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Wechsel von Freundschaften

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Hallo, irgendwann hab ich mal gehört, dass ein Teil des Freundeskreises sich alle x Jahre ändert. Manche gehen, manche kommen, einige wenige bleiben. Irgendwie ist mir das heute ganz krass aufgefallen, dass ich mit einem Mädel seit ihrer Schwangerschaft kaum bis keinen Kontakt mehr habe. Wir haben zusammen die Kinderwunschzeit "durchgestanden", haben täglich telefoniert - manchmal nachts.. Dann kam unsere Mausi und der Kontakt wurde weniger - obwohl sie da auch dann schwanger war. Wir waren noch auf der Hochzeit und dann kaum noch Kontakt und wenn ich nicht geschrieben habe oder angerufen, dann kam und kommt nichts. Ziemlich traurig. Ich komm grad drauf, weil sie beim MSN online war und schwups wieder off... OK, vielleicht hat sie GERADE keine Zeit, aber sie hat sich schon Wochen und Monate nicht mehr gemeldet... Gibts das bei Euch auch?


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Jep, schon immer so gewesen. Mein Freundeskreis verändert sich so ca. alle 6-7 Jahre. Aber der Mensch verändert sich ja auch, entwickelt sich weiter, findet andere Interessen, es gibt Streit, der auch mal nicht zu beheben ist oder zumindest der Freundschaft einen faden Beigeschmack gibt oder passt eben nicht mehr ins Weltbild der Freundin.


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Das ist bei mir auch so, aber ich finde das auch normal und gut so. Man kann nicht für alle gleich viel Zeit haben und dann hat man eben zeitweise zu einigen weniger oder gar keinen Kontakt mehr. Mir geht es aber oft so, dass ich Leute treffe, die ich jahrelang schon nicht mehr gesehen habe und dann kommt man ins Gespräch und versteht sich so toll wie vorher. Das lässt den Kontakt dann oft wieder neu aufblühen. Und Leute die sich so verändert haben, dass sie nicht mehr zu mir, bzw. ich zu ihnen passe? Tja, was soll`s, sie waren eine Erfahrung und taten mir damals gut. Ich hab noch Freunde aus der Kindergartenzeit, aus der Grundschule, vom Gymi, vom Studium, von der Ausbildung, Kollegen... das wechselt alles - aber das finde ich auch schön so. Wie ist das, wenn man etwa alle 7 Jahre den Freundeskreis wechselt eigentlich mit dem Partner? *g* Brauchen wir doch eine Ehe, die automatisch 7 Jahre hält und dann geschieden wird, wenn man sie nicht neu "verlängert" - so wie beim TÜV? LG, Cel


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Ja, es wechselt. Allerdings finde ich das weder schlimm noch traurig, manche gehen, andere kommen. Mir ist es auch schon passiert, daß ich Leute über 10 Jahre nicht mehr gesehen habe, früher wenig mit ihnen anfangen konnte und plötzlich viele Gemeinsamkeiten habe. Traurig macht mich das nicht - denn wenn sich alle gleichförmig weiterentwickeln wäre das Leben unerträglich langweilig.


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ja sie wechseln aeber nicht alle ein guter freund hier in portugal, den kenn ich seit dem kindergarten. wa waren wir beide 2 jahre alt. die familie gut befreundet er ist der taufpate von patricia und dann noch 1 freundin in wien. kennengelernt in der ersten klasse gym und bis heute befreundet. und das sehr gut


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oh ja das merke ich auch immer wieder. bei einigen ist es normal dass sie wieder gehen , bei anderen schmerzhaft. im grossen und ganzen finde ich es nicht schlimm... was mich nur ärgert, wenn man für freunde da ist und dann selber mal hilfe braucht und keiner drauf reagiert... in solchen situationen sortiere ich dann auch gerne mal aus .... lg schnuffelentchen


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Ich unterscheide Freunde wirklich von Bekannten, daher kommt es bei mir eigentlich nicht vor dass sich der Freundeskreis verändert. Ich habe 2 wirklich sehr gute Freundinnen schon seit Kindertagen, uns trennen mittlerweile auch einige Kilometer und es kommt auch mal vor, dass lange zeit Funkstille ist, aber der Kontakt reißt nie ganz ab, wenn ich meine Freundinnen brauche sind sie immer da, genauso wie ich für sie immer da bin und ich finde das ist eben dass was eine wirkliche Freundschaft ausmacht. Alles andere sind eigentlich nur Bekannte mit denen man ne gewisse Zeit zu tun hat, man trifft sich vielleicht mal auf nen Kaffee oder ähnliches, mit dem einen vielleicht öfter als mit dem anderen, aber es sind eben nur Bekannte. Bei meinem Mann ist das genauso, er hat auch nur 3 wirkliche Freunde und das obwohl er einen Haufen Leute kennt.


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ich sehe das so das man nur in der Not erkennt wer sein Freund ist und wer nicht. ich hatte (!) eine Freundin die ich seit der Grundschule kenne. Ich habe ihre Scheidung mit durchlitten, bin mit ihr feiern gegangen, habe ihre Kinder mit aufwachsen sehen und selbst als ich schon woanders wohnte, Kind und Mann hatte bin ich mind. 1 mal die Woche hingefahren. Aber als ich Krank wurde, das kind nicht so mitspielte (war lange zu Haus ohne Kiga) und wir dann ein Haus umbauten riss der Kontakt nach und nach ab. Von ihr kam nix und von daher war es irgendwann vorbei mit dem Kontakt. Was ich persönlich nach soooooo langer Zeit schade finde, aber da kann es mit der Freundschaft nicht so weit her sein. Ander Leute, auch hier aus der Nachbarschaft, die ich zum Teil nur aus dem Kiga kannte waren plötzlich beim Umzug, und andere (die ich bestimmt 5 Jahre nicht mehr gesehen hatte) waren auch da. Es kommt und geht. Eine "Freundin" kenne ich seit der Grundschule, sie wohnt bestimmt 100 km weg................aber ich wüßte wenn ich nachts ein Bett bräuchte wäre sie für mich da...................und umgekehrt auch. Auch wenn wir nix mehr gemeinsam haben und uns vielleicht 2 mal im Jahr hören. Prinzipiell denke ich das man "freunde" in der Not findet und erst da sieht wer Freund und Feind ist.