Mitglied inaktiv
Angesichts immer mehr übergewichtiger Menschen hat der Deutsche Lehrerverband schärfere Maßnahmen zur Vorbeugung schon an Schulen gefordert. Verbandspräsident Josef Kraus verlangte in der "Bild"-Zeitung eine stärkere Einbindung der Schulärzte bei "regelmäßigen Pflichtberatungen mit Gewichtskontrolle", um bei Auffälligkeiten die Eltern zu warnen und zur Not Behörden einzuschalten. Gesundheitliche Vernachlässigung bis hin zur Verwahrlosung ist ein Vergehen", sagte Kraus. "Wenn sich Eltern nicht um gesunde Ernährung und genügend Bewegung ihrer Kinder kümmern, ist das im Extremfall der Einstieg in Kindesmisshandlung." In letzter Instanz müssten auch Leistungen wie Kindergeld oder Hartz IV gekürzt werden, um Eltern zum Handeln zu bewegen. ( Quelle: http://eltern.t-online.de/lehrerverband-fordert-gewichtskontrollen-fuer-schueler/id_41876906/index) was meint ihr dazu?
Den Ansatz finde ich gut, aber ob den Kindern dann damit geholfen ist wenn Harz4 und Kindergeld gekürzt werden ? Dann ist doch noch weniger Geld für gesunde Ernährung da. Wie gesagt, der Ansatz ist toll auch wenn es traurig ist, dass sowas sein muss weil es immer mehr Eltern gibt die sich darum nicht kümmern. Ich find auch, Eltern deren Kinder mit zwei Jahren nur noch Ruinen im Mund haben gehören bestraft, das grenzt für mich an Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung wenn damit erst zum Zahnarzt gegangen wird.
und wo fängt übergewicht deiner meinung nach an? mein sohn ist leicht übergewichtig, laut arzt. aber er ist kerngesund. darf halt nur nicht zunehmen, und darauf achte ich streng. er ist 1,35 m groß und wiegt 40 kg. dann gibts hier einen jungen an der schule, der kann schon keine treppen mehr steigen, weil er das aufgrund des gewichts nicht mehr packt. wie viel er wiegt, weiß ich nicht, geht mich auch nix an, aber man sieht, daß er schon extremes übergewicht hat. in dem fall müssen die eltern blind sein. aber das kindergeld zu kürzen ist der falsche weg
Ich denke, dazu sind die Ärzte da, die die U-Untersuchungen machen. Wir haben ja in Niedersachsen auch die freiwillige Verpflichtung und da sollte dann bei massiven Übergewicht geguckt werden. Die Schule kann Präventiv-Angebote machen (auch an die Eltern) aber sonst dann auch mal Schluss. So werden Eltern immer weiter verunsichert. Hartz IV-Leistungen sollen immer weiter gekürzt werden. "Kindesmisshandlungen" finden prinzipiell ja nur da statt (Achtung Ironie) Auch darin sehe ich eine ungute "Masche", die sogenannte "Mittelschicht" gegen die "bildungsfernen" Hartz IV-Familien aufzubringen. Wieso müssen die Leistungen gekürzt werden? Wieso wird nicht mehr Bildung, auch Elternbildung, angeboten? Wieso gibt es nicht in jedem Bundesland kostenloses Schulobst? Wieso werden fünf Termine in der Woche für Siebenjährige zur Förderung ihrer Leistungen nicht auch als "Kindesmisshandlung" angesehen? Grüße
oder extremes untergewicht? kommt doch aufs gleiche raus.
Bingo! Die Definition müsste selbstverständlich her. Ich sehe es aber trotzdem nicht als Aufgabe der Schule, das Gewicht der Kinder zu überwachen.
Ne, das ist nicht das Gleiche. Ein untergewichtiges Kind zum Zunehmen zu bringen kann EXTREM schwierig sein. Kinder-Stopfen ist ja noch nicht erlaubt. Auch Magersucht ( also, dann eher bei Teenagern in der Pubertät) ist eine Krankheit, an der nicht unbedingt die Eltern schuld haben. Aber an Übergewicht ist eben ganz überwiegend das ursächlich, was die Eltern ihren Kindern in den ersten Lebensjahren an Ernährungewohnheiten mitgeben. Wenn ich die wirklich fetten Kinder im Schwimmbad rumrennen sehe, dann eben überwiegend mit ner Pommes oder einem Eis in der hand.
Die Eltern geben es den Kindern mit... weil sie es von ihren Eltern so gelernt haben und weil diese Großeltern im und nach dem Krieg gehungert haben. In der systemischen Familientherapie /-beratung heißt es, ein Krieg bleibt sieben Generationen im "System". Deshalb halte ich von so einfachen Lösungen wie: Kürzungen von Transferleistungen etc gar nichts. In den siebziger Jahren wurden die Kinder fast nie gestillt und es wurde in den Wohnungen viel geraucht. Das wird zwar jetzt immer noch, aber deutlich weniger. Die Aufklärung und Bildung macht es. Wie wäre es mit staatlich geförderten Werbefilmen für gesunde Ernährung??? Interessantes Thema ;-) Grüße
es gibt aber viele eltern, die leben es ihren kindern vor, dünn zu sein. das darfst du nicht essen, das darfst du nicht trinken, macht alles fett.
ich denke mal sollte allgemein mal den Nutzen/Schaden Umfang überprüfen von der Einmischung des Staates bei der Kinder"haltung". Manchmal tun sie zu viel, manchmal zu wenig. Daß die U´s überprüft werden vom Staat wenn auch hintenrum, finde ich schon grenzwertig, daß 3-jährige zum Sprachtest müssen schwachsinnig etc. etc., aber das ist pauschal gesagt, im Einzelfall müßte sogar noch viel mehr gemacht werden...von daher schwierig die Einzelfälle rauszupicken. LG Nina
Hab das auch gelesen, ich denke schon das viele Eltern am Ende die "Schuld" daran haben wenn die Kinder übergewicht haben. Wenn ich sehe das es hier Kinder im Dorf gibt die es nicht Schaffen auf den Baum hier im Garten zu klettern weil sie zum einen Übergewicht haben durch falsch Ernährung und das dazu noch Bewegungsmangel kommt halte ich es schin für richtig das da Druck ausgeübt wird, den am Geldbeutel kann man die Menschen treffen. So, und es sind nit in erster Linie die Unterschichten - es sind die ganz normalen Familien die das betrifft.
Bei mir ist das einfach, mein Sohn steht auf Rohkost, verhaftet tgl eine Salatgurke, Tomaten, Karotten, Paprika und ist Salate liebend gerne, dafür wenig Brot und Fleisch - genau das Gegenteil vom Vater! Ausserdem geht er einmal die Woche in den Schwimmverein, da bestehe ich drauf weil ich sage: ein Sport wird gemacht! er hat das Talent und ist gut dabei auch wenn er nicht immer lust hat, aber sobald er einen anderen Sport machen will kann er mit Schwimmen aufhören, aber einen muß er machen - weil der doofe Papa das so will!
Wenn es jetzt in die Realschule geht will er in die Kletter AG - ich bin froh das die sowas anbieten, den Klettern tut er auch gerne. Wenn ich jedoch andere "normale" Familien beobachte bin ich schon dafür das was getan wird, den wenn die Eltern nicht schlau genug sind zu sehen was verkehrt läuft, die Kinder können es ja nicht wissen. Woher denn?
..mein ältester Nachwuchs (knapp 12) neigt auch deutlich zu Übergewicht, und im Grunde bin ich da teilweise mit meinem Latein am Ende. Wir essen in der Familie ausgesprochen gesund, essen sehr viel Gemüse und zwischendurch Obst etc., und ich achte durchaus auf gesunde, ausgewogene Ernährung. Mein Mann ist an der Grenze zum Untergewicht, ich bin einigermaßen normal gebaut (muss aber sehr darauf achten, was ich esse, da ich sonst sehr leicht mehr werde *seufz*), Nachwuchs Nr. 2 ist groß und ausgesprochen dünn (kommt offenbar nach seinem Vater) und Nr. 3 ist mittelgroß und mit unauffälliger Figur. Vor allem Nr. 3 isst ausgesprochen gerne alle möglichen und unmöglichen Obstsorten, es liegt also wirklich nicht am häuslichen Angebot... aber trotzdem hat Nr. 1 Übergewicht. Früher ging es immer einigermaßen, weil eben doch überwiegend zu Hause gegessen wurde, mittlerweile geht der älteste Nachwuchs aber bis nachmittags in die Schule (G8 sei dank, oder so ähnlich *grummel*), isst dann auch mittags in der Schule, holt sich offenbar auch vom Taschengeld öfters mal Süßkram in der Schulcafeteria,... Was soll ich da machen?!? Was da in der Schule gegessen und nebenbei-gegessen wird, kann ich nicht steuern, und ich kann zwar einigermaßen gesundes Essen mitnehmen - kann aber nicht verhindern, dass das im nächsten Mülleimer versenkt wird und dann eben doch Süßkram gekauft... Allerdings halte ich es auch für gefährlich, da jetzt übermäßig ein Thema daraus zu machen und zu Hause komplett allen Süßkram radikal zu streichen, weil ich denke, je "verbotener" so etwas ist, desto interessanter wird es und einen "Machtkampf" will ich vermeiden, weil ich das für kontraproduktiv halte. Ich sehe es ja an meiner Schwester - sie neigte als Kind schon immer zu einer etwas, nun ja, rundlicheren Figur, meine Mutter hat strikt versucht gegenzusteuern, und sobald meine Schwester 18 war bzw. zu Hause ausgezogen ist, ist sie einfach nur noch aufgegangen und trägt jetzt bei knapp 1,60m teilweise Kleidergröße 64. Sie sagt oft, dass das (auch) Trotz gegen die Diät-Versuche und Restriktionen, Sprüche etc. unserer Mutter war... aber wie soll man das nun besser machen?!? Ich fühle mich etwas überfordert - und sehe aber auch nicht wirklich ein, am Übergewicht meines ältesten Nachwuchs komplett und alleine "schuld zu sein". Wer das anders sieht - gerne her mit den Patentrezepten!!!
...Bewegung gehört auch dazu... ![]()
Ja, tut es. Nachwuchs Nr. 1 läuft gerne und viel Inliner, ist auch im Training für Inline-Hockey, und mein Mann nimmt die Kinder (auf Inlinern, dem Fahrrad oder dem Roller, je nach Kind) auch oft mit, wenn er für seine Marathon-Läufer trainiert. Bewegung wird also sehr wohl vorgelebt - und auch von den Kinder praktiziert. Wobei ich zugeben muss, der Spaß an der Bewegung geht mit zunehmendem Gewicht (und entsprechenden Kommentaren anderer Kind) so langsam schon zurück...
Ich (42) komme auch aus einer Familie, die sich extrem gesund ernährt und als ich Kind war ernährt hat, nur Vollkorn, Obst, Gemüse, ect... immer ausreichend Bewegung gemacht hat, ect... Kuchen und Schoko gab es damals soundso nicht oder nur zum Geburtstag, ging aber auch niemandem ab, weil es damals halt so war. Trotzdem ist und war meine Mutter immer übergewichtig und ich neige auch dazu, diszipliniere mich daher stark und liege trotzdem bei BMI von 25.5. Mein Bruder wiegt mittlerweile 100kg, isst aber auch ungesund. Mir hat sehr geholfen das Buch vom Dt. Ärzte Verlag zu lesen, wie die Zelle und die Insulinausschüttung funktionieren und zusammenhängen. (Zusätzlich haben noch 3 in unserer Familie eine nichtalkoholische Fettleber, obwohl wir null Alkohol trinken !). Es gibt also auch genetische Anlagen für Übergewicht, ganz klar. Wenn Dein grosser Sohn darauf achtet die letzte Mahlzeit vor 19:00 zu essen und dabei auf Kohlehydrate zu verzichten, dann solltet Ihr das aus meiner Erfahrung in den Griff kriegen. tagsüber ist es eher egal, was man so isst, natürlich ist gesund am besten. Wichtig ist die Insulinausschüttung in der Nacht, dass die möglichst tief bleibt und das wäre bei einer Eiweiss-Fett Mahlzeit eben so. das Buch ist sehr zu empfeheln, allerdings schon etwas wissenschaftlich geschrieben. LG Dori
Hallo, ja die hätte ich dann auch gerne meine Tochter war bis zum 5. Lebensjahr immer zu leicht und zu groß, dann erkrankt ihre heißgeliebte Oma an Krebs und es ging ihr zeitweise sehr schlecht. Nun ist sie 6 und 3 kg über der Norm also laut Liste übergewichtig. Sie geht dreimal wöchentlich zum Sport, Turnen und Schwimmen, isst nicht übermäßig Süßes, da achte ich schon drauf und isst sehr viel Rohkost. So, was soll ich denn noch machen, außer auf die Ernährung, Sport etc. zu achten? Immer ran die Eltern mit den schlanken Kinder.
..habe ich leider keines, aber ich kann von unserer Erfahrung berichten. Lena(9) hat inzwischen auch kleine Probleme nicht zu dick zu werden. Sie setzt schnell an. Momentan ist sie es noch nicht, aber sie muss aufpassen. An der bewegung liegt es sicher nicht, am gesunden Essen auch nicht. Ihr fehlt viel mehr das Sättigungsgefühl. Ein Problem, das viele Kinder in der heutigen Zeit haben, weil es nicht mehr das typische "Sprechverbot" am Tisch gibt sondern man das essen so nebenbei in sich hineinstopft. Aufs Essen konzentrieren sich Kinder nur, wenn es nicht schmeckt! Da sind sie dann bekanntermaßen auch schnell satt:) Fazit: Sie essen schnell, quatschen dabei und erkennen ihr Satt-gefühl gar nicht weils so lecker schmeckt. Typisch auch das essen vor der Glotze, da kann man ja Unmengen in sich hineinstopfen. Außerdem fehlt zum großen teil auch die Aufklärung welche Sachen denn überhaupt dick machen. Ketchup besteht eben nicht nur aus Tomaten sondern überwiegend aus Zucker......mit Weißmehl kann der Körper nichts anfangen außer als Fettpolster anzulegen.....das weiße an Wurst oder Fleisch ist pures Fett, man könnte genauso einen Löffel Butter essen....usw.... Ist deinem Kind sowas bekannt? Vermutlich nicht, denn Kinder machen sich über Ernährung kaum gedanken..solange alles gut läuft, ist das auch nicht notwendig, aber wenn Probleme auftauchen sollte man Aufklärung betreiben. Seit ich Lena ein wenig Einblick gegeben habe ißt sie viel bewußter und überlegt sich, wenn sie denn unbedingt noch eine weitere Scheibe brot essen will, ob sie sich wirklich fett Butter und Salamie draufknallt, oder ob es 1,2 Scheiben Putenschinken nicht auch tun. Allein durch ihr Nachdenken und bewußter essen hat sich ihr Eßverhalten sehr verändert und die grenzwertigen Kilos sind im Laufe von ein paar Wochen von selber verschwunden. Klar futtert sie nach wie vor auch ungesunden, fetten Süßkram, aber jetzt weiß sie wenigstens woher es dann kommt:))))) Lg reni
Kürzung von Gelder halte ich für eine schlechte Mehtode. Gesundes und kostenloses Schulessen, kostenlose Milch und kostenlose Getränke ohne Zuckerzusatz für Schulkinder in der Schulzeit wären m. E. der bessere Ansatz und viel wirkungsvoller, da der Gruppenzwang sehr zieht. Und ALLE Kinder haben was davon. Gibt ja nicht nur schlecht ernährte H4 Kinder.
und ein kostenloser Sportverein pro Kind.
Ja, das wäre toll, kostenlose Sportvereine, bessere Ausstattung von Spielplätzen, mehr Freiflächen, keine Gesetze gegen Kinderlärm, Schwimmbäder, Hallenbäder, kostenlose Schwimmkurse (damit keine Kinder ab 5 Jahren mehr ertrinken müssen), Schulspeisungen, Teilnahme an Bildung, Kultur und Freizeitgestaltung für alle etc.
Nur: Leider ist kein Geld dafür da.
Und dann bleiben da noch die wenigen Familien, an denen Du auch so nicht rankommst. Die wird es immer geben, aber das ist eine Minderheit.
(s. Dein Beitrag, natürlich wäre das so besser, wie Du schilderst); dicke Kinder sind egal, Gründe für Einsparungen (Strafen) werden gesucht. Das darf man nicht mißverstehen... Hier gehts nicht um die Kinder, sondern schlicht ums Geld. VG I.
Gegenzug: Berufsarmee. Raus aus Afganistan und schon ist genügend Geld da. Aber die Handelswege sind ja zu beschützen, sch... auf unsere Kinder.
Wehrpflichtabschaffung sei wohl im Gespräch. Das würde auch enorm sparen. Finde ich neben Deinem Vorschlag natürlich auch vernünftig.. Ansonsten bin ich heut im Stress desw. kurz angebunden. LG I.
Wofür wollen die noch alle was kürzen? Demnächst werden dann noch Raucher im Alg2-Bezug gekürzt, Übergewichtige, Untergewichtige, Fleischesser, Vegetarier, etc. pp. Es geht denen doch nur ums Kürzen. Wenn wirklich nachweislich die Eltern schuld sind am Übergewicht, sollte man diese schulen mit diversen Programmen, aber da müßte man dann ja Geld reinstecken, statt zu kürzen. Meine Große ist von Geburt an übergewichtig, das liegt aber nicht an übermäßiger Nahrungsaufnahme, das hat sich als eindeutig rausgestellt und Bewegung hat sie auch genug. Mein Mittlerer hatte bis vor 2 Jahren Untergewicht, aufgrund das Absetzens des Ritalins, dafür aber die Gabe eines ganz anderen Medikaments hat er in kurzer Zeit sehr zugenommen und liegt nun im Übergewichtsbereich, der würde tatsächlich alles essen, was ihm zwischen die Finger kommt, von daher hab ich ein wachsames Auge, ich hatte extra eine Schulung, wie ich da bei ihm verfahren soll, er nimmt aber auch bei normaler Nahrungsaufnahme zu (es wird momentan auf Prader-Willi, Klinefelter usw. untersucht). Mein Jüngster hat Untergewicht, er bekommt hochkalorische Nahrung um überhaupt sein Gewicht zu halten, aber er hatte erst im Januar eine Magen-Speiseröhren-Zwechfell-OP und kann momentan nichts Festes essen. Wenn mir jetzt einer damit käme, wir würden das Alg2 oder das Kindergeld gekürzt bekommen aufgrund der Gewichtsprobleme meiner Kinder (ich habe übrigends Normalgewicht und ernähre mich, wie auch die Kinder gesund), dann würde ich dagegen klagen vorm Sozialgericht!
Ich als Mutter sehe es natürlich als meine Pflicht an,dafür zu sorgen,das meine Kinder kein Übergewicht mit sich herumschleppen und ich bin da sogar erfolgreich. Ich wäre für absolut verpflichtende U-Untersuchungen für Kinder bis 15-16 Jahren und die daraus resultierende Beratung im Bedarfsfall.Ach ja und ich finde der Sportunterricht an den Schulen kommt auch zu kurz.Hier ist die Begründung wegen Lehrermangels.Soll sich der Verband mal darum kümmern. Was dieser Kerl von sich gibt ist ja nur dämlich und wird niemals durchkommen. liebe Grüsse
Alexa, das Argument mit dem Schulsport ist das Treffenste, danke!
Hallo, Das Problem mit dem Bewegungsmangel ist auch ein Schulproblem. Schulsport fällt regelmässig aus - Deutsch/Mathe ist eindeutig wichtiger Hausaufgabenzeit schon in der Grundschule von 1-2h oder noch länger täglich... dann ist der Tag oft schon gelaufen. Von weiterführenden Schulen gar nicht zu sprechen. Sportvereine für mehrere Kinder, das läppert sich auch... AG für Kinder an der Schule gibt es bei uns keine mit Sport.... Die Liste kann man endlos weiterführen. Meines Erachtens müsste sowohl Sportverein als auch Musikschule für Kinder kostenfrei sein - alternativ an der Schule Sportmöglichkeiten oder die Möglichkeit ein Musikinstrument zu lernen. Spielplätze müssten Bewegungsanreize geben und regelmässig gepflegt werden. Und den Kinder PLATZ geboten werden - wenn ich manchmal lese, was einer Familie, die Harz4 bekommt an Wohnungsgröße/Platz zusteht - wundert es da wirklcih jemand, wenn viele ihre Kinder vor dem Fernseher parken, damit es zum einen leise ist und sich die Nachbarn nicht beschweren und auf der anderen Seite die Eltern auch mal Ruhe haben? Ich hab selber 3 Jungs und bin heilfroh, wenn ich die Bande einfach mal in den Garten rausschmeissen kann - und das wir keine Nachbarn haben, die sich über lautstarkes Fussballspielen beschweren... aber wie soll das bei Familien in Großstadten/Wohnblöcken gehen? Wo ist den Platz für Kinder die Matschen, Toben, Rennen, Schreien wollen? Ernährung ist nur ein Teil, ein wichtiger kein Thema - Bewegung der 2. Teil. Bewegung ist für Kinder in vielen Wohnungen kaum möglich, Platz draussen für kleinere Kinder nur unter Aufsicht, für ältere Kinder oft nicht da. Und Ernährung - wäre nicht Kochen lernen genauso wichtig? Wieviele Erwachsene können denn noch ohne Maggi-fix kochen? Wäre auch mal etwas für die Schule - regelmässig gemeinsam kochen? Kürzung von Geldern hilft den Kindern auch nicht - ist ja nicht so, das die Eltern ihre Kinder mit Absicht fett füttern, meistens wissen sie ja einfach keine Alternative. LG Dhana
Bei uns wird auch von Elternseite über 1/4 Stunde Schulsport endlos diskutiert und gleichzeitig bringen 80 % die Kinder mit dem Auto zu Schule und holen sie auch mit dem Auto wieder ab !!! Ich bin Leiterin einer Mutter - Kind Turngruppe und habe da bereits übergewichtige Kinder im Alter von 3 - 5 Jahren . Jedes jahr mache ich mindestens zwei Lektionen zum Thema gesund essen und trinken. Ich mache z.B. 4 Mannschaften, stelle in die Mitte des Saales 1 l Milch, 1 l Cola, 1 l Fruchtsaft und 1 l Wasser und lasse dann aus den Ecken (aus Schaumstoff gebastelte Würfelzuckerstückchen) holen und zu den jeweiligen Getränken platzieren. Und siehe da, Fruchtsaft hat GENAUSO VIEL Zucker wie Cola, und was sagen die Mütter dann immer ? Aber das ist doch Fruchtzucker ! So ein Oberblödsinn !! Zucker ist Zucker und wenn man permanent tagsüber verdünnten Fruchtsaft trinkt, muss man sich danach nicht wundern, wenn die Kinder dick werden. Ich erkläre den Kindern immer, dass in der Gymastik nur Wasser getrunken wird, ect.. und was glaubt Ihr passiert in der Gardarobe um 10:15 vormittags nach dem Sport ? Ja, nach dem Sport gibt es Schokomüsliriegel und Sirup dazu. Wasser und ein Vollkornbrötchen wären aber viel besser, kommt aber NICHT VOR. Und übrigens: Aus unserem Quartier sind wir die EINZIGEN, deren Kinder täglich zur Schule gehen (Es gibt aber 9 Schulkinder), 15 minuten 4 x täglich macht 1 Stunde, da BRAUCHT MAN KEINEN SPORTVEREIN MEHR ! Ich hasse diese - ich habe kein Geld zum Sport Diskussionen ohne Ende. Unser Mutter Kind Turnverein erlässt sogar den Beitrag, wenn es sich jemand wirklich nicht leisten kann. Ausserdem kann man Bewegung im Alltag wunderbar vorleben und einbauen. Und wenn dann auf dem Schulausflug 2.5 Stunden gewandert wird, brechen die Hälfte der Kinder zusammen, weil sie unfit sind. LG
Jo, ist klar! Manchmal sind Politiker sowas von dämlich. Wer diesen Blumenkohl ausgebrütet hat, hat wahrscheinlich die letzten 10 Jahre nicht mehr selbst eingekauft. Wen wundert es, dass gerade Hartz 4 Kinder oft dicker sind?? Chips, Pommes, Schokolade und Co. sind wesentlich billiger als frisches Obst und Gemüse. Wenn dann auch kein Geld für Sportverein und Hobbies da ist, dann wird auch schon mal aus Langeweile gegessen. Auch ich muss oft schlucken, wenn ich Erdbeeren oder Wassermelone kaufen will. Für 6 Personen ist das verdammt teuer! Wenn man kein Geld hat, dann greift man halt zwangsweise zu billigeren Nahrungsmitteln. Was bleibt einem anderes übrig?? Ich vermute dass Dicksein der Kinder eher selten auf die Gleichgültigkeit der Eltern zurückzuführen ist. LG Jessi