino! Ich gin danach fein essen. und ich war damm 8 Stunden weg!!! Tya als ICH hEIM KAM SAGTE MAN MIR, hei wo wartst du? das kanst du doch nicht machen! oh doch kann ich, es war aufgeräumt. Ich mahce das jetz einfach noch ab und an, ich gehe wenn mir die Decke auf den Kopf fällt... dann klappt es wieder 4-6 Wochen wunderbar.. silvia
Ich kann dich sehr sehr gut verstehen. Mir wird im Moment auch alles zuviel. Haushalt ist ein lästiges Muß! Bei mir stapelt sich die Bügelwäsche und ich kann mich einfach nicht aufraffen, sie zu erledigen. Wenn ich down bin, lass ich alles sein und gehe raus. Schnapp deine Kinder und lass sie sich draußen austoben. Am besten noch, schicke deinen Mann mit den Kindern raus. Er arbeitet doch nicht. Also täglich mindestens 2 Stunden am nachmittag raus mit allen und du hast Zeit genug, dich um dein Buch zu kümmern. Wirst eine berühmte Schriftstellerin und schickst mir dein erstes Exemplar signiert zu!!! Wie suermel es handhabt, so mache ich es bei meiner Großen auch. 2x wird gesagt wir räumen auf. Wird nicht geholfen, dann kommt alles, was auf dem Boden liegt in einem Sack und weg damit. Ich stelle ihn auf dem Dachboden, außer Sichtweite. Super finde ich auch ihre Idee, alles wird gewaschen, was im Wäschekorb liegt. Das werde ich übernehmen. Mein Mann kann nämlich auch alles wunderbar liegen lassen. Bei ihm sieht die Küche auch immer aus, wie ein Schlachtfeld, wenn er sich nur ein Brot schmiert. Aber er kann schon aufräumen, wenn ich ihn 100x erinnere. Lass dich nicht unterkriegen. Ich denke mal, es liegt an der Jahreszeit und am Wetter, dass die Stimmung im Keller ist. Warte ab, wenn es schöner wird, kommt auch dein drive zurück. Gruß Franka
Nina, ich glaube du bist ein klassischer Fall für die Supernanny. Sei mir nicht böse, aber ich verstehe nicht, wie man nichts, aber auch gar nicht mehr im Griff hat. Zumindest dem Mann würde ich aber was vorgeigen, wenn er mich für einen Niemand halten, am PC sitzen und alleine einkaufen fahren würde, den würde ich so zusammenfalten. Binde deine Familie in den Haushalt ein, jeder muss mithelfen. Das es alles so ist, wie es ist, ist doch nicht von heute auf morgen gekommen, sondern hat sich langsam eingeschlichen, weil DU es zugelassen hast. Es liegt auch an dir, dass deine Kinder nicht hören und dein mann dir gegenüber respektlos ist. Da sind ja keine zustände, es würde mich in den Wahsinn treiben, wenn ich so leben müsste. Nina, wach auf! Fang mit deinem Mann an. Lass es dir nicht bieten. Auch mit 4 Kindern kann man ein schönes leben haben, kenne ein mehrere Beispiele.
Hallo! Also sorry, aber ich glaube, ich habe nicht gesagt, daß ich das nicht im Griff habe, sondern lediglich, daß es mir auf den Keks geht und nur noch Arbeit ist, die keinen Spaß macht. Die Supernanny käme mir nicht ins Haus, habe mir den Mist vielleicht 3 mal angeguckt, um zu dem Urteil zu gelangen, daß man aus JEDER Familie ein Problemfall machen kann, wenn man aus einer Woche Dreh nur die schlimmsten Szenen zeigt. Mein Kinder "können" auch ganz brav und lieb sein. Daß ein Siebenjährge keine Lust hat ins Bett zu gehen oder nicht aufräumen will (wohl gemerkt sein Zimmer, daß seiner Schwerstern räumt er öfter mal auf) ist relativ normal, daß eine Vierjährige ausprobiert wie weit sie mit Schmipfworte kommt auch, ebenfalls eine Zweijährige, die sich auf den Boden wirft und brüllt, Problem ist halt, daß sie nun gerade ALLE so eine blöde Phase aufeinmal haben! Geht vorbei, wie immer, nur im Augenbblick ist es anstrengend. Was meinen Mann angeht, der fühlt sich verständlicherweise langsam auch verars...! War letzten Monat schon das zweite mal, daß man ihn zu einem Vorstellungsgepräch schickte, was letztendlich nur ein Test war, ob er arbeitswillig ist, da freut man sich bereitet sich drauf vor, für nix. Beim erstenmal wurde ihm (und noch 40 anderen) der Job sogar sicher zugesagt, und letztendlich gab es gar keinen. War jetzt nur mal ein Beispiel von vielen auf dem harten Weg zur Arbeitsfindung! Daher versteh ich schon, daß er da mal einen Hänger hat, aber das muß er nicht an uns auslassen bzw. fast nur noch an sich denken und mir fast alles alleine überlassen. Das mußte halt von meiner Seite her gestern mal raus, keine Ahnung, vielleicht hat er sich ja was davon gemerkt, wäre wünschenswert. Und wenn man letztendlich nur durch einmal Anschreien was ändert, ist es auch egal, wenn es fruchtet. Also, ich brauche weder die Supernanny, noch die Putzteufel, sondern einfach nur mal was Zeit für mich und einen einsichtigeren Mann. LG Nina
Nein, ich glaube nicht, dass Leolu ein "typischer Fall für die Supernanny" ist, weil sie "gar nichts mehr im Griff" hätte - das, was sie beschreibt, ist einfach nur der ganz normale Wahnsinn, der ab und zu immer mal wieder hochkommt! Glaub mir, ich kenne das auch, ich habe drei Kinder, gerade eins, gerade drei und knapp acht Jahre alt, und solche Phasen, wie Leolu sie beschreibt, kenne ich auch. Es gibt einfach Tage, wo man gefrustet ist - man hat gerade aufgeräumt, und keine drei Sekunden später ist wenigstens ein Kind irgendwo langgefegt und es sieht wieder aus wie vorher, und an manchen Tagen frage ich mich dann schon, warum ich überhaupt aufräume und putze, wenn's doch eh nie vorhält - ganz normales Gefühl, aber nicht zu ändern. Irgendwann werden die Kinder größer und das tägliche Chaos kleiner - ich glaube zumindest fest daran! ;-) Und das Problem, einerseits nie mit dem Haushalt so zu Rande zu kommen, wie man es selbst gerne würde, andererseits aber auch nicht gerne Hausfrau zu sich, und sich somit gleichzeitig über- und unterfordert zu fühlen, das Gefühl kenne ich auch. Was mir persönlich sehr hilft, ist mein Job - ich arbeite Teilzeit, und wenn das meiste Geld, was ich verdiene, für die Kinderbetreuung draufgeht, so tut es mir doch sehr gut, auch etwas anderes zu sehen als Haushalt und Kinder und ab und zu andere Mütter, die meist doch nur wieder über Haushalt und Kinde rreden, und bei der Arbeit sehe ich wenigstens, was ich schaffe, kann manches als "erledigt" wieder wegräumen, kann meine Arbeit vorweisen, und die Sachen haben Bestand - Du glaubst gar nicht, wie gut mir das tut! Und ich finde, dadurch, dass ich so beides haben kann, Beruf (den ich liebe!) und Familie (die ich auch liebe!), geht es mir eigentlich unglaublich gut! :-) Und trotzdem schaue ich gerade traurig, weil ich vorhin sorgfältig aufgeräumt habe, und Nachwuchs Nr. 3 schon wieder überall seine heißgeliebten Autochens verteilt...
Dass eine vierjährige Schimpwörter benutzt, ist für MICH nicht normal. Ansonsten hört sich für mich nicht so an, als ob du alles im Griff hättest, besonders, wenn du aufräumst und nach einer Stunde, es wieder genauso aussieht, wie vorher.
na ja, vielleicht sehe ich das so (zu eng, vielleicht), weil ich das nicht kenne. Aber so könnte ich nicht leben, ich würde, glaube ich, ausrasten, in so einem Chaos zu leben, wenn Kinder machen, was sie wollen, wenn Mann die Küche verwüstet, wenn vierjährige mich beschimpft, wenn ich nicht mal durch Aufräumen was ändern kann, wenn mein Mann mir gegenüber respektlos ist und noch noch seinen Hintern platt am PC sitzt, wenn ich nicht das HAus verlassen kann, wenn ich keine Zeit am Tag nur für mich habe. Aber Hut ab, der das kann.
Hallo! Noch ein kurzer Nachtrag, habe gerade die Mädels in der Wanne, nachdem ich sie ne Weile in den Garten gejagt habe:-). Saulute, wo ich Dir Recht geben muß, letztendlich liegt es mir, daß ich es soweit habe kommen lassen. Was meinen Mann früher an mir gefiel, war eben, daß ich jemand war, der nicht leicht zu haben war und der sich nichts gefallen ließ, bevor wir zusammen waren hatte ich auch kein Problem ihn mlal vor die Tür zu setzen als er nervte. Das kann ich heute natürlich nicht mehr. In dem Augenblick, wo man zusammen ist, hat man auch was zu verlieren und da läßt man sich schonmal leichter was gefallen, das ist außer Kontrolle geraten. Anfangs war ich öfter noch alleine weg, und es wurde immer weniger bis gar nicht. Und nun ist es so, daß ich von mir aus gleich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich nur mal länger einkaufen gehe oder andersherum, mein Mann schafft es mir etwas wieder auszureden, wenn ich mir etwas vornehme, vielleicht bilde ich mir das auch ein, wer weiß. Manchmal lobt er mich auch, was ich aber heute irgendwie verdränge, weil es gestern halt mal einfach so aufgekocht ist und wir uns danach noch nicht nochmal normal unterhalten haben. Im übrigen kocht er sehr gut, naja, aber die Küche sieht halt danach entsprechend aus, er putzt auch mal oder sonstwas, nur halt die letzten Tage gar nichts. Das Jahr fängt halt bescheiden an, kann ja nur besser werden. LG Nina, die jetzt Kinder fischen muß
Naja, so schlimm, das wir hier im Chaos hausen würden, ist es bei uns nicht - aber das Spielzeug von den beiden Kleinen fliegt einfach regelmäßig durchs Wohnzimmer (die beiden Kleinen spielen nun mal meistens da, wo ich auch bin), und da sieht es erschreckend schnell unordentlich aus, selbst wenn ich gerade aufgeräumt habe), von daher ist es bei uns oft nicht besonders "besuchstauglich", seufz... ist aber wohl nicht zu ändern - bis die Kinder älter werden... Und meine Kinder machen auch nicht "was sie wollen", aber ein gewisser Betrieb herrscht bei drei Kindern einfach immer, und man kann nicht immer alles im Blick haben - größere Katastrophen kommen trotzdem nicht vor (im Grunde sind eigentlich alle drei ganz "wohlgeraten", grins), aber manchmal frustriert einen der alltägliche Wahnsinn trotzdem - aber eigentlich nur kurzzeitig! :-) Ach ja - meine Küche verwüste ich übrigens selber, da ich begeistert koche und backe, aber mit der perfekten Ordnung hinterher haperte es doch bei mir... ab und zu mache ich dann eine "Gewaltaktion", und bis zum nächsten Essen sieht es dann wieder vorzeigbar aus - aber bei fünf Personen, davon drei lebhafte, überwiegend vergnügten Kinder, habe ich weder den Ehrgeiz noch die Energie, alles immer perfekt in Ordnung zu halten. Aber eine gewisses kreative Unordnung und ein gewisser Betrieb herrscht einfach immer bei uns, und manchmal freue ich mich daran, und manchmal finde ich es anstrengend... nun ja. :-)
Hi Nina, das muss aber auch am Tag liegen... wir können uns heute auch zu nichts aufraffen... *ggg* Suermels Vorgehen finde ich gut. So ähnlich verfahre ich auch, wenn mir der Kragen platzt. Dein Mann ist zu Hause, dann kann er sich auch einmal ein paar Stunden um die Kinder kümmern... Wenn es dir zuviel wird, dann geh' doch einfach mal einige Stunden spazieren oder laufen. Bei mir bewirkt der Sauerstoff im Hirn dann wahre Wunder. Der Frust verschwindet und die gute Laune ist wieder zurück... Gerade, weil dein Mann noch nicht arbeitet, könntet ihr euch doch viel besser organisieren und die anfallende Arbeit aufteilen. Nimm dir einfach einmal mehr Freiräume. Davon profitieren dann doch alle. LG, W
habe die anderen Antworten nicht gelesen: Der Einzige, der mich stört und der wohl am überflüssigsten ist, ist Dein Mann. Wie kannst Du Dich von ihm so runtermachen lassen? Er hält Dich wirklich klein. Wäre es mein Mann, ich wäre stinksauer, ich würde ihn machen lassen, nur für sich und dann wird er schon zusehen, wie er Dich braucht. Um die Kinder kümmern, ist keine Frage, aber wozu brauch Dein Mann Dich denn dann noch? Wenn mein Mann mal wieder etwas liegenläßt, dann pack ich es jeden Abend aufs Bett, was meinste, wie der flucht!
Hallo, solche Frustphasen sind normal. Dauern sie aber lange an, dann solltest du aufpassen, dass du dich nicht im Kreis drehst du du dich durch dein Denken immer wieder negativ verstärkst! Hilfe von deinem Mann ist nicht zu erwarten. Er ist wahrscheinlich überfordert. Geh so oft es geht aus dem Haus! Nimm nicht alle Kinder mit! Wenn dein Mann zuhause ist, dann nimm nur eins mit und bring Altglas weg und geh auf den Spielplatz. Sag einfach, ich gehe für zwei Stunden mit XXX nach draußen. ICH brauche das jetzt einfach und wenn ich wieder da bin essen wir zu Abend. Ohne Diskussion! Und geh in eine Krabbelgruppe, oder ähnliches, geh unter Leute!!! Auch mit den Kindern, das ist Ablenkung für sie. Wenn es ihnen langweilig ist, machen sie vielleicht durch ihr Gemotze auf sich aufmerksam. Alles Gute Cella
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